Audi e-tron quattro (BEV) (früher: Q6)

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Re: Audi e-tron quattro (BEV) (früher: Q6)

von stelen » 30. Mär 2019, 13:07

@T-Fan nochmals: Der E-Tron hat eine 3x so hohe Rekuperationsleistung wie ein Tesla. Da wird er, bei passendem Geländeprofil einfach viel mehr reinfahren können, als alle anderen und damit einen niedrigeren Schnittverbrauch erzielen. Selbst bei Ein- und Demselben Auto.

@george

Was genau ist da jetzt selbstentlarvend? Es gibt Leute denen sind die Vorzüge der Teslas wichtig, die hätten sich aber auch bisher schon einen S oder X kaufen können. Genauso gibt es Andere, die halt andere Prioritäten setzen als Du oder andere Tesla-Fahrer und auf die trifft meine obige, natürlich provokante Aussage zu.
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Re: Audi e-tron quattro (BEV) (früher: Q6)

von merlinfive » 30. Mär 2019, 13:11

Die 3x so hohe Rekuperationsleistung bringt mir aber nur etwas wenn ich sie auch ausnutzen kann ( beim 30Km/h) vermutlich kein Unterschied...
ausserdem wenn die voll zum tragen kommen würde ( mein S hat ca 70KW Reku würde dann beim Audi ca 210KW bedeuten) würde vermutlich die Räder blockieren oder die Achse rausfliegen ...und das Auto schlagartig stehen ...
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Re: Audi e-tron quattro (BEV) (früher: Q6)

von sstein » 30. Mär 2019, 13:16

merlinfive hat geschrieben:ausserdem wenn die voll zum tragen kommen würde ( mein S hat ca 70KW Reku würde dann beim Audi ca 210KW bedeuten) würde vermutlich die Räder blockieren oder die Achse rausfliegen ...und das Auto schlagartig stehen ...

Bitte mal nachdenken bevor man schreibt. Was meinst du welche Bremsleistung bei einer normalen Bremse entstehen?
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Re: Audi e-tron quattro (BEV) (früher: Q6)

von merlinfive » 30. Mär 2019, 13:18

sstein hat geschrieben:
merlinfive hat geschrieben:ausserdem wenn die voll zum tragen kommen würde ( mein S hat ca 70KW Reku würde dann beim Audi ca 210KW bedeuten) würde vermutlich die Räder blockieren oder die Achse rausfliegen ...und das Auto schlagartig stehen ...

Bitte mal nachdenken bevor man schreibt. Was meinst du welche Bremsleistung bei einer normalen Bremse entstehen?


das war etwas überzogen geschrieben ... aber damit man 210KW Reku nutzen kann muß man schon ziemlich massiv verzögern
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Re: Audi e-tron quattro (BEV) (früher: Q6)

von T-Fan » 30. Mär 2019, 13:18

Jetzt muss wieder die verbesserte Rekuperation für das schlechte Kompensieren des e-trons der diversen Umwelteinflüsse herhalten.

Die bessere Rekuperation erklärt aber leider nicht die stark schwankenden Werte beim Verbrauch in den ermittelten Werten.
Rein statistisch müsste sich das heraus-rechnen, wenn man Verbrauchs-Mittelwerte bestimmt.
Und ich beziehe mich auf die Mittelwerte. Im Alltag wird die Rekuperation nicht die fast doppelte Schwankungsbreite beim Audi erklären können.

Fakt ist und bleibt: Der e-tron kann Umwelteinflüsse (Regen, Fahrbahn, Fahrstile, Temperatur etc.) deutlich schlechter ausgleichen als Tesla oder Jaguar.
Die höhere Rekuperation kann nur in Einzel-Situationen als Erklärung herhalten.
Aber keinesfalls über den Mix, der hier zur Diskussion steht.

PS: 210kW Bremsleistung entsprechen beim e-tron einer recht harten Bremsung zum Beispiel aus 90km/h. Jetzt mal Hand aufs Herz: Wer macht denn sowas regelmäßig, dass das den Verbrauch beeinflussen kann? Eben.
Ich erinnere mich an eine Beispielrechnung aus meiner Ausbildungszeit, wo 125kW für eine Vollbremsung eines 1200kg Autos von 90km/h auf 0km/h ausreichte.
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Re: Audi e-tron quattro (BEV) (früher: Q6)

von CG1997 » 30. Mär 2019, 14:07

merlinfive hat geschrieben:

das war etwas überzogen geschrieben ... aber damit man 210KW Reku nutzen kann muß man schon ziemlich massiv verzögern


Und genau diesen Punkt verstehe ich in der Diskussion hier nicht. Wenn ich Langstrecke fahre, dann benutze ich die Bremse bei meinem Model S/3 nur im absoluten Notfall, wenn mich jemand schneidet und gleichzeitig scharf bremst. Ist mir in den letzten 2.5 Jahren gefült ein-zweimal passiert (trotz vieler Fahrten in D.). Bei 95% aller Fahrten benutze ich die Bremse nie, bzw. nur um die letzten 10km/h abzubremsen. Was bringt mir dann eine noch höhere Rekuperation ausser weniger Bewegung im rechten Fuss? Höhere Rekuperation bedeutet ja nicht, dass ich mehr Energie in den Akku reinbringe, sondern, dass mir mehr Leistung zur Verfügung steht, falls ich diese benötige. Die Topographie (siehe Björns Video mit seinem Mx bei 18% Gefälle) ist dabei auch vollkommen egal. Wenn ich mehr Bremsleistung als 60kW benötige, dann fahre ich zu schnell oder nicht vorausschauend genug. Ich benutze bei meinen Fahrten sogar häufig die Segelfunktion, da jede Rekuperation auch Verluste mit sich bringt.

Und genau bei diesem Argument habe ich aufgehört mir das Video anzuschauen. Wenn wirklich dies Rekuperation als Argument für den Verbrauch herhalten muss, dann kann man sich leicht vorstellen wie gefahren wurde (digital). Das macht man vielleicht auf den ersten 100km so, dann hat man es raus und dann muss man nur noch darauf achten einmal pro Woche kräftig zu bremsen, damit die Bremsscheibe nicht rostet.
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Re: Audi e-tron quattro (BEV) (früher: Q6)

von T-Fan » 30. Mär 2019, 14:37

CG1997 hat geschrieben:
merlinfive hat geschrieben:

das war etwas überzogen geschrieben ... aber damit man 210KW Reku nutzen kann muß man schon ziemlich massiv verzögern


Und genau diesen Punkt verstehe ich in der Diskussion hier nicht. Wenn ich Langstrecke fahre, dann benutze ich die Bremse bei meinem Model S/3 nur im absoluten Notfall, wenn mich jemand schneidet und gleichzeitig scharf bremst. Ist mir in den letzten 2.5 Jahren gefült ein-zweimal passiert (trotz vieler Fahrten in D.). Bei 95% aller Fahrten benutze ich die Bremse nie, bzw. nur um die letzten 10km/h abzubremsen. Was bringt mir dann eine noch höhere Rekuperation ausser weniger Bewegung im rechten Fuss? Höhere Rekuperation bedeutet ja nicht, dass ich mehr Energie in den Akku reinbringe, sondern, dass mir mehr Leistung zur Verfügung steht, falls ich diese benötige. Die Topographie (siehe Björns Video mit seinem Mx bei 18% Gefälle) ist dabei auch vollkommen egal. Wenn ich mehr Bremsleistung als 60kW benötige, dann fahre ich zu schnell oder nicht vorausschauend genug. Ich benutze bei meinen Fahrten sogar häufig die Segelfunktion, da jede Rekuperation auch Verluste mit sich bringt.

Und genau bei diesem Argument habe ich aufgehört mir das Video anzuschauen. Wenn wirklich dies Rekuperation als Argument für den Verbrauch herhalten muss, dann kann man sich leicht vorstellen wie gefahren wurde (digital). Das macht man vielleicht auf den ersten 100km so, dann hat man es raus und dann muss man nur noch darauf achten einmal pro Woche kräftig zu bremsen, damit die Bremsscheibe nicht rostet.


Sehr schön dargestellt. Vielen Dank dafür.
Mir reichen die 60kW Rekuperation mehr als aus. Und selbst die finde ich oft als zu "scharf". Wie will man vernünftig im Alltag mehr als 60kW Rekuperation nutzen?
Die höhere Rekuperation ist ein Labor-Feature, dass nett auf den technischen Daten ausschaut aber in der Praxis nur in Ausnahme-Fällen etwas bringt.
Darum kommt der Audi in den Praxistest auch nur in Ausnahmen über 280km weit mit dem Akku.

Was bleibt ist das Problem von Audi - neben den Akkuproblemen und den Lieferschwierigkeiten - mit den stark schwankenden Verbrauchsmessungen im Vergleich zu anderen (Jaguar, Tesla), das so nicht einfach erklärt werden kann.
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Re: Audi e-tron quattro (BEV) (früher: Q6)

von krouebi » 30. Mär 2019, 15:21

Hi,

was @anaron schreibt:

anaron hat geschrieben:SUVs sind so ziemlich die sinnfreieste Fahrzeugkategorie (Es sei denn man ist Landwirt, Waldarbeiter oder Förster).

ist ja natürlich totaler Quatsch, wie @George so richtig schreibt, denn:

George hat geschrieben:Das X ist aus Sicht meiner Frau und mir auch überhaupt kein SUV sondern ein Familienvan und damit auch deutlich schöner und weniger peinlich als die nur in Deutschland so beliebten „Socken-in-Sandalen“ Autos aka hochmotorisierte Kombis. :lol:

Ein SUV (was das MX also nicht ist) ist ja nun GAR nichts für die genannten Landwirte, Waldarbeiter oder Förster - die brauchen nämlich ein GELÄNDEWAGEN. Und was ein MX im Gelände taugt hat Bjørn Nyland ja ausreichend demonstriert :shock: .

Nun muß @George (und selbst) ja aber gewaltig aufpassen, denn aus dem Sicht von einigen Umweltaposteln ist "Bequemlichkeit" ja zum Tabuwort gekrönt worden und man sollte eher in das kleinst mögliche Fahrzeug zusammengequetscht unterwegs sein, wenn's unter keinen Umständen nicht per Pedes, Fahrrad oder ÖPNV geht. Am allerbesten zu Hause still sitzen, und möglichst wenig atmen - dann kommt man vielleicht auch auf der Sollwert bezüglich CO2.

Übrigens wundert es mich gar nicht, wenn jemand den e-tron Quattro bevorzügt - es ist schließlich ein in Europa hergestelltes Fahrzeug. VW-Abgasskandal hin oder her - es gibt einfach sehr viele Menschen, die ungern ein "Ami", "Koreaner" oder "Japaner" kaufen.
MfG,
Krouebi

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BEV: MX 90D (04/17-) (in EU)
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Re: Audi e-tron quattro (BEV) (früher: Q6)

von tesla3.de » 30. Mär 2019, 15:55

George hat geschrieben:
tesla3.de hat geschrieben:Ihr macht euch zum e-Tron mehr Gedanken als sich gefühlt die Entwickler zwischen den Kaffeepausen dazu gemacht haben ;)

Ich glaube da fehlt mindestens ein Wort....


Stimmt, jetzt ist's da :)

Das Model 3 geht übrigens auch mit zwei Kindern sehr gut, ansonsten sehe ich es aber wie du, das Model X ist schon super, wenn man mehr Leute oder Dinge transportieren muss.
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Re: Audi e-tron quattro (BEV) (früher: Q6)

von Teatime » 30. Mär 2019, 16:34

Kurzinfo zu SK
SK produziert momentan nur in einem Werk nennenswert Zellen und dieses steht in Südkorea. Jahresproduktionskapazität über alle Zellentypen: unter 4GWh
SK beliefert im Autosektor bereits den Hyundaikonzern(nebst LG)
Bei der aktuellen Produktionsmenge kann ich mir schwerlich vorstellen das zur Zeit nennenswerte Kapazitäten an VAG geliefert werden.
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