Zugeparkte Ladestationen bis 31.01.2021 (Teil1)

In unserer Umgebung (Essen, Mülheim/Ruhr, Heiligenhaus, …) ist häufig folgende Beschilderung aufgestellt (siehe Bild).
D. h. Parken bis zu 4h nur für Fahrzeuge mit e-Kennzeichen im Zeitbereich von 8 bis 18Uhr, Parkscheibe ist zu benutzen.
D. h. aber auch, dass man dort nicht zwingend laden muss (was ich nicht so gut finde).

Ich finde diese offizielle Beschilderung nicht so optimal. Sehr häufig parken Verbrenner auf solchen Parkplätzen, da diese anscheinend Probleme mit der Interpretation der Beschilderung haben.

Leider schaffen es auch immer wieder E-Autos… vorallem M3 Ladestationen zu blockieren ohne zu laden.
Erst gestern wieder in Fellbach so gesehen :frowning:

Das Problem bleibt:
Ohne eine Kennzeichnung mit einem Parkverbot (und dann „ausnehmend eFahrzeuge“) wird es mit dem Sanktionieren eher schwierig…

Wer gesund im Hirn ist braucht kein Verbotsschild um eine Tankstelle nicht zu blockieren !!

Wenn die Tankstelle als Tankstelle erkennbar ist.

Interessant finde ich das Gemeinden und Städte Parkplätze für E-Mobile freihalten auch ohne dort zu laden. Was ist denn da der Sonderstatus wenn nicht zum laden? Wie begründen die das eigentlich. Evtl. ist das den Verordnenden ja noch nicht aufgefallen :blush:

Du meinst ganz allgemein Parkplätze? Also ohne Lademöglichkeit?

…bitte keine schlafenden Hunde wecken :slight_smile:

Nein ich meine das man zwar Ladesäulen errichtet und das Schildchen für E-Mobile anbringt. Aber dann nicht klarstellt das das nur für Ladende Fahrzeuge freigehalten sein soll. Bei Behinderten Parkplätzen wird ja auch nicht akzeptiert das die Nicht Behinderte Tochter so einen Behinderten Parkplatz für sich selbst nutzt. Das entsprechende Formular gilt ja nicht für das Fahrzeug sondern für die behinderte Person. So zumindest mein Verständnis der Gesetzeslage.

es sind für mich dennoch oft immer die gleichen Typen die negativ auffallen. Auch im Parkhaus der Experimenta stehen gerne die Hater auf den Ladeplätzen obwohl noch hunderte Plätze frei wären.

Woran kann man das Fahrzeug eines Haters erkennen?

Weil es (richtigerweise) nicht umd „das Laden“, sondern um „die Moeglichkeit zu laden“ geht.
Und je nachdem, was im Vordergrund steht (Transit oder Abfahrbereitschaft) ist die Beschilderung dann eben dementsprechend zu waehlen (Zusatzzeichen, zeitliche Beschraenkung, etc.).
Das Prinzip „wenn der Ladevorgang nicht aktiv laeuft muss umgeparkt/darf nicht geparkt werden“ ist eben nur an konkreten Stellen zutreffend und an anderen (vermutlich der Mehrheit der Faelle) wiederum explizit „falsch“…

Die Bundesregierung hat diese Art der Beschilderung bewusst gewählt. Neben der Kaufprämie sollte es für E-Auto-Fahrer weitere nicht monetäre Vergünstigungen geben. Eine dieser Vergünstigung sind kostenlose Parkplätze. Manchmal/Oft sind an diesen Parkplätzen Lademöglichkeiten vorhanden. Das ist aber nicht zwingend vorgeschrieben. Der Gedanke war wirklich, dass man die Menschen zum Umstieg auf E-Autos auch mit kostenlosen Parkplätzen, benutzen von Sonderfahrspuren (Busspur) oder ähnliches motivieren will.

Genau dies ist aber mit der derzeitigen öffentlichen Ladeinfrastruktur nicht zielführend. Evtl. in 2-3 Jahren, aber nicht hier und heute.
Die Zahl der e-Autos wächst dieses Jahr vmtl. wesentlich schneller als bisher und da sind dann durch solche „kostenlosen“ Parkplätze die Probleme vorprogrammiert. Wer möchte schon einen Teil seiner Fahrt mit der Suche nach freien Ladeplätzen verbringen?
Ich rede jetzt von DC-Ladern, nicht von AC.

Gruß

Zugeparkte DC-Lader sind wohl eher seltener das Problem und in der aktuellen Diskussion nach meiner Auffassung exakt zu null…
Im positiven Sinne wäre das wäre dann also schon mal ein „gelöstes“ Problem…

Die Sanktion eines Fahrzeugs im Parkverbot ist zu schwach und es darf im Zweifelsfall auch nicht zwingend abgeschleppt werden.
Aus dem Grund hat die Stadt Stuttgart angefangen die Beschilderung auf Halteverbot umzubauen. Ein dann dort fälschlicherweise abgestelltes Fahrzeug kann dann auch abgeschleppt werden.

Vor drei Seiten wurde dieser schöne Link (erneut) gepostet: vzkat.de/2018/Elektrofahrzeu … tionen.htm

Da könnt ihr dann Nachlesen, warum Park- oder Halteverbotsschilder nicht wirklich helfen, da sie auf der Fahrbahn gelten. Die Ladestationen stehen aber meistens auf Nebenflächen oder Parkplätzen. Abschleppen könnte für die Stadt nach hinten losgehen.

Immerhin ist es eine korrekte Beschilderung von Ladestationen für Elektrofahrzeuge. Sie ist also nicht unwirksam wie die vielen Beispiele auf der hier mehrfach verlinkten Webseite.

Werden denn dort Knöllchen verteilt oder wird gar abgeschleppt? Es spricht sich ja doch schnell herum, wenn nicht geahndet wird bzw. die Parker sehen es als Geheimtipp an, wenn ihnen nichts passiert.

Auf der Rüttenscheider Str. in Essen gibt es zwei Lade-Stellplätze hintereinander, bei denen regelmäßig falsch geparkt und dann abgeschleppt wurde, es gab sogar Berichte in der WAZ dazu. Vor ein paar Tagen sah ich dort tatsächlich zwei PKW mit E-Kennzeichen und ladend. Es tut sich was.

Wie wäre es denn mit so einem Schild?

Parken nur während des aktiven Ladevorgangs für max. 4 Stunden.
Unberechtigt parkende Fahrzeuge werden kostenpflichtig abgeschleppt.

Gruß

Den inzwischen mehrfach geposteten Link mal gelesen?
Lohnt sich… auch mit Blick auf diesen Vorschlag…

In HH wird abgeschleppt. Incl Taxi zum Autoknast sind 300€ weg. Da werden die meisten Ladesäulen freigehalten. Geht also!