Jaguar I-PACE

Elektroautos anderer Marken und Konzeptfahrzeuge...

Re: Jaguar I-PACE

von OS-Electric-Drive » 8. Okt 2018, 08:59

Was mich mal interessieren würde wie es aussieht bei Strecken die sich aus vielen kleinen zusammensetzen. Ich habe den Eindruck dass Tesla hier mit der neuen CPU deutlich besser geworden ist. Wie sieht der Standby Verlust bei Jaguar aus? Wie weit komme ich mit 100- 0 im Täglichen Leben? Sagen wir mal ich lade das Auto Sonntagabend auf 100% und fahre dann die ganze Woche lang, wie sieht der SOC am Freitag aus?
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Re: Jaguar I-PACE

von Chipwoman » 8. Okt 2018, 11:07

Cosmo hat geschrieben:
Mytoys hat geschrieben:Nextmove hat den I-Pace im direkten Vergleich mit dem Model X getestet und das Ergebnis ist leider ziemlich schlecht:
Reichweite und Ladeleistung sind dem Tesla deutlich unterlegen.
https://www.youtube.com/watch?v=WT5VmC-Ze3w


Das kam in dem Video vielleicht nicht ganz deutlich rüber. Es wurde dort gesagt das die Ladestation nicht mehr als 200A liefern kann, diese war der begrenzende Faktor.
Mag sein das das Auto etwas mehr könnte.
Aber solange es nicht flächendeckend genug >100kW DC Lader gibt, wird man wie hier in der Region nur 30 oder 50kW laden können. Dafür kann das Auto nichts, schränkt aber die Nutzung massiv ein.
Es gibt aber genug Leute denen Reichweite und Verbrauch egal ist, das Fahrprofil ist doch meist lokal.
Wow nachdem NectMove den I-Pace praktisch leer gefahren hat, lädt der I-Pace am Porscheschnelllader mit 81KW bei 5 %. :o Wie lädt der erst, wenn die Ladesäulenhersteller und Jaguar die Stromstärkenbegrenzung von aktuell 201 A anheben?
Dateianhänge
I-Pace beim Laden am Adlershof.png
 
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Re: Jaguar I-PACE

von Chipwoman » 8. Okt 2018, 11:23

OS Electric Drive hat geschrieben:Also wenn ich das richtig verstanden habe sind die mit 77% SOC gestartet und mit 5% sind sie am Ziel angekommen. Also 268km mit 72% der Kapazität. Das ist doch nicht so schlecht wie ich meine.

Dass der I-Pace nicht auf Reichweite getrimmt ist sieht man doch auf den ersten Blick.

Ich denke mit einem Schnitt von knapp 100 eine Reichweite von 370km ist doch nicht so aus der Welt.

Dass die anderen Tesla um 7 Jahre hinterher sind darf man halt nicht vergessen.
Die 370km Reichweite sollten problemlos mit den 18 Zoll Felgen und Leichtlaufreifen machbar sein. Im NextMove Video(0:49) sieht man bei der Übergabe der I-Pace Vorführers mit 22 Zoll Rädern Reichweite 103km bei 28% SOC.

Anbei ein Link, wo man die 18 (1.Bild), 20 und 22 Zoll Felgen an den I-Pace Taxis in München sieht.
https://ecomento.de/2018/07/26/jaguar-s ... /#comments
 
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Re: Jaguar I-PACE

von eggerhd » 8. Okt 2018, 13:59

Also, wenn ihr mich fragt, ein Auto auf einer deutschen Autobahn mit 100 - 110 km/h zu bewegen (wo Andere mit 250 km/h unterwegs sind..) ist schon etwas grenzwertig.
Ich denke E-Autos sollten mal vom "alternatives Fahren mit einem Fahrzeug ohne Verbrennungsmotor im Windschatten von Dieselbussen um eine brauchbare Reichweite zu haben" Image wegkommen.
E-Autos in dieser Preisklasse müssen genau so nutzbar sein wie andere Fortbewegungsmittel in diesem Anwendersegment auch! Pasta! Und das geht ja! Wir beweisen es doch täglich.
Und daran müssen sich die Hersteller messen lassen.
Gruss HDE
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Re: Jaguar I-PACE

von krouebi » 8. Okt 2018, 14:12

@eggerhd:

Einen Schnitt von "gut" 100 km/h kann man nur mit wesentlich höhere Geschwindigkeit erreichen, falls die AB nicht völlig leer ist.

Wir sind Samstag Nachmittag vom SuC Brescia genau 200 km in genau 2 Stunden weit gefahren: AP auf 145 km/h gesetzt - und Batterie von 99 % auf 19 % leer gemacht.

In Deutschland darf man ja wohl auch, sofern man die Richtgeschwindigkeit von 130 km/h fährt, ein langsamer fahrendes Fahrzeug überholen, auch wenn der mit 250+ sich annähernde Deppe abbremsen muß??
Zuletzt geändert von krouebi am 8. Okt 2018, 14:16, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Jaguar I-PACE

von elrond » 8. Okt 2018, 14:14

krouebi hat geschrieben:Wir sind Samstag Nachmittag vom SuC Brescia genau 200 km in genau 2 Stunden weit gefahren: AP auf 145 km/h gesetzt - und Batterie von 99 % auf 19 % leer gemacht.


Mit einem I-Pace? Ansonsten bitte noch mal gerade in diesem Thread deutlich machen, dass dies Dein MX betrifft.
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Re: Jaguar I-PACE

von J_W » 8. Okt 2018, 14:43

Björn hat ja als Idealgeschwindigkeit 130km/h bei aktueller Ladeleistung berechnet und 150km/h bei "finaler" Ladeleistung von 100kW (event. 120kW)
Ich muss ja immer nur die Differenz zum nächsten/übernächsten HPC schaffen (120km Abstand angenommen) - Deshalb sehe ich bei diesen Batteriegrößen wie Tesla,I-Pace, Etron etc kein Reichweitenproblem mehr.

Jörg
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Re: Jaguar I-PACE

von segwayi2 » 8. Okt 2018, 14:59

krouebi hat geschrieben:

In Deutschland darf man ja wohl auch, sofern man die Richtgeschwindigkeit von 130 km/h fährt, ein langsamer fahrendes Fahrzeug überholen, auch wenn der mit 250+ sich annähernde Deppe abbremsen muß??


nein darf man nicht. Wenn einer anfliegt muss man ihn vorbeilassen und darf ihn nicht gefährden. Es gibt kein Recht auf Überholen.
Nur zur Info: es fliegen nicht ständig 250+ Wagen auf der Linken.
Eine Lücke muss man schon abwarten, auch bei 130
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Re: Jaguar I-PACE

von Opto » 8. Okt 2018, 16:46

Wen muss ich vorbeilassen?

Wenn ich mit 130 einen lkw überhole und von hinten fliegt einer an, dann muss ich genau niemand vorbeilassen. Ich darf den lkw überholen und Schere dann wieder ein.

Ich muss nicht davon ausgehen dass hinter mir einer mit 250+ kommt, weil es kein Recht auf 250+ gibt. Alles über 130 ist auch in D auf die eigene Gefahr und das Risikos des 250+ Fahrers ausgelegt. Frag mal deine Versicherung was geschieht wenn du einem hinten rauf knallst, der mit 130 auf die überhol Spur gewechselt hast und du mit 250+ nicht mehr rechtzeitig bremsen kannst...

Is aber OT, habe mich nur gerade ein wenig gelangweilt ;) ;) ;)
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Re: Jaguar I-PACE

von Peter_67 » 8. Okt 2018, 17:01

https://www.bussgeldkatalog.org/spurwechsel/
"...Im Straßenverkehr ist gegenseitige Rücksichtnahme und Vorsicht geboten...Ein Spurwechsel kann aus unterschiedlichen Gründen notwendig werden...Dabei darf kein anderer Verkehrsteilnehmer gefährdet werden...Weiterhin ist zu beachten, dass ein Fahrstreifenwechsel nur dann ausgeführt werden darf, wenn es die Verkehrssituation zulässt. Der Spurwechselnde hat keinerlei Anspruch darauf, dass andere Verkehrsteilnehmer ihn „reinlassen“..Kommt es zu einem Auffahrunfall bei einem Fahrstreifenwechsel, haftet in der Regel derjenige, der die Spur gewechselt hat. Allerdings kann auch eine Teilschuld des anderen Verkehrsteilnehmers vorliegen, wenn dieser beispielsweise plötzlich beschleunigt hat, was der Spurwechselnde nicht voraussehen konnte..."

aber
https://www.rechtslupe.de/zivilrecht/20 ... ahn-346553

"...Zwar begründet eine Überschreitung der Richtgeschwindigkeit von 130 km/h keinen Schuldvorwurf. Wer schneller fährt, verhält sich aber nicht wie ein Idealfahrer, weil er in haftungsrelevanter Weise insbesondere die Gefahr vergrößert, dass andere Verkehrsteilnehmer seine Geschwindigkeit unterschätzen1. Die Überschreitung der Richtgeschwindigkeit steht dem Unabwendbarkeitsbeweis allerdings dann nicht entgegen, wenn nachgewiesen wird, dass es auch bei Einhaltung dieser Geschwindigkeit zum Unfall gekommen wäre...
...Bei einem typischen Auffahrunfall wird allerdings angenommen, dass den Fahrer des auffahrenden Fahrzeugs ein Verschulden trifft. Das Oberlandesgericht verneint jedoch das Vorliegen eines solchen typischen Sachverhalts im vorliegenden Fall. Denn nach dem unstreitigen Parteivorbringen wie auch nach dem Ergebnis der Beweisaufnahme liegt bei der vorliegenden Sachverhaltsgestaltung der Schluss, dass der Beklagte den Unfall durch Missachtung der Vorfahrt des Klägers verschuldet haben könnte, genauso nahe. In einem solchen Fall kann der Erfahrungssatz, dass der Auffahrende den Unfall infolge zu hoher Geschwindigkeit oder Unaufmerksamkeit oder fehlenden Sicherheitsabstandes verschuldet hat, daher keine Geltung beanspruchen...
...Bei der Abwägung gemäß § 17 Abs. 1, Abs. 2 StVG ist auf beiden Seiten daher lediglich die Betriebsgefahr zu berücksichtigen. Das Landgericht hat zutreffend angenommen, dass die Betriebsgefahr auf Klägerseite erhöht war. Erhöht ist die Betriebsgefahr, wenn die Gefahren, die regelmäßig und notwendigerweise mit dem Betrieb eines Kraftfahrzeugs verbunden sind, durch das Hinzutreten besonderer Umstände unfallursächlich vergrößert werden9. Das ist hinsichtlich des von dem Kläger gefahrenen Aston Martin der Fall, weil die Richtgeschwindigkeit in ganz erheblichem Maße, um unstreitig mindestens 70 km/h, überschritten wurde und aufgrund der Ausführungen des Sachverständigen positiv feststeht, dass der Unfall bei Einhaltung der Richtgeschwindigkeit vermieden worden wäre.."

Sorry für OT, mir war auch langweilig... ;)
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