Tesla S sinnvoll für mich?

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Re: Tesla S sinnvoll für mich?

von Leto » 30. Aug 2017, 00:11

Ich habe mit Papis 200er Benz als zeitweise Leihgabe (er hatte noch einen Firmenwagen und der Benz stand rum) angefangen, damals war das gefühlt ein großes, teures Auto das über 200 lief. Habe aber auch schnell bei der Bundeswehr gelernt was der Unterschied zwischen Führerschein haben und Auto fahren können ist, in 8 Wochen Ausbildung mit 8 Stunden am Tag, 4 davon im Verkehr.

Ich würde es einfach davon abhängig machen ob Du es Dir leisten kannst das Auto und seine Nebenkosten locker aus Deinem Einkommen oder Vermögen anzuschaffen. Geht das nicht und Du musst überlegen wie Du über die Runden kommen, etc. sollst das schlage ich vor etwas günstiger zu starten. Der ersatzlose Totalverlust wie z.B. bei grober Fahrlässigkeit sollte keine Existenzbedrohung sein, sonst ist das Auto, welches auch immer, zu teuer. Meine Meinung.
2. Model S 90D, seit 9/16, Midnight Silver/Grau/Carbon, Lenkassistent aka AP1, alles außer Tiernahrung und Pano, E.ON Basisbox Kombi und wallb-e eco, je 22kW und BEW "ein Preis" Roaming Vertrag für RWE Säulen sowie TNM Ladekarte und Plugsurfing
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Re: Tesla S sinnvoll für mich?

von einstern » 30. Aug 2017, 00:16

Dr. Schiwago hat geschrieben:Na ja, nichts zu stande bekommen ist gut - mit 19 haben die meisten gerade mal Abitur gemacht - und mal ehrlich, mit einem Model S zur Studentenparty ist doch eher peinlich ;)

Ja super, fahr mit einem Stinker zur Party. :mrgreen:

Meine Tochter, Studentin, besitzt kein eigenes Auto. Sie kann ja jederzeit das Model S vom Papa haben um zur Studentenparty zu fahren. Das kommt übrigens immer gut an. (Diesen Satz dürft ihr interpretieren. ;) )

Wenn du dir mit 19 ein BEV leisten kannst, dann finde ich das toll und kann dir nur dazu raten. Auf jeden Fall besser, als ein Verbrenner. Und deine Freunde wirst du dann auch noch überzeugen.

Das Model S ist eine Granate. Daher auch mit gegebener Vorsicht zu fahren, wie alle hochmotorisierten Autos. Genau hier sehen viele das Gefahrenpotenzial bei der jungen Fahrergeneration. Die Statistiken geben leider Recht. Du musst für dich selber einschätzen, ob dir das gut tut.

Wieviel Strecke musst du fahren?
Alternativ zum Kennenlernen, vielleicht eGolf oder e-smart cabrio (cool)?
Man kann ja immer später noch umsteigen.
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Re: Tesla S sinnvoll für mich?

von Leto » 30. Aug 2017, 00:29

Flole hat geschrieben:Also wenn ich mir die Preise für einen gebrauchten Tesla (mit AP 2 und dem vollautonom freigeschaltet, ich bin mir relativ sicher das wird noch deutlich teurer werden in Zukunft) hat sich das eigentlich schon erledigt. Meine "Wunschausstattung" liegt bei ca. 89000 (Model S 75 mit Schiebedach, AP und vollautonom). Gebraucht wird sowas ja irgendwie doch schwierig. Was ich als Problem empfinde ist, das Probefahrten wohl erst ab 21 Jahren möglich sein sollen, vielleicht hat sich das nach ein paar Metern damit ja von alleine erledigt da ich merke das es absolut nichts für mich ist, aber ist ja leider nicht machbar. Ich glaube das ist aus Versicherungsgründen so, falls nicht wäre das ja ein ganz klares Zeichen das ein Model S nicht das richtige Auto für mich ist.

Ich habe schon mal gelesen, das es einen Modus gibt (Gast Modus oder so) der Leistung und Geschwindigkeit limitiert: Wenn ich erstmal damit anfange, und nach einigen Monaten das ganze abschalte um die volle Leistung zu genießen, würde das etwas ändern? Macht das ganze ihn etwas anfängerfreundlicher?


Das MS ist nicht schwer zu fahren, es fällt nur manchem schwer sich im Rahmen seiner Möglichkeiten zu bewegen. Insbesondere da nicht nur geübte ehemalige Fahrer von Sportwagen sondern auch einige die vorher nie ein so leistungsstarkes Auto hatten MS fahren und sobald es nicht nur um in gerader Linie beschleunigen geht merken wo die Grenzen eines 500PS 2,2 Tonners liegen. Die Selbstüberschätzung sitzt oft mit am Steuer.

Und bitte nicht täuschen lassen, vollautonom gibt es ohnehin nicht und wird es für die aktuellen Modelle auch mangels geeignet redundanter Sensoren und Aktoren nie geben. Was Du heute bekommst ist die Kombination von Spurhalte-, Lenk- und Tempoassistent mit Abstandsradar. Nicht mehr und nicht weniger. Möglicherweise wird das MS mal einer Navi-Route folgen können technisch, aber eine Zulassung auf deutschen Straßen ist eher unwahrscheinlich. Wenn Dich das reizt sei froh das Du noch so jung bist, in 10 Jahren oder 20 mag es da Lösungen geben.

Warte doch ab bis Du aus dem Unfall-Hoch der Statistik für Fahranfänger raus bist mit einem so teuren, leistungsstarken Auto. Lieber in Ausbildung, Fahrtrainings, etc. am Anfang investieren.
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Re: Tesla S sinnvoll für mich?

von Kofferraum » 30. Aug 2017, 05:34

Sehe da kein Problem mit deinem Alter und dem E-Antrieb. Ich glaube aber die Versicherung könnte eins mit dir haben. Glaube die Tesla-spezifischen Versicherungen sind oft ab 24. Und mir wäre das Fahrzeug als Fahranfänger zu groß gewesen. Ist es eigentlich heute noch, aber Model 3 lässt halt auf sich warten.
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Re: Tesla S sinnvoll für mich?

von redvienna » 30. Aug 2017, 06:24

Ein Tipp:

Besorge Dir carsharing Karten - meist fast kostenlos.

Dann kann Du z.B. sofort den BMW i3 und den Smart Elektro Probe fahren.
Tesla S70D blue metallic 3/2016 - 7/2018 + Tesla S 100 D 7/18 + 2x Tesla M3 + Tesla Roadster 2020 reserviert
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Re: Tesla S sinnvoll für mich?

von ammersee-tesla » 30. Aug 2017, 06:32

Ein "kleiner" S ist auch für junge Leute geeignet.
Als Anfänger Finger weg von den P und PL Modellen. Das passt nicht zusammen.
Fahrsicherheitskurs sollte Pflichtübung sein.
Und bei emover24 weiß ich, dass das Alter vom Fahrzeugführer egal ist. Vielleicht auch bei anderen Versicherungen.

Ein paar E-Momente mit Carsharer vorab erleben, ist keine schlechte Idee.
Und immer Achtung auf Parkplätzen. Die Leute laufen dir vors Auto und merken es nicht mal. Da braucht es schon etwas Erfahrung und 7. Sinn. Ist einfach so. Das gibts leider nicht mit der Muttermilch.

LG
Frank
http://ts.la/daniela7247
ZOE seit 10.07.15
S 70 D seit 23.09.2015
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Re: Tesla S sinnvoll für mich?

von redvienna » 30. Aug 2017, 06:45

Ideal wäre der 3er. ;)

Dauert halt noch rund 1 Jahr.
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Re: Tesla S sinnvoll für mich?

von Ollinord » 30. Aug 2017, 07:05

ammersee-tesla hat geschrieben:Ein "kleiner" S ist auch für junge Leute geeignet.
Als Anfänger Finger weg von den P und PL Modellen. Das passt nicht zusammen.
Fahrsicherheitskurs sollte Pflichtübung sein.
Und bei emover24 weiß ich, dass das Alter vom Fahrzeugführer egal ist. Vielleicht auch bei anderen Versicherungen.

Ein paar E-Momente mit Carsharer vorab erleben, ist keine schlechte Idee.
Und immer Achtung auf Parkplätzen. Die Leute laufen dir vors Auto und merken es nicht mal. Da braucht es schon etwas Erfahrung und 7. Sinn. Ist einfach so. Das gibts leider nicht mit der Muttermilch.

LG
Frank


Ich hatte mit 18 gleich ein altes Motorrad, mit einer Acht im Vorderrad und viel PS unterm Hintern. Hätte mir einer gesagt: Ist doch zu viel PS für Dich als Anfänger, mach n Training und blablabla, dem hättenich was erzählt :oops:
Will keiner hören sowas, jeder traut sich meistens das zu, worauf er Lust hat. Ob er es kann ist ne andere Sache.

Wenn Du also Bock drauf hast, hol Dir nen D und fahr einfach so wie Du es für richtig hältst und nicht wie Deine Mitfahrer dich eventuell anstacheln wollen oder dich überreden wollen bei einer Party nach 3 Bier nochmal zu zeigen was ein Tesla so drauf hat.

Diesem zu wiederstehen halte ich für schwieriger als im normalen Leben das sichere Fahren.
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Re: Tesla S sinnvoll für mich?

von Mathie » 30. Aug 2017, 07:12

Wenn Du Dir das Model S leisten kannst und Du nicht regelmäßig in engen zugeparkten Straßen auf Parkplatzsuche bist, wieso nicht?

Das Auto ist keinesfalls schwerer zu fahren, als andere Autos. Das Fahrverhalten ist sehr gutmütig und ifür Fahranfänger gut beherrschbar. Es ist halt ziemlich groß und mit den daraus resultierenden Vor- und Nachteilen.

Ach so, bei der Betrachtung ob Du Dir den Wagen leisten kannst neben dem von Leto gesagten auch noch daran denken, dass die Reparaturkosten bei Karrosserieschäden wegen der Alukarrosserie deutlich höher sind, als bei Stahl.

Wenn das Model S bei wirtschaftlicher Betrachtung zu teuer ist, würde es mich freuen, wenn Du andere Elektroautos (oder wenn es für Dein Nutzungsprofil passt auch PHEVs) in Betracht ziehen würdest.

Vielleicht jetzt mit einer Zoe mit großem Akku starten und ein Model 3 reservieren, welches Du bei Reservierung heute vielleicht in zwei Jahren bekommst.

Wenn Das Model S finanziell passt, sehe ich keinen Grund, weshalb man es nicht auch als Fahranfänger fahren könnte.

Gruß Mathie
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Re: Tesla S sinnvoll für mich?

von KrassesPferd » 30. Aug 2017, 07:30

Die Frage des Threads lautet ja: Ist ein Tesle Model S sinnvoll für Dich. Das würde ich mit nein beantworten. Sinnvoll wäre es, Du würdest "klein" anfangen um zu lernen, vernünftig am Straßenverkehr teilzunehmen. Für ein sehr schnelles, kräftiges, schweres Auto braucht man nicht nur eine gewisse Reife, sondern auch Praxiserfahrung. Und die wird Dir sicher fehlen. Das ist alles nicht böse gemeint, ich kenne Dich ja nicht, aber die Frage nach der Sinnhaftigkeit müsste wohl so beantwortet werden.

Aus Deinen Antworten hier entnehme ich aber, dass Du eigentlich keine Antwort auf Deine Frage suchst, sondern eine Bestätigung für Deinen Kaufwillen.
Gruß Hendrik

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