Energieversorgung des Verkehrs bis zum Jahr 2050

Allgemeine Informationen zur mobilen Zukunft...

Energieversorgung des Verkehrs bis zum Jahr 2050

von Volker.Berlin » 22. Feb 2017, 16:50

Ich habe gerade dieses Papier gesucht und konnte es hier nicht finden. Habe ich es übersehen? Ansonsten sollten wir es unbedingt mal erwähnen!
Erarbeitung einer fachlichen Strategie zur Energieversorgung des Verkehrs bis zum Jahr 2050
von
Peter Kasten, Moritz Mottschall, Öko-Institut e.V., Berlin
Wolfgang Köppel, Charlotte Degünther, DVGW-Forschungsstelle am Engler-Bunte-Institut des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT), Karlsruhe
Martin Schmied, Philipp Wüthrich, INFRAS AG, Bern
Im Auftrag des Umweltbundesamtes
Abschlussdatum: Mai 2016, Veröffentlichungsdatum: November 2016
Benutzeravatar
Moderator
Moderator
 
Beiträge: 15616
Registriert: 31. Okt 2012, 19:09
Wohnort: Berlin
Land: Deutschland

Re: Energieversorgung des Verkehrs bis zum Jahr 2050

von Yellow » 22. Feb 2017, 17:47

Danke für den Fund!
Ich hoffe es ist OK, wenn ich hier direkt ein wichtiges Fazit daraus poste:
Bild
WENIGER SCHREIBEN, MEHR LESEN!
Tesla-Fahrer seit 03/2014, Moderator seit 09/2016
Bis 06/2015: P85, bis 12/2016: S85D, bis 03/2019: X90D,
Seit 06/2019: XP100DL Raven
http://ts.la/stefan7726
Benutzeravatar
Moderator
Moderator
 
Beiträge: 10110
Registriert: 8. Jan 2013, 17:31
Wohnort: Hannover
Land: Deutschland
Fahrzeug: Tesla Model X

Re: Energieversorgung des Verkehrs bis zum Jahr 2050

von Volker.Berlin » 22. Feb 2017, 17:51

Ich mach es mal zitier- und Googlefreundlich als Text:
4.2.1 Vergleich der Energieversorgungsoptionen

Aus der Gesamtkostenrechnung in Kapitel 3 wird offensichtlich, dass nach der volkswirtschaftlichen Kostenrechnung die direkte Nutzung von Strom, wenn es technisch möglich ist und es realistische Umsetzungskonzepte in der Anwendung gibt, die bevorzugte Energieversorgungsstrategie für einen treibhausgasneutralen Verkehrssektor ist. Dies ergibt sich vor allem daraus, dass der elektromotorische Antrieb selbst bei starken Effizienzsteigerungen der übrigen Antriebskonzepte einen erheblichen Wirkungsgradvorteil besitzt. Dieser Vorteil bleibt auch bestehen, wenn die höheren spezifischen Kosten der Stromnutzung gegenüber der Nutzung von PtG- und PtL-Kraftstoffen berücksichtigt werden. Je zurückgelegten Kilometer ist die Stromnutzung daher die kostengünstigste Energieversorgungsoption im Verkehrssektor. Da auch die Kosten der Fahrzeuganschaffung langfristig in einer vergleichbaren Größenordnung liegen und teilweise sogar günstiger als andere Antriebs-optionen sind, ergibt sich daraus auch keine veränderte Präferenz zwischen den Energieversorgungsoptionen. Die ebenfalls betrachteten Kosten für die Tank- und Ladeinfrastruktur sind im Vergleich zur Fahrzeugherstellung und der Energieversorgung gering, so dass diese eine untergeordnete Rolle in der Bewertung der verschiedenen Energieversorgungsoptionen spielen.


Allerdings werden hier nur treibhausgasneutrale Optionen verglichen. Wenn ich nichts übersehen habe, fehlt der Vergleich mit fossilen Treibstoffen, weil diese a priori bereits ausgeschlossen werden. Der Kontext, in dem mir die Studie begegnet ist (und den ich leider gerade nicht rekonstruieren kann), hat diese Studie angeführt, um zu belegen, dass E-Fahrzeuge mit "Graustrom" umweltfreundlicher seien als Fossil-Verbrenner. Das kann ich aber in dem Text nicht finden...
Benutzeravatar
Moderator
Moderator
 
Beiträge: 15616
Registriert: 31. Okt 2012, 19:09
Wohnort: Berlin
Land: Deutschland


Wer ist online?
Mitglieder in diesem Forum: Wolke7 und 5 Gäste