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Zugeparkte Ladestationen bis 31.01.2021

Unterschieden werden zwei Fälle,
a) nur Ladestation und
b) Halteverbot ausser EV
Der dritte Fall
c) Parkplatz für EV
ist nicht betrachtet. Auch hier darf m.V. kein verbrennen parken, wie auch kein Auto auf einem Radweg fahren darf

Am Flughafen BER stand heute mehr als 3,5h ein Model S mit Kennzeichen MOL und lud am 43kW Schnelllader mit 22kW vor sich hin. Natürlich stand das Fahrzeug auch noch da, als die Ladung schon beendet war. Es wäre schön, wenn der oder diejenige künftig wenigstens eine Telefonnummer oder Ankunftszeit auf dem Armaturenbrett hinterlassen würde, wenn er oder sie einen Schnelllader für einen halben Arbeitstag belegen, obwohl ein SuC 3km entfernt steht. Man mag es glauben oder nicht, aber hin und wieder kommen Zoe-Fahrer mit 1km Restreichweite (die auch nur ohne Heizen mit Tempo 80 von der nächstsüdlicheren Ladesäule erreicht werden) dort an und können die dargebotenen 43kW sogar nutzen, haben aber nicht mehr genug Energie, um eine andere Ladesäule anzufahren.

Leider hat man bei der Spezifikation von Typ2 vergessen, dem Auto irgendwie mitteilbar zu machen, dass an einem fest installierten Typ2 Kabel geladen wird. Es macht keinen Sinn, dass das Fahrzeug das fest installierte Typ2-Kabel auch nach Abschluss des Ladevorgangs weiter blockiert. Wenn die Säule sagt, die Ladung sei fertig, dann hat das Auto zu entriegeln.

Heute abend an der Vlotte-Ladesäule gegenüber vom Hafen in Bregenz: Ein Model S aus Dornbirn (DO-OT 1) steht dort ohne zu laden und blockiert den Parkplatz an der Ladesäule :exclamation: :exclamation: :open_mouth:
Was soll das? Fällt es so schwer sich vorzustellen, dass es auch E-Fahrzeuge gibt, die selbst laden müssen?
Ich kam aus München und habe wegen Zeitmangel den SuC Aichstetten ausgelassen, da ich diese Lademöglichkeit während des 4 stündigen Aufenthaltes in Bregenz nutzen wollte und dann steht da ein EV dass gar nicht laden muss!!
Da kann ich nur sagen: Herr, wirf Hirn herab und schenke es diesem bedürftigen Fahrer!

Ja das geht garnicht. Hatte ich vor kurzem auch im Parkhaus in Bremen ;-(
Gruß Siggy

So sieht es in Stuttgart aus

Da hilft nur Erziehung!
Polizei / Ordnungsamt verständigen und bei hoffentlich richtiger Beschilderung abschleppen.

Einmal mit einer Panzerkette drüber und dann abschleppen…

Fahrradkette reicht auch…

Das hatten wir doch schon… Bitte keine Aufrufe zur Sachbeschädigung. Das bringt doch niemanden weiter.

Bei allem Verständnis für die kalte Wut, die einen da packen kann: Manche schlagen den Esel und meinen den Herrn. Um den zu treffen, wie wäre es mit dem folgenden Aufkleber

In Aue/Sachsen auf dem Weg nach Oberwiesental/Fichtelberg stehen zwei neue 22kW Typ2, kostenfrei zugänglich. In der Damaschke Str. 30 parkt eine B-Klasse vom MB-Autohaus dauerhaft. Gleich um die Ecke in der Lessingstr. ist dafür immer frei, genau vor der Polizei. Wenn ich so die Schilder lese, sollen da auch mehr als zwei EV zugleich parken?


Wo gibt es den Aufkleber?

Auch wenn es witzig gemeint war, ich halte nichts davon. Zuletzt bin ich in ein Carsharing(!)-Auto eingestiegen, das auf dem linken Außenspiegel einen Aufkleber „Parke nicht auf unseren Wegen!“ hatte. Danke vielmals, ich hab ja auch nicht so besch… geparkt, trotzdem hatte ich jetzt diesen verkehrssicherheitsgefährdenden Aufkleber auf dem Spiegel.

Generell neigt der Mensch dazu, Gleiches mit Gleichem zu vergelten, und zwar vollkommen ungeachtet der Frage, wer Schuld hat oder wer im Recht ist. Schon antike Tragödien basieren auf diesem unglückseligen Mechanismus. Unterstützt doch einfach die Ordnungshüter dabei, ihre Arbeit zu machen. Es ist Teil ihres Jobs, auch den Zorn der Betroffenen auf sich zu ziehen. Warum gleich die ganze E-Community zum Feindbild machen?

Wenn die Ordnungshüter dann tatsächlich ihre Arbeit machen würden und auch dazu ermächtigt sind. Ich kann mir vorstellen, dass diese es nicht wirklich als dringliches Problem ansehen und je nach Beschilderung auch nichts rechtlich unantastbares tun dürfen. Ich habe noch nie die Freunde und Helfer benachrichtigt, da es auch bei mir das erste Mal war, dass eine Ladestation zugeparkt war und ich nicht laden konnte. In dem oben beschriebenen Fall konnte ich auf eine andere Station in der Nähe ausweichen und hätte es notfalls auch noch nach Hause geschafft.
Hat jemand schon mal erlebt, dass ein Strafzettel ausgestellt oder gar abgeschleppt wurde?

Wenn es das Ordnungsamt macht ist das schon O.K., ich habe sowieso gerade keinen Panzer oder Bagger griffbereit. Selbstjustiz á la Fahradkette will natürlich keiner im Forum :imp:

+1

Das handhaben die zuständigen Stellen verschieden. Manche erklären, dass die geltenden Regeln nicht für Abschleppen/Knöllchen taugen. Wenn genügend Beschwerden eingehen, kann man aber bei der übergeordneten Stelle mal nach haken. Die Verwaltungen geben sich gern bürgernah, nur sind zu wenige Bürger auch E-Fahrer. Noch.

Besser als Aufkleber wäre vielleicht ein handgeschriebener Zettel unter dem Scheibenwischer geklemmt:

Einen Versuch ist es wert, denn es wäre in jedem Fall die beste Lösung. Wirkungsvoll, nachhaltig, und ohne unnötig Aggressionen zu schüren.

Selbst wenn es nicht klappen sollte, die Freunde und Helfer für dieses Problem zu interessieren, ist Selbstjustiz ganz sicher keine Lösung, sondern verschärft eher das Problem. Heute beschädigst oder „verzierst“ Du ein Auto, weil es an einer Ladesäule nicht lädt. Morgen findest Du Dein Auto beschädigt oder „verziert“ vor, weil es an einer Ladesäule geladen hat…

Ich habe bis jetzt nur eine Form der „Notwehr“ gefunden, die mir zugleich legitim erscheint und doch schmerzhaft für den Betroffenen ist: Man nehme ein 12 m langes Typ 2 Kabel und parke „in zweiter Reihe“. Wenn ich so parken kann, dass ich den anderen nicht behindere, tue ich das. Ich hoffe dann einfach, dass er sich trotzdem sein Teil denken wird, wenn er zu seinem Auto zurück kommt und mein langes, dickes, orangenes Kabel in der Ladesäule stecken sieht. Wenn es aber keine Alternative gibt, dann sehe ich mich gezwungen, den Ladesäulenblockierer meinerseits zu blockieren. Ich habe einen Zettel im Handschuhfach, den ich in solchen Fällen hinter die Windschutzscheibe lege: „Elektrofahrzeug im Ladevorgang. Tel. 0179-…“ Ganz neutrale Information in großen Lettern. Wer dann bei mir anruft, ist meist etwas gestresst, aber überaus bemüht um einen freundlichen Ton… :slight_smile:

+1

Es fehlt hier der politische Wille Rechtssicherheit herzustellen. Ich habe schon mal von einem HiPo einen Strafzettel kassiert weil ich auf einem regulären Parkplatz geparkt habe, er hatte das Parkverbot erst am nächsten Tag aufgestellt aber am Vortag schon mal Zettel verteilt. Hat vor Gericht (Rückflug aus USA, Hotel, Auslagen, etc.) das Land Hessen etwas über 5k€ gekostet den Prozess zu verlieren (der HiPo hatte nicht verstanden das ohne Beschilderung kein Parkverbot durchzusetzen ist, dies aber zugegeben) und der Richter hat sich hinterher bei mir ausgeweint über den Schwachsinn mit dem er seine Zeit vergeuden muss. Solange da nur Gebotsschilder, etc. rumstehen brauchst Du nichts auf die Ordnungsmacht zu geben. Wir haben einen Kreisel vor der Wohnung gehabt in der wir zuletzt gewohnt haben, Spielstraße und Feuerzufahrt ausgeschildert, trotzdem ständig zugeparkt. Strafzettel wurden auf aktives Bemühen der Hausverwaltung verteilt, aber ohne Erfolg, es war nichts zu holen bei den Parkern und damit haben sie diese Strafzettel auch ignoriert.

Glaubt mir das einzige was hilft: Hochfrequent kontrollieren, hohe Strafe um die Kosten zu erlösen, Kostenpflichtig abschleppen. Und dazu die Rechtsgrundlage schaffen. Nur wenn das Auto weg ist bis Auslösen überlegt man es sich zweimal.

Und 100% bei Volker.Berlin, nichts davon sollte von den Fahrern der EVs selbst ausgehen. Das bringt nur böses Blut. Dafür bezahle ich ja den Staat fürstlich.

Wieso Sachbeschädigung? Ich meinte den Fahrer…
:mrgreen:
Aber mal im Ernst: der durchschnittliche Autofahrer lernt leider nur über das Portemonnaie. Solange hier also nicht eine rechtlich tragfähige Lösung / Beschilderung inkl. konsequenter Verfolgung von Verstößen durch die Behörden erfolgt (wie auch in anderen Bereichen der StVO), sehe ich keine Lösung für das Problem.

imievberlin hat guten Kontakt zur Polizei, die ihm auch Abschleppen zusagte, sollte er mal nicht laden können. Offenbar warten die bei ihm nur darauf, dass mal ein Bürger den Grund zum Abschleppen liefert.