Tesla S sinnvoll für mich?

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Re: Tesla S sinnvoll für mich?

von kangaroo » 30. Aug 2017, 14:26

Den unbeabsichtigten Satz nach vorne, wenn Du bei einem drehmomentstarken Diesel die Kupplung zu schnell kommen lässt, kann es beim Tesla bauartbedingt nicht geben.


Den gibt es nur, wenn man meint, sein Fuß befände sich auf der Bremse (z.B. bei Rangiermanövern im creep-mode), tatsächlich aber doch auf dem Strompedal ruht :oops:
Du möchtest einen Tesla? Hier bekommst du ihn ;)
Ich habe schon einen: Model S60D, 02/2017, AP2, 8.1 2018.10.4
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Re: Tesla S sinnvoll für mich?

von Stackoverflow » 30. Aug 2017, 15:19

Flole hat geschrieben:Langstrecke fahre ich eigentlich so gut wie überhaupt nicht, ich würde es mal auf 12000km im Jahr schätzen was ich so unterwegs bin. Ich habe aber jetzt schon ein paar mal dran gedacht, das man durch den SuperCharger natürlich auch "annimiert" wird mal weitere Strecken zu fahren, dann könnte man auch mal einfach so Leute besuchen die man sonst nicht besuchen kann (große Entfernung) wenn man denn dann Zeit hat. Kostet ja im Prinzip "nichts" (abgesehen vom Verschleiß am Fahrzeug).


... falls du hauptsächlich im Stadtverkehr unterwegs bist, wird dir der Autopilot kaum etwas bringen, da er dafür nicht ausgelegt ist.

Flole hat geschrieben:Zur Frage von Stackoverflow ob ich ein Auto brauche: Nein, mit Fahrrad, Bus und Bahn und Eltern kann ich alles erreichen. Möchte ich trotzdem ein Auto haben: Ja, denn mit dem Auto ist das komfortabler und teilweise schneller. Auch ist es natürlich eigenständiger nicht Muttis oder Vatis Auto benutzen zu müssen.


Das kenne ich noch :) und dafür haben mir meine Eltern den kleinen Ford Fiesta auch geschenkt: Damit ich Fahrpraxis bekomme und die eine oder andere Delle nicht so schlimm ist. Und natürlich um von meinen Eltern nicht so abhängig zu sein.

Also kann man in der Entscheidungssache schon sagen: Du möchtest es mehr aus Bequemlichkeit haben, nicht weil du darauf angewiesen bist (z.B. aufgrund von zu großer Entfernung / mangelnder ÖPNV-Anbindung / weil du das Auto beruflich bräuchtest)


Flole hat geschrieben:Zur dritten Frage kann ich nur sagen, das es mir wirklich nicht um das Elektroauto geht, sondern um die AP Funktionen die hoffentlich sehr bald noch weiter verbessert werden. Ich würde fast schon sagen, wenn kein Tesla dann kein Elektroauto, das ist mir die Mehrkosten einfach nicht wert. Ich denke aber mit einem Tesla doch sehr gut für die Zukunft gerüstet zu sein, habe aber natürlich immer noch die Bedenken die hier durch viele geäußert wurden.


Wenn du nur 12.000km p.a. fährst, das Auto nicht beruflich nutzt und v.a. noch im Stadtverkehr (was ich gerade nur annehme - siehe oben), dann würde ich ganz ehrlich sagen: Ein MS ist nicht sinnvoll.


Flole hat geschrieben:Noch eine Frage an Stackoverflow: Du hast ja von deinem "Unfall" mit dem Fiesta geschrieben, glaubst du dir wäre das mit dem Tesla (und den unzähligen Assistenzsystem) genauso passiert oder hättest du den Stein auf einem der Bildschirme gesehen oder hätte ein Warnton dich davon abgehalten dem Stein näher zu kommen als gewollt?


Vermutlich nicht :). Allerdings gibt es hin und wieder auch Situationen, in denen die Sensoren nicht ausreichen / sich irren / ... Technik ist nie perfekt, und lies mal im Forum nach, es gibt die absurdesten Sitationen, weswegen sich hier Forenmitglieder schon teure Werkstatt-Termine eingehandelt haben.

Also um es auf den Punkt zu bringen:
Ein Tesla ist ein echtes Statement und mit ihm zu fahren macht wirklich Spaß. Aber ich an deiner Stelle würde einmal darüber nachdenken, wofür man das Geld noch gebrauchen könnte: Ein kleineres E-Auto (das ebenso viel Spaß machen kann!) für 30. - 40.000€, für das dich deine Freunde bewundern werden. Und für die anderen 40.000€ kannst du richtig lange Urlaub machen, ne Weltreise unternehmen, es in ein Startup investieren, einen Tesla ausleihen ... :)
Schlaf' lieber nochmal ein bißchen drüber, denn eines ist sicher: Die Entwicklung am E-Auto-Markt geht rasant weiter, die Preise werden fallen (bzw. morgen bekommt man für dasselbe Geld mehr), und vielleicht wird sich deine persönliche Situation auch demnächst andern, wenn du ggf. umziehst, ein Studium beginnst, die Weltreise antrittst... :D

LG
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Model S 70D in Ozeanblau, AP1, Pano-Schiebedach, Elbphilharmonie inside, glücklich grinsend...
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Re: Tesla S sinnvoll für mich?

von miksch » 30. Aug 2017, 19:24

Moin!
Das model S ist ein Superauto. Stimme Mathie voll zu. Leicht zu fahren, macht Spass, innovative Technik, supercharger ... Etwas breit, daran gewöhnt man sich.
Einziges "Aber" ist deine Selbsbeherrschung, den Gasfuss nicht du sehr herauszufordern. Bist du eine ruhige Seele, warum nicht. Bist du ein "Heizer" so wirst du rasch zum Fussgänger.
 
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Re: Tesla S sinnvoll für mich?

von Thomas Siese » 10. Sep 2017, 14:07

Hallo,

Ich fahre den TESLA S 85 D seit 2 Jahren und will jetzt auf das Modell X umsteigen (wird nächsten Freitag geliefert). :)
Da ich schon etwas älter bin (56) erlaube ich mir hier mal einen Kommentar. Meine beiden Töchter haben mit 21 + 23 Jahren gelernt keine Angst vor großen PKW zu haben. Ich habe Ihnen beiden erlaubt erst mit meinem Q7 von Audi und dann mit meinem TESLA S von Anfang an zu fahren. Und das hat immer gut und zuverlässig funktioniert.
Verantwortungsvolles Fahren ist keine Frage des Alters sondern eine Frage des Selbstbewustseins.
Also trau Dich einfach.
Thomas
 
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