neue Tesla Batterie

Das Herzstück des Roadsters - die Batterie...

neue Tesla Batterie

von akira » 29. Jun 2013, 21:01

Hallo

Habe heute 99 Zellen in Reihe gelötet. Hab die dann in den
Zweiten Tesla eingebaut.die Spannung ist bei 394 Volt.
Hab dabei auch einen kleinen Schlag abbekommen.
Der Wagen ist angegangen.habe aber die ballancer nicht
Angeschlossen. Um jetzt eine neue Batterie zu bauen muss
Ich herausfinden was das für temp Sensoren sind.
Die sind ganz klein ähnlich wie in Laptop Akkus.
Und auch so such ich einen Partner der sich gut auskennt
Und mit dabei sein will bei den Projekt einen neuen Akku für
Den Tesla zu bauen.
 
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Re: neue Tesla Batterie

von Saftwerk » 30. Jun 2013, 00:55

Hier in Franken gibt es 2x die AccuZentrale.
Die sind spezialisiert in Akku Packs und haben mehr Akkus als ich jemals davon gehört habe.
Den Laden gibt schon seit 15 Jahren, also haben Sie anscheinend gute Erfahrung.
http://www.accuzentrale-fuerth.de/ (mit Akku-Katalog)
http://www.accuzentrale.de/

Welcher Laden für dich der richtige ist kann ich nicht sagen.
Jedenfalls war der "Fürth-Shop" ein Sponsor für das Nürnberger Team bei Formula Student Electric

Ich selbst hab mit denen nichts zu tun.
Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat 2008 in einem Grundsatzurteil entschieden: Es gibt ein einklagbares Recht auf saubere Luft.
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Re: neue Tesla Batterie

von DL1SCI » 1. Jul 2013, 08:02

Die Welt ist klein.

Wir waren gestern auf der RÜckreise von der eRunA noch bei einem guten Bekannten, der Besuch aus amerika hatte. Dessen deutesch Firma bei Karlsruhe produziert offensichtlich Maschinen für die Tesla Model S Betterieproduktion. Bzw. bieten denen im Moment auch eine neue Maschien zur Verschweissung ()Wohl eher schmelzen) der EInzelzellen an.

ich sehe am Samstag diese Person weider. Bei Bedarf kann ich mal tifer nachfragen, welche Deutsche Firmen da noch beteiligt sind.
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Re: neue Tesla Batterie

von akira » 1. Jul 2013, 10:55

Bisher dachte ich die Panasonic 18650 Zellen mit 3400 wären die besten für den neuen Akku.
Was sind denn das für Zellen: SAFT Spezialbatterie Lithium LS33600 D Mono 3,6V 17Ah, könnte man die nicht auch verwenden?
Wie hoch werden die denn geladen und wie tief entladen? Die wiegen nur 100 gram bei 17Ah und man braucht nicht so viele und wäre dann auch günstiger als mit den Panasonic Zellen.
 
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Re: neue Tesla Batterie

von akira » 1. Jul 2013, 11:06

Ok hat jetzt bin ich selbst drauf gekommen sind keine Akkus diese saft Batterien .
 
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Re: neue Tesla Batterie

von marco2228 » 24. Jul 2013, 22:30

Moin Janusz,

so trifft man sich wieder:)
da deine Zellen so viel leichter waren als meine, haben sie mich gerade nicht in Ruhe gelassen und ich habe mir die Tesla Zellen mal genauer angeschaut.
Also Ich bezweifle, dass Tesla die Standart NCR18650A 3,6V 3100mAh im Model S verbaut.

Laut Datenblatt:
3,6 V nominal
max. Entladestrom: 6,2A
also 19,22 W/Zelle

für die 85 kWh Version würde man 85000 Wh/(3,1 Ah*3,6 V) ≈ 7620 Zellen benötigen. Diese Zellen können laut Datenblatt aber maximal 170kW liefern. Das 85kWh Model S ist aber mit 306 kW angegeben.
Ok, sie werden mehr, als die 7620 Zellen an Board haben, aber selbst bei 8500 wäre das noch weit über den Angaben.

Mag auch sein, dass ich mich täusche, aber auch der maximale Ladestrom von 0,5 C würde beim Laden des Model S an den Superchargern deutlich überschritten werden. Daher kann es auch sein, dass Tesla irgendeine Spezialversion der Zelle verwendet?

Gruß,
Marco
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Re: neue Tesla Batterie

von akira » 25. Jul 2013, 07:49

Moin Marco

Meine haben 0,7 C , aber für Supercharger ist das auch zu wenig.Schau mal da nach:
http://www.engadget.com/2010/04/23/pana ... del-s-hav/
 
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von Volker.Berlin » 25. Jul 2013, 08:00

marco2228 hat geschrieben:Also Ich bezweifle, dass Tesla die Standart NCR18650A 3,6V 3100mAh im Model S verbaut. [...] Daher kann es auch sein, dass Tesla irgendeine Spezialversion der Zelle verwendet?

Volltreffer. JB Straubel (Tesla CTO): "We use a nickel-cobalt-aluminum (LiNiCoAlO2) lithium-ion chemistry for our battery cathode material. We don’t use a titanate, which has about half the energy density but is generally good at high charge rates. Some start-ups are using metal oxides; we fall broadly in that category. At this point we really have heavily customized that cell. We’ve totally custom-engineered that cell working jointly with Panasonic to create. It's an automotive cell, tested to automotive standards. It doesn’t go into laptops anywhere."
http://www.sae.org/mags/aei/11923 (Hervorhebung von mir)
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Re: neue Tesla Batterie

von Saftwerk » 25. Jul 2013, 08:25

JB Straubel (Tesla CTO) hat geschrieben: At this point we really have heavily customized that cell.

Die Zellen enthalten Dilithium Kristalle, ein zweiatomiges Molekül aus Lithiumatomen, siehe Lithium wikipedia

Komisch, dass das immer noch so wenig wissen...
:ugeek: :D
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Re: neue Tesla Batterie

von marco2228 » 25. Jul 2013, 09:01

Ok, also scheinbar kommt man nicht ohne weiteres an die Zellen.

Die einzigen Zellen, die ich mir persönlich als Ersatz vorstellen könnte wären die Sony US18650VTC4.
-gleicher Formfaktor
-höhere Leistungsdichte
-geringere Energiedichte

Ich hatte vor einigen Wochen mal nach nem Preis für 2000 Zellen gefragt um sie als leichten, leistungsfähigen Pack für meine 120 kW Antriebe einzusetzen.
Der lag bei 3,25 € + MWSt.

Bildet man nun mit den Zellen den Tesla Akku nach, so kommt man auf folgende Daten:
-307 kg + Sheets und Gehäuse
~650 kW
~50 kWh

Allerdings muss man schauen, ob die Kennlinie zu den Panasonic Zellen passt, damit das BMS die Zellen auch freundlich behandelt. Außerdem ist die Zyklenfestigkeit nicht besonders prickelnd...

Im Anhang gibts das Datenblatt.
Dateianhänge
US18650VTC4.pdf
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Zuletzt geändert von marco2228 am 25. Jul 2013, 09:05, insgesamt 1-mal geändert.
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