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Wohnung in Fußgängerzone. Wie laden?

Hallo zusammen ich bin neu hier und habe mein Problem hier bisher noch nicht gefunden, ich hoffe ich habe es nicht überlesen und ihr könnt mir helfen :grinning_face_with_smiling_eyes:
Ich habe vor mir ein Model 3 zuzulegen und bin da auf ein kleines „Problem“ gestoßen.
Ich wohne aktuell in einer Fußgängerzone und habe deshalb nicht die Möglichkeit ein Elektroauto zuhause zu laden. Ich habe ein paar Möglichkeiten in der Nähe zu Laden, allerdings wird ja immer geraten und empfohlen zuhause zu Laden.
Daher meine Frage: meint ihr es macht trotzdem sinn sich ein E-Auto zu holen? Hat jemand vielleicht das gleiche Problem oder eine gute Lösung dafür ?

Wo ist das Problem. Andere laufen zu ihrem Carport oder was auch immer. Du durch die Fußgängerzone zur Ladesäule. Steht er dann lädt er. Ansehen solltest Du wie man dort stehen darf und ob es Blockiergebühren gibt. Wo würde ein anderes Fahrzeug von Dir stehen?

ich kenne jetzt dein fahrprofil nicht, aber ich kann zuhause auch nicht laden…und komme seit über zwei jahren gut damit klar.

wie mache ich es?
ich nehme bei meinen fahrten bzw. bei der parkzeit dabei jede sich bietende lademöglichkeit mit. zur not gehe ich einen umweg zu fuß zu meinem ziel.
und wenn das auto auch nur 15 min. an einer ac-station nuckelt, auch gut.
so habe ich in meiner typischen woche ca. 3 fixpunkte, bei denen ich mind. je 1h ac-laden kann.

wenn alle stricke reißen, dann nutze ich eine ac-station im ca. 1 km entfernung in den abendstunden oder fahre halt mal eine stunde zum dc-laden.

klappt besser als vorher gedacht.

madmax

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Mein aktuelles KFZ steht in der Nachbarstraße am Straßenrand.
Aber ja genau das mit den Blockiegebühren ärgert mich. Wenn ich nach hause komme und Mein Tesla lade muss ich 3 Stunden später wieder umparken weil ich es nicht die ganze Nacht laden kann wegen eben dieser Blockiergebühren. Wegen dieser Blockiergebühren stimmt halt leider „steht er dann lädt er“ bei mir nicht :sweat_smile:

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Es gibt einige Strassenlader -und parker hier. Ich gehöre auch dazu, habe auch einige öffentliche Ladepunkte in 5 Minuten Laufweite.

Solltest Du einen längeren Pendelweg haben, dann würde eine Lademöglichkeit beim Arbeitgeber helfen.

Schau Dir noch die Details zu den öffentlichen Ladepunkten an (max Standzeit auf den Parkschildern, welche Tarife gehen)

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M.m.n. ein extrem fettes Problem der eMobilität im Moment - da gibts nichts zu beschönigen - sind die PHEVs und die Blockiergebühren die fast überall auftauchen.

In München z.B. werden seit einiger Zeit gefühlt 3/4 der öffentlichen Lader einfach ständig von irgendwelchen Hybrids blockiert, die mit vollem Akku und angeschlossenem Kabel rumstehen und keinen scheint es zu interessieren.

Auch deine Wohnsituationsproblematik haben viele, die nicht von der Hand zu weisende Unbequemlichkeit und zusätzlichen Stress mit sich bringt (zusätzlich zur Parkplatzsuche).

Konzepte gibt es (aus dem Gehweg fahrende einphasige Lader u.ä.) …bis und ob sowas aber von Städten grossflächig umgesetzt wird, vergehen noch Jahre.

Bis dahin, schau dass du irgendwo in der Umgebung nen Garagenplatz mit wenigstens 230V/CEE16 (blau) Anschluss bekommst, das reicht zumeißt vollkommen!

Gruß,
der Flo

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Für dieses Problem sind nicht in erster Linie die PHEVs verantwortlich (die auch nur 50% der PKW mit Stromladeanschluss ausmachen), sondern der lange nur mäßig, und mittlerweile fast gar nicht mehr erfolgende Ausbau preiswerter öffentlicher Ladeinfrastruktur, während sich die Zahl der PKW mit Ladeanschluss in den letzten 24 Monaten verdreifacht haben.

Im Wesentlichen wurden in D nur wenige AC-Ladepunkte mit je 22 kW gebaut (in den Niederlanden im Vgl. zur PKW-Flotte etwa 10 mal so viele), die nur sehr wenige E-Autos (<10 %) überhaupt voll ausnutzen konnten und können. Mit 2 solcher Ladepunkten war der Standard-63A Stromanschluss auch gleich verbraten, der Sachbearbeiter des Lokalstromversorgers, den man diesen Quatsch ans beim gebunden hatte, konnte also sagen, „man hatte also alles getan.“

Eine andere Strategie wäre gewesen, viele einphasige Ladepunkte (z.B. 12 x 3,7 kW, oder je nach PV+Windstromangebot moduliert 12 x 1,4 bis 4,6 kW) zu installieren, also ca. das 6fache an preisgünstigen Ladepunkten zu haben.

Leider wollte, und will man keine Elektroautos haben, und hofft nun, durch den Nichtausbau öffentlicher Ladeinfrastruktur, bei gleichzeitigem Umbau der PKW-Flotte auf E-PKW in den nächsten Jahren, sämtliche Autos aus den Städten verbannen zu können. Das wird aber nicht klappen: notfalls werden dann halt die Verbrenner-PKW aus Südamerika zurück in die deutschen Städte reimportiert werden.

Achtung: das alles mag für typische Tesla-Besitzer mit eigenem Garten und Garage nicht nachvollziebar sein.

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Ich bin auch Laternenparker und -lader. Bei mir hat die Lademöglichkeit auf dem Firmenparkplatz den Ausschlag gegeben. Das erleichtert sehr viel, weil ich da natürlich problemlos nach 4h in der Mittagspause umparken kann.
Da wir auf der Arbeit ein Reservierungssystem für die Ladesäulen haben, ist das auch gut planbar und zuverlässig.

Jetzt im Home Office geht es auch ganz gut mit öffentlichen Säulen. Die Ladesäulen in meiner Nähe sind inzwischen alle sauber in den Apps verzeichnet und zeigen den Status zuverlässig an. Da kann ich dann alle paar Wochen dasselbe Spiel mit der Mittagspause machen.
Da ich das Auto unter der Woche nur wenig bewege, ist dieser "Tank"rhythmus für mich immernoch passender. Insgesamt kostet mich das dann 2x 5 Minuten Fußweg pro 2 Wochen.
Ein „steht er, dann lädt er“ funktioniert hier in München theoretisch sehr gut, scheitert aber praktisch an ständig belegten Säulen. Da versuche ich dann eben lieber den passenden Moment abzupassen und stelle das Auto dann direkt ein paar Stunden zum Vollladen an die Säule.

Schwierig ist es bei mir nur, wenn ich spät abends mit leerem Akku ankomme. Da habe ich noch keine Lösung außer dem Umweg zum SuC :face_with_raised_eyebrow:

Im Kern sehe ich für mich die folgenden Nachteile im Vergleich zur eigenen Wallbox:

  • Schlechte Planbarkeit, da öffentliche Säulen natürlich jederzeit belegt sein können
  • Keine Möglichkeit vor der Langstrecke punktgenau auf 100% zu laden („geplante Abfahrt“ funktioniert an öffentlichen Säulen nicht)
  • Keine Möglichkeit nach der Langstrecke sofort nachzuladen (man muss also kurz vor zuhause nochmal zum Schnelllader)
  • Vorheizen oder -kühlen geht nur aus dem Akku
  • Steigende Kosten von öffentlichen Ladesäulen

Wenn du also etwas spontaner sein kannst und eventuell auch für die Langstrecken nochmal 20 Minuten oben drauf planen kannst, ist das alles machbar. :sunglasses:

Achja, eines noch zu den Ladezeiten :wink:
Rechne dir doch einfach mal aus, wie lange du brauchst, um deine durchschnittliche tägliche oder wöchentliche Fahrstrecke nachzuladen.
Stark vereinfacht kannst du bei 15kWh/100km (guter Sommerverbrauch) 73km pro Stunde an öffentlichen Säulen mit 11kW nachladen. Bei 20 kWh/100km (durchschnittlicher Winterverbrauch) sind es 55km in einer Stunde.
Ich fahre zum Beispiel nur 50km in einer Woche und muss so also maximal 1 Stunde pro Woche nachladen. Am Wochenende dann häufig 200++ km, die ich entweder Montags auf der Arbeit oder unterwegs am Schnelllader nachlade.
Vorheizen und Vampire Drain verschlechtern die Bilanz zwar, aber als Richtwerte könnte es dir ja helfen :sunglasses:

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Schau mal, ob du einen Aldi oder Lidl in der Nähe hast mit Ladestation. Da reicht normalerweise ein Einkauf und der Akku ist gut gefüllt.

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Also es geht, WENN man richtig Bock hat. Wenn man denkt, man würde „einfach ein Auto“ nur mit Elektro Motor kaufen, dann wird man schnell Frust erleben. Als Mensch ohne lademöglichkeit zuhause, muss man sich schon ein bisschen mehr durch den lade-Dschungel kämpfen als andere.

Ich selber kann auch nicht zuhause laden und habe mir ein Model 3 gekauft. Man KANN sich an öffentlichen Säulen durchhangeln- aber muss man Bock drauf haben.

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Ich selbst kann auch nicht zuhause laden. In unserer Stadt gibt es nicht viele AC Säulen aber nur 3 Gehminuten von unserer Wohnung steht zum Glück eine. Wir fahren ca. 12.000 km im Jahr und bis jetzt lade ich so ca. alle 1 - 1,5 Wochen voll.
Zu Beginn dachte ich auch dass es viel umständlicher wär, aber dem ist nicht so. In unserem Fall lade ich oft am Wochenende nachm Brötchen holen. Ich lass das Auto dann laden und vorm Mittag ist es voll. Wenn ich mal in der Woche laden will, steckt meine Freundin das Auto vor der Arbeit an und ich hole es nach der Arbeit ab. Liegt bei uns auf dem Weg.
Es ist immer eine Frage der individuellen Situation. Muss jeder für sich selbst entscheiden, aber als Nicht Zuhauselader kann man auch wirklich gut zurecht kommen.

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Das wäre ein reine Notlösung für mich. Da ist kein Verlass drauf wenn man laden muss.

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Hab ich in München schon ein paar Mal erfolgreich geschafft.

Ging sowohl über EnBW (in der Früh vorm WE Ausflug angesteckt) oder über SWM dann über Nacht ohne Blockiergebühr.

Für mich persönlich wäre es nix, keine zuverlässige feste Ladequelle zu haben. Bei uns wird gerade die Straße gemacht und wir wurden aufgefordert unsere PKWs außerhalb des Grundstücks zu parken. Ganz ehrlich - ich bin froh noch einen Verbrenner zu haben, denn die Alternative wäre gewesen hier im Ort regelmäßig zum Rewe zu fahren und dort gegen Gebühr bei EWE mit 11KW zu laden. Da ich dort aber idR nicht einkaufe, hätte ich mir 3 Stunden die Zeit vertreiben müssen.

Mein bevorzugter Supermarkt ist 25km von mir entfernt und auf Nachfrage, warum die keine Ladesäule auf ihrem Kundenparkplatz haben hieß es: Gebäude ist nur gepachtet, Verpächter will das nicht…

Alle meine Ziele, die ich Alltags anfahre haben keine Lademöglichkeit. Für mich wäre das alles zuviel Lebenszeit, die man mit Ladeplanung und Umwegen verschwendet. Wenn Elektromobilität eine Zukunft haben soll, darf es nicht sein, dass in einem riesen Parkhaus nur 2x11KW liegen. Da muss einfach JEDER Parkplatz eine Schuko liegen haben.

Unser Land ist so überbürokratisiert, jeder Furz wird geregelt, aber es ist unmöglich ein einheitliches Abrechnungssystem einzuführen. In jedem Onlineshop der Welt kann ich einkaufen, aber an 3 Ladesäulen scheitere ich mich anzumelden und zu bezahlen.

An Deiner Stelle würde ich mir eine Garage oder Stellplatz mit Steckdose anmieten. Schuko reicht aus, hab ich auch lange gemacht, bis unsere Wallbox endlich lief.

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Ich fahre seit Dezember 2020 Model 3 ohne eigene Lademöglichkeit, klappt erstaunlich gut! Ich fahre im Schnitt 250km pro Woche, einmal Laden reicht also um die ganze Woche startklar zu sein :+1:

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Ich habe es nur einmal an einer SWM Säule getestet und bin gescheitert. Ich hatte um 22 Uhr angesteckt und auf 09 Uhr Abfahrt gestellt. Das Auto hat dann ungefähr bis 24 Uhr geladen und danach abgebrochen. Die Säule ließ sich nur durch abstecken und neu authorisieren wieder zum Laden bewegen.

Das war aber noch mit Firmware 2020.32.5, also vor den Änderungen im geplanten Laden.
Seither habe ich es nicht mehr getestet, nicht zuletzt wegen der Blockiergebühren.

Wenn die Ladeleistung bei Niedrigen Soc reduziert wird und man eben nur mit 3 kw läd, meinentwegen auch 6A Einphasig. Dann sollte die Nacht lang genug sein ohne eine Blokiergebühr.

Wenn da ne öffentliche AC Säule irgendwo steht, ist auch kein Verlass darauf…

Es gibt genug zeitlich begrenzte Ladesäulen mit 4h zumeist. Das macht Sinn, solange nicht ausreichend Ladesäulen vorhanden sind. Diese sind ja nicht persönlich gebunden, sondern mehrere müssen sie sich teilen. Auch wenn man es unbequem findet, sollte selbstverständlich sein, dass man die Säule auch anderen Nutzern frei gibt.
Die Blockiergebühr, wenn genug geladen, kenne ich eigentlich nur von Tesla. Und auch da macht das Sinn.
Ich würde als Laternenparker wohl erstmal ein Auto leihen und das probieren. Wie schon vielfach bestätigt, soll das ja gut klappen.
Ich selbst habe den Vorteil, in der Garage laden zu können. Aber am Marktplatz, nur wenig entfernt, gibt es eine Ladesäule, die sehr selten genutzt wird. Die würde ich dann nehmen und das Auto Umparken, wenn ich hier z.B. in einer Mietwohnung leben würde.
Probieren geht also über studieren :wink:

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Da gibt es keine Stromschnorrer😇