WLAN/Wireless Probleme

Hallo,

Nach der Bestellung im Mai 2019 hatte ich nie Probleme mit der WLAN Einbindung ins Heimnetz.
Seit Upgrade auf die 10er Version funktioniert es aber nicht mehr.

D.h. ich kann mich zwar mit dem WLAN verbinden, aber dann kommt nach wenigen Sekunden stets die Meldung das kein Internetzugriff wegen Firewall-Problemen existiert. Andere Geräte wie Tablets und Smartphones haben kein Problem mit dem Internetzugriff … und ja OpenVPN-Verbindungen kann ich mit anderen Geräten auch aufbauen.

Es liegt also nicht an der Kanalwahl, da ich mich mit dem WLAN verbinden kann.
Internetverbindungen können andere WLAN-Clients auch aufbauen und OpenVPN’s ebenfalls.
Woran kann es also liegen, dass mein M3P seit der 10er Firmware anscheinend kein WLAN mehr mag?

Martin

Prüfe mal, ob in Deinem Router eine Option „PMF“ im Bereich Sicherheit/WLAN existiert. Manche Geräte vertragen sich damit nicht.

Hast du mal einen Hotspot aufgemacht und dich versucht damit zu verbinden?

Hast du die WLAN Kanalwahl kontrolliert. Es muss einer der Kanäle 1-11 sein.

Tesla stellt die Verbindung zwischen Fahrzeug und ihren Servern von OpenVPN auf einen Websocket basierenden Proxy um (Hermes-proxy). Es ist vorstellbar, dass sie irgendwann nach dem 1. Mai ihre OpenVPN-Server abstellen und Fahrzeuge ohne hermes-proxy dann nicht mehr in der Lage sind, zum Mutterschiff (so heißt ihre Serverfarm wirklich) Kontakt aufzunehmen. Es könne auch Angstmache sein und sie könnten sich entscheiden die OpenVPN-Server nicht abzuschalten, wenn noch viele Autos sie weiterhin benutzen.

Siehe: Zwangsupdate auf mindestens 2019.40.2.3 bis 1. Mai 2020

Versuche die Verbindung ohne VPN - wenn ok, kannst du die VPN Parameter neu setzen.

Versuch als erstes einen softreset

Danke für die Info. Diese Option gibt es nicht im Router.

Wenn die Kanäle nicht im Bereich 1-11 liegen, dann kann sich der Tesla mit dem WLAN gar nicht verbinden. Mein Tesla verbindet sich einwandfrei mit dem WLAN … aber meint es existiere keine Interverbindung.

Hmmm. Verbindung versuchen ohne VPN? Dumme Frage: Wie geht das?

Aber zur Ergänzung: Das Problem habe ich zu 50% lösen können. Ich verwende für meine Internet Connectivity insgesamt 2 Internetanschlüsse mit einem Load Balancing- bzw. Failover-Router (TP-Link TL-R480T) dahinter. Hinter diesem befindet sich mein Netzwerk mit PC’s, Smart TV’s und Wireless AP’s. Ich kann über diesen Router von diversen Clients problemlos VPN’s aufbauen … nur der Tesla nicht.

Wenn ich aber jenen Wireless Access Point über den der Tesla sich einbucht, nicht am LAN-Port des TP-Link anstecke, sondern an einem der beiden Internet-Router … dann sagt mein Tesla: Alles ok!

Man würde jetzt sagen, es liegt am Load Balancing Router. Warum hat es aber vor dem Upgrade auf die 10er Software beim Tesla stets auch hinter dem TP-Link funktioniert und warum kann ich von anderen Clients hinter dem TP-Link einwandfrei VPN’s aufbauen? Irgendwas ist beim VPN des Tesla seit Firmware 10 geändert worden … deshalb ist das Problem für mich nur zu 50% gelöst.

Ich werd’ mal TP-Link anschreiben ob die eine Idee haben und wenn ich eine Antwort bekomme, hier posten.

Martin

Trag doch mal die IP des Tesla im Router als DMZ ein und schau was dann passiert.

Theoretisch müsste er dann denn Tesla 1:1 ins Internet lassen.

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Dein Setup entspricht wohl eher nicht dem, was 99,999% der Leute hier haben. Für eine vernünftige Einschätzung solltest du ein Site Diagram und Konfig aller Beteiligten aktiven Geräte zur Verfügung stellen. So ist das eher Stochern im Nebel. Stichworte doppeltes NAT? Stichwort Window size, wenn die Pakete dadurch immer größer werden. MSS und MTU kannst du auf dem Tesla nicht beeinflussen. Stichwort Asynchrones Routing durch Load Balancing? Lass doch einfach den AP wo er ist. Oder stell einen speziell mit eigener SSID nur für den Tesla auf.

Ich gehe Problemen gerne auf den Grund. Obwohl ich den Tesla per WLAN ins Internet bringe wenn ich den AP direkt mit einem der beiden Router verbinde, würde es mich trotzdem brennend interessieren, warum es früher mit dem Tesla auch hinter dem Load Balancing Router funktioniert hat und seit dem Upgrade nicht mehr, während andere PC’s weiterhin problemlos VPN’s aufbauen können.

Ich habe dazu gerade eben ein Mail an den technischen Support von TP-Link geschickt. Eventuell haben die eine Idee.

Martin

eventuell weil es kein openVPN mehr ist sondern Websockets verwendet werden

Ich fasse mal zusammen:

BigBadInternet -> Router 1 -> TP-Link -> WLAN -> Tesla - Funktioniert NICHT

BigBadInternet -> Router 1 -> WLAN -> Tesla - Funktioniert

Nun ist die Frage was genau macht der TP-Link? NAT, Bridge, Router? Wie ist die MTU/MSS? usw.

Ich schau gerade mal meinem Tesla auf die „Finger“, den seit mehr als 12h keiner geweckt oder angefasst hat und der macht folgendes:

Letzte Stunde:

Nähere Analyse folgt. Seltsam ist alle 10 Minuten wird wohl eine HTTP (unverschlüsselt) Verbindung aufgebaut die dann keine Daten zurückgibt, als würde er versuchen etwas auch einem „Postfach“ zu holen.
Und die „VPN/HTTPS“ Sessions die Aufgebaut werden enthalten die FIN im Klartext, gut die steht ja auch lesbar außen auf dem Auto. Aber ob ich die einfach so durchs Internet senden muss…

Ich hab bei mir in der Garage auch einen TP-Link, genauer gesagt einen AC1350 - bei meinen Eltern steht der gleiche.
Zu Hause hab ich keine Chance, bekomme das Model 3 nicht ins Internet - bei meinen Eltern geht es.

Bei meinen Recherchen habe ich auf Reddit einen Thread gefunden in welchem auf eine Problematik mit bestimmten Chipsätzen hinweist - als ich die Router bzw. APs verglichen habe, fiel mir auch auf, dass der bei meinen Eltern aktueller ist.

Habe es dann aufgegeben und ne ausrangierte FritzBox hingedengelt, seitdem geht es.

TL;DR:
TP-Link & Model 3 = Meh

Gruß
Krabbe

Ich habe ein 1260E Set von AVM: avm.de/produkte/fritzpowerline/ Aber das 540E sollte es auch tun.
Funktioniert gut vom Haus in die Garage und versorgt von da den Garten und den Tesla mit WLAN.

So, seit 2020.20.12 habe ich jetzt das erste mal auch Probleme. An der WLAN-Konfig wurde nichts geändert, aber plötzlich kommt mein Model3 Nicht mehr ins WLAN.
Fehlermeldung: „IP Adresse konnte nicht erkannt werden. Bitte prüfen Sie DHCP Servereinstellungen“

Auch nach Restart des Routers keine Besserung.
Die Klassiker wie Reboot des Teslas habe ich natürlich schon versucht, ebenso löschen und neu anlegen des WLAN IM Tesla

Genau diese Meldung hatte ich dann, wenn der Router zum Kabelprovider ausgefallen ist. Dieser Router zieht auch auf WAN-Seite die IP per DHCP. Als ich diese Meldung hatte, war auch kein Internet über einen anderen LAN-Port möglich.

Der Router war defekt; wurde getauscht und dann hat es wieder funktoniert.

Martin

Hallo Herr,

o.g. Meldung kommt auch bei mir seit 2020.28
An der Infrastruktur im Hause würde nix verändert.

Das Auto meldet sich im Minutentakt im WLAN an und ab.
Da einmal ins Gast WLAN gehangen - geht es und zwar genau bis zum nächsten sleep des Autos.
Danach gleiche Symptome - egal welches WLAN (auch Hotspot am Handy, Gästenetz, …)

Wenn ich WLAN im Fahrzeug dauerhaft ausschalte, geht’s auch später wieder von selbst an und versucht sich wieder zu verbinden.

Soft-Reset halt auch nix.

Ich denke ich habe das Problem gefunden und würde dies hier gerne teilen:

Wie gesagt kam mein Model 3 nie ins Internet, wenn es sich hinter einem TL-R480T+ Load Balancing Router befand. Andere WLAN Clients hatten damit aber keine Probleme.
Wenn ich den Access Point in der Tesla Garage nicht mit der LAN-Seite des TL-R480T+ verband, sondern mit der LAN-Seite von einem der beiden Internet-Router ging’s ohne Probleme.

Ich hab’ mich jetzt nochmals mit der Sache beschäftigt und der einzige Unterschied war, dass die IP-Adressen hinter dem TL-R480T+ nicht vom Router, sondern von einem DHCP-Server auf einem Windows-Server im LAN verteilt wurden.

Wenn ich die AP’s aber mit der LAN-Seite der Internet-Router verband, kam die IP vom jeweiligen Router.

Jetzt habe ich testweise mal den DHCP-Server auf dem Windows-Server deaktiviert und den DHCP-Server auf dem TL-R480T+ aktiviert … und siehe da, der Internetzugriff hat sofort geklappt!

Fazit: Entweder hat Tesla eine Logik eingebaut dass die IP-Adresse nicht von einer anderen Quelle als dem Router kommen darf oder aber es ist ein Problem mit OpenVPN, dass dies verlangt.

Somit haben wir einen weiteren Checkpunkt bei WLAN-Problemen:
Bezieht der Tesla die IP-Adresse auch wirklich vom Router?
Wenn nicht, sind Probleme möglich.

Martin