Was fehlt den BEVs zum Durchbruch? [Gelöst - Mehr BEVs]

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Re: Was fehlt den BEVs zum Durchbruch?

von firefox34 » 22. Mai 2020, 22:01

stelen hat geschrieben:WR und Inspektionen sind in den 565 mit drin

Das kann ich nicht so Recht glauben. Wenn ich mir bei Audi eine A4 für 61k zusammen konfiguriere, dann steht das was von um die 900/Monat...
 
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Re: Was fehlt den BEVs zum Durchbruch?

von Lemming » 22. Mai 2020, 22:03

firefox34 hat geschrieben:
Missionieren war schon immer eine Scheißidee.

Ich glaube von "missionieren" sind wir schon weit entfernt. Es gibt genug gute rationale Gründe für ein BEV.


Das hat sich auch eher auf forumsinterne Diskussionen bezogen, bei denen – wie in Foren leider üblich – so oft mit dem größten
Vergnügen Extrempositionen bezogen und diese vehement und unter Missachtung jeglicher Diskussionskultur vertreten werden, ohne auf individuell höchst unterschiedliche Situationen Rücksicht zu nehmen. Die Realität ist nur selten ganz schwarz oder ganz weiß.

In Bezug auf „Muggel“ und deren Vorurteile stimme ich Dir voll und ganz zu und tue auch mein Bestes, um den dämlichsten Vorurteilen entgegenzuwirken. Ich würde aber weder jemanden zu einem E-Auto drängen, für den ein Verbrenner tatsächlich noch die bessere Lösung ist, noch sie in Gänze durch den Kakao ziehen, nur weil sie noch nicht für jeden Anwendungsfall perfekt geeignet ist.
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Re: Was fehlt den BEVs zum Durchbruch?

von stelen » 22. Mai 2020, 22:30

firefox34 hat geschrieben:
stelen hat geschrieben:WR und Inspektionen sind in den 565 mit drin

Das kann ich nicht so Recht glauben. Wenn ich mir bei Audi eine A4 für 61k zusammen konfiguriere, dann steht das was von um die 900/Monat...


Erinner mich nächste Woche nochmal dran, dann Scan ichs ein ...

Der noch etwas teurere im Ausstellungsraum soll sogar nur Netto 450,- Brutto 535 kosten
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Re: Was fehlt den BEVs zum Durchbruch?

von CG1997 » 22. Mai 2020, 22:39

stelen hat geschrieben:WR und Inspektionen sind in den 565 mit drin


Das wiederholt sich alles leider auch in diesem Thread. Mondpreise als Listenpreise aufrufen und dann gewaltige Rabatte verteilen. Ja, der Preis des M3s schneidet im Vergleich zum Realpreis von ABM schlechter ab. Das war bereits beim MS so, da wusste ich, dass ich für den gleichen Preis einen absolut vollausgestatteten 750XL bekommen hätte. Hätte ich mir natürlich niemals gekauft. Beim Tesla zahlt man immer eine Klasse darüber. Für den Preis eines M3 LR kann man wahrscheinlich bereits einen 5er/A6/E-Klasse Diesel kaufen, usw. Das muss einem beim Kauf klar sein. Im TCO Vergleich schneidet dann das M3 deutlich besser ab. In anderen Ländern lassen sich die Menschen nicht so leicht veräppeln. Da entsprechen Listenpreise den Realpreisen, da gibt es nur wenige Extras zur Auswahl, da bereits voll ausgestattet, keine Rasenmähermotoren, usw...

Nochmals der Preis ist eines der entscheidenden Faktoren, ohne Zweifel. Wenn ich mir xxx€ im Monat nicht leisten kann, dann kann ich auch keinen Tesla, also kein vernünftiges Langstrecken-BEV kaufen. Vielleicht kann ich dann wenigstens beim Zweitwagen, der nicht für die Langstrecke hergenommen wird, auf BEV umsteigen. Ich rate keinem meiner Kollegen zum Tesla (zu den anderen Pseudolangstrecken BEVs sowieso nicht), wenn sie den Wagen nur für die Stadt und max. 200km Fahrten benötigen. Ich wollte die Diskussion von der Preisproblematik lösen, denn es gibt offensichtlich andere, aus meiner Sicht nicht nachvollziehbare, Gründe warum BEVs immer noch nicht in ausreichender Stückzahl gekauft werden. Also, vielleicht macht ABM doch alles ABM richtig, indem sie sich dem genetischen Schnäpcheninstinkt der Menschen bestens bedient.

Machs doch mal anderum...Schau dir mal den Wagen an, den du für den gleichen Preis nach TCO bekommst, den du für einen Tesla zahlen musst. Dann weisst du, was du statt des Teslas als Verbrenner fahren könntest.
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Re: Was fehlt den BEVs zum Durchbruch?

von stelen » 22. Mai 2020, 22:51

Versicherung ist das M3 teurer. Bei den Strom vs. Benzinkosten etwas günstiger.

TCO auf 36 Monate ist das M3 klar teurer als der A4.
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Re: Was fehlt den BEVs zum Durchbruch?

von firefox34 » 22. Mai 2020, 23:05

stelen hat geschrieben:Versicherung ist das M3 teurer. Bei den Strom vs. Benzinkosten etwas günstiger.

TCO auf 36 Monate ist das M3 klar teurer als der A4.

Je mehr Kilometer du fährst, desto weiter verschiebt sich der Vorteil des TCO zu Gunsten des BEV.
Deshalb bin ich auch fest davon überzeugt, dass sich ein M3 als Dienstwagen rechnet. Ich zahle jedenfalls mind. 40% weniger im Monat als für die vorherige C-Klasse.
 
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Re: Was fehlt den BEVs zum Durchbruch?

von prodatron » 23. Mai 2020, 00:12

stelen hat geschrieben:Versicherung ist das M3 teurer. Bei den Strom vs. Benzinkosten etwas günstiger.

TCO auf 36 Monate ist das M3 klar teurer als der A4.

Zeig mir einen A4 mit der Leistung, der guenstiger als ein M3 ist.
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Re: Was fehlt den BEVs zum Durchbruch?

von Teatime » 23. Mai 2020, 00:29

Ich bin der Meinung der Focus liegt bei den meisten Menschen gar nicht wirklich auf den Kosten - zumindest bei den privaten Fahrzeugkäufern (und meiner Beobachtung nach auch bei gar nicht so wenigen Unternehmern) - da sie nachgewiesenermaßen (5.500 Studienteilnehmer in Deutschland) gar keine Ahnung von den wirklichen Kosten die ihr Auto verursacht haben.

Und zwar liegt der Schnitt um rund 100% daneben - die realen Kosten liegen um rund 100% über den geglaubten.


Unterschätzen sie dabei die Gesamtkosten, erscheinen ihnen möglicherweise Fahrzeuge mit alternativen Kraftstoffen oder andere Transportmittel wie Carsharing, öffentliche Verkehrsmittel und Radfahren weniger attraktiv.

https://www.heise.de/newsticker/meldung ... 09737.html
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Re: Was fehlt den BEVs zum Durchbruch?

von OS-Electric-Drive » 23. Mai 2020, 06:43

Danke für die Quelle. Ich hatte mal einem VHS EXCEL Kurs für einen Freund übernommen um das Jahr 2000 rum und dabei haben wir die Kosten je km und Monat der Autos berechnet. Zuvor hatte ich Schätzungen machen lassen und dann haben wir noch die Abweichungen dargestellt.
Aus diesem Grund glaube ich auch nicht so sehr an die TCO als Grund zum Umstieg. Ich führe rund 400 Gespräche im Jahr mit Menschen die sich über ihre Energie Gedanken machen. Dabei versuche ich immer E Autos in den Kopf zu bringen aber das ist selbst mit dem günstigsten PV Strom nur selten ein Thema.
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Re: Was fehlt den BEVs zum Durchbruch?

von stelen » 23. Mai 2020, 08:40

prodatron hat geschrieben:
stelen hat geschrieben:Versicherung ist das M3 teurer. Bei den Strom vs. Benzinkosten etwas günstiger.

TCO auf 36 Monate ist das M3 klar teurer als der A4.

Zeig mir einen A4 mit der Leistung, der guenstiger als ein M3 ist.



Wozu?

Braucht kein Schw... sonst wäre der RS4 die meistverkaufte Motorisierung beim A4 und nicht der 2.0TDi. Ja ich weiß das es keine vernünftig motoriserten Teslas gibt, das ist aber das Problem von Tesla, nicht von Audi. Von mir aus nimm den SR+. Auch der kostet noch knapp 150,- im Monat beim Leasing mehr. (Übrigens auch als ein E-Tron 50 Base)
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