TerraE: Zellfertigung in DE, 28 GWh p.a. bis 2028?

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Re: TerraE: Zellfertigung in DE, 28 GWh p.a. bis 2028?

von FFF » 6. Okt 2018, 12:43

Bones hat geschrieben:elektroniknet.de : Endlich deutsche li-ionen Zellen?

34 GWh Gesamtkapazität geplant

Für den Einstieg sind zwei Werke geplant. Im Moment konzentrieren sich alle Arbeiten auf das erste, das sich gerade im Bau befindet. Erst wenn das erste Werk läuft, wird das zweite Werk konkreter angegangen. Der Aufbau der 40.000 m² großen Halle des ersten Werks hat bereits begonnen und soll 2019 abgeschlossen sein, die Produktion soll im Frühjahr 2020 starten.

Geplant ist ein sukzessiver Aufbau der Produktions- kapazität, der 2028 abgeschlossen sein soll.
OK, 34 GWh dann in 10 Jahren? Mit wlecher Technologie? Erinnert mich an die späten 70er im Modellbaubereich, als Varta auf die Idee kam, sie könnten auch NiCad....
LG
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Re: TerraE: Zellfertigung in DE, 28 GWh p.a. bis 2028?

von Dornfelder10 » 6. Okt 2018, 13:02

Hm, ich will das nicht schlechtreden. Das ist besser als nichts.
Sowohl der Zeitplan als auch die Skalierung löst aber die realen Probleme nicht. 1,5 GWh in 2021 sind nix und 34 GWh in 2028 ist nicht viel.
Kurz gesagt: to little too late

Gruß

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Re: TerraE: Zellfertigung in DE, 28 GWh p.a. bis 2028?

von volker » 6. Okt 2018, 14:03

Ich sehe die Kapazitätsangaben auch als problematisch an. Wenn der Mitbewerb um eine Größenordnung mehr produziert, kann er ganz andere Skaleneffekte erzielen. Wie will man das in D kompensieren? Kurze Wege? Rohstoffe vor Ort gewinnen? Es gibt Lithium im tschechischen Grenzgebirge: https://www.zeit.de/wirtschaft/2017-11/ ... erzgebirge
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Re: TerraE: Zellfertigung in DE, 28 GWh p.a. bis 2028?

von FFF » 6. Okt 2018, 14:36

volker hat geschrieben:Ich sehe die Kapazitätsangaben auch als problematisch an. Wenn der Mitbewerb um eine Größenordnung mehr produziert, kann er ganz andere Skaleneffekte erzielen. Wie will man das in D kompensieren? Kurze Wege? Rohstoffe vor Ort gewinnen? Es gibt Lithium im tschechischen Grenzgebirge: https://www.zeit.de/wirtschaft/2017-11/ ... erzgebirge
Reißt es vermutlich nicht raus. Ein massives Engagement für die "deutschen" Forscher, das könnte helfen - vor einiger Zeit gab es IIRC Berichte über die Uni Kiel, die einen Dreh für Siliziumanoden hatten, der zu einer Größenordnung höheren Kapazitäten führen könnte. Natürlich geht die Forschung nicht direkt "schneller", wenn mehr Geld zur Verfügung steht, aber man könnte ja mal in den Säckel greifen, damit die Forscher nicht ihre Lebenszeit mit dem Kampf um Fördergeld verbraten (krieg ich noch nen Laborplatz mehr, ne Doktorandenstelle etc. etc.).
LG
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Re: TerraE: Zellfertigung in DE, 28 GWh p.a. bis 2028?

von M3-75 » 6. Okt 2018, 14:51

@Volker: bei den "Rohstoffen vor Ort" dürfte Lithium prozentual ja am unwichtigsten sein, eher Nickel oder Aluminium oder Strom - spricht alles nicht für diesen Standort...
 
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Re: TerraE: Zellfertigung in DE, 28 GWh p.a. bis 2028?

von FFF » 6. Okt 2018, 15:24

M3-75 hat geschrieben:... oder Strom - spricht alles nicht für diesen Standort...
Zumindest für dieses Problem könnte man aber aktiv werden. Wir subventionieren die energieintensiven Betriebe doch eh schon. Wenn es der Politik ernst wäre mit der Aufholjagd, dann könnte man ja mal die Stromkosten beim Börsenpreis + Netz belassen und nicht gleich wieder die Hand aufhalten...
LG
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Re: TerraE: Zellfertigung in DE, 28 GWh p.a. bis 2028?

von ALBA » 6. Okt 2018, 18:06

94428 hat geschrieben:Das Impressum von Terra E sagt nicht besonders viel aus.
11 Jahre?? Werden wir alle verarscht?


Hier die Beteiligungsverhältnisse seit 28.11.2017:

Beteiligung TerraE.jpg
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