Model S Performance #123

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Re: Model S Performance #123

von Keule » 10. Nov 2012, 11:09

Moin,

sind die grauen 21 Zoll Felgen beim Performance nicht sowieso Serie? Oder wie ist das zu verstehen:

19"
All season tires
NO COST OPTION

21" Silver
High performance tires
NO COST OPTION

21" Grey
High performance tires
STANDARD

Kann man auch downgraden (no cost option)? Gibt es einen Unterschied zwischen den grauen und den silbernen 21 Zoll Felgen?
Wenn ich die Grauen schon dazu bekomme, würde ich die auch nehmen. Oder halt kein Perfomance Modell nehmen. Allerdings sind die Reifen beim Nachkauf schon deutlich teurer.
 
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Re: Model S Performance #123

von nils » 10. Nov 2012, 13:25

@Keule: Downgrade ist kein Problem, zumindest nicht im Konfigurator.
lg
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Re: Model S Performance #123

von Volker.Berlin » 10. Nov 2012, 14:28

Aber es gibt auch kein Geld zurück, was ein Riesenthema im Tesla-Forum ist: Es gibt einige Leute, die Performance- oder Signature-Versionen mit 19"-Felgen haben (oder bestellt haben) und sich ärgern, dass sie den Aufpreis für die Sportfelgen, die bei Ihrer Version inklusive sind, nicht erstattet bekommen.
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Re: Model S Performance #123

von Keule » 10. Nov 2012, 14:58

Also doch grauen 21er Felgen nehmen und dann diese Räder verkaufen. Separat 19 Zoll Felgen dazukaufen. Es gibt sicher auch Model S Fahrer, die deine 21er Felgen gerne nehmen würden und z.B. die 19er Felgen für Winterreifen verwenden. So würde ich es machen wollen.
 
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Re: Model S Performance #123

von Talkredius » 10. Nov 2012, 15:01

Volker.Berlin hat geschrieben:Leider weiß ich auch nichts Definitives, aber ich fürchte, ohne die Sportreifen wirst Du nur einen Bruchteil der Performance, die das Auto theoretisch bietet, auf die Straße bringen können. Die Leichtlaufreifen haben inhärent weniger Grip, Traktion und Rollwiderstand sind enge Verwandte. Die Rekord-Beschleunigung wirst Du nur mit den 21-Zöllern erleben können, gleichzeitig werden die (minimal) geringere Reichweite haben (von den Kosten mal abgesehen).


Ich denke, da müssen wir ein paar Sachen auseinander halten :

Die Felgengröße ist erst einmal nicht mit mit der Performance verknüpft. Mit der Performance (auf der Autoseite) ist die Reifengröße (Breite und Durchmesser) und Material verknüpft.
Einzige denkbare Variante wäre, wenn das spezifische Gewicht des Reifens (=Gummi) höher ist als das des Felgenmaterials, dann hätte ein Rad mit größerem Reifenanteil ein höheres Trägheitsmoment.
unter der Annahme, dass eine 19 Zoll Felge eine ähnliche Gewichtsverteilung wie eine 21 Zoll Felge hat.

=> damit sind wir dann bei dem Reifen :

Die Reifenbreite ist für beide Felgen gleich, Durchmesser sowie so.

damit sind wir dann bei Material und Seitenhöhe :


aus dem Internet :

"Eine niedrige Reifenseite bedeutet auch eine höhere Steifigkeit des Reifens – diese Eigenschaft ist bei dynamischer Fahrt in Kurven und besonders auf glatter Fahrbahn äußerst wichtig."

Volker.Berlin hat geschrieben: Der extreme Niederquerschnitt sorgt für bessere Stabilität bei extremen Querbeschleunigungen (schnell gefahrene Kurven), die daraus resultierende härtere Straßenlage wird wohl durch die Luftfederung recht gut kompensiert -- jedenfalls sagen das die Leute, die Ihr Auto schon haben und im Tesla-eigenen Forum von ihren Erfahrungen berichten.


Die Aussage aus dem Internet stelle ich ebenso wie die "Erfahrungen" der Model S Besitzer in Frage. Eine solche "bessere" Eigenschaft kann ich mir im wesentlichen nur bei Verbrennern z.B. in der Klasse Audi A6 etc vorstellen. Die haben einen deutlich höheren Schwerpunkt als das Model S. Stark übertrieben gesagt, wenn ich mit einem Audi A6 durch einen Rechtskurve fahre, wird das Auto auf der linken Seite einknicken und nur noch auf dem linken Seite des linken Reifens rollen, damit verringert sich die Haftungsfläche => weniger Grip, hier hilft in der Theorie die bessere Seitenstabilität des Reifens.

Aus meiner Roadster Praxis kann ich nur sagen, dass der alles entscheidende Punkt das Reifenmaterial, Reifendruck und Reifenprofil ist. Bei Drag Racing kommt noch die optimale Reifentemperatur beim Start hinzu, die Dragracer fahren üblicherweise (auf gesperrter Strecke) einige Kilometer mit unzulässig niedrigem Reifendruck um die Reifen so schneller auf Temperatur zu bekommen.

Bezogen auf den Roadster :

Die Yokohama Perfomance Reifen(Tesla Standard) sind bei nasser Fahrbahn kriminell, trotz TC kannst Du Dich da mal schnell querstellen :roll:
Ich fahre im Sommer vorne Michelin Energy Saver, hinten Michelin Sport 3, immer 0,2 bar mehr als von Tesla vorgegeben.
Das ist für mich der optimale Kompromiss aus sportlicher Fahrweise, Sicherheit und Reichweite.
In engen Kurven schlägt die TC früher zu und das Untersteuern ist etwas stärker, aber ich bin kein Rennfahrer, :D

Ich bin sehr optimistisch, dass ich eine solche Lösung auch für das Performance Model S hinbekomme.
Bei mir ließe sich die Performance auch durch Gewichtsabnahme des Fahrers noch steigern. :D


Volker.Berlin hat geschrieben:Daher meine ganz persönliche Meinung: Wer meint, ein Performance-Modell zu "brauchen", sollte nicht ausgerechnet bei den Reifen sparen. Mir persönlich sind die Sportreifen zu teuer, vor allem angesichts der erheblich geringeren Lebensdauer (weichere Gummi-Mischung für besseren Grip), und daher ziehe ich die Performance-Version gar nicht erst in Erwägung.


Vor 3 Jahren hätte ich Dir hier voll und ganz zugestimmt, meine Frau sowie so. Mittlerweile sehen wir beide (!) das anders, wir sind beide in die Teslafalle getappt. :D
Hätte es vor 3 Jahren das Model S in Nicht-Performance Variante gegeben hätte ich genau dieses gekauft. Ich habe nie ein Sportauto besessen oder den Wunsch danach gehabt, bin immer was "vernünftiges" wie VW Passat etc. gefahren. Mittlerweile spare ich schon für den Roadster Version 3.0 :D
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Re: Model S Performance #123

von Talkredius » 10. Nov 2012, 15:05

Keule hat geschrieben:Also doch grauen 21er Felgen nehmen und dann diese Räder verkaufen. Separat 19 Zoll Felgen dazukaufen. Es gibt sicher auch Model S Fahrer, die deine 21er Felgen gerne nehmen würden und z.B. die 19er Felgen für Winterreifen verwenden. So würde ich es machen wollen.


hmm, das ist eine gute Idee.

@Volker.Berlin : Danke für den Hinweis, das hatte ich so nicht auf dem Schirm

@all : Wenn jemand günstige 21 Räder mir geringer Laufleistung benötigt, bitte bei mir melden :D
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Re: Model S Performance #123

von Volker.Berlin » 10. Nov 2012, 15:35

Talkredius, nur zur Klarstellung: Mit "21-Zöller" oder "19-Zöller" meine ich natürlich das ganze Paket aus Felge und Reifen, in der konkreten von Tesla angebotenen Konfiguration. Die Unterschiede zwischen Felgendurchmesser und Reifenbreite usw. sind mir durchaus klar, aber es schien mir, als wäre in den vorangegangenen Posts schon verschiedenes durcheinander gegangen, was ich klären wollte, ohne es unnötig kompliziert zu machen. Tut mir leid, wenn ich das Gegenteil erreicht habe...
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Re: Model S Performance #123

von Talkredius » 3. Jul 2013, 00:24

Ich weiß jetzt gar nicht wie ich das formulieren soll,..
Nach der eRUDA , auf der ich das rote P85+ fahren konnte, Riesenzoff mit swwmo, Farbe muss rot sein, hatte blau bestellt, heute schnell geändert und was stellen meine müden Augen fest, nach der Änderung hatte ich eine VIN. Ach Schatz ich liebe Dich. :D :D :D

So sieht er jetzt aus :
www.teslamotors.com.jpeg
www.teslamotors.com.jpeg (61.23 KiB) 1324-mal betrachtet



Meine VIN :

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Re: Model S Performance #123

von nikwest » 3. Jul 2013, 07:28

Gute Wahl. Ich habe den roten P85+ auch kürzlich in München gesehen. Da bin ich wieder ins Grübeln gekommen warum ich so blöd war einen Sig zu bestellen....
 
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Re: Model S Performance #123

von mark32 » 3. Jul 2013, 08:50

Hier besteht die Gefahr der Verwechselung bei E-Treffen: Meine Konfig ist identisch, zumindest von außen 8-)

Wen muss man bestechen um seine finalizierte Bestellung zu ändern? Ich würde für eine VIN eine Kiste Schampus rüberschicken :mrgreen:
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