Objektiver Vergleich zwischen E-Auto und Verbrenner Auto

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Re: Objektiver Vergleich zwischen E-Auto und Verbrenner Auto

von douglasflyer » 10. Jan 2019, 17:19

Im "Mythbuster Elektromobilität" vom Forumskollegen tornado7 hat's auch noch viele Hinweise - zum Thema Batterie und Recycling auf Seiten 18 und 19:

http://homepage.hispeed.ch/martin_rotta ... -Rotta.pdf
TESLA MS 75D Midnight Silver Met. VIN 234xxx seit 12.03.18 8.1 / V9 2018.48.12.1 d6999f5 AP2.5
ZOE R90 Intense rot met. seit 28.06.2018
PV 9 kWp produziert seit Freitag, dem 13.04.18 bisher 7.9 MWh 10.11.18 - 3.1 Tonnen CO2 gespart
http://ts.la/urs123
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Re: Objektiver Vergleich zwischen E-Auto und Verbrenner Auto

von Adastramos » 10. Jan 2019, 19:10

Zum Thema "gleiche Karosserie" muss ich jedoch etwas widersprechen. Ein dezidiertes eAuto benötigt eine -vorallem in der Bodenbaugruppe- andere Karosserie, z.B. entfällt der Mitteltunnel in den allermeisten Fällen. Lastpfade bei Front-, Seiten- und Heckaufprall müssen auch anders geführt werden, als bei Verbrennern.

Siehe auch: https://www.springerprofessional.de/fah ... on/6562164

Alles Gute!
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Re: Objektiver Vergleich zwischen E-Auto und Verbrenner Auto

von volker » 11. Jan 2019, 14:37

Das Kapitel Entsorgung kann eine eigene Doktorarbeit nehmen. Ich habe Teilnehmer einer Podiumsdiskussion sagen hören, uns würde der Deponieplatz für die ganzen Traktionsbatterien ausgehen :o

Dabei gibt es Gesetze zur Wiederverwertung:
[quote=Umweltbundesamt"]Die EG-Altfahrzeugrichtlinie schreibt folgende Verwertungsquoten vor: 80 Prozent für Wiederverwendung und Recycling beziehungsweise 85 Prozent für die Verwertung insgesamt. Ab 2015 steigen die Quoten auf 85 Prozent beziehungsweise 95 Prozent an.[/quote]

Die Batterien eines Fahrzeugs werden dabei grundsätzlich vor dem Shreddern ausgebaut und getrennt verwertet. Wäre ja schön doof, das ganze wertvolle Nickel und Kobalt zu entsorgen.

Eine "tote" Tesla S85 Batterie hat einen Materialwert von schätze mal 2000 Euro.
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Re: Objektiver Vergleich zwischen E-Auto und Verbrenner Auto

von CityEL » 11. Jan 2019, 14:55

Recycling von Lithium-Batterien rentiert sich derzeit nicht:

Im Unterschied zu herkömmlichen Blei-Säure-Batterien lassen sich Lithium-Ionen-Batterien derzeit nicht rentabel verwerten. Ihre vorschriftsgemäße Entsorgung ist deshalb ein Zuschussgeschäft, dessen Kosten die Hersteller tragen müssen und schon beim Verkauf eingepreist haben. Dies ergibt sich aus der Beantwortung einer Kleinen Anfrage "zur Nachhaltigkeit der Elektroautobatterie", die das Bundesumweltministerium am 10. September der FDP-Bundestagsfraktion übermittelte.

Nach der EU-Richtlinie 2006/66/EG und dem darauf fußenden deutschen Batteriegesetz aus dem Jahre 2009 müssen ausgediente Batterien bis zu einem vorgeschriebenen Mindestanteil ihres Gewichts der Wiederverwertung zugeführt werden. Für Blei-Säure-Batterien sind das 65 Prozent und für Nickel-Kadmium-Batterien 75 Prozent. Die Lithium-Ionen-Batterie wird in der Richtlinie nicht gesondert erwähnt, obwohl sie sich damals bereits auf dem Vormarsch befand. Sie fällt deshalb unter "sonstige", die mindestens zu 50 Prozent ihres Gewichts wiederverwertet werden müssen.

http://www.udo-leuschner.de/energie-chronik/chframe.htm
 
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Re: Objektiver Vergleich zwischen E-Auto und Verbrenner Auto

von Guido-BIB » 11. Jan 2019, 15:54

Entsorgung und Haltbarkeit sind sicher interessante Themen für so ein Papier. Im Moment ist das natürlich noch schwer zu beantworten, da sich die meisten E-Autos noch in der Garantie befinden und die Entsorgung wohl noch in weiter Ferne. Haltbarkeit sieht ähnlich aus. Man sieht hin und wieder E-Autos mit vielen Kilometern - aber eine Statistik habe ich dazu jetzt noch nicht gefunden. Bei BMW ist die Batterie für 20 Jahre Haltbarkeit gebaut (hatte BMW selber mal irgendwo geschrieben). Und der E-Motor ist für 1Mio km gut - liest man hier und da.
 
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