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Zugeparkte Supercharger

OK - immer noch sind fast alle so mutlos wie vor einem halben(?) Jahr als das Thema schonmal im Forum da war.

Na dann viel Spaß beim weiteren Aufregen im Forum, was leider nichts ändern wird.

Ein Flashmob würde sicher wenigstens Tesla dazu bringen die blöde Situation zu adressieren anstatt sich auszuschweigen wie Service EU Help die diesen Teil einer Mail von mir mit verschiedenen Anfragen einfach ignorierten…

Cheers Frank

1+
Nur leider ist das Offensichtliche bei uns in DE mega kompliziert umzusetzen

Gesendet von iPhone mit Tapatalk

Ja Frank, kannst du ruhig mutlos nennen. Ich war damals schon dagegen und bin es weiterhin.
Zeige mir einen Weg auf, die Verursacher und nicht die Unbeteiligten zu flashmoppen - da bin ich gerne vorne mit dabei. Aber unbeteiligte zu Feinden zu machen erscheint mir wenig sinnvoll.
Aber an der Stelle schönen Skiurlaub nach Kanada aus dem Skiurlaub in Österreich

Edit: beides kannst du mir nicht vorwerfen - hab mich nie beklagt (außer über vehemente Verunglimpfung des AP). Bin extrem ausgeglichen und lasse mich von vermeintlichen Falschparkern nicht aus der Ruhe bringen;)

Edit2: … wobei ich auch etwas unentspannt wäre, wenn der SuC nachts zugeparkt wäre und ich meine Familie im Schlepptau hätte

Dazu müsste Tesla für die Stellflächen Miete zahlen oder die Grundstücke erwerben, und das Schlaraffenland Superchargerflat wäre komplett unfinanzierbar.

Alles schöne Gedankenspiele mit sehr ungewissem Ausgang.
Ein (oder mehrere) passende(s) Video(s) online bringen und viral zu verbreiten, um mit möglichst viel Humor auf die Situation aufmerksam zu machen, halte ich für eher erfolgversprechend. Dann braucht es aber ein Mindestmaß an Professionalität hinsichtlich Storyboard und Umsetzung.
Dabei wären wir sicherlich gut beraten es nicht auf SuC zu fokussieren, sonst haben wir direkt ne Neiddebatte am Ar… (Allerwertesten).

Gruß, tuna

Ja, auch mit ner Sache mit Humor bin ich gerne dabei. Aber Leuten auf den Sa**** zu gehen bringt die Sache nicht weiter :slight_smile:

Sagte ich schon, dass ich noch mehrere Tausend Computer Etiketten bei mir führe? Ein paar davon auf den Beifahrerspiegel geklebt mit einem Text. Das trifft genau diejenigen, die entweder doof sind oder absichtlich vor einer Installation parken.

Zwar kein SuC, aber m.E. ein absolut richtiges Urteil, gefunden vom Kollegen Burhoff…

blog.burhoff.de/2017/01/abschlep … ofahrzeug/

Hier gibt es ja schon PDF’s für Anzeigen usw, aber im Zeitalter der Smartphones, die auch Fotos! machen können, sollte man sich doch einer App bedienen. Ich kann diese hier empfehlen, gibt es sicher auch für Android.

itunes.apple.com/de/app/wegehel … 36756?mt=8

Man kann dort alles Notwendige eingeben und ein Foto, dann absenden und gut. Habe es selbst noch nicht benutzt, aber bei klarer Halteverbotsbeschilderung werde ich die bald mal benutzen.

es geht doch nicht nur um zugeparkte suc. es geht um zugeparkte ladestationen. ich habe im gestrigen posting extra nicht von tesla- sondern von ev-fahrern geschrieben.

dito

vorausgesetzt es wird genügend presse/medien vorinformiert und vor ort sachlich gebrieft damit die ganze aktion deutschland- oder besser europaweit am selben tag zu lesen/sehen/hören ist, kann das sehr wohl in die richtige richtung gehen.
klar gibt es immer betonköpfe die erst recht mauern. aber die tun das jetzt schon. und auch das könnte den medien eben vermittelt werden.

wenn nur immer hier im forum sich aufgeregt wird, geht nie was. wenn aber an ein und demselben tag grossflächig was passiert wird es zur kenntnis genommen und löst mit sicherheit sehr viele ahaaaas aus.
ev-fahrer die gut sind im texte verfassen könnten presse-erklärungen vorbereiten und jeder hat übereinstimmend denselben total positiven text der abgegeben werden kann. und wer nicht kamerascheu ist und auch noch gut im sachlichen argumentieren, stellt sich an grossen tankstellen den tv-leuten zur rede. was auf keinen fall passieren darf, ist (sorry) arschkriechen. es muss ein positiver, überall vernehmbarer donnerschlag sein.

genau das denke ich auch. und diese mehrheit könnte durch so eine aktion sensibilisiert werden.

stammtischproleten ändern höchstens an ihrem stammtisch was. wenn überhaupt. aber eine durchdachte und gut vorbereitete aktion kann positives bewirken.
btw, man könnte es sogar auf die spitze treiben indem jeder ev-fahrer den wartenden eine blume schenkt. das ganze muss einfach total positiv, aber eben eindrücklich rüber kommen.

Sorry, aber ich halte die Erwartung für total illusorisch, dass so eine Aktion positiv rüberkommen könnte! Die herzensguten und sympathischen Interviews werden notfalls rausgeschnitten, der Beitrag wird mit einem kritischen Kommentar unterlegt, fertig ist das Desaster. Nichts ist leichter als die Minderheit der Elektrofahrer in die Ecke zu stellen und dieser einen unsympathischen Anstrich zu geben: Wohlhabende Weltverbesserer, Elektro-Taliban, Ökospinner, sollen doch Straßenbahn fahren wenn’s elektrisch sein muss. Dem würde man mit so einer Aktion Vorschub leisten und dazu bin ich keinesfalls bereit.

Es reicht ein Journalist, der sich nicht zu schade ist (oder die Vorgabe bekommt), die alten Stammtisch-Argumente rauszuholen, und schon kriegt sein Video die meisten Klicks. Auf die Kacke hauen ist lustiger für den Zuschauer als ins Gewissen geredet zu bekommen. :imp:

Ich kann mich Volker nur anschließen. Solch eine Aktion wäre eine äußerst dumme Idee, und ich glaube auch nicht, dass diese positiv rüberkommt.

Der Glaube, dass die Medien objektiv über die Realität berichten, ist sehr naiv. Aus meinen eigenen Erfahrungen mit den Medien machen diese, was sie möchten. Nicht immer, aber bei mir in >50% der Fälle. Manchmal steht eine bestimmte Agenda schon vorher fest, und wird durch geschickte Fragen und geschickter Schnitt nach dem Interview dann eiskalt umgesetzt.

Finde es auch beschämend was der Ford Club da gemacht hat. So etwas ist unterste Schublade. Ich würde eher damit an die Presse gehen oder es versuchen.

Na dann flashmoppen wir eben die Service Center. Ein kleiner Massenausfall von 12V vor der Ausfahrt zum SeC wär tragisch, vor allem, weil dann auch Neukunden und potentielle Kunden bei der Abholung oder Probefahrt mit den Problemen konfrontiert werden könnten. Oder wenn Elon mal wieder da ist, wird sein Auto ringsum eingekreist und dann gibts einen „Systeme werden heruntergefahren.“-Fehler.

Übrigens könnt ihr auch erstmal die Autohofbetreiber nerven. Die entscheiden nämlich selbst bei Ketten wie Autohof 24 selbst, ob sie Ladestationen wollen oder nicht und wie sie die dann handhaben. Dabei zeigt sich bei manchen Betreibern eine seltsame Dissonanz. Einerseits erlauben sie den Bau von Ladesäulen, andererseits parken sie dann wochenlang eigene Fahrzeuge davor. Ständige Hinweise, dass es inzwischen genügend Auswahl an Ladestationen in Deutschland gibt und man den Autohof xyz lieber auslässt, um bei abc zu laden und zu essen, könnten helfen.

Mir fällt einfach nichts mehr ein. Wenn die ersten peinlichen Teslaflashmobs anfangen, werd ich wohl wieder umsteigen müssen.

+1

ich gehe davon aus, daß sich die situation für uns in genau dem selben masse zuspitzen wird wie die verbrenner die felle davon treiben sehen. ich rechne ebenfalls mit der zunahme von sachbeschädigungen an fahrzeugen und ladesäulen. man wird nur über den geldbeutel erziehen können. erzieherische massnahmen, aufkleber, flashmobs, handzettel, etc. schliesse ich komplett aus. es müssen rechtssichere geschäftsmodelle für parkkrallen und abschleppunternehmen entwickelt werden. tesla könnte ein schweinegeld verdienen wenn sie sich mit einem abschleppverein zusammentun würden.

städte und kommunen müssen geil drauf werden ladesäulen aufzustellen und den strom zu verschenken, weil die falschparker die unkosten mehr als kompensieren!!! meine gemeinde ist neulich zu mir gekommen und hat mich gebeten mir endlich mitzuteilen wann die besten uhrzeiten sind damit sie endlich bei mir auf dem grundstück ihren kamerawagen hinstellen dürfen.

viele gemeinden und städte stehen mit dem rücken zur wand und wurden von mutti und den herzchirurgen bzw. ingenieuren in zusätzliche armut getrieben. deswegen schiessen auch überall (zumindest im schwäbischen) die wunderblitzen wie pilze aus dem boden weil sie einfach günstiger und effizienter im unterhalt sind wie ein ordnungsbeamter. das nennt sich ordnungsbeamtendisruption.

nochmal: parkkrallen, abschleppen/umparken, knöllchen. völlig wertneutral und herstellerunabhängig.

Das sehe ich genau anders.
Wie hier schon oft bemerkt wissen sehr viele nicht was eine Ladesäüle ist. Auch die genaue Funktion ist unklar. Man bleibt halt im alten Verbrennerdenken „Tankstelle“. Wenn dann auch noch dummerweise (warum auch immer) blaue „P“ Schilder da stehen ist die Verwirrung komlett und man stellt sich da hin.

Ich spreche ab und an Zuparker am Supercharger an. Ich bitte künftig um etwas Rücksichtnahme, erkläre ganz kurz wie das mit dem Laden funktioniert und bringe gerne das Argument „Sie würden ja sich auch nicht an einer Tankstelle parken und dann essen gehen“. Das gibt oft einen Aha-Moment.
Die Resonanz ist überwiegend positiv. Oftmals wird auch Interesse geweckt.
Ja es ist etwas mühsam. Aber mehr geht nicht.
Meine Beobachtung ist auch, dass die Falschparker abnehmen je mehr Tesla dort laden. Ich habe keine Bedenken was die Zukunft angeht. Das Thema wird mehr und mehr publik. In Norwegen z.B. weiß mittlerweile jeder was eine Ladestation ist und man ist auch in aller Regel höflich genug dort nicht zu parken.

Allerdings wie ein Forumsmitglied richtigerweise sagt: „Manchmal ist ein Arschloch auch einfach nur ein Arschloch“
Aber damit möchte zumindest ich nicht in Wettbewerb treten. Ich werde kein falsch geparktes Fahrzeug am SuC bekleben, beschädigen, Luft aus den Reifen lassen, wegzerren, flash oder sonstwie mobben…

+100

+1000!

Noch ein Vorschlag ohne Flashmob, Sachbeschädigung oder anderem testosterongeladenem Aggressionspotenzial:

Lasst uns aus dem Forum zu Patenschaften für jeden SuC aufrufen. Jeder Pate nimmt Kontakt zum Grundstücksinhaber auf und erfragt, ob und wieviele Ladeplätze er mit einem handelsüblichen Verkehrskegel (Kosten < 10€) ausstatten darf. Je nach SuC wird das mal ganzjährig, mal nur zu Ferienstoßzeiten und mal gar nicht nötig sein. Zusätzlich oder alternativ kann über entsprechende Infoblätter, an geeigneten Stellen bereitgestellt, über die Problematik aufgeklärt werden.
Was wie zielführend ist, mag jeder Pate an ‚seinem‘ SuC selbst entscheiden. Zusätzlich sollte man als Pate auch regelmäßig nach dem Rechten sehen und sich im Forum sowie der Belegungsdaten-Website informiert halten. Wer keine Lust mehr als Pate hat, ruft im Forum zu einer Nachfolge auf.

Ich denke wirklich es hilft nur Aufklärung, persönliche Ansprache und bei bestimmten SuC Verkehrskegel.
Ich bin auch zu faul so’n Ding wegzuräumen, aber wenn ich dafür einen sicher freien Ladeplatz habe, ist es mir die Mühe wert.

Ich wohne zwar 70km davon entfernt und komme dort nicht so oft vorbei, würde aber erstmal die Patenschaft für den SuC Bremen anbieten.

Falls der Vorschlag ausreichendes Interesse findet, sollten die Mods dazu einen eigenen Faden aufmachen.

Gruß, tuna

Vom Tankstellen-Zuparken-Flashmob halte ich nichts, weil es die Flaschen trifft.
Meine Erfahrung: Ein Großteil der Zuparker sind zu dämlich und/oder zu faul. Die bekommt man über den Geldbeutel: 200 EURO fürs Abschleppen.
Bei normalen Ladestationen hilft zumindest gegen den Frust der hier: Sch**** geparkt

Für die mutwilligen Ford-Gang-Zuparker könnte man aber mal einen kleinen Flashmob machen: wieviel Model S/X benötigt man, um in einer Linie hintereinander die SuC-Blockierer zuzuparken? Drei sollten ausreichen… :smiling_imp: