Gebrauchtkauf in B / NL ohne Komplikationen?

Allgemeine Informationen zum Roadster...

Gebrauchtkauf in B / NL ohne Komplikationen?

von Toaster » 23. Jan 2015, 18:36

frage an die experten mit import-erfahrungen:

wie sieht es für mich als deutscher "piefke" mit roadster-kauf in belgien oder holland aus? auch dort stehen einige zum verkauf zu interessanten preisen. gibts irgendwelche komplikationen oder "überraschungen", die mich hier in D erwarten würden? der kfz-brief sollte doch ein "EU"-brief sein, der auch hier anerkannt würde. oder? sollte man was zu einer etwaigen märchensteuer-rückerstattung oder -nachzahlung wissen?

habt ihr gute ratschläge bzw. erfahrungen?

danke!

holger

ps: wie ihr seht, setzt sich gerade jemand ziemlich intensiv mit einer anschaffung auseinander...
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Re: Gebrauchtkauf in B / NL ohne Komplikationen?

von Eberhard » 23. Jan 2015, 19:16

hatte letzes Jahr einen Roadster aus B zusammen/für einen hier aus dem Forum geholt. Wurde dann per Autotransporter gebracht
Roadster 2.5 11/2010-6/2016 nach fast 170.000km abgegeben, Range 254/320km, P85+ 349.529 km Range 365/456km MX #460 am 8.8. storniert, da bei drivetesla 2.0 dabei
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Re: Gebrauchtkauf in B / NL ohne Komplikationen?

von Toaster » 24. Jan 2015, 10:34

gabs da noch irgendwelche steuerlichen geschenke oder nachzahlungen? bei ungleichen mehrwertsteuer-sätzen könnte das relevant sein.

was mich von einem EU-kauf ein wenig abschreckt, wären rechtliche auseinandersetzungen, wenn man wirklich an den "falschen" händler/verkäufer geraten wäre. stelle mir einen rechtsstreit über eine landesgrenze hinweg schwieriger vor als bei einem gerichtsstand in D...

h.
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Re: Gebrauchtkauf in B / NL ohne Komplikationen?

von Leafler » 24. Jan 2015, 11:59

Da die Niederlande zu EU gehören, kommt keine EUSt drauf(Prinzip freier Warenverkehr innerhalb der EU) Anders sieht es bei EFTA-Staaten aus.
Du kaufst dann als Privatmann oder?
Anders wäre es, wenn Du als Händler von einem Händler in NL kaufst. Dann kann dieser die Rechnung MWSt-frei ausstellen und über Deine Umsatzsteuer-Voranmeldung meldest Du die Deutsche USt bei Deinem Finanzamt an.
Sprich aber nochmal mit einem Service Center, falls der Wagen noch Restgarantie hat, ob die die (natürlich gegen Aufpreis) auch verlängern würden. Dann bist du auf jedenfall auf der sicheren Seite;)

Um dich voll abzusichern ruf am besten mal bei deiner KFZ Zulassungsstelle an und schreib dem Infocenter des deutschen Zolls ne Mail( die Antworten erstaunlich schnell )

Wenn du den Wagen dann hast, komm mal in Altenbeken vorbei :D
P85 mit 180.000 km bis 12/17. Ab dann X90D AP2
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Re: Gebrauchtkauf in B / NL ohne Komplikationen?

von Toaster » 24. Jan 2015, 13:44

uiiihh! gruß in die eisenbahner-gemeinde! :P fahre jeden tag zur arbeit bei dir durch! :) (richtung horn)

h.

p.s.: lass uns zusammen 2 wagen kaufen - kriegen wir mehr rabatt! ;)
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Re: Gebrauchtkauf in B / NL ohne Komplikationen?

von siggy » 24. Jan 2015, 14:37

Ich würde mir den Nachweis über die bezahlte Steuer zeigen lassen. Im Bootsbereich sind auf NL Gesetze saure deutsche Kunden Legion. Ohne ausführliche Beratung wäre ich vorsichtig.
Gruß Siggy
www.borkum-exklusiv.de Freizeitfahrer mit Model S seit 20.03.2014, bisher 300.000km
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Re: Gebrauchtkauf in B / NL ohne Komplikationen?

von Toaster » 24. Jan 2015, 16:10

dankefür den tipp, siggy!

h.
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Re: Gebrauchtkauf in B / NL ohne Komplikationen?

von ctr » 24. Jan 2015, 16:15

Noch mehr Infos hier (für NL).
Der Verkäufer kann sich die gezahlte Luxussteuer zurück erstatteten lassen, was wohl einen Verkauf attraktiv macht.
S85D
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Re: Gebrauchtkauf in B / NL ohne Komplikationen?

von philipp » 24. Jan 2015, 17:47

ctr hat geschrieben:Noch mehr Infos hier (für NL).
Der Verkäufer kann sich die gezahlte Luxussteuer zurück erstatteten lassen, was wohl einen Verkauf attraktiv macht.


Das tönt interessant!! Kann die Luxussteuer auch zurück erstattet werden, wenn das Fahrzeug in ein nicht EWR oder EU Land exportiert wird?
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Re: Gebrauchtkauf in B / NL ohne Komplikationen?

von dplus2000 » 4. Feb 2015, 13:07

Ich habe gerade mit einem niederländischen Händler ge-emailt zum Preis. Er sagt auf Elektrofahrzeuge wird keine Luxussteuer erhoben. Demnach kann man diese beim Kauf auch nicht abziehen.
Die in meinen Augen noch hohen Preise muß man wohl bezahlen, und zwar egal in welchem Land Europas. Und USA ist jetzt sowieso uninteressant geworden, weil der Dollar so hoch steht.

Zur Erklärung von "in meinen Augen". Wenn ein Sportwagen nach 5 Jahren noch 60.000 EUR kostet, dann ist das noch ca. 55% des Anschaffungspreises. Das ist extrem wertstabil. Nehmen wir mal eine Corvette C6 von 2010. Die gibt's ab 35.000 EUR, sprich, ist noch 40% wert. Oder ein Jaguar XKR von 2010: 39.000 EUR - 40%. Maserati Quattroporte ab 46.000 EUR - 40%. Und es geht gerade so weiter.

Also am Exoten-Faktor oder Seltenheitswert kann es nicht liegen, wenn man sich die anderen Exoten anschaut. Im Gegenteil sehe ich einen großen, wertmindernden Faktor am Tesla Roadster: Niemand garantiert uns, dass die Batterie eines gebrauchten Teslas genau so lange hält wie z.B. der Motor eines Porsche Turbo oder einer Corvette C6. Ich stelle diesen Vergleich, weil ein neuer Sportwagen Motor in etwa das gleiche kosten dürfte wie ein neues Akkupack. Da also ein großes Risiko beim Akku besteht, müßte doch der Wertverlust beim Tesla noch größer sein. Also müßte es die Ersten für unter 40% des Neupreises geben.

Selbst dat.de gibt für einen Model S schon 50.000 EUR HEK an. Also geht DAT auch von einem sehr starken Wertverfall aus. Warum aber bekommt man keinen Tesla unter 60.000 EUR??
Blog: http://ein-jahr-tesla-roadster.blogspot.de
Tesla Roadster 2.5 very orange mit viel Carbon seit März 2015
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