Audi e-tron quattro (BEV) (früher: Q6)

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Re: Audi e-tron quattro (BEV) (früher: Q6)

von prodatron » 8. Mai 2019, 22:49

CG1997 hat geschrieben:Hier ist das Ergebnis

Bezogen auf eine knapp 1000km lange Strecke:
Beim e-tron steht man 41% der kompletten Reisezeit am Charger.
Beim Model X steht man 18% der kompletten Reisezeit am Charger.
Mit dem e-Tron benötigt man 33% mehr Zeit für die Strecke als mit dem Model X.

Zumindest im BEV-Bereich hat der Audi-Werbeslogan "Vorsprung durch Technik" noch nie zuvor ein solches Ausmaß an Lächerlichkeit erreicht :) (jaja, ich hör jetzt auch auf :D )
Zuletzt geändert von prodatron am 8. Mai 2019, 22:55, insgesamt 4-mal geändert.
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Re: Audi e-tron quattro (BEV) (früher: Q6)

von CG1997 » 8. Mai 2019, 22:51

T-Fan hat geschrieben:
Habs korrigiert. Also 10% Strom und VIER Stunden mehr mit dem e-tron als Fazit.


So ist es. Auf irgendwelchen optimierten Strecken von Hamburg nach München, mag er gleich schnell sein wie ein Model X, das bringt uns aber gar nichts. Auf unseren Strecken ist er unbrauchbar langsam, während der Tesla bis jetzt auf allen Strecken kompromislos zuverlässig im Vergleich zu unserem VW Diesel war. Bei optimalem Verkehr haben wir genau 11h mit dem Passat für diese Strecke gebraucht.
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Re: Audi e-tron quattro (BEV) (früher: Q6)

von T-Fan » 8. Mai 2019, 22:54

CG1997 hat geschrieben:
T-Fan hat geschrieben:
Habs korrigiert. Also 10% Strom und VIER Stunden mehr mit dem e-tron als Fazit.


So ist es. Auf irgendwelchen optimierten Strecken von Hamburg nach München, mag er gleich schnell sein wie ein Model X, das bringt uns aber gar nichts. Auf unseren Strecken ist er unbrauchbar langsam, während der Tesla bis jetzt auf allen Strecken kompromislos zuverlässig im Vergleich zu unserem VW Diesel war.


Und Ihr fahrt noch ein "altes" Model X mit dem 90kWh - Akku, oder?

Wie sieht DAS denn erst mit einem neuen 100kWh Model X mit optimierter Reichweite aus, wie sie jetzt aktuell sind?
Krass.

Sorry, ich wollte ja nicht mehr mitmachen bei diesen Vergleichen. Aber diesmal kam es echt nicht von mir.
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Re: Audi e-tron quattro (BEV) (früher: Q6)

von J.R. » 8. Mai 2019, 22:56

CG1997 hat geschrieben:Auf meiner Strecke ergibt sich allerdings ein extremer Zeitunterschied aufgrund der langsamen Ladung des e-trons.


Ich dachte der e-tron lädt so schnell. :?:
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Re: Audi e-tron quattro (BEV) (früher: Q6)

von CG1997 » 8. Mai 2019, 22:57

T-Fan hat geschrieben:
Und Ihr fahrt noch ein "altes" Model X mit dem 90kWh - Akku, oder?

Wie sieht DAS denn erst mit einem neuen 100kWh Model X mit optimierter Reichweite aus, wie sie jetzt aktuell sind?
Krass.

Sorry, ich wollte ja nicht mehr mitmachen bei diesen Vergleichen. Aber diesmal kam es echt nicht von mir.


Nein, den Vergleich habe ich nur gemacht um Äpfel mit Äpfel zu vergleichen. Wir fuhren bis letzter Woche ein Model 3 und ein Model S90D. Das MS ist jetzt weg und sollte ersetzt werden. Ich habe mir dabei den e-tron genauer angeschaut, da wir, bevor wir zu Tesla gewechselt sind, eigentlich mit Audi recht zufrieden waren.
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Re: Audi e-tron quattro (BEV) (früher: Q6)

von CG1997 » 8. Mai 2019, 22:58

J.R. hat geschrieben:
CG1997 hat geschrieben:Auf meiner Strecke ergibt sich allerdings ein extremer Zeitunterschied aufgrund der langsamen Ladung des e-trons.


Ich dachte der e-tron lädt so schnell. :?:


Das tut er auch, bestimmt. Aber nur auf ausgewählten Strecken.
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Re: Audi e-tron quattro (BEV) (früher: Q6)

von cer » 8. Mai 2019, 23:11

T-Fan hat geschrieben:Damit sind wir wieder bei meinem Thema. Haben die schlechten Werte des e-tron unter Umständen eine sehr schädliche Wirkung in der Resonanz der Elektromobilität bei deutschen Autofahrern?

Vor dem Hintergrund, dass viele Menschen in D der Meinung sind, dass nur das Imperium vernünftige Autos bauen kann: Ja. Und angesichts dessen, dass der e-tron in der Papierform relativ gut dasteht (in einzelnen Bereichen besser als Tesla) wird das eine fatale Wirkung bei denjenigen haben, die immer noch glauben, hier müsse zwingend die Benchmark zu finden sein. Denn das gedankliche Fazit, wenn das Fahrzeug sich im Alltagsbetrieb dann als nicht funktional erweist, wird sein: Wenn nicht mal die es können, dann ist E-Mobilität einfach noch nicht reif. Dass andere es können – diesen Gedanken wird kaum einer zu denken wagen.

Dabei ist schon der Vergleich von Model X und e-tron eine unverdiente und eigentlich unverständliche Ehre für den Audi: Hier eine riesige, charismatische Zauberkutsche aus der Zukunft – dort ein mit Blingbling behängtes umgebasteltes SUV, das Ausstrahlung und Nutzwert des Model X nicht einmal im Entferntesten erreicht. Spätestens, wenn die Flügeltüren aufgehen sieht jeder, dass hier eine andere Dimension eröffnet ist.
ABER: Der e-tron wird als Auto sofort von jedem verstanden, und lässt sich ganz einfach vergleichen mit dem, was der User schon kennt. Er ist sozusagen anti-disruptiv. Und so wird die Wahrnehmung der Schwäche(n) des E-Antriebs gegenüber konventionellen Autos gefördert, während die Vorteile konstruktiv geschwächt oder verborgen werden.

Ich habe mich in diesem Thread bisher weitgehend zurück gehalten. Aber die Message des e-tron erschließt sich meiner Meinung nach inzwischen so deutlich, dass ich mich fortan weigern werde, »sachliche« Vergleiche zwischen ihm und – ausgerechnet – dem Model X in irgendeiner Weise ernst zu nehmen. Ein solcher Vergleich hat nichts mit »sachlich« zu tun – er stellt nichts weiter dar als einen rhetorischen Trick mit dem Ziel, den wahrgenommenen Wert des Audi zu erhöhen.
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Re: Audi e-tron quattro (BEV) (früher: Q6)

von ChrisKing » 8. Mai 2019, 23:22

T-Fan hat geschrieben:Irgendwie interessiert das aber keinen. Darum lasse ich das jetzt gut sein.



Ja bitte! Lass es! Ich kann es nicht mehr hören.
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Re: Audi e-tron quattro (BEV) (früher: Q6)

von T-Fan » 8. Mai 2019, 23:28

cer hat geschrieben:
T-Fan hat geschrieben:Damit sind wir wieder bei meinem Thema. Haben die schlechten Werte des e-tron unter Umständen eine sehr schädliche Wirkung in der Resonanz der Elektromobilität bei deutschen Autofahrern?

Vor dem Hintergrund, dass viele Menschen in D der Meinung sind, dass nur das Imperium vernünftige Autos bauen kann: Ja. Und angesichts dessen, dass der e-tron in der Papierform relativ gut dasteht (in einzelnen Bereichen besser als Tesla) wird das eine fatale Wirkung bei denjenigen haben, die immer noch glauben, hier müsse zwingend die Benchmark zu finden sein. Denn das gedankliche Fazit, wenn das Fahrzeug sich im Alltagsbetrieb dann als nicht funktional erweist, wird sein: Wenn nicht mal die es können, dann ist E-Mobilität einfach noch nicht reif. Dass andere es können – diesen Gedanken wird kaum einer zu denken wagen.

Dabei ist schon der Vergleich von Model X und e-tron eine unverdiente und eigentlich unverständliche Ehre für den Audi: Hier eine riesige, charismatische Zauberkutsche aus der Zukunft – dort ein mit Blingbling behängtes umgebasteltes SUV, das Ausstrahlung und Nutzwert des Model X nicht einmal im Entferntesten erreicht. Spätestens, wenn die Flügeltüren aufgehen sieht jeder, dass hier eine andere Dimension eröffnet ist.
ABER: Der e-tron wird als Auto sofort von jedem verstanden, und lässt sich ganz einfach vergleichen mit dem, was der User schon kennt. Er ist sozusagen anti-disruptiv. Und so wird die Wahrnehmung der Schwäche(n) des E-Antriebs gegenüber konventionellen Autos gefördert, während die Vorteile konstruktiv geschwächt oder verborgen werden.

Ich habe mich in diesem Thread bisher weitgehend zurück gehalten. Aber die Message des e-tron erschließt sich meiner Meinung nach inzwischen so deutlich, dass ich mich fortan weigern werde, »sachliche« Vergleiche zwischen ihm und – ausgerechnet – dem Model X in irgendeiner Weise ernst zu nehmen. Ein solcher Vergleich hat nichts mit »sachlich« zu tun – er stellt nichts weiter dar als einen rhetorischen Trick mit dem Ziel, den wahrgenommenen Wert des Audi zu erhöhen.



Danke cer für diese sehr interessanten Gedanken. Offensichtlich bin ich nicht der Einzige, der sich damit beschäftigt.
Ich hatte woanders auch mal gelesen, dass man den e-tron mit Absicht so schlecht gebaut hat. Ich hatte das damals für eine VT gehalten.
Mittlerweile bin ich mir nicht mehr so sicher.

Auf der anderen Seite startet VW jetzt mit dem Werk in Sachsen ebenso in die E-Mobilität. Allerdings ist da der Produktionsstart wieder abgesagt worden für die KW 42. Ende offen. Die Akkufrage ist nicht geklärt. Die WLTP Werte werfen Fragen auf.
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Re: Audi e-tron quattro (BEV) (früher: Q6)

von RustyFlash » 8. Mai 2019, 23:44

cer hat geschrieben:
T-Fan hat geschrieben:Damit sind wir wieder bei meinem Thema. Haben die schlechten Werte des e-tron unter Umständen eine sehr schädliche Wirkung in der Resonanz der Elektromobilität bei deutschen Autofahrern?

Vor dem Hintergrund, dass viele Menschen in D der Meinung sind, dass nur das Imperium vernünftige Autos bauen kann: Ja. Und angesichts dessen, dass der e-tron in der Papierform relativ gut dasteht (in einzelnen Bereichen besser als Tesla) wird das eine fatale Wirkung bei denjenigen haben, die immer noch glauben, hier müsse zwingend die Benchmark zu finden sein. Denn das gedankliche Fazit, wenn das Fahrzeug sich im Alltagsbetrieb dann als nicht funktional erweist, wird sein: Wenn nicht mal die es können, dann ist E-Mobilität einfach noch nicht reif. Dass andere es können – diesen Gedanken wird kaum einer zu denken wagen.

Dabei ist schon der Vergleich von Model X und e-tron eine unverdiente und eigentlich unverständliche Ehre für den Audi: Hier eine riesige, charismatische Zauberkutsche aus der Zukunft – dort ein mit Blingbling behängtes umgebasteltes SUV, das Ausstrahlung und Nutzwert des Model X nicht einmal im Entferntesten erreicht. Spätestens, wenn die Flügeltüren aufgehen sieht jeder, dass hier eine andere Dimension eröffnet ist.
ABER: Der e-tron wird als Auto sofort von jedem verstanden, und lässt sich ganz einfach vergleichen mit dem, was der User schon kennt. Er ist sozusagen anti-disruptiv. Und so wird die Wahrnehmung der Schwäche(n) des E-Antriebs gegenüber konventionellen Autos gefördert, während die Vorteile konstruktiv geschwächt oder verborgen werden.

Ich habe mich in diesem Thread bisher weitgehend zurück gehalten. Aber die Message des e-tron erschließt sich meiner Meinung nach inzwischen so deutlich, dass ich mich fortan weigern werde, »sachliche« Vergleiche zwischen ihm und – ausgerechnet – dem Model X in irgendeiner Weise ernst zu nehmen. Ein solcher Vergleich hat nichts mit »sachlich« zu tun – er stellt nichts weiter dar als einen rhetorischen Trick mit dem Ziel, den wahrgenommenen Wert des Audi zu erhöhen.


Vollste Zustimmung!
Ich kann das reaktionär-pauschale "jedes Elektroauto mehr, ist doch gut", nicht mehr hören. Ist es eben nicht. Jedes schlechte Elektroauto auf der Straße, ist scheiße.

Menschen die noch nie elektrisch gefahren sind, könnte morgen potentielle E-Fahrer sein. Leute die von ihrem eGolf, eTron, eIrgendwas wieder weg sind, weil die Kiste einfach zuviele Umstände mit sich brachte... die werden für längere Zeit nix wissen wollen von E-Mobilität.

Wenn in ein paar Jahren rauskommt, dass man diese überteuerten Schrottkisten absichtlich so stümperhaft zusammen geklebt hat, dann werde ich nicht überrascht sein.

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