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Re: Interessante Studie zu Emobility

BeitragVerfasst: 13. Feb 2015, 17:22
von Montblanc Carrera
Markus Dippold hat geschrieben:
Yellow hat geschrieben:Kann man sich von den paar hundert Euro, die man pro Jahr durch das Lastmanagement spart,
Geld sparen durch LM? Das ist doch nicht das Ziel der EVUs. Es wäre bestenfalls ein angenehmer Nebeneffekt für den Verbraucher.
Es wird doch eher so sein, daß man für die notwendige (und vermutlich dann vorgeschriebene) Technik am Ende noch selbst zahlen muß.

Mein regionaler Stromversorger gibt 3 verschiedene Grundpreise mehr oder weniger zur Auswahl,
73,20 € p.a. für einen Drehstromzähler
82,84 € p.a. für einen Digitalzähler, Vorteil für den Kunden? (eventuell eine bessere Überwachung der Verbraucher), Vorteil für den Versorger? Keiner. Dafür sind die wohl zukünftig vorgeschrieben....
239,88 € p.a. für einen Digitalzähler mit Datenfunk ("Smartmeter"), dafür gibt es dann zwei verschiedene Stromtarife, ich müsste bei meinem derzeitigen Verbrauch ~2/3 des Stromes dann in der Nachtzeit verbrauchen das es sich rechnet....

Markus natürlich wird der Verbraucher die Kosten tragen müssen, wer soll es denn auch sonst tun?

Re: Interessante Studie zu Emobility

BeitragVerfasst: 13. Feb 2015, 18:57
von Markus Dippold
Yellow hat geschrieben:
Markus Dippold hat geschrieben:
Yellow hat geschrieben:Kann man sich von den paar hundert Euro, die man pro Jahr durch das Lastmanagement spart,
Geld sparen durch LM? Das ist doch nicht das Ziel der EVUs.

Doch! Siehe hier (Beitrag vom 3. Feb 2015, 13:40).
Hm, naja, ich will jetzt keine Wortklauberei betreiben, aber hier ist es ebenfalls das Ziel der EVUs, die Lastspitzen zu glätten. Dies wird dadurch versucht, daß man dies dem Kunden durch niedrigere Preise und wasweißich schmackhaft macht.
Es ist mitnichten das Ziel, dem Kunden weniger Geld aus der Tasche zu ziehen, sondern zu schauen, welche Einschränkungen er in Kauf nimmt, damit er lädt, wann das EVU das will. Steht prinzipiell so im Auszug im 3. Posting.
Sowas halte ich für Bauernfängerei nach dem Motto: Mach dich doch bitte noch abhängiger von uns.
Da ziehe ich einen möglichst hohen Grad an Eigenversorgung vor. Es ist nur noch eine Frage des Zeitpunktes, wann ich das umsetze.

Yellow hat geschrieben:Am 13.12.2014, 30km, 55,- Euro, Weihnachtsfeier :D
Dafür habe ich mir kein E-Fahrzeug gekauft. Das Problem, daß ich nach irgendwelchen Feiern ein Taxi bräuchte, habe ich ohnehin nicht. Ich mag nichts Alkoholhaltiges, schmeckt mir einfach nicht.

Yellow hat geschrieben:... anstatt beim Verbrenner zu bleiben ;)
Ich habe bereits 1.85 E-Fahrzeuge - statistisch gesehen.

Yellow hat geschrieben:
Markus Dippold hat geschrieben:
Yellow hat geschrieben:Ich kann mich persönlich an keinen Fall erinnern, bei dem ich mal ungeplant nachts mit dem Auto los musste.
Keine Kinder? Keine alten Eltern?
Solche Aktionen hatte ich schon öfters, als mir lieb war.

Doch! Beides :D
Trotzdem noch nie vorgekommen.
Du Glücklicher, du!

Yellow hat geschrieben:Ich sehe es eher als Dienst an der Allgemeinheit denn als Bevormundung.
Tjaahahaaa ... vielleicht solltest du dann mit dem Rad fahren. Das benötigt weniger Platz und die Allgemeinheit, die mit Bussen fährt, steht weniger im Stau.
8-)

Gruß
Markus

Re: Interessante Studie zu Emobility

BeitragVerfasst: 15. Feb 2015, 17:19
von Franko30
Ich verstehe nicht, warum es ein Dienst an der Allgemeinheit sein soll, wenn man dem EVU höhere Gewinne ermöglichen soll.

Frank

Re: Interessante Studie zu Emobility

BeitragVerfasst: 15. Feb 2015, 18:10
von Peter_67
Wenn das EVU Lastspitzen glätten kann, dann zahlt es weniger Bezugskosten und weniger Netzentgelte. Grundsätzlich sollte es diesen Vorteil über niedrigere Preise an den Kunden weitergeben, was natürlich nur schwer nachzuvollziehen ist. Zumindest müsste da irgendein monetärer Vorteil für die Kunden rausspringen, die zu belastungsintensiven Zeiten nicht laden bzw. nur zu belastungsarmen Zeiten laden.