Argument ob sich's rechnet nach 32.000 km Erfahrung

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Argument ob sich's rechnet nach 32.000 km Erfahrung

von teslafahren.at » 7. Mär 2013, 20:40

Hello Teslanauten, E-Fahrer und die es noch werden wollen,

nach nun 32.000 km hab ich mal ein wenig in den Black-Box-Daten gekramt und eine Verbrauchsstatistik erstellt. Nachfolgend ein Grafik daraus, die ich ein wenig mit euch diskutieren möchte. Habe dazu mit dem vmparser die Logs ausgewertet.

Chart32000km.jpg
Chart32000km.jpg (76.87 KiB) 816-mal betrachtet


Als Basis hab ich die gefahrenen Kilometer, die gemessenen kWh bei Drive und die geladenen kWh bei Charge herangezogen.
Dazu hätt ich gleich die Frage - sind die angeführten kWh abzgl. der rekuperierten Ah, dh netto, oder inkl. der selbst erzeugten kWh?
Es macht zwar nicht viel aus, aber immerhin hab ich 171 kWh in Summe selbst rekuperiert. Mehr als 1.000 km gehen daher quasi gratis durch.

Die rote Linie ist natürlich der böse Diesel. Gerechnet mit den Jahresdurchschnittspreisen hier in Österreich. Es hätten mich die 32.000 km
also an der Tanke knapp 2.500 Euronen gekostet.

Die dunkelgrüne Linie ist der Verbrauch von der Steckdose gerechnet, mit dem derzeitigen kWh-Preis in Österreich von 20 Cent und die hellgrüne Linie ebenfalls mit diesem Kostensatz, aber stellt den Verbrauchswert von der Batterie weg dar.
Hier tut sich ein Gap von knapp 25 % auf. Was ja dann den Ladeverlusten entsprechen muß.

Die sonnengelbe Linie zeigt die Energiekosten aus der eigenen PV-Produktion (Investition abgeschrieben auf 30 Jahre ergibt einen kWh-Preis von ca. 9 Cent).
Vorausgesetzt man koordiniert seine Ladevorgänge so, dass sie sich sofort vom Dach in die Batterie bewegen - ist also Optimalsituation.

Die dünne blaue Linie ist meine Kilometerleistung pro Monat.

Konklusio:
Knapp 40 % Kostenersparnis gegenüber Diesel inkl. der Ladeverluste. Darin schlummern nochmal 20 % Potential, womit man bei 60 % Gesamteinsparung liegt. Erzeugt man sich den Strom für die eigene Mobilität selbst, dann gehen da nochmal im Optimalfall ein paar Prozente, womit man die Gesamtkosten um knapp 70 % zum Diesel reduzieren kann.
So ganz optimal hab ich's persönlich nicht hinbekommen, aber ich bewege mich inkl. meinem PV-Strom bei ca. der hellgrünen Linie.

Das wird wohl nix mit Amortisation Zeit meines Lebens :roll: . Aber das hab ich natürlich vorher schon gewußt. :lol:
Was es aber schön zeigt ist, dass bei Hochrechnung der unveränderten Istdaten, nach 10 Jahren normaler Nutzungsdauer rund 15.000 Euronen PLUS stehen bleiben. Da wir wissen, dass Erdölprodukte proportional teurer werden, geht diese Schere noch viel weiter auseinander. Zwar wird auch Strom teurer, aber sicher nicht überdurchschnittlich und abgesehen davon kann ich mir diesen ja selbst erzeugen.
Der E-Smart kostet doch so um die 20.000 ........ nach weiteren 3 Jahren Nutzungsdauer hat sich das Ding amortisiert.

el.Grü.
Mannnni
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Re: Argument ob sich's rechnet nach 32.000 km Erfahrung

von Talkredius » 8. Mär 2013, 08:30

auch beim Roadster gibt es noch Aspekte, die eine Amortisation in einem kürzerem Zeitraum möglich machen :

a) Fahrspaß, mit welchem Wert hast Du den bewertet ? :D
b) steuerliche Aspekte, die aber stark länderspezifsch sind. damit meine ich nicht EV Kaufrabatte oder ähnliches, sondern z.B. Nutzung als Dienstwagen gegen Kilometergeld etc.

Mein Fazit : Je mehr Kilometer man fährt, desto besser wird die Rechnung, auch wenn man ab einer gewissen Kilometerleitung eine neue Batterie einkalkulieren muss
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Re: Argument ob sich's rechnet nach 32.000 km Erfahrung

von A.E.Neumann » 2. Apr 2013, 13:56

Was es aber schön zeigt ist, dass bei Hochrechnung der unveränderten Istdaten, nach 10 Jahren normaler Nutzungsdauer rund 15.000 Euronen PLUS stehen bleiben.


Das reicht gerade mal knapp für die Garantieverlängerung um 3 Jahre/60'000km :o

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