Was zur Hölle soll ich machen?

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Re: Was zur Hölle soll ich machen?

von CarstenM » 13. Mär 2017, 23:00

dst11 hat geschrieben:Zu 2: Wie wäre es mit dem BMW 225xe? Benziner Antrieb vorne, Elektro Antrieb hinten, also "quasi" Allrad. Weiß nur nicht ob es den auch als Grand Tourer gibt.

Der käme mir auch in den Sinn, ist aber nicht in dem Kombination aus Gran Tourer und PHEV erhältlich. Leider.
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Re: Was zur Hölle soll ich machen?

von ProbeHeat » 14. Mär 2017, 04:57

Ich fasse es nicht!
Problem 1 hat sich erledigt!
Habe nen Passat GTE angefragt, Hybride sind aus der Firmenwagenregelung auch ausgenommen!
Auf Nachfrage wurde mir gesagt das es keinen bestimmten Grund gibt! Is halt so! Vielleicht wegen der Abrechnung, wenn man zuhause lädt... völlig irre! Ich könnte kotz..

Hab jetzt wohl nur noch Problem Nr2. Da der Firmenwagen so lukrativ für uns ist das es finanziell schwierig ist keinen zu nehmen und ein gebrauchtes MS zu kaufen! [emoji107] das "grünste" was ich jetzt wohl machen kann ist einen Benziner zu bestellen...

Bleibt nur noch die Frage nach dem Übergangsauto bis zum M3 2019.

Was meint ihr wieviel Wertverlust ein 2013 MS 50.000€ bis 2019 noch erleiden muss wenn man 25.000km bis 2019 drauf legt?

Cheers


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Re: Was zur Hölle soll ich machen?

von Mathie » 14. Mär 2017, 07:40

ProbeHeat hat geschrieben:Hybride sind aus der Firmenwagenregelung auch ausgenommen!
Auf Nachfrage wurde mir gesagt das es keinen bestimmten Grund gibt! Is halt so!

Die Antwort ist in der Tat seltsam, verstehe Deinen Ärger! Die meisten Konzerne, die ich kenne, haben im CSR-Bereich eine Stelle, die sich um Nachhaltigkeit kümmert. Da könnte Deine Frau mal freundlich nachfragen.

Dass ein Unternehmen begründungslos EVs aus der Firmenwagenrichtlinie ausschließt erscheint mir recht seltsam. Vielleicht sitzt irgendwo in der Entscheidungskette ein E-Mobilitätshasser, der da auf eigene Faust agiert. Habt ihr schon mal in die Firmenwagenrichtline geschaut, was da genau drinsteht?

Oder handelt es sich um eine kleinere Firma wo die Entscheidungen nicht so streng formalisiert erfolgen? Dann könnte Deine Frau, wenn sie einen Draht dahin hat, auch mal jemanden aus der Leitungsebene freundlich fragen, warum sie kein PHEV fahren darf. Das ist natürlich dann eine "politische" Entscheidung, ob sie dies für geschickt hält.

Beim Wertverlust für das MS kann ich nix sagen, aber wenn Du ein MS fährst, dann weiß ich nicht, ob Du es nach zwei Jahren gegen ein M3 tauschen willst, rechne alternativ mal, was es Dich kostet, wenn Du das MS fährst, bis es mit 8 Jahren aus der Akkugarantie rausfällt. Wirtschaftlich würde ich den Restwert für das MS dann vorsichtshalber bei 0 ansetzen, denn nach Ende der Garantie, kann plötzlich ein wirtschaftlicher Totalschaden eintreten, wenn der Akku danach die Grätsche macht. Ich vermute zwar, dass auch nach der Garantie noch ein relevanter Restwert verbleibt, den würde ich jedoch bei der Kalkulation nicht ansetzen und mich dann nachher darüber freuen, wenn ich ihn realisiere.

Gruß Mathie
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Re: Was zur Hölle soll ich machen?

von Spüli » 14. Mär 2017, 07:56

Moin!

Ich kenne Dein Problem, habe aber auch keine Lösung.
Habe selber gerade die erste Runde gegen den Fuhrpark verloren. Wollte eigentlich meinen Dienstwagen an einen jungen Kollegen weitergeben. Im Gegenzug war dann die Kilometervergütung mit oberem Limit von mir vorgesehen. Eigentlich eine gute Sache für den AG und mich.
Um die Sache kurz zu machen: Der Verbrenner steht immer noch vor meiner Tür und auf meinem Lohnzettel. Trotzdem fahre ich Tesla auf allen Dienstreisen. :lol:

Es ist also nicht so einfach die Fuhrparks zu beeinflussen. Auch wenn man schon den Vorstand im Auto hatte.
Gruß Ingo
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Re: Was zur Hölle soll ich machen?

von Wassermann » 14. Mär 2017, 08:54

Du denkst zu kompliziert. :D Ich habe das mal auf die wesentlichen Fakten runter gebrochen.
ProbeHeat hat geschrieben:Ich habe 2 Probleme!
1. Mein Audi ist ca. Ende des Jahres weg.
Ich muss regelmäßig einfach 90km fahren … also 200+km Range … max 12.000km/Jahr. Ich spekuliere mit einem MS85 … aber zu teuer. Ideal wäre im 20k€-30k Bereich.

Problem Nr 1. ist eine mobile Zwischenlösung, mit der du rund fünf mal im Monat eine Range von 200+km brauchst (12.000 km im Jahr geteilt durch 200 km sind 60 Einsätze jährlich). Zur "Lösung" dieses Problems willst du zwischen 20 bis 30 K in die Hand nehmen und dafür elektrisch unterwegs sein. In 24 Monaten möchtest du dann so wenig Geld beim Verkauf dieser Zwischenlösung "verbrennen" – richtig? Du suchst also für rund 25.000 km etwas, was sich "vernünftig" argumentieren lässt.
Meine Meinung: Du investierst zu viel (1 € für jeden prognostizierten Kilometer Nutzung) und willst auch noch das Risiko "vernünftig" eingepreist sehen, nach 24 Monaten möglichst viel beim Verkauf zurück zu bekommen. In diesen 24 Monaten bleibt natürlich nicht die Zeit stehen und die Entwicklung im Bereich der Elektromobilität schon erst recht nicht. Will sagen: ein extrem hoher Wertverlust ist vorprogrammiert – speziell bei den E-Autos. Extrem hohes Risiko, schneller kann man sein Geld nicht verbrennen.
Mein Rat: Dacia Logan als Benziner. Von führenden Foristen empfohlen, gefahren und für gut befunden! Alles andere ist raus geworfenes Geld. Tageszulassung kaufen. Nach 30.000 km wird der dir aus der Hand gerissen.
ProbeHeat hat geschrieben:Bei meiner Frau steht wieder ein Firmenwagenwechsel an. Was soll ich bestellen?
Kein Tesla … nur deutsche Fabrikate! Wir fahren damit oft Skifahren und Sommerurlaub, am liebsten Allrad, 30.000km/Jahr.

Meine Lesart: Jede Menge Anspruchsdenken beim Anforderungsprofil – warum entscheidest du und nicht deine Frau? :shock:
Ihr kommt also zusammen auf rund 45.000 km im Jahr (wenn es hoch kommt). Dafür sollen dann zwei Autos in der Einfahrt stehen. Wenn es nach dir ginge, wäre eines davon mit extrem hohem Wertverlust beaufschlagt (da elektrisch) und das andere (der Firmenwagen) ist hochwertig konfiguriert und ist ein deutlicher Posten auf der Gehaltsabrechnung wegen der 1% Regelung.
Ergebnis: Die Lösung 1. Problem kann mit extreme hohem Wertverlust einher gehen, wenn ein E-Mobil dafür angeschafft wird. Und das 2. Problem löst am besten deine Frau.
Grüße vom Chris

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Re: Was zur Hölle soll ich machen?

von volker » 14. Mär 2017, 09:56

ProbeHeat hat geschrieben:Was meint ihr wieviel Wertverlust ein 2013 MS 50.000€ bis 2019 noch erleiden muss wenn man 25.000km bis 2019 drauf legt?


Ein MS aus 2013 für 50.000€ wirst du ne Weile suchen müssen, aber gibt es gelegentlich am freien Markt. Finger weg von non-EU-Modellen (US, CH, Norwegen). Der Werterhalt ist sehr gut bei Verkauf an privat, ich schätze mal für 35.000 kriegst du den los im Jahr 2019. Hat ja noch free supercharging. Restwert ist niemals 0, da die Batterie Rohstoffe für mehrere tausend Euro enthält.
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Re: Was zur Hölle soll ich machen?

von past_petrol » 14. Mär 2017, 09:58

Wassermann hat geschrieben:Dafür sollen dann zwei Autos in der Einfahrt stehen.


Hey - das muss man sich immer ganz genau ansehen. Wir sind beide berufstätig und wenn ich unterwegs bin, dann muss es bei 3 Grad Celsius und Regen von vorn irgendwie möglich sein, dass meine Frau den Kleinen aus der KiTa holt, die fußläufig nicht in wenigen Stunden erreichbar ist und auf dem Rückweg noch meine Tochter von der Schule einsammelt. Mal ganz zu schweigen von den Freizeitaktivitäten der Kinder, für die man sich ein Taxischild auf's Dach kleben kann.

Wir wohnen auf dem Land und egal wieviel wir mit den Autos fahren - wir benötigen zwei, sonst bekommen wir unser Leben nicht gebacken. Es können auch nicht alle in der Stadt wohnen - auf dem Land muss und soll auch gelebt und gewohnt werden.

Das Thema ÖPNV ist auf dem Land nicht in einer Weise lösbar, dass man den Zweitwagen entbehren kann. Insofern ist es wichtig, dass die Fahrzeuge halbwegs sauber sind...

;)
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Re: Was zur Hölle soll ich machen?

von past_petrol » 14. Mär 2017, 10:02

Zum Wertverlust:

S85D aus 03/2015 zum Preis von 91.500,- Euro neu - wird auf den Tesla Seiten mit vergleichbaren km Leistungen aktuell für bis zu 86.000,- Euro angeboten. In zwei Jahren 5.000,- Wertverlust - so ein Fahrzeug hatte ich noch nie...

Ich wäre da sehr entspannt...
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Re: Was zur Hölle soll ich machen?

von ProbeHeat » 14. Mär 2017, 10:26

Wassermann hat geschrieben:Du denkst zu kompliziert. :D Ich habe das mal auf die wesentlichen Fakten runter gebrochen.
ProbeHeat hat geschrieben:Ich habe 2 Probleme!
1. Mein Audi ist ca. Ende des Jahres weg.
Ich muss regelmäßig einfach 90km fahren … also 200+km Range … max 12.000km/Jahr. Ich spekuliere mit einem MS85 … aber zu teuer. Ideal wäre im 20k€-30k Bereich.

Problem Nr 1. ist eine mobile Zwischenlösung, mit der du rund fünf mal im Monat eine Range von 200+km brauchst (12.000 km im Jahr geteilt durch 200 km sind 60 Einsätze jährlich). Zur "Lösung" dieses Problems willst du zwischen 20 bis 30 K in die Hand nehmen und dafür elektrisch unterwegs sein. In 24 Monaten möchtest du dann so wenig Geld beim Verkauf dieser Zwischenlösung "verbrennen" – richtig? Du suchst also für rund 25.000 km etwas, was sich "vernünftig" argumentieren lässt.
Meine Meinung: Du investierst zu viel (1 € für jeden prognostizierten Kilometer Nutzung) und willst auch noch das Risiko "vernünftig" eingepreist sehen, nach 24 Monaten möglichst viel beim Verkauf zurück zu bekommen. In diesen 24 Monaten bleibt natürlich nicht die Zeit stehen und die Entwicklung im Bereich der Elektromobilität schon erst recht nicht. Will sagen: ein extrem hoher Wertverlust ist vorprogrammiert – speziell bei den E-Autos. Extrem hohes Risiko, schneller kann man sein Geld nicht verbrennen.
Mein Rat: Dacia Logan als Benziner. Von führenden Foristen empfohlen, gefahren und für gut befunden! Alles andere ist raus geworfenes Geld. Tageszulassung kaufen. Nach 30.000 km wird der dir aus der Hand gerissen.
ProbeHeat hat geschrieben:Bei meiner Frau steht wieder ein Firmenwagenwechsel an. Was soll ich bestellen?
Kein Tesla … nur deutsche Fabrikate! Wir fahren damit oft Skifahren und Sommerurlaub, am liebsten Allrad, 30.000km/Jahr.

Meine Lesart: Jede Menge Anspruchsdenken beim Anforderungsprofil – warum entscheidest du und nicht deine Frau? :shock:
Ihr kommt also zusammen auf rund 45.000 km im Jahr (wenn es hoch kommt). Dafür sollen dann zwei Autos in der Einfahrt stehen. Wenn es nach dir ginge, wäre eines davon mit extrem hohem Wertverlust beaufschlagt (da elektrisch) und das andere (der Firmenwagen) ist hochwertig konfiguriert und ist ein deutlicher Posten auf der Gehaltsabrechnung wegen der 1% Regelung.
Ergebnis: Die Lösung 1. Problem kann mit extreme hohem Wertverlust einher gehen, wenn ein E-Mobil dafür angeschafft wird. Und das 2. Problem löst am besten deine Frau.


Ich denke leider langsam auch, dass ich eine Zwischenlösung bis zum M3 nur mit nem alten Benziner hinbekomme. EV/PHEV verlieren zuviel Wert in den 2 Jahren.

Wir brauchen leider 2 Autos da ich beruflich dann immer (Auto steht 90km entfernt) 2-5 Tage weg bin. Selbst wenn ich frei habe, hat meine Frau ihren Dienstwagen und ist öfter mal länger am arbeiten, wie hole/bringe ich dann die Kinder? Das Problem wird erst durch autonomes Fahren gelöst.

Mein Anspruchsdenken beinhaltete ja nur Allrad.
"Kein Tesla & nur deutsche Fabrikate" ist ja ne Vorgabe der Firma meiner Frau! Und meine Frau hat mich ja beauftragt einen auszusuchen... [emoji12]

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Re: Was zur Hölle soll ich machen?

von Naheris » 14. Mär 2017, 11:15

Wenn Hybride nicht gehen, wie wäre es mit einem i3 mit REX? Das ist ja eigentlich ein EREV und kein Hybrid. Und 200km kommst du mit dem Locker - brauchst ggf. nur im Winter den REX. 11kW AC. Auf Strecke 160km reale Reichweite. Gute Lastverteilung, so dass sogar Tesla-Björn mit dem reinen Heckradantrieb zufrieden ist.

Nachteil: nicht unbedingt ein Raumwunder (nur in der ersten Reihe), gewöhnungsbedürftiges Knutschkugeldesign (ich finds ertragbar. Von Innen ist er genial), nur eingeschränkte Assistenzsysteme (nur moderates ACC, keine Spurhaltung über 65 (moddbar 99) km/h.
Fahrzeuge: VW e-Golf BEV, Volvo V60 D6 PHEV, VW Passat GTE PHEV.
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