Überspannungsschutz

Technische Fragen und Probleme...

Re: Überspannungsschutz

von Mischa » 16. Jan 2012, 00:43

Talkredius hat geschrieben:nein, nicht ganz richtig, das führt unter Umständen zu einem spontanem Zeitsprung ( ich glaube die Älteren erinnern sich noch an den Film, in dem das dargestellt wurde :D " Straßen, was für Straßen ..." wroooom... )


möchtest Du vor oder zurückreisen? 8-)

Danke noch einmal von uns allen für den leckeren Kuchen. Haben wir heute immer noch genießen können :-) :-)
da müssen wir uns einfach revanchieren.
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Re: Überspannungsschutz

von emq » 14. Feb 2012, 08:15

Thorsten hat geschrieben:Ich habe bzgl. Überspannungsschutz bei Tesla nachgefragt. Der Tesla Roadster ist demnach 3-fach abgesichert:

1. Sicherungskasten des Hausanschlusses
2. Sicherung im UMC
3. Sicherung im PEM

Die Sicherung im PEM kann nur der Tesla Ranger austauschen. D.h. im schlimmsten Fall müsste dieser rauskommen.

Grüße
Thorsten


Die Sicherung schützt nur gegen Ueberstrom.

Für Ueberspannungsschutz braucht es einen Grobschutz einen Mittelschutz & einen Feinschutz. Ein Feinschutz allein wie z.B. geschützte Steckdosenverteiler können gegen kA Ströme nicht schützen.
In der Industie & im höheren Segment des Gewerbes sind Ueberspannungschutzmassnahmen gebräuchlich. Im Privat bereich sind diese unüblich, da die Schäden weniger Geld kosten als flächendeckende Ueberspspannungsmassnahmem.
 
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Re: Überspannungsschutz

von JeanSho » 14. Feb 2012, 08:52

Ich kläre das mal mit der Versicherung. Schließlich umfasst die enthaltene Teilkaskoversicherung auch Blitzschlag. Allerdings vermute ich, dass hier nur der direkte Treffer versichert ist - dann mit allen Folgen. Eine Überspannung könnte ausgeschlossen sein. Später mehr hier im Forum.
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Re: Überspannungsschutz

von JeanSho » 15. Feb 2012, 00:23

Blitzschlag wird als der direkte Einschlag ins Fahrzeug definiert. Also gute Blitzschutzsicherung einbauen oder Stecker ab bei Gewitter. Die Versicherung (jedenfalls meine) zahlt nicht. Bin noch am Verhandeln. Die bezahlen nun doch, weil sie kaum ein Risiko für sich sehen, denn der Tesla ist ja dreifach abgesichert gegen Überspannungsschäden.
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Re: Überspannungsschutz

von Thorsten » 15. Mär 2012, 21:41

Ich habe zum Thema "Blitzschaden" auch bei meiner Versicherung nachgefragt. Hier die Antwort zu den drei denkbaren Szenarien:

1. Blitz schlägt ins Hausnetz ein. Nimmt der Tesla in dem Fall wg. Überspannung Schaden, ist dieser nicht versichert
2. Blitz schlägt in öffentliche Ladesäule ein. Dieses würde als "direkter Einschlag" gewertet, d.h. ist über KFZ-Versicherung abgedeckt
3. Blitz schlägt direkt in Tesla ein. Auch dieses ist ein "direkter Einschlag" und somit versichert

Da Fall 1 für mich am realistischsten ist, frage ich mich, wie ich mich wirkungsvoll davor schützen kann, ohne riesige Summen auszugeben. Hat einer der E-Technik-Experten einen Vorschlag?

Grüße
Thorsten
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Re: Überspannungsschutz

von Mike » 15. Mär 2012, 22:33

JeanSho hat geschrieben:Da Fall 1 für mich am realistischsten ist, frage ich mich, wie ich mich wirkungsvoll davor schützen kann, ohne riesige Summen auszugeben. Hat einer der E-Technik-Experten einen Vorschlag?


das ist in der tat eine rel. häufige schadensursache, i.d.r. wird das überspannungsrisiko durch eine spez. elektronikversicherung abgedeckt. im homebereich sind die vebraucher normalerweise deutlich unter 100k€ bepreist, weshalb angezweifelt werden kann dass die deckungssumme für den roadster ausreichen würde ;)

erfahrungsgemäss wird sich die versicherungprämie bei installation eines "geeigneten" überspannungsschutzes ermäsigen - oder aber er ist bei manchen policen obligatorisch.

zur technik: um den schutzbereich auszuweiten ist eine überspannungskombi also Typ I und Typ II alias Kombiableiter sowie eine fachgerechte installation nach VDE mit entsprechender wiederkehrender überprüfung notwendig. die üss-kombi sollte möglichst nahe am netzverknüpfungspunkt / gebäudeeinführung installiert werden. weitere el. versorgungsleitungen wie telefon, kabel, etc. sollten ebenfalls in das schutzkonzept mit einbezogen werden.

hersteller gibt es für solche produkte viele, DEHN, Phoenix, OBO, etc.

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Re: Überspannungsschutz

von Thorsten » 15. Mär 2012, 22:46

Hallo Michael,

vielen Dank für die Infos zum Überspannungsschutz.

Stellt sich für mich die Frage, was kostet so eine Installation grog geschätzt?

Grüße
Thorsten
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Re: Überspannungsschutz

von Mike » 15. Mär 2012, 22:53

Thorsten hat geschrieben:Stellt sich für mich die Frage, was kostet so eine Installation grog geschätzt?


je nach aufwand und ausführung so ab 600€ aufwärts

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Re: Überspannungsschutz

von Thorsten » 15. Mär 2012, 23:01

Würde es nicht reichen, nur die Zuleitung für den Tesla entsprechend abzusichern?

Der Rest des Hausrats ist ja über die Überspannungsversicherung bereits abgedeckt.

Grüße
Thorsten
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Re: Überspannungsschutz

von Mike » 15. Mär 2012, 23:23

geht schon - falls du immer die selbe dose verwendest und die installation überhaupt technisch/wirtschaftlich sinn macht

i.d.r ist es aber sinnvoller alles nach dem HAK noch vor - aber spätestens nach der messung zu schützen.
je früher die pot. überspannung abgeleitet wird, desto besser ...

die kosten sind m.e. im verhältniss zum risiko pillepalle - vorallem wenn dir dein roadster abraucht und du keinen mehr bekommen kannst :mrgreen:

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