BMW fällt in alte Muster zurück (Hydrogen Council)

Allgemeine Informationen zur mobilen Zukunft...

Gründung des "Hydrogen-Council"

von teslacharger » 18. Jan 2017, 13:29

Siehe hier:
https://www.heise.de/autos/artikel/Hydr ... 00090.html

Es wäre besser gewesen, sie hätten einen Zusammenschluss zur Zellfertigung in Europa/Deutschland verkündet...mir scheint die dt. Hersteller wollen immer noch nicht so recht auf das BEV umschwenken. Wasserstoff halte ich immer noch für den falschen Weg, aber schön kompliziert mit vielen Teilen, die man einbauen kann und weiterhin ein Tank-Monopol für die "Öl"-Konzerne, ja...das bietet er. :roll:
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Re: Gründung des "Hydrogen-Council"

von pottpat » 18. Jan 2017, 13:33

Ich habe mittlerweise den Eindruck, es läuft bei den deutschen Verbrenner-Herstellern wie bei den Druckern.

Drucker (Neuwagen) relativ günstig verkaufen und dann mit Patronen (Werkstatt/Ersatzteile) über die Lebenszeit des Autos abkassieren.
Empfehlungslink: http://ts.la/patrick479
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BMW fällt in alte Muster zurück (Hydrogen Council)

von OS-Electric-Drive » 18. Jan 2017, 16:38

http://www.manager-magazin.de/unternehm ... 30491.html

Als ich noch ein kleines Kind war wollte BMW noch die Welt verändern mit Wasserstoff, damals noch in einem Gasmotor, heute mit einer F Cell. Das war zu der Zeit als auch der Big Mac noch in so Schaumstoff Verpackungen ausgegeben wurde.
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Re: BMW hat fällt in alte Muster zurück

von r.wagner » 18. Jan 2017, 16:56

Na immerhin:
Seiner Einschätzung nach lohne der Einsatz von Brennstoffzellen eher für große und schwere Autos mit hoher Reichweiten-Anforderung. "Wir würden die Brennstoffzelle wahrscheinlich oberhalb der 5er Baureihe einsetzen. Darunter macht es keinen Sinn, weil dort die batterieelektrischen Fahrzeuge mit weiter zunehmender Energiedichte die bessere Lösung sind."
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Re: BMW hat fällt in alte Muster zurück

von chr20 » 18. Jan 2017, 17:03

Ich verstehe nicht warum im Zusammenhang mit Wasserstoff über den Wirkungsgrad nicht gesprochen wird...
Klar ist es zwar schon aber warum schafft man das so todzuschweigen?
Als ich klein war hab ich auch vom Wasserstoff geträumt... ich kann mich da an Schulbuchartikel über die Merzedes A Klasse mit Brennstoffzelle erinnern.
Zuletzt geändert von chr20 am 18. Jan 2017, 17:06, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: BMW hat fällt in alte Muster zurück

von OS-Electric-Drive » 18. Jan 2017, 17:04

Was meiner Einschätzung nach genau andersrum ist. Denn bei den kleinen Autos lohnt sich keine große Batterie da könnte der REX Ansatz doch ein guter sein. Aber bei großen Autos werden die Batterien auch mit 150kWh deutlich billiger sein als die ganze F Cell Technik UND Batterie.

Bei Preisen von 100 USD braucht man doch gar nicht mehr über eine F Cell nachdenken.
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Re: BMW hat fällt in alte Muster zurück

von Elektroniker » 18. Jan 2017, 17:05

Seh ich exakt genau so.
Gerade bei großen Autos spielt doch die Batterie bzgl. Gewicht und auch Kosten keine große Rolle mehr.

Das war ja auch der (inzwischen von vielen BMWlern auch eingesehene) Fehler, mit einem kleinen Elektroauto anzufangen, statt mit einem großen.
 
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Re: BMW hat fällt in alte Muster zurück

von ereboos » 18. Jan 2017, 17:22

> Ich verstehe nicht warum im Zusammenhang mit Wasserstoff über den Wirkungsgrad nicht gesprochen wird...

entgegen dem was viele denken, ist der Wirkungsgrad nicht die entscheidene Größe. Kosten sind das! Wenn man viel Strom über hat (zB Wind+Sonne)
und man sonst keine Verwendung dafür hat, ist der Wirkungsgrad zum Umwandeln zu H2 nicht wirklich relevant. Wenn die Kosten in der Summe
besser sind/wären als bei Batteriespeicherlösungen, ist/wäre Wasserstoff selbstverständlich trotz schlechterem Wirkungsgrad die bessere Option.

Stand jetzt: Batterien sind sehr teuer, Sonne+Wind kommen immer mehr. Speichern von diesem Strom ist aktuell das Problem, da kann Wasserstoff schon
eine Möglichkeit darstellen.



Zu argumentieren, dass der Wirkungsgrad schlecht ist und deswegen die Lösung nicht funktionieren kann, wäre wie wenn ich sage Batterien sind viel schwerer als
ein Tank und deshalb kann das nicht funktionieren.. Beide Aussagen sind gleich falsch.
 
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Re: BMW hat fällt in alte Muster zurück

von pollux » 18. Jan 2017, 18:06

ereboos hat geschrieben:> Ich verstehe nicht warum im Zusammenhang mit Wasserstoff über den Wirkungsgrad nicht gesprochen wird...

entgegen dem was viele denken, ist der Wirkungsgrad nicht die entscheidene Größe. Kosten sind das! Wenn man viel Strom über hat (zB Wind+Sonne)
und man sonst keine Verwendung dafür hat, ist der Wirkungsgrad zum Umwandeln zu H2 nicht wirklich relevant. Wenn die Kosten in der Summe
besser sind/wären als bei Batteriespeicherlösungen, ist/wäre Wasserstoff selbstverständlich trotz schlechterem Wirkungsgrad die bessere Option.

Stand jetzt: Batterien sind sehr teuer, Sonne+Wind kommen immer mehr. Speichern von diesem Strom ist aktuell das Problem, da kann Wasserstoff schon
eine Möglichkeit darstellen.

Zu argumentieren, dass der Wirkungsgrad schlecht ist und deswegen die Lösung nicht funktionieren kann, wäre wie wenn ich sage Batterien sind viel schwerer als
ein Tank und deshalb kann das nicht funktionieren.. Beide Aussagen sind gleich falsch.

Ja das ist alles richtig.
An wie vielen Stunden des Jahres gibt es denn "zu viel" Strom?
Ist es eine nennenswerte Zahl von Stunden, Tagen, Monaten? Lohnt sich eine teure Anlage zur Wasserstofferzeugung, die eventuell nur wenige Tage im Jahr läuft?
Der Strom müsste ja mindestens kostenlos eher noch bezuschusst sein, um die Umwandlung in Wasserstoff rechnen zu können. Außerdem müssten alle Umlagen und Steuern entfallen.
Ich glaube das wird sich niemals rechnen.
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Re: BMW hat fällt in alte Muster zurück

von Toaster » 18. Jan 2017, 18:08

wasserstoffwirtschaft ist absurd! ohne tiefkaltes H2 kann man keine massenströme an gas bewegen, bevorraten oder tanken. außer man benutzt vorh. rohrleitungen. dann müsste es aber an der tanke für den pkw wieder sehr energieaufwendig verdichtet werden. ein wahnsinn!

brennstoffzellen könnte man auch mit aus anderen gasen katalytisch abgespaltenem H2 betreiben. das würde wohl mehr sinn machen. wie weit z. z. man damit ist, kann ich leider nicht beurteilen.
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