4 E-Busse im Hohenlohekreis

zur LAGA Öhringen:

stimme.de/hohenlohe/laga16/V … 83,3608788

Super und: endlich!

Der Karte nach zu schließen dürfte der H2Ö-Parkplatz während der Landesgartenschau dann auch öfter belegt sein, d.h. auch die P&C-Box dort.

Da kann man leider davon ausgehen.

Hi, endlich habe ich einen auf einer Leerfahrt/Testfahrt durch SHA gesehen:

Cheers Frank

Hattest du das Fenster unten? War er leise?

Ja, ohne Abgas kann man das nun neben einem Bus machen. Und der war nicht so wie die alten Oberleitungsbusse in Vancouver die so laut sind wie unsere Dieselbusse (und deren Diesel sind noch lauter…).

Cheers Frank

Übrigens wurde in Ö Nähe Hofgarten an der katholischen Kirchengemeinde von der EnBW eine Laterne mit Ladefunktion erstellt. Während der LaGa kann man hier kostenfrei laden, man muss lediglich im Rathaus eine Karte gegen 5€ Pfand holen.
Die Bushaltestellen mit Ladestationen dürfen von uns leider nicht genutzt werden…
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Sehr tolle Sache, freut mich sehr, dass nun mehr uns mehr E-Busse in den Städten fahren, ich wünsche mir sehr, dass in Stuttgart mehr und mehr davon angeschafft werden, da sind andere Städte in Deutschland schon weiter.

Alles Gute!

Nennt mich jetzt wieder den ewigen Nörgler: Aber ich kann mich über solche Testprojekte nicht freuen. Denn wenn irgendeine Stadt oder Landkreis mit 1, 2 oder auch 4 E-Bussen auf Testfahrt geht, dann steckt dahinter die Nachricht, dass das alles noch Prototypen-Subventions-Test-Versuchs-Projekte sind und E-Busse keinesfalls für die Masse taugen.

Dann ruf ich mir aber wieder den Wikipedia-Artikel von Byd Elecric Bus auf und lese, dass die Chinesen seit 6 Jahren vollelektrische Busse in Serie mit 250km Reichweite bauen und davon im vergangenen Jahr 6.000 (in Worten: sechstausend) auf der ganzen Welt verkauften. Mal zum Vergleich: MAN hat 2015 6.150 Verbrenner-Busse verkauft. Byd ist also nach Stückzahlen MAN Bus, nur elektrisch. E-Busse haben überhaupt nichts mehr mit Prototypen zu tun, sie sind seit Jahren Serienstandard. Nur eben nicht in Europa, sondern in Schwellenländern. Die haben seltsamerweise das Geld, um die angeblich so viel teureren Busse zu kaufen.

In Deutschland hingegen lassen sich Stadtwerke feiern, weil sie bis 2035 die Flotte elektrifizieren wollen. In welch rückständigem Land leben wir hier eigentlich?

In einem bei dem man der E-Mobilität feindlich gegenüber steht und man nur wenn man z.B. die sinnfreien Ziehl-Abegg Radnabenmotoren verbaut auch etwas Förderung bekommt (damit der Kaufpreis dann vielleicht so hoch ist wie ein BYD Bus ohnehin). Und ich mache jede Wette, dass es (sobald das mal ein Busbetrieb hier machen will) sofort 1000 rechtliche Gründe gibt warum man BYD hier nicht zugelassen bekommt.

Insofern müssen wir mit den kleinen Anfängen wohl oder übel zufrieden sein.

Frank

TeeKay…wo Du recht hast, hast du recht. Das ist in unserer feinstaubgeplagten Stadt genau dasselbe. In Graz sollen auch angeblich 1 oder 2 Linien demnächst elektrisch fahren…natürlich ist das zunächst einmal ein Versuch.
LGH

Und wisst Ihr was ich von einem ÖPNV-Bus-Betreiber gehört habe ? Man wolle auf keinen Fall die gesamte Flotte auf Elektro umstellen, man brauche unbedingt weiter die Diesel, mindestens 50%, weil ja der Strom ausfallen könnte und dann U-/S-Bahnen nicht fahren. Da müsse wenigstens der Busverkehr gesichert sein. Da fehlen einem echt die Worte.

Und für den Fall dass der Tank dann leer ist, haben die bestimmt eine Diesel-Handpumpe auf ihrem Betriebshof stehen. :slight_smile: Man muss ja auf alles vorbereitet sein!

…natürlich und ein Bohrloch neben der Kellerraffinerie :smiley:

Diese Ereignisse illustrieren doch schön, dass es bei den Prototyp-Erprobungen nicht um die Technik geht. Elektrische Busse funktionieren, das wissen wir.

Es geht eher darum zu zeigen, dass die Verkehrsbetriebe so einen Wechsel handhaben können. Die sind die Dinosaurier, nicht die Diesel-Busse.

Mit Eurer Kritik an den Verkehrsunternehmen macht Ihr es Euch ziemlich einfach. Es ist nicht damit getan, mal schnell eine Schiffsladung BYD-Busse ins Land zu bringen.
Allein die Ladeinfrastruktur für eine Busflotte, die über Nacht geladen werden will (200-300 kWh mal Anzahl Busse), ist ein ordentlicher Brocken (zumindest für Betriebe ohne Straßenbahn/O-Busse). Mit viel öffentlichem Geld ginge alles, aber da fehlt’s halt in D. Solange die Wirtschaftlichkeit im Auge behalten werden muss, kann man heute nicht mal so eben den Fuhrpark auf Strom umstellen.
Die 50%-Fuhrparkgrößendiskussion ist im Moment albern, solange wir noch so weit weg von den 50% sind. Davon abgesehen kann ich die Argumentation durchaus nachvollziehen: Die Tankstellenpumpe kann man mit 'nem Notstromaggregat betreiben - die E-Busflotte sicher nicht.
Richtig ist aber, dass die deutschen Bushersteller ähnlich wie beim PKW das Thema Elektromobilität verschlafen haben. Das und die viel zu geringe (finanzielle) Unterstützung durch die öffentliche Hand sind die Ursachen, dass wir hier auch bei den E-Bussen hinterherhinken.

Das sehe ich komplett anders.
Es ist eine Frage des Willens.
Der Rest ist leicht projektierbare Technik.

Habe den Bus heute von vorne erwischt

Ladung an der Smight Ladesäule der ENBW war mit Ladenetz Karte möglich, Anfangs mit 16, später mit 10A als noch ein einheimischer ZOE dazu kam.

Und welche Betriebe wären das? Ganz abgesehen davon, dass die Installation entsprechender Starkstromquellen (CEE32/63) eine Routineaufgabe ist.

  1. Nein, kannst du nicht. Tankstellen mit Handkurbeln gibt es nur noch da, wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen, aber bestimmt nicht dort, wo eine Busflotte mit Hektolitern an Diesel aufgefüllt werden will.

  2. Wenn tagsüber der Strom aussteigt, sind dann plötzlich die über Nacht geladenen Bus-Akkus auch leer?