Es führt kein Weg am Plug-In-Hybrid vorbei!

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Re: Es führt kein Weg am Plug-In-Hybrid vorbei!

von UTs » 30. Aug 2017, 09:07

Danke für die aufschlussreichen Antworten. Du hast sicher recht, ich fahre sehr sparsam und bei Dienstfahrzeugen ist das nicht der Fall.
Ich bin gespannt, wie es weitergeht.
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Re: Es führt kein Weg am Plug-In-Hybrid vorbei!

von TArZahn » 30. Aug 2017, 15:54

Nächsten Montag holt mein Bruder seinen neuen Golf GTE in Wolfsburg ab. Ich bin gespannt, was er für einen Verbrauch hat. Den Arbeitsweg kann er komplett elektrisch fahren, die hin und wieder stattfindenden Fahrten vom Bodensee in die Nähe von Frankfurt natürlich nicht. Ich werde ihn nach einiger Zeit mal nach seinem Verbrauch fragen.
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Re: Es führt kein Weg am Plug-In-Hybrid vorbei!

von Bones » 7. Jan 2018, 12:52

Das wäre nach dieser Zeit durchaus interessant.
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Re: Es führt kein Weg am Plug-In-Hybrid vorbei!

von M3-75 » 7. Jan 2018, 13:43

So kleine Turbinen sind auch nicht gerade der Brüller an Effizienz, da könnte man auch einen Atkinson mit 43% nehmen (mit konstanter Drehzahl). Nur muss man dann trotzdem die zusätzlichen Teile spazieren fahren, wozu denn Aufwand wenn die oben erwähnten Akkus mit 10C geladen werden können?

Oder Wie wäre es stattdessen mit 30kwh für den täglichen Bedarf und bei Bedarf kann zusätzlich ein Wechselakku auf Langstrecke genommen werden?

Für die Minimierung des materiellen Ressourcenverbrauchs wäre es aber wohl am einfachsten einfach etwas mehr Geduld zu haben. ;-)
 
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Re: Es führt kein Weg am Plug-In-Hybrid vorbei!

von Naheris » 7. Jan 2018, 18:54

Die VW PHEVs sollen mit dem nächsten Modelljahr dann auf WLTP umgestellt werden und dabei ihre Zyklenreichweite des NEFZ behalten bzw. erhöhen (je nach Fahrzeug). Das geht durch die dann neu verbaute Zellgeneration. Das heißt, sie werden fast durch die Bank weg ca. 50% mehr reale Reichweite erhalten. Am Preis soll das nichts ändern.

Das dürfte auch mit allen anderen Herstellern passieren. Denn wer derzeit mit 35 km wirbt oder gerade auf fast 50 km erhöht hat, der wird garantiert dann nächstes Jahr nicht plötzlich wieder 35 km haben wollen...
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Re: Es führt kein Weg am Plug-In-Hybrid vorbei!

von douglasflyer » 7. Jan 2018, 18:59

Naheris hat geschrieben:Denn wer derzeit mit 35 km wirbt oder gerade auf fast 50 km erhöht hat, der wird garantiert dann nächstes Jahr nicht plötzlich wieder 35 km haben wollen...

...und falls es dann vielleicht doch nicht reichen sollte, wissen die Ingenieure vom Volkswagenkonzern sicher eine EDV-Lösung, damit's so ausschaut wie's ausschauen sollte - darin haben sie ja weltmarktführende Erfahrung.
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Re: Es führt kein Weg am Plug-In-Hybrid vorbei!

von Naheris » 7. Jan 2018, 19:11

Genau, weil ja jetzt niemand mehr bei VAG genau auf die Werte schaut. Das macht man jetzt ja nur noch bei Anderen.

Was für eine sinnlose Behauptung, die rein auf Bashin ausgelegt ist. Auf absehbare Zeit wird VAG bei nicht lügen können ohne dass sie praktisch instant auffliegen.

WLTP kommt. Mit WLPT sinkt die bewerbbare E-Reichweite von PHEVs, und somit auch die Reichweite, die man zum Treibstoffverbrauch anrechnen kann. Dadurch steigt der rechnerische Zyklus Verbrauch. Da braucht man einfach keinen Raketenwissenschaftler um darauf zu kommen, dass man Zellen mit mehr Kapazität einbauen wird. Die es ja gibt, wie der Switch vom e-Golf 190 zum e-Golf 300 gezeigt hat.
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Re: Es führt kein Weg am Plug-In-Hybrid vorbei!

von snooper77 » 7. Jan 2018, 19:41

fränki1 hat geschrieben:Mit einer hocheffizienten Minigasturbine und extra dafür angepassten Treibstoff verbraucht so ein Auto im Gesamtschnitt noch maximal 25% des aktuell üblichen wertes.


Das halte ich für ein Gerücht. Grosse, topmoderne Gasturbinen schaffen gerade mal ca. 38 % Wirkungsgrad (ohne angehängten Dampfkreislauf), da ist ein Pkw-Diesel im optimalen Arbeitsbereich schon heute besser - und wir reden hier von Gasturbinen im 400 MW-Bereich.

Wenn du die Gasturbine kleiner machst wird sie deutlich ineffizienter, da kommst du im Leistungsbereich eines Pkw nicht über 20 - 25 %.

Völlig unmöglich, da nur 1/4 dessen zu verbrauchen, was ein Verbrenner braucht. Woher hast du diese Info?
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Re: Es führt kein Weg am Plug-In-Hybrid vorbei!

von fränki1 » 7. Jan 2018, 21:28

snooper77 hat geschrieben:
fränki1 hat geschrieben:Mit einer hocheffizienten Minigasturbine und extra dafür angepassten Treibstoff verbraucht so ein Auto im Gesamtschnitt noch maximal 25% des aktuell üblichen wertes.


Das halte ich für ein Gerücht. Grosse, topmoderne Gasturbinen schaffen gerade mal ca. 38 % Wirkungsgrad (ohne angehängten Dampfkreislauf), da ist ein Pkw-Diesel im optimalen Arbeitsbereich schon heute besser - und wir reden hier von Gasturbinen im 400 MW-Bereich.

Wenn du die Gasturbine kleiner machst wird sie deutlich ineffizienter, da kommst du im Leistungsbereich eines Pkw nicht über 20 - 25 %.

Völlig unmöglich, da nur 1/4 dessen zu verbrauchen, was ein Verbrenner braucht. Woher hast du diese Info?

Ich befürchte, da hast du mich komplett falsch verstanden. Natürlich verbraucht diese Lösung nicht ein viertel des heute üblichen Treibstoffs bei einem reinen Verbrenner. Da hätte sie ja einen Wirkungsgrad von ca. 100%. Ich bin davon ausgegangen das der Durchschnitts Autofahrer mit 100 km elektrischer Reichweite im Schnitt zwei drittel elektrisch unterwegs ist. Das Beispiel der Gasturbine habe ich nur gewählt, weil sie mir für den Antrieb eines Stromerzeugers für die Reichweitenverlängerung sehr elegant erscheint. Sie ist klein, leise, erschütterungsfrei und in Großserie sicher auch sehr kostengünstig zu fertigen. Man kann sie auch sehr schön flach bauen, um die neu gewonnenen Freiheitsgrade des EV zu erhalten. Es erscheint mir aktuell eben noch deutlich günstiger, als ein für mindestens 300 km mehr Reichweite erforderliches Akkupack mit mindestens weiteren 75 KWh Leistung. Wenn natürlich die KWh Speicherkapazität bei vollständiger Alltagstauglichkeit unter 50 bis 80 € Gestehungskosten und unter 2 Kg Gewicht sinkt, ist diese Übergangslösung nicht mehr erforderlich. Das dürfte aber noch etliche Jahre dauern.
Den 200 KWh Akku für 15 bis max 20 T€ bei maximal 400 Kg sehe ich in der Massenfertigung frühestens 2030.
Bis dahin könnten wir mit meinem Lösungsvorschlag schon sehr viel Dreck in den Ballungsräumen sparen.
Vor allem könnte auf diese weise das EV bereits extrem in der Entwicklung vorangetrieben werden. Ist der neue Speicher fertig entfällt halt die nicht mehr erforderliche Reichweitenverlängerung und der "Käse" ist gegessen.
Auch die erforderliche Infrastruktur für die gewaltige Speicherproduktion sowie das Schnelladenetz könnten in ruhe wachsen, ohne das bei der Entwicklung des EV weiter wertvolle Zeit verschenkt wird.
 
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Re: Es führt kein Weg am Plug-In-Hybrid vorbei!

von sebas » 7. Jan 2018, 22:55

Das ist ja im Grunde das Konzept vom I3 Rex
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