Zugeparkte Ladestationen bis 31.01.2021 (Teil1)

Ist aber leider öft so. Auch hier im Shoppingcenter. Wenn einer Ladeplätze nimmt ohne einzustecken ist es inzwischen zu 99% ein Model 3… früher warens hin und wieder S oder X, aber die sind sehr selten geworden seit die Model 3 Schwemme da ist. Alle anderen schaffen es das Kabel zumindest heraus zu kramen…

Das Klingt für mich ganz einfach nach dem Gesetz der großen Zahlen.
Um der ganzen Miesere etwas poritives abzugewinnen könnte man jetzt sagen, dass E-Autos inzwischen auch signifikant bei dem Menschen angekommen sind, die sich nicht so sehr um ihr Umfeld Gedanken machen.

Definitiv. Die Zahlen zumindest hier sind 2019 explodiert. Das zeigen ja nur die Zulassungen. Allein Tesla hat bei uns einen grösseren Marktanteil als alle E-Autos in D zusammen dort Marktanteil haben. Sowas wie ne freie Öffentliche Ladestation findest kaum noch. Frei sind nur noch die wo einmal voll laden für 400km umgerechnet 60€ kostet. Aber bei den Einkaufsläden, Ikea und so weiter… da ist es inzwischen ein Glücksspiel. Wer sich also jetzt noch ein E-Auto kauft und auf die öffentliche Infrastruktur angewiesen ist hat aktuell verloren. So schnell können die gar nicht nachziehen mit bauen wie sich die Dinger verkaufen.

Cupra ich staune wie bei Dir alles nur noch negativ ist. Ich muss hier ein wenig intervenieren.
Ich würde das eher sagen: wer auf öffentliche Infrastrukur angewiesen ist muss einfach tief in die Taschen greifen. Wenn ich so Netze wie evpass anschaue, die bauen mächtig aus. Zum Beispiel in Baden haben Sie innert kürzester Zeit 5 Parkhäuser mit jeweils 2x 22kW Ladestationen ausgebaut. Diese kosten 1,50CHF Startgebühr und 0,50 Rappen/kWh. Da die Preise relativ hoch sind hat es den Vorteil das die Stationen fast immer frei sind. Aber eben teuer. Ich beobachte die Stationen ziemlich genau und bin sehr erstaunt, dass die fast nie zugeparkt sind. Vielleicht auch weil die Stationen wirklich klar gekennzeichnet sind.

Oder auch die neuen Gofast Ladestationen an der Autobahnraststätte Würenlos. Ein gutes Beispiel wie die Infrastruktur schnell am wachsen ist. Und für eine Autobahnraststätte finde ich die Preis für so eine schnelle Ladestation auch noch fair.

Fazit: öffentliches Laden ist besser denn je - einfach teurer als zu Hause.



in der GmünderTagespost war heute auch ein schöner Artikel zum Thema (zugeparkte) Ladestationen.
Ich werden Artikel nicht posten, sonst wird er sowieso wieder entfernt… vielleicht ist er ja in den nächsten Tagen online.

Der Autor und ein e-Fahrer haben sich beschwert das sehr oft die Säulen zugeparkt sind und die Städte in BW dies unterschiedlich handhaben.
Alles in allem allerdings nicht großartig negativ geschrieben. Die Forderung eines konsequenten Abschleppens wurde gestellt. Beim Artikel war auch ein Bild - dies könnte also durchaus zur Aufklärung beitragen und den ein oder anderen umstimmen an einer Säule zu parken.

Am Ende gab es noch eine Bemerkung das (anhand von Betreiber Statistiken) die öffentlichen Säulen sehr viel weniger benutzt werden als wahrscheinlich Zuhause oder beim Arbeitgeber zu laden - der höhere Preis wurde hier aufgeführt.

Ich weiß, die Versuchung ist „groß“. Aber auch das Wiederholen von nicht zutreffenden Aussagen macht diese nicht zutreffender.
Am „Schnarchlader“ (es sei denn, diese sind aus besonderen Gründen und im Einzelfall anderweitig gekennzeichnet, zeitlich eingeschränkt, oÄ.) sind die Bedingungen des „Ladens“ erfüllt, wenn das Fahrzeug angeschlossen und ladebereit (freigeschaltet) ist. Dies kann an einer durchschnittlichen 11/22kW-Säule auch gerne selbst überprüft werden, hier kann das Laden in aller Regel aus der Ferne (Fzg-App, Betreiber-App) gestartet, unterbrochen und wieder gestartet werden.
Die Säulen (insbesondere an Flughäfen, in „Gewerbegebieten“ und in Wohngebieten) dienen der Wiederherstellung der Fahrbereitschft zu einem bestimmten Zeitpunkt (Rückkehr Flug, Ende Termin, morgendliche Fahrt zur Arbeit) und dies wäre anders gar nicht möglich.
Wenn dies im Einzelfall einmal nicht so gewollt ist, so ist dies entsprechend (betreiberseitig) eingeschränkt („während des Einkaufs“, „max. 30min“, „nicht länger als 3h“, etc.), oder die „Standzeit“ wird durch eine zeitliche Abrechnung als zusätzliches Kriterium in die Kosten aufgenommen (in einigen Parkhäusern der Fall)!
Vollkommen uninteressant ist hier das persönliche Empfinden des „Nächstankommenden“, daß aus seiner ganz privaten Sicht der „Andere“ jetzt etwas in irgendeiner Form ihm selbst „Zustehendes“ wegnehmen würde, oÄ.

Eine „Meinung“ kann natürlich ein Jeder dazu haben und vertreten wo auch immer er will (selbstverständlich auch und extensiv hier), es ändert nur eben an den Tatsachen auch nach der 8. Wiederholung nichts…

Eine Ladestation ist zum laden da und nicht gratis parkieren. Wenn man aufgeladen ist, dann sollte man den Parkplatz wieder frei machen für andere. (wie man es schon beim Tanken von Verbrennern kennt)

Diese Ausreden, ich bin im Hallenbad oder ähnliches sind doch keine Rechtfertigungen das man dort weiterhin steht.

Wenn man ein Elektroauto kauft, dann kauft man auch dieses Verhalten mit.

Das hat alles nur mit Planung zu tun. Ich fahre auch nicht ins Kino mit 70 % Akku und stell mich dann auf eine Ladestation, weil diese Gratis ist.

Habe ich 50% drin und ich lade nur bis 70-80% und der Film dauert deutlich länger als ich laden würde, fahre ich dort auch nicht hin.

± 15 min sind ja noch okay aber bitte die Kirche im Dorf lassen und etwas mehr Rücksicht füreinander haben.

Da bin ich vollkommen anderer Meinung. Man ist bei Ladesäulen eben nicht daran gebunden an der Ladesäule zu stehen oder im Auto zu warten, bis der Ladevorgang beendet ist, auch nicht an Schnellladern. Missbrauch wird immer mehr durch Parkzeiteinschränkungen und/oder Blockiergebühren verhindert. Alle Abrechner werden nach und nach Blockiergebühren einführen. Das ersetzt natürlich nicht einen rücksichtsvollen Umgang mit der knappen Resource. Aber 2h im Hallenbad sind keine Ausrede wenn man lädt, solange Abbrüche seitens des Autos oder der Säule nicht von „gar nicht erst gestartet“ unterschieden werden können.

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Ich bin da zweigeteilt. Ich kann zu Hause laden, da ist es kein Problem, im Kino/Schwimmbad gar nicht zu laden.

Wer nicht zu Hause laden kann, muss die Zeit im Schwimmbad nutzen, um das Auto so voll zu laden, wie es geht. Und ich finde es durchaus grenzwertig, aus der Sauna rauszukommen, um das Auto umzuparken, weil möglicherweise, evtl. doch jemand laden möchte. Da hört der Spass dann auf. Hier wäre es evtl. eine sehr freundliche Option, die Handynummer im Auto zu lassen, wenn dann jemand wirklich in der Klemme ist, kann der ja durchrufen (was in der Sauna auch nichts nützt). Dann könnte man zumindest die Verriegelung öffnen.

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Hmm, auch das Laden/Nichtladen/Verparken von Ladeplätzen ist ein Spiegel unserer Gesellschaft. Solange es keinen Bedarf bzw. klare Regeln gibt macht halt jeder was er will, von sozial bis asozial… um nicht näher auf alle Details einzugehen…

Ich war im Sommer mit Familie in Hamburg. Klaro habe ich das Hotel nach der Präferenz Ladestation ausgesucht und bevorzugt (früher war es WLAN am Zimmer)… :wink:

Im Hotel JUFA Hotel Hamburg HafenCity angekommen, waren fast alle E-Ladeplätze in der Tiefgarage mit Verbrennern belegt (meiner ist der rote 3er auf dem Bild)…

Warum belegt?
Vielleicht nicht ausreichend markiert.
Vielleicht, weils die 1. Ebene von 3 ist…
Typ-2-Ladestationen sehr dezent an der Wand (siehe meine grüne Markierung)
Und, der wesentliche Grund: Diese Parkplätze sind breiter als die anderen Nichtladerplätze…!

So nebenbei waren alle Nicht-E-Ladeplätze auf dieser Ebene zu maximal 30 Prozent belegt. Warum die E-Ladeplätze, weil sie deutlich breiter sind…

Nur, wie ich dann Laden wollte, war die Ladestation defekt… eine weitere auch usw… Schlußendlich eine gefunden, die funktionierte aber verparkt war…
Ich habe draufhin mit dem Manager wegen dem Zuparken, wo doch soviel frei ist, gesprochen und er meinte etwas betreten mit eingezogenenen Schultern, man „könne da nichts machen, wo sich die Leute hinstellen“…

Er bedankte sich dann für meine Anregung, diese kleinen rotweissroten Verkehrsleitkegeln auf diese Parkplätze zu stellen…

Zu Hause kann ich auch nicht laden, deswegen habe ich geschaut, das ich dort lade, wo das Auto steht, ich weiss es ist schwer und mühsam aber jetzt stell dir mal vor, das würde jeder so machen. Man ist erst dann überzeugt, wenn man selbst davon betroffen ist.

Die Autos zeigen die ungefähre Ladedauer an und bei einen noch Auto, wie Tesla gibt es eine App. Also mit beiden Möglichkeiten kann man grob abschätzen, wann das Auto fertig geladen hat.

Ich habe jetzt nach 4 Jahren Tesla fahren erst 2 Ladeabbrüche und diese waren seitens Ladestation, wo ich das Geld zurückbekommen habe. Wenn diese so oft vorkommen mal von Tesla prüfen lassen.

Ich habe auch eine Ladekarte im Auto, die anderen Elektroautofahrern zeigt, wann ich mich wieder zum Auto bewege.

Vielleicht trägt der folgende Link ein wenig zur „Versachlichung“ und Aufklärung bei:

Beschilderung von Ladestationen für Elektrofahrzeuge

vzkat.de/2018/Elektrofahrzeu … tionen.htm

Es führt anscheinend immer zu Verstimmung, weil der Unterschied zwischen „Ladestation“ und „Parkplatz mit Lademöglichkeit“ nicht klar ist.

Eine Ladestation gilt es so schnell wie möglich nach Ladeende wieder frei zu machen. Sowas steht in der Regel an Autohöfen oder anderen Durchzugsrouten und bietet so gut wie immer Leistungen >= 50 kW.

Dann gibt es Parkplätze bei Kino, Skilift, Wellness Tempel und vergleichbaren Einrichtungen an denen eine Steckdose oder Wallbox montiert ist. Hier liegt der primäre Sinn offensichtlich in Bereitstellung einer Parkmöglichkeit für den Besuch des zugehörigen Betriebs und als Bonus kann man hier auch laden. Natürlich kann kein Mensch verlangen, dass man aus dem Pool steigt oder vom andern Ende des Skigebiets zurückkehrt und die Skischuhe auszieht, nur weil das Auto voll ist. Sinnvollerweise stellt der Betreiber ausreichend Anzahl an Parkplätzen zur Verfügung, um dieses Verhalten zu ermöglichen. Ebenso sollte die Leistung entsprechend gestaltet sein. 22 kW beim Kino, 11 kW beim Skilift oder Business Hotel und 3,7 kW am Flughafen oder Hotel am Urlaubsort.

Wenn dann auch noch durch entsprechende Beschilderung der Wille des Betreibers zum Ausdruck gebracht wird, welche der beiden Varianten zur Anwendung kommen soll, sollte eigentlich alles klar sein.

Hauptproblem ist leider oft, dass der Betreiber zwar ein Zeichen pro E-Mobilität setzen will und irgendwo auf die Schnelle eine Wallbox an eine Säule in der Garage spaxt, aber vergisst für klar Regeln zu sorgen und im „besten“ Fall auch noch auf eine auffällige Markierung verzichtet, weil ihm womöglich das nötige Wissen fehlt, wie das mit den Elektroautos wirklich funktioniert. Auf dem Foto oben sieht man genau wie man es nicht macht. Da kann man den ICE-Piloten nichtmal einen Vorwurf machen.

Ich finde hier kann man wirklich den Verbrennern keinen Vorwurf machen.
Man kann nun wirklich nicht verlangen, dass man die Gegend nach Lademöglichkeiten absucht. Die sind ja kaum sichtbar.
Hier gehört eine klar Markierung hin.

Viele Grüße
Norbert

Die Fördervorschriften vom Bund erfordern dass die Ladesäulen entsprechend beschildert sind. Ich würde bei jeder öffentlichen Ladesäule unterstellen, dass diese gefördert wurde. Insbesondere kann eine freundliche Mail ab die entsprechenden Stellen schon dafür sorgen, dass schnell die Beschilderung nachgezogen wird.

Ansonsten bleibt rechtlich nur die Beschilderung und ein Ordnungsamt, das der Sache nachgeht. Wenn die Beschilderung fehlt, mag man sich zwar im Recht fühlen, aber schlussendlich ist man auf den Anstand des anderen Verkehrsteilnehmers angewiesen. Und das ist nicht die beste Ausgangssituation.

Seit knapp einer Woche - am WE war ich nicht in Wien - zeige ich täglich!! mind 1 Tesla an der Wienstrom-Säule Siebensterngasse 11 wegen fake-Ladens bei der Parkraumbewirtschaftung an, so wie heute Abend zu meiner Rückkehr ein weißes Model X aus Wien grün-blinkend, dh ohne Anmeldung, zum gratis Parken angehängt war.
Tesla verkauft natürlich am meisten, wundert mich doch sehr dass mir seit Ewigkeiten kein anderes Fabrikat so asozial aufgefallen ist - finde ich wirklich schade dass es bei den Tesla-Piloten zwar gereicht hat keinen Verbrenner zu kaufen, aber nicht soweit dass es eine gewisse Solidarität geben sollte unter den Elektropionieren an der gefragten Infrastruktur…

Das scheint mir ein guter sachlicher Beitrag, insbesondere zur hilfreichen Kennzeichnung von E-Parkplätzen, zu sein. Danke @mcm23 .

das haben wir doch schon so oft hier besprochen dass das erste Problem die sehr unübersichtliche Beschilderung ist. Die Frage wird sein, wann und wie das korrigiert werden kann. Und was bes wirklich bringt abzuschleppen, denn das ist zwar eine hohe Strafe, ob das das Problem für den einzelnen löst bleibt dann im Einzelfall zu sehen.

In unserer Umgebung (Essen, Mülheim/Ruhr, Heiligenhaus, …) ist häufig folgende Beschilderung aufgestellt (siehe Bild).
D. h. Parken bis zu 4h nur für Fahrzeuge mit e-Kennzeichen im Zeitbereich von 8 bis 18Uhr, Parkscheibe ist zu benutzen.
D. h. aber auch, dass man dort nicht zwingend laden muss (was ich nicht so gut finde).

Ich finde diese offizielle Beschilderung nicht so optimal. Sehr häufig parken Verbrenner auf solchen Parkplätzen, da diese anscheinend Probleme mit der Interpretation der Beschilderung haben.

Leider schaffen es auch immer wieder E-Autos… vorallem M3 Ladestationen zu blockieren ohne zu laden.
Erst gestern wieder in Fellbach so gesehen :frowning: