Vergleichsstudie BEV und FCEV

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Re: Vergleichsstudie BEV und FCEV

von tornado7 » 11. Jun 2018, 14:44

Das sieht mir aber eher nach Azubischreiberei aus mit den schönen ganzen 1/2/5 Einheiten ohne Quellenangabe.

Für die Elite der Politik reichts wohl :lol:
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Re: Vergleichsstudie BEV und FCEV

von FFF » 11. Jun 2018, 15:23

tornado7 hat geschrieben:Das sieht mir aber eher nach Azubischreiberei aus mit den schönen ganzen 1/2/5 Einheiten ohne Quellenangabe.

Für die Elite der Politik reichts wohl :lol:
Aber der Trend stimmt.
Wobei, erst vorgestern einen ganzseitigen Artikel mit einem "Dieselpabst" im Lokalblatt gelesen, der meint, "Kunstsprit" sei die Lösung, wenn denn der Strom erstmal regenerativ erzeugt wird. Warum man das dann mit immer schlechteren Wirkungsgraden verbraten muß, hat er leider nicht verraten...
LG
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Re: Vergleichsstudie BEV und FCEV

von tornado7 » 11. Jun 2018, 20:41

Ich find die Darstellung nicht schlecht. Ich möchte halt nur wissen, wie BMW zu den Zahlen kommt und das ist leider nicht möglich.

Power to Liquid scheitert sowohl an der Verfügbarkeit, als auch an der gigantischen Ineffizienz.
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Re: Vergleichsstudie BEV und FCEV

von bash_m » 11. Jun 2018, 22:40

Ist das so wenn Saudi Arabien die Wüste voller PV knallt und die Anlagen weiter im Preis fallen?
Statt fossile Brennstoffe kommen dann synthetische aus diesen Ländern, dann müsste man immerhin keine Kriege mehr um Rohstoffe führen...
Für stationäre Anwendungen (BHKWs) wäre das ja nicht mal so schlecht?
 
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Re: Vergleichsstudie BEV und FCEV

von Bender » 12. Jun 2018, 07:28

bash_m hat geschrieben:Ist das so wenn Saudi Arabien die Wüste voller PV knallt und die Anlagen weiter im Preis fallen?

Bei dem schlechten Wirkungsgrad kann man auch einfach PV-Anlagen in Europa mit weniger Sonne hinknallen und kommt trotzdem im Schnitt besser raus. Ich sehe solche Lösungen höchstens als Puffer über die Jahreszeiten hinaus.
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Re: Vergleichsstudie BEV und FCEV

von FFF » 12. Jun 2018, 09:48

Bender hat geschrieben:
bash_m hat geschrieben:Ist das so wenn Saudi Arabien die Wüste voller PV knallt und die Anlagen weiter im Preis fallen?

Bei dem schlechten Wirkungsgrad kann man auch einfach PV-Anlagen in Europa mit weniger Sonne hinknallen und kommt trotzdem im Schnitt besser raus. Ich sehe solche Lösungen höchstens als Puffer über die Jahreszeiten hinaus.
Nun ja. Es gibt Orte, da kann man mit 4000 Sonennstunden kalkulieren. Das heißt, selbst gegenüber Sizilien, Faktor 2 mehr Ertrag. Darüber kann man schon nachdenken. Und das die Methansynthese technisch nicht mehr verbesserbar sein soll, steht auch nicht in Stein gemeiselt ;)
Gastanker hinschicken, in die bestehende Infrastruktur einspeisen, hochmodernes, abgasarmes, Gaskraftwerk zur Dunkel/Windlos-phasenüberbrückung, ist alles machbar. Wenn man will....
LG
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Re: Vergleichsstudie BEV und FCEV

von tornado7 » 12. Jun 2018, 16:10

Hat es denn in diesen Regionen mit 4000 Sonnenstunden auch genügend CO2 in der Luft (das ist doch in der unteren Troposphäre kaum homogen über den gesamten Planeten verteilt) um Power-to-Gas wirtschaftlich betreiben zu können?

Aber grundsätzlich ein spannender Ansatz. Synthethisches Methan aus Mali. FairTrade. 8-)
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Re: Vergleichsstudie BEV und FCEV

von Snuups » 12. Jun 2018, 16:19

Healey hat geschrieben:Hier mal wieder, die geförderten Kosten für eine H2 Tankstelle. Immer wieder zum Kopfschütteln.
https://www.rnz.de/nachrichten/bergstra ... 61128.html
LGH


Wenn man etwas mit bis zu 90 % fördern muss ist der Durchbruch ganz nah..., bestimmt..., so glaubt mir doch..., heul. :roll:
Liebe Grüsse
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Re: Vergleichsstudie BEV und FCEV

von Bender » 12. Jun 2018, 16:21

FFF hat geschrieben:
Bender hat geschrieben:
bash_m hat geschrieben:Ist das so wenn Saudi Arabien die Wüste voller PV knallt und die Anlagen weiter im Preis fallen?

Bei dem schlechten Wirkungsgrad kann man auch einfach PV-Anlagen in Europa mit weniger Sonne hinknallen und kommt trotzdem im Schnitt besser raus. Ich sehe solche Lösungen höchstens als Puffer über die Jahreszeiten hinaus.
Nun ja. Es gibt Orte, da kann man mit 4000 Sonennstunden kalkulieren. Das heißt, selbst gegenüber Sizilien, Faktor 2 mehr Ertrag. Darüber kann man schon nachdenken. Und das die Methansynthese technisch nicht mehr verbesserbar sein soll, steht auch nicht in Stein gemeiselt ;)
Gastanker hinschicken, in die bestehende Infrastruktur einspeisen, hochmodernes, abgasarmes, Gaskraftwerk zur Dunkel/Windlos-phasenüberbrückung, ist alles machbar. Wenn man will....

Der Verlust ist aber gegenüber der Batterie mehr als Faktor 2. Und zum Punkt "Dunkel/Windlos-phasenüberbrückung" habe ich ja bereits geschrieben, als Puffer für Herbst und Winter sehe ich da Einsatzmöglichkeiten.
Gaskombikraftwerke eignen sich ja ausgezeichnet für die Netzstabilisierung, und sind, bis auf das CO2 auch sehr sauber realisierbar. Auf der anderen Seite entwickelt sich die Akkutechnologie auch und das sehr schnell.
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Re: Vergleichsstudie BEV und FCEV

von Snuups » 12. Jun 2018, 16:25

just_cruise hat geschrieben:Für meine eigene Kaufentscheidung geht es sehr wohl darum, womit ich mich wohl fühle - und eben nicht darum, was "tatsächlich" (belastbare Statistiken dürfte es wohl kaum geben) gefährlich ist.


Nur ist das nur relevant für ein Fahrzeug. Anderen ist der Benzintank zu gefährlich, andere fürchten sich vor Lithiumbrand im Akkupack. Nichts davon ist wirklich ein echter Punkt. Wenn es brennt, brennt es, egal womit ich unterwegs bin. Ohne Energie gibt es keinen Vortrieb.
Liebe Grüsse
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