Mit dem elektrischen Wohnmobil in Urlaub fahren?

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Re: Mit dem elektrischen Wohnmobil in Urlaub fahren?

von ZoePionierin » 19. Feb 2017, 21:58

Danke George für deine guten Wünsche :)
Zulassung läuft über Umrüster - der hat hoffentlich Erfahrung ;)

@Fabbec: Bei Mobile.de gibt es einen 85er mit Frontschaden für 33.000. Wenn das Crowdfunding funktioniert wäre es eine Option :D und dann stünde demnächst ein 35 Jahre alter Bulli am Supercharger...
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Re: Mit dem elektrischen Wohnmobil in Urlaub fahren?

von ulki13 » 19. Feb 2017, 22:29

Schau dir mal den Stretchla Blog an, falls Du ihn noch nicht kennst. D
er hat vor 2 Jahren aufgegeben, da Tesla ihm keine Teile lieferte.
Aber wenn den Tesla Akku kann man bestimmt verwenden.
Nur Supercharging wird ohne Tesla nicht funktionieren :(
Tesla S85 seit November 2014, Nissan Leaf seit 2013, Model 3 LR AWD seit Juni 2019
 
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Re: Mit dem elektrischen Wohnmobil in Urlaub fahren?

von volker » 19. Feb 2017, 23:29

Eine Bitte zum Tonfall: Schreibt in das TFF zu oder über andere nur, was ihr ihnen auch ins Gesicht sagen würdet, wenn er/sie vor euch steht und 2 Köpfe größer ist. :mrgreen:
Autos und Häuser brauchen keinen Auspuff.
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Re: Mit dem elektrischen Wohnmobil in Urlaub fahren?

von cko » 19. Feb 2017, 23:45

Ich finde Dein Projekt klasse, Jana.
Ich glaube nicht, dass ich den Mut dazu hätte.

Auch finde ich die Frage interessant, ab wann ein Tesla kein Tesla mehr ist.
Wenn man andere Spiegel einbaut?
Wenn man andere Sitze einbaut?
Wenn man auf das Chassis eine Bulli Karosserie setzt (mal angenommen, das ginge)?
Wenn man Akku, Motoren, Elektronik und Display in einen Bulli einbaut?

Wo ist da genau die Grenze?
Tesla fahren ist wie schweben auf einem Sonnenstrahl.
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Re: Mit dem elektrischen Wohnmobil in Urlaub fahren?

von fabbec » 19. Feb 2017, 23:59

ulki13 hat geschrieben:Schau dir mal den Stretchla Blog an, falls Du ihn noch nicht kennst. D
er hat vor 2 Jahren aufgegeben, da Tesla ihm keine Teile lieferte.
Aber wenn den Tesla Akku kann man bestimmt verwenden.
Nur Supercharging wird ohne Tesla nicht funktionieren :(


Supercharging wird funktionieren, wenn der Spender nicht gesperrt wurde was in der USA der Fall war!
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Re: Mit dem elektrischen Wohnmobil in Urlaub fahren?

von ulmerle » 20. Feb 2017, 08:07

@George: Willkommen im TFF Forum, schade, dass ich Deine Vorstellung nicht gelesen habe. Scheinbar gibt es aber ein Problem zwischen Dir und mir, welches ich gerne klären würde. Du darfst mir gerne per PN Deine Telefonnummer schicken, ich rufe Dich dann bestimmt zurück. Hoffe, das wurde bei Deinem Account schon freigeschaltet?
Grüße vom ulmerle!

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Re: Mit dem elektrischen Wohnmobil in Urlaub fahren?

von Abgemeldet 01-2020 » 21. Feb 2017, 12:04

volker hat geschrieben:Eine Bitte zum Tonfall: Schreibt in das TFF zu oder über andere nur, was ihr ihnen auch ins Gesicht sagen würdet, wenn er/sie vor euch steht und 2 Köpfe größer ist. :mrgreen:


Danke Volker, der Vorschlag ist immer gut bei Online-Diskussionen, mach ich glatt! :P (Ganz im Ernst).

Ich pack nie einfach nur so jemanden aus Jux und Tollerei an, der Schreiber muss sich vorher schon in Ton und Inhalt vergriffen und seine soziale Inkompetenz verifiziert haben :lol: Die Scharmützel sind kurz, damit auch mal kräftig Gegenwind aufkommt, danach gibt's für den Seelenfrieden ja die Liste der zu Ignorierenden :ugeek:

Zum Glück findet sich eine überraschen große Zahl hoch kompetenter und interessanter Leute in diesem Forum. Und Zoe ist auf alle Fälle interessant. Wir sollten ihr daher Glück wünschen und ihr ggf. mit Rat helfen statt sie zur Selbsterhöhung runterzumachen.

In diesem Sinne

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Re: Mit dem elektrischen Wohnmobil in Urlaub fahren?

von Abgemeldet 01-2020 » 21. Feb 2017, 12:19

ulmerle hat geschrieben:@George: Willkommen im TFF Forum, schade, dass ich Deine Vorstellung nicht gelesen habe. Scheinbar gibt es aber ein Problem zwischen Dir und mir, welches ich gerne klären würde. Du darfst mir gerne per PN Deine Telefonnummer schicken, ich rufe Dich dann bestimmt zurück. Hoffe, das wurde bei Deinem Account schon freigeschaltet?


Danke und Grüß Gott. Ich hatte mich tatsächlich vor einiger Zeit im entsprechenden Bereich vorgestellt.

Einen Anruf bei mir halte ich für unsittlich. Du darfst aber gerne chronologisch vorgehen und erst mal Zoe anrufen und Ihr persönlich erklären, warum sie ihr Projekt aufgeben sollte. Der TFF-Kollege (Name gerade entfallen, egal), der der Meinung ist Zoe lebt über ihre Verhältnisse und sollte (und hier zitiere ich bitte nur sinngemäß) die Allgemeinheit mit ihrer Armut nicht belästigen, könnte sich per Konferenzschaltung mit einklinken.

Im Herkunftsland der Teslas würde sowas allerdings garantiert eine Restraining Order nach sich ziehen :lol: Da kennen die im Gegensatz zu Deutschlalaland keinen Spaß.

Ciao.
 
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Re: Mit dem elektrischen Wohnmobil in Urlaub fahren?

von ZoePionierin » 22. Mär 2017, 22:01

Der #Elektrocamper - wie geht es weiter?

Die gute Nachricht vorneweg. Seit gestern steht der Elektrocamper endlich wieder auf eigenen Rädern. Bis dahin war es mehr Arbeit als erwartet aber es hat sich auf alle Fälle gelohnt. Die vergangenen sechs Wochen stand ich in fast jeder freien Minute unter dem VW Bus, habe geschliffen, geschraubt, geputzt, Leitungen verlegt, versiegelt, geflext, Bremsen entlüftet, hochdruckgereinigt, jeden Abend die Werkstatt gefegt und vieles vieles mehr. Zwischenzeitlich bin ich die Lieblingskundin vom BusChef in Steinheim an der Murr geworden.

Die Bremsen vorne und hinten sind komplett neu. Ebenso die Radlager. Die Bremsschläuche und einige Bremsleitungen musste ich ebenfalls ersetzen. Die vergammelte Achsschwinge samt abgerosteten Federteller hat eine Schönheitskur bekommen und sieht wieder aus wie neu. Dabei ging mehr als ein Abend nur damit drauf, die Achsschwingen auszubauen. Die Schrauben waren unlösbar mit der Metallhülse im Gummilager verrostet, so dass nur noch die Flex Abhilfe schaffen konnte. Die alten Gummilager habe ich dann rausgebohrt. Die neuen Lager einzupressen hat einen Fachmann jede Menge Schweiß gekostet.

Auch die Federn habe ich sandstrahlen lassen. Eine Pulverbeschichtung schützt sie jetzt vor neuem Rost. Die Stoßdämpfer musste ich ersetzen, da einer der alten durchgerostet war.

Mit dem Hochdruckreiniger und einem Spezialwaschmittel ist der meiste Dreck aus dem alten Motorraum und den Radläufen rausgegangen (mehrheitlich ist er auf mich gespritzt). Den Rest habe ich mit Verdünnung weggerubbelt. Das sollte man nur mit entsprechendem Atemschutz machen, da die Verdünnung binnen Minuten zur Verblödung führt.

Soweit ist hintenrum jetzt alles geschweißt, grundiert und versiegelt. Da rostet so bald nichts mehr und der Bus kann seine nächsten 35 Jahre angehen.

Was zu tun bleibt

Jetzt steht der Bus wieder auf seinen Rädern und ist nach eineinhalb Monaten erstmal wieder von der Hebebühne runter. Die Schiebetür bekommt jetzt noch Reparaturbleche für innen und außen und auf der Fahrerseite muss der Schweller neu gemacht werden. Auch die Heckklappe braucht noch eine Begegnung mit dem Schweißgerät und neuem Blech.

Dann sind an einigen Fenstern noch kleinere Roststellen zu beseitigen. Dann wird ordentlich versiegelt und es kann zum Lackieren gehen. In einem Monat sind dann Schönheitsreparaturen und Konservierungsarbeiten hoffentlich abgeschlossen.

Parallel werde ich mich schon daran machen, den Bus für die Umrüstung vorzubereiten. Das heißt, ich werde mich der vorhandenen Elektronik widmen und wo nötig neu aufbauen und neue Leitungen ziehen. Zudem bekommt der Bus schon eine Unterdruckpumpe für die Bremsanlage und eine Standheizung. Außerdem machen wir uns Gedanken über die Batteriekästen, die zwischen die Achsen kommen.

Plan B

Vielen Dank an alle, die an das Projekt geglaubt haben und bereit waren, mich zu unterstützen. Der Dank gilt auch allen, die mir mit Fachwissen und praktischer Hilfe zur Seite standen. Die mir gezeigt haben, wie man die ganzen Dinge macht. Danke an den Bekannten, in dessen Werkstatt mein Bus nun sechs Wochen auf der Hebebühne rumhängen durfte und der mich sein Werkzeug benutzen lassen hat.

In neun Tagen endet das Crowdfunding für die Umrüstung - und wenn nicht noch ein Wunder geschieht, erreiche ich das Finanzierungsziel nicht. Damit wäre das Projekt eigentlich am Ende und ich habe ich einen Top-sanierten T3 ohne Antrieb rumstehen - denn diese Arbeiten sind auf jeden Fall finanziert. Aufgeben ist aber so meine Sache nicht. Dann dauert es eben etwas länger. In dem Bus steckt so viel eigene Arbeit, dass ich mich auch nicht von ihm trennen werde.

Wer trotzdem noch Lust auf das Projekt hat, darf sich gerne bei mir melden und dann geht es eben bilateral. Ansonsten mache ich mich dann Anfang April auf die Suche nach Sponsoren und spare noch ein bisschen. Zudem werde ich auch mehr Eigenleistung in das Projekt stecken, als eigentlich geplant. Und dann gilt es eben knallhart mit dem Umrüster zu verhandeln.

Aktuelle Fotos und Neues zum Fortschritt des Projektes gibt es auch weiter auf meinem Blog und in meiner Flickr-Galerie.

Du hast noch ungenutztes Geld rumliegen und willst nicht, dass das Crowdfunding scheitert?

Du willst unbedingt wissen, wie es weitergeht?

Du glaubst nur was du siehst?
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Re: Mit dem elektrischen Wohnmobil in Urlaub fahren?

von Alfred » 20. Sep 2017, 21:27

Hallo ZoePionierin,

macht Dein Projekt Fortschritte ?

Ich habe heute einen Artikel über den Umbau eines VW T2 auf Elektro im Kundenmagazin unseres Energieversorgers entdeckt.
Zum Glück gibt es eine Online-Ausgabe (Man darf hier keine Kopien aus Zeitschriften posten):
E-Bulli-Fahrer aus Überzeugung

Er schreibt auch, warum er einen alten und keinen neuen Bus genommen hat:
"Bei modernen Autos ist der Verschleiß eingeplant."
 
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