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zugeparkte Ladestationen

Genau dies ist aber mit der derzeitigen öffentlichen Ladeinfrastruktur nicht zielführend. Evtl. in 2-3 Jahren, aber nicht hier und heute.
Die Zahl der e-Autos wächst dieses Jahr vmtl. wesentlich schneller als bisher und da sind dann durch solche „kostenlosen“ Parkplätze die Probleme vorprogrammiert. Wer möchte schon einen Teil seiner Fahrt mit der Suche nach freien Ladeplätzen verbringen?
Ich rede jetzt von DC-Ladern, nicht von AC.

Gruß

Zugeparkte DC-Lader sind wohl eher seltener das Problem und in der aktuellen Diskussion nach meiner Auffassung exakt zu null…
Im positiven Sinne wäre das wäre dann also schon mal ein „gelöstes“ Problem…

Die Sanktion eines Fahrzeugs im Parkverbot ist zu schwach und es darf im Zweifelsfall auch nicht zwingend abgeschleppt werden.
Aus dem Grund hat die Stadt Stuttgart angefangen die Beschilderung auf Halteverbot umzubauen. Ein dann dort fälschlicherweise abgestelltes Fahrzeug kann dann auch abgeschleppt werden.

Vor drei Seiten wurde dieser schöne Link (erneut) gepostet: vzkat.de/2018/Elektrofahrzeu … tionen.htm

Da könnt ihr dann Nachlesen, warum Park- oder Halteverbotsschilder nicht wirklich helfen, da sie auf der Fahrbahn gelten. Die Ladestationen stehen aber meistens auf Nebenflächen oder Parkplätzen. Abschleppen könnte für die Stadt nach hinten losgehen.

Immerhin ist es eine korrekte Beschilderung von Ladestationen für Elektrofahrzeuge. Sie ist also nicht unwirksam wie die vielen Beispiele auf der hier mehrfach verlinkten Webseite.

Werden denn dort Knöllchen verteilt oder wird gar abgeschleppt? Es spricht sich ja doch schnell herum, wenn nicht geahndet wird bzw. die Parker sehen es als Geheimtipp an, wenn ihnen nichts passiert.

Auf der Rüttenscheider Str. in Essen gibt es zwei Lade-Stellplätze hintereinander, bei denen regelmäßig falsch geparkt und dann abgeschleppt wurde, es gab sogar Berichte in der WAZ dazu. Vor ein paar Tagen sah ich dort tatsächlich zwei PKW mit E-Kennzeichen und ladend. Es tut sich was.

Wie wäre es denn mit so einem Schild?

Parken nur während des aktiven Ladevorgangs für max. 4 Stunden.
Unberechtigt parkende Fahrzeuge werden kostenpflichtig abgeschleppt.

Gruß

Den inzwischen mehrfach geposteten Link mal gelesen?
Lohnt sich… auch mit Blick auf diesen Vorschlag…

In HH wird abgeschleppt. Incl Taxi zum Autoknast sind 300€ weg. Da werden die meisten Ladesäulen freigehalten. Geht also!

Hallo @mcm23,
auf mehrmaligen Wunsch deinerseits hab ich den Link mal geöffnet. Wusste aber schon vorher, was mich da erwartet.
Die zwei oberen Absätze reichen eigentlich schon, um zu sehen, „wo der Hund begraben liegt“.

Blockierte Ladesäulen bzw. unrechtmäßig zugeparkte Stellflächen, sind für die Nutzer von Elektrofahrzeugen ein tägliches Ärgernis, so dass oftmals der Wunsch nach einer resoluteren Verkehrsüberwachung besteht. Auch das Abschleppen, der meist unberechtigt parkenden Fahrzeuge, wird in diesem Zusammenhang häufig gefordert. Allerdings muss sowohl für das Verteilen von „Knöllchen“, als auch für die Durchführung von Abschleppmaßnahmen, eine verkehrsrechtlich einwandfreie Kennzeichnung der jeweiligen Stellflächen vorhanden sein - und genau hier liegt bisweilen einiges im Argen.
So ist mit jeder neu aufgestellten Ladesäule in der Regel auch eine neue „kreative“ Beschilderung zu bewundern. Eine einheitliche Verfahrensweise existiert nicht - vermutlich auch, weil es bislang keine bundesweit verbindlichen und vor allem sachgerechten Vorgaben zur Beschilderung von Ladesäulen gibt - sozusagen eine Art „Handbuch zur Ladesäulenkennzeichnung“. Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass seit Jahrzehnten gültige Vorgaben zur Beschilderung des ruhenden Verkehrs, mit schätzungsweise jeder zweiten neuen Ladesäule missachtet werden
.

Ist schon interessant, daß ein Gesetzgeber es nicht schafft/schaffen will, für eine neue Art der Mobilität bzw. der dafür notwendigen Infrastruktur, eine einheitliche und eindeutige Nutzungverordnung zu verabschieden.
Man investiert Milliarden Euro, um dann sogleich durch derartige Unzulänglichkeiten die Sache zu behindern.
Armselig, dämlich oder gewollt, das ist hier die Frage. grübel, grübel

Freundlicher Gruß

Ja, mir ging es jedoch im oben von mir zitierten Fall eher um die im Link ebenfalls aufgeführte beispielhafte Beschilderung als Vorschlag…

Dämlich. Wer selbst einen Diesel-Dienstwagen mit Chauffeur hat, schafft es sicher nicht sinnvolle Gesetze zu erlassen, die die Verwendung der Ladeinfrastruktur regeln. Denn man muss zumindest im Ansatz verstehen wie Elektroautos benutzt werden, um die passenden Schilder an die jeweiligen Lademöglichkeiten zu montieren.

ist deine aussage die, dass die politiker zu blöd sind, nur du mit weisheit gesegnet bist und doch alles so einfach zu lösen wäre?

madmax

Das Wort „blöd“ hat bisher niemand verwendet, aber ich mach es jetzt. :confused:
Fakt ist:
Unsere Bundesregierung bzw. unsere Volksvertretung haben beschlossen, Milliarden in eine neue Technologie zu investieren.
Man schafft es aber nicht, die dafür nötige Infrastruktur bundesweit einheitlich so zu beschildern, daß sie auch ihrem Zweck entsprechend genützt werden kann.
Und das ist definitiv blöd … für den Nutzer!

Gruß

oh doch, weil von „dämlich“ auf „blöd“ ist es nicht weit.

zur sache (oder neudeutsch „btt“):
in meinem alltag, der sich dadurch auszeichnet, dass ich zu 100% auf öffentliche ladestationen angewiesen bin, sehe ich das problem nicht in der ausprägung der schilder, sondern in der ignoranz (oder auch unwissenheit) der blockierer.
und das passiert mir so selten, dass es nicht der rede wert ist. erst recht nicht anlass genug, um sich mal wieder über politiker auszukotzen!

die grundursache für‘s blockieren auf die juristische unantastbarkeit eines schildes zurückzuführen, hieße eulen nach athen zu tragen.
die ladesäulen sind groß genug, um als solche erkannt zu werden. wer nicht lädt, hat da auch nichts verloren, egal ob elektro, hybrid, verbrenner oder sonstwas.

muss mal schauen, ob an normalen tankstellen auch parkverbotsschilder hängen. wenn nicht, könnte ja doch jeder vor der zapfsäule parken…warum tut‘s dann keiner? weil so ein verhalten wirklich „dämlich“ wäre.

madmax

Ja. :laughing:

Aber nicht nur Politiker. Auch viele andere, die es zwar gut meinen und Lademöglichkeiten bieten, dabei aber aus Unwissenheit essentielle Fehler machen.

Zum Beispiel eine 22 kW Wallbox an der Einfahrt zum Flughafenparkplatz. Das ist irrsinnig lieb, nur sinnlos. Keiner kommt zusätzliche 4 Stunden vor Abflug, um an sowas zu laden. Und wenn man für 2 Wochen bis zur Rückkehr dort parken würde, gäbe es Stunk wegen dem Blockieren des Ladepunkts.

Und davon gibt es unzählige Fälle, was dazu führt, dass man an alle diese Orte nicht mit 5% SoC fahren kann, weil man keine Garantie hat, dass man dort laden kann. Also muss man immer am letzten SuC vor dem Ziel genug Reserve laden und sinnlos Zeit verschwenden. Denn die Ladesäule am Ziel könnte falsch beschildert und völlig legal zugeparkt sein.

Die von mir geschilderten Massnahmen entstammen nicht meiner Fantasie sondern waren Aussagen des Ordnungsamtes in Stuttgart. Vielleicht finde ich deren Mail noch. Ich habe mich damals über zugeparkte Ladesäulen beschwert und diese Antwort erhalten.

Gestern in Bad Hersfeld. Ein Bekannter will laden. Ein riesen Parkplatz in der Stadtmitte aber nur 2 Plätze zum Laden. Aber die Ladestation mit zwei Anschlüssen steht leider direkt am Rande zur Fußgängerzone. Somit interessant für Faule, die keine 50 Meter zu viel zu Fuß gehen wollen. :unamused: Mein Bekannter konnte nicht laden.

Das war vor kurzem am Bremer Hbf, dort ist eigendlich immer min. 1 Falschparker. (außer zu frühen oder recht späten Uhrzeiten)
Die Dame fuhr aber nach kurzem Hupen direkt weg, aber keine Ahnung was das sollte. Parkplätze waren noch frei und sie kam knapp vor mir an. :unamused:

Hallo,

genau genommen hat sie ja auch nicht geparkt und nur gehalten (definiert durch die Kürze des Aufenthaltes). Dass jemand, der mal eben kurz anhalten will, um jemanden aussteigen zu lassen, ein Telefonat zu führen oder sonstwas zu treiben und derjenige den Platz bei Bedarf sofort räumt, halte ich für unproblematisch.

Grüße
Marcus

Hier ein Aufreger von gestern in Dortmund.
Dortmund hat es noch nicht ganz verstanden. Den Besuch in der Innenstadt wollte ich mit einem Ladevorgang verknüpfen. Fix in die mobility+ App geschaut und festgestellt, dass 4 von 6 Ladeplätzen an 3 Säulen in einem kleineren Umfeld frei sein sollten. Vor Ort dann die Wahrheit. Von 6 Plätzen waren alle belegt. Lediglich 2 Fahrzeuge waren am laden. 4 Weitere nutzen die Fläche als Parkplatz.
Zufällig liefen 100m weiter die Straße runter Mitarbeiter vom Ordnungsamt herum und fotografierten einen Falschparker. Ich hielt kurz an und fragte, ob denen bekannt sei, dass da Fahrzeuge ohne zu laden parken. Diese sagten ja, es sei bekannt aber ihnen wären die Hände gebunden, da es kein offizielles Schild gibt, das nur das Parken „während des Ladevorgangs“ erlaubt. Was mich am meisten ärgert ist, dass nicht einmal freche Verbrenner diese Stellplätze nutzen sondern zum Teil noch frechere Plug-in Hybride, die nicht laden und zwangsläufig nicht einmal auf den Strom angewiesen wären. Das traurige ist, dass diese Plätze täglich belegt sind. vermutlich Menschen die in der Innenstadt arbeiten und die Ladeplätze als kostenlosen zentralen Parkplatz nutzen.