Nutzung von RWE Ladesäulen

Das Herzstück des Roadsters - die Batterie...

Nutzung von RWE Ladesäulen

von Thorsten » 27. Jun 2011, 19:27

Wenn ich richtig informiert bin, kann man die RWE Ladesäulen (siehe Foto) nur dann nutzen, wenn man vorab einen Autostromvertrag bei RWE abschließt. Weiß jemand, ob der Vertrag auf bestimmte Zeit geschlossen oder jederzeit kündbar ist?

Und gibt es für den Tesla Roadster mittlerweile einen Adapter, mit dem man die RWE Säulen nutzen kann? Falls ja, wo bekommt man diesen?

Grüße
Thorsten
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Re: Nutzung von RWE Ladesäulen

von gridparity » 27. Jun 2011, 21:17

Der Vertrag hat eine Mindestlaufzeit von 24 Monaten.
Der Monatsbetrag beträgt 19 Euro.
Das Kabel kann man zwar von Brabus beziehen, kostet aber 1.000,- Euro und wird von Tesla nicht empfohlen.
Ich persönlich rate Dir davon ab ein solches Kabel zu nutzen solange es nicht offiziell von Tesla freigegeben wird.
Solltest Du nämlich mit diesem Kabel Probleme mit dem Akku bekommen, könnte es sein das die Garantie von Tesla nicht greift.

Es gibt einen Prototypen von Tesla den wir auch am Nürburgring eingesetzt haben.
Dabei handelt es sich um ein Verbindungsstück das zwischen UMC240 und Ladesäule kommt.
Man tauscht also den CEE Rot gegen den Mennekes.
Eigentlich ist das eine gute Lösung die auch m.E. nach keine 1.000,- Euro kosten sollte.

Aber es ist eben noch nicht offiziell freigegeben...

Man kann als ADAC Mitglied an den Ladesäulen vom RWE kostenlos tanken.
Diese Ladesäulen stammen jedoch vom RWE, sodass man hier wieder den Mennekes Stecker benötigt.
Alternativ geht auch Schuko mit 16A. Die Mitarbeiter vom ADAC geben dafür einen Adapter raus.


Viele Grüße

Marco
 
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Re: Nutzung von RWE Ladesäulen

von Talkredius » 28. Jun 2011, 21:55

ich habe mir ein Mennekens Kabel mit offenem Kabelende bei EV-Box bestellt. Bedauerlicherweise funktioniert deren Webshop nicht, so dass das Kabel nicht rechtzeitig zur Eifeltour da sein wird

Damit will ich mir einen eigenen Mennekens => CEE Adapter bauen, angeschlossen an einen 32 A Verteiler mit vertauschten Phasen könnte ich damit 3 Teslas über einen RWE Anschluss laden. Tesla kann bei sachgerechter Verdrahtung auch nichts dagegen haben, da ja immer noch der UMC erforderlich ist.

Zwar wäre immer noch ein Vertrag erforderlich aber wir könnten ja im Autokorso um die Ladesäule fahren, Hubkonzert und brüllen : "Wir wollen Tanken, wir wollen tanken .... " :D

Außerdem hätten wir ja noch den Fragebogen und vielleicht brauchen wir auch nur freundlich zu fragen und die Säule wird freigeschaltet ;)

Nach unbestätigten Gerüchten wären wir die ersten die an der offiziellen Säule in Nürburg tanken würden. :o
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Re: Nutzung von RWE Ladesäulen

von Eberhard » 29. Jun 2011, 10:43

Wenn das nur so einfach wäre! Man muss schon einiges an Steuerung einbauen, damit die RWE-Ladestation weiss, das ein Verbraucher mit 32A dranhängt. Das Protokoll ist fast identisch mit mit dem Pre-J1772 von Tesla, deshalb könnte die alles entfallen und ein direktes Kabel verwendet werden. Dann würde sich die Ladesäule wie ein HPC verhalten und bis zu 63A gezogen werden können.
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Re: Nutzung von RWE Ladesäulen

von Talkredius » 29. Jun 2011, 21:11

Wenn das nur so einfach wäre! Man muss schon einiges an Steuerung einbauen, damit die RWE-Ladestation weiss, das ein Verbraucher mit 32A dranhängt. Das Protokoll ist fast identisch mit mit dem Pre-J1772 von Tesla, deshalb könnte die alles entfallen und ein direktes Kabel verwendet werden.


Laut Norm EN 61851-1 wäre an dem offenen Ende (=CEE Kupplung) nur ein Widerstand und eine Diode, bzw. 2 Widerstände, eine Diose und ein Schalter erforderlich. Das Pilotsignal will ich natürlich nicht an das Fahrzeug weiterleiten.

Die Norm EN 61851-1 bezieht sich im übrigen nur auf eine direkte Steckerverbindung Auto <=> Ladestation, demzufolge würde die Norm auf mein Vorhaben nicht zutreffen
Das komplizierte wäre die Erkennung, wieviel Strom die Ladesäule zur Verfügung stellen kann, aber dieses betrifft ja nur das Auto, welches dies erkennen muss und wird in diesem Fall durch das UMC erledigt, dass einfach 30 (bzw 32A) an das Auto vorgibt.


Soweit die Theorie, ich werde bald sehen wie die Praxis aussieht und dann sicherlich schlauer sein ;)

Dann würde sich die Ladesäule wie ein HPC verhalten und bis zu 63A gezogen werden können.

Leider geht das mit einer genormten Ladesäule nicht, dort ist der Strom auf max. 32 A per Norm begrenzt.
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Mennekes Adapter

von TRON » 14. Aug 2011, 15:52

Habe einen Mennekes Adapter bauen lassen und der funktioniert.
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Kostet etwas über 1000€, ich prüfe, ob ich die in China produzieren lassen kann.
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Re: Nutzung von RWE Ladesäulen

von TRON » 14. Aug 2011, 15:55

Die RWE Grundgebühr geht mir auf den Zeiger, wenn keiner von Euch einen Vertrag abschliesst, bekommen wir die weich, dass die die Grundgebühr erlassen. Das Hat eine Verantwortliche von RWE durchsickern lassen und informiert mich, sobald das neue Tarifkonzept fertig ist.
Zusammen sind wir stark ;)
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Re: Nutzung von RWE Ladesäulen / Vattenfall

von Eberhard » 14. Aug 2011, 19:32

Ich habe für Berlin bei Vattenfall einen vertrag abgeschlossen, so dass ich die Ladesäulen mit 16A nutzen kann. Nun brauche ich auch einen Adapter. Von E-Box habe ich ein Angebot für €700,--, dafür muss ich meinen spare-Adapter opfern.
Werde es wohl machen, da ich mein UMC nun auch für 16A nutzen muss, falls die Beschränkung von Tesla auf 13A kommt. (Was ich für Schuko prinzipiell für sinnvoll halte).
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Re: Nutzung von RWE Ladesäulen

von Thorsten » 31. Aug 2011, 17:26

Gibt es inzwischen Neuigkeiten bzgl. eines Adapters zur Nutzung der RWE Ladesäulen?

Grüße
Thorsten
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Re: Nutzung von RWE Ladesäulen

von UdoW » 1. Sep 2011, 19:59

Talkredius u. ich sind dran, sobald brauchbare Resultate vorliegen, kommen weitere Info.
Den Adapter von TRON habe ich selbst auch schon in Funktion gesehen, allerdings nicht an RWE Säulen.
24h = 1.016 km - ein Tesla Roadster kann das ;-)
 
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