Tesla S sinnvoll für mich?

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Tesla S sinnvoll für mich?

von Flole » 29. Aug 2017, 21:36

Hallo an alle,

ich bin 19 Jahre alt und habe seit kurzem den Führerschein, denke aber darüber nach mir ein Model S zuzulegen. Viele (nicht-Elektroauto-Fahrer) haben mir davon abgeraten, konnten dies aber natürlich nicht wirklich begründen (da noch nie ein E-Auto gefahren, geschweige denn einen Tesla). Ich habe schon häufig gelesen, dass die Kraft beim anfahren ein deutlicher Unterschied zum Verbrennungsmotor ist, ist es deshalb für "Fahranfänger" schlechter geeignet? Würdet ihr mir auch davon abraten oder glaubt ihr es ist kein Problem sich da schnell dran zu gewöhnen das es sich ganz anders verhält als bisherige Autos? Ich denke immer daran das ich mich noch nicht so wirklich an das "klassische" Auto gewöhnt habe, daher sollte der Umstieg also leichter sein.

Bevor irgendwer jetzt was zum Autopilot schreibt: Obwohl es absolut cool ist so ein Feature zu haben, weiß ich das man damit aktuell noch nicht zu übermütig sein darf und stehts aufmerksam sein muss obwohl er manchmal den Eindruck zu machen scheint das es anders ist.

Ich hoffe ich bin hier im richtigen Unterforum gelandet, hat ja irgendwie was mit Bestellungen zu tun und alles andere erschien mir noch unpassender.
 
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Re: Tesla S sinnvoll für mich?

von olbea » 29. Aug 2017, 22:17

Ist eher ein Thema des Geldes. Mein erstes Auto musste ganz schön einstecken und hatte viele kleine Unfälle.
Ich bin mit 19 noch nicht für einen Tesla bereit gewesen. Auch nicht für manch anderes schnelles Auto.
Aber warum nicht direkt elektrische anfangen. :)
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Re: Tesla S sinnvoll für mich?

von Flole » 29. Aug 2017, 22:24

Klar ist es irgendwo auch eine Frage des Geldes, ich denke mal eine Vollkasko wird da Pflicht sein, um ehrlich zu sein kann ich aber kaum glauben das ich wenn ich später von einem z.B. Smart dann zum Tesla umsteige sicherer fahre. Es ist doch echt alles irgendwie anders, oder etwa nicht? Klar, Lenkrad, Gas und Bremse haben beide, aber dann hört es auch schon auf.

Andererseits wenn du jetzt mal an deine Unfälle zurückdenkst, wie viele wären deiner Meinung nach durch die ganzen Tesla Assistenzsysteme vermeidbar gewesen? Ich kann mir vorstellen, dass diese eine riesen Hilfe sein können. Der Tesla lässt es ja (noch) zu, das man ihn irgendwo gegen fährt, oder hat sich da schon was getan?
 
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Re: Tesla S sinnvoll für mich?

von Dr. Schiwago » 29. Aug 2017, 22:39

Also das Model S ist schon richtig groß, natürlich sind wir ja alle die besten Autofahrer ;) - aber so richtig Fahren (und einparken) können braucht doch schon ein paar Jährchen. Auch verführt das Model S schon zum raschen Beschleunigen - richtig die Verkehrssituation einschätzen können und auch sehr vorsichtig fahren ist besonders in einem lautlosen Auto besonders wichtig.
Und ganz davon abgesehen, mir ist es schon mit 45 Jahren manchmal etwas peinlich mit einem 100.000 Euro Flitzer zu fahren - mit 19, nein, nicht böse sein, aber passt irgendwie noch nicht richtig :? :?
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Re: Tesla S sinnvoll für mich?

von trimaransegler » 29. Aug 2017, 22:43

Ich würde bei genügend Kleingeld ein gebrauchtes Model S kaufen und es ganz langsam und vorsichtig angehen, am besten mit einem anderen Teslafahrer. :D
Viele Grüße aus dem Westerwald

Friedhelm

Wer einen Tesla über meine Empfehlung bestellen möchte und die SUC-Flatrate braucht und 500€ Werkstatt-oder Zubehörgutschrift haben will: http://ts.la/drfriedhelm6242
 
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Re: Tesla S sinnvoll für mich?

von Flole » 29. Aug 2017, 22:52

Also wenn ich mir die Preise für einen gebrauchten Tesla (mit AP 2 und dem vollautonom freigeschaltet, ich bin mir relativ sicher das wird noch deutlich teurer werden in Zukunft) hat sich das eigentlich schon erledigt. Meine "Wunschausstattung" liegt bei ca. 89000 (Model S 75 mit Schiebedach, AP und vollautonom). Gebraucht wird sowas ja irgendwie doch schwierig. Was ich als Problem empfinde ist, das Probefahrten wohl erst ab 21 Jahren möglich sein sollen, vielleicht hat sich das nach ein paar Metern damit ja von alleine erledigt da ich merke das es absolut nichts für mich ist, aber ist ja leider nicht machbar. Ich glaube das ist aus Versicherungsgründen so, falls nicht wäre das ja ein ganz klares Zeichen das ein Model S nicht das richtige Auto für mich ist.

Ich habe schon mal gelesen, das es einen Modus gibt (Gast Modus oder so) der Leistung und Geschwindigkeit limitiert: Wenn ich erstmal damit anfange, und nach einigen Monaten das ganze abschalte um die volle Leistung zu genießen, würde das etwas ändern? Macht das ganze ihn etwas anfängerfreundlicher?
 
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Re: Tesla S sinnvoll für mich?

von redvienna » 29. Aug 2017, 22:54

Wenn er nicht (viel) Langstrecke fährt wäre ein kleineres E-Auto auch nicht verkehrt.

;)
Tesla S70D blue metallic 3/2016 - 7/2018 + Tesla S 100 D 7/18 + 2x Tesla M3 + Tesla Roadster 2020 reserviert
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Re: Tesla S sinnvoll für mich?

von Beatbuzzer » 29. Aug 2017, 23:02

Mit 19 dachte ich auch noch, mein 75 PS Seat Ibiza wäre flink. Die 105 PS 1.9 Tdi Firmenwagen fand ich krass. Im Anschluss begeisterte mich mein 2.0 Tdi mit 170 PS. Heute frage ich mich bei solchen Autos ohne Blick auf den Tacho, ob sie sich überhaupt bewegen...

Will sagen, da ist schon eine gewisse Lernkurve. Quasi das gewöhnen an eine Beschleunigung, die der Körper eben noch nicht kennt. Mit nem Model S (eigentlich egal welches) hätte ich mich als Fahranfänger und erstes Fahrzeug wohl recht schnell unsanft von der Straße befördert. Da mag auch jeder anders aufgelegt sein, aber die Gewöhnungsphase macht jeder durch, auch wenn er es selbst vielleicht nicht so wahr nimmt. Von daher halte ich es für sehr sinnvoll, zuerst mit schwach motorisierten Fahrzeugen zu beginnen - eben, weil ich es selbst erlebt hab.

Was das Alter und das Geld angeht, da würde ich mal ganz schnell auf taub schalten. Solche Ausflüchte musste ich mir auch bei jeder Gelegenheit anhören, weil ich mit 23 mein Model S hatte. Ich finds peinlich für diejenigen, die darüber urteilen müssen, weil sie offenbar selbst in dem Alter nichts zu Stande bekommen haben.
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Re: Tesla S sinnvoll für mich?

von Dr. Schiwago » 29. Aug 2017, 23:26

Na ja, nichts zu stande bekommen ist gut - mit 19 haben die meisten gerade mal Abitur gemacht - und mal ehrlich, mit einem Model S zur Studentenparty ist doch eher peinlich ;)
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Re: Tesla S sinnvoll für mich?

von Flole » 29. Aug 2017, 23:43

Man beachte auch meinen Beitrag weiter oben, durch die Feischaltung da ich neu bin kommt das alles etwas durcheinander, nicht das der untergeht ;)

Ich verstehe nicht was an einem Model S zur Studentenparty peinlich sein sollen, vielleicht bin ich da aber auch schon etwas abgehärtet durch bisherige "übertriebene Investitionen" die sich meiner Meinung nach aber absolut bezahlt machen. Klar kommen da ab und zu mal Sprüche, aber letzendlich merkt man oft das es einfach nur neid ist.

Zur Idee von redvienna: Mir geht es weniger um den Elektro Aspekt, sondern mehr darum das man mit einem Tesla noch die Lebenslange SuperCharger Nutzung kriegen kann (will ich natürlich auf keinen Fall verpassen), andererseits der Anreiz das es in 5-10 Jahren (ist zumindest meine Vorstellung) vollautonom fahren kann und ich hinten sitzen könnte wenn ich wollte. Wenns so weit ist, so sehe ich es zumindest, wird der Wert des ganzen Teslas noch einmal steigen, wenn Tesla die erste Firma ist die es schafft sogar ganz gewaltig. Das sind die Dinge die mich in Richtung Model S drängen, also im Grunde die Angst etwas zu verpassen und zu spät zu sein.

Dagegen spricht die hohe Leistung sowie die schnelle Beschleunigung in Kombination mit mangelnder Erfahrung. Die könnte man ja theoretisch (wie ich oben schon mal kurz angerissen habe) drosseln, würde Tesla da vielleicht sogar Unterstützung leisten und die Motorleistung runter drehen? Machbar ist es ja, nur machen die das auch?

Was ich vor einiger Zeit schon mal gesehen habe ist, das sogar Fahrschulen eine Ausbildung auf dem Model S machen, das lässt auch das Argument mit der mangelnden Erfahrung irgendwie schwach erscheinen denn wenn absolute Anfänger ins Model S gesetzt werden und da drin ihre Runden drehen (klar mit Fahrlehrer, aber wenn der ständig eingreifen müsste würden die damit ganz schnell wieder aufhören) dann stimmt mich das doch eher optimistisch das ichs auch schaffen kann.
 
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