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WLAN in der Garage (Unterverteiler)

Hallo Freunde,

vielleicht findet sich ja der eine oder andere Elektriker im Forum.
Ich habe vor eine Unterverteilung in der Garage zu bauen mit eigenen RCD, LS, usw.
Dafür werde ich wohl einen kleinen zweireihigen Feuchtraumverteiler verwenden, da ich vorhabe auch noch WLAN in die Garage zu legen zwecks OTA Updates.

Es gibt nun verschiedenste Lösungen. Aber ich denke eine elegante und einfache Lösung wäre eine Hutschienensteckdose + AVM Fritz!Repeater 600 zu nehmen. Damit ist der Repeater geschützt, der ja nun keine besondere Schutzklasse hat. Das CAT7 Kabel lege ich dazu vom Keller in die Garage in der Verteiler.
Ich bin mir da allerdings unsicher, ob die Tiefe im Verteiler ausreicht und dann die Tür noch zu geht. Der Fritz!Repeater 600 hat die Abmessungen (B x H x T): 63 x 63 x 30 mm (ohne Stecker).
Ich hoffe, dass da noch die 3cm noch Luft sind.
Verteiler könnte z.b. dieser sein: Hager VE212DN Kleinverteiler vector APV IP65 24PLE mit Rangierkanal kaufen | Elektro Wandelt
Leider fehlt da ein Datenblatt mit genauen (inneren) Abmessungen.

Klar gibt es andere Wege, aber die haben auch ihre Haken:

  • Outdoor Wlan Accesspoints brauchen meisten PoE, was einen extra PoW Switch erfordert. Oder man braucht ein extra Netzteil und muss Strom und Netzwerk dort hinlegen.
  • Andere Hutschienen-Accesspoints sind teuer und die halte ich nicht für besonders sicher (aus IT Sicht). AVM kümmert sich gut um die Geräte per Updates.
  • Man könnte den AVM auch in eine Steckdose außerhalb der Verteilers stecken (ungeschützt). Dafür ist das AVM Teil aber nicht konzipiert und würde auch dauerhaft die Steckdose belegen.

Vielleicht kann mir die Frage jemand beantworten oder hat sonst noch gute Vorschläge.

Es gibt auch PoE Injektoren, so einen kannst du hinter den switch hängen und dann am anderen Ende der Leitung ein PoE fägiges Gerät hängen. Ansonsten stehe ich vor dem selben Problem und frage mich auch, wie ich das lösen kann.

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PoE Injektion innerhalb des Hauses und dann in der Garage nur einen eleganten AP an das LAN Kabel. Den Zinnober mit Steckdose und Repeater im Schrank finde ich nicht elegant.

Der hier spielt ne Liga über dem FRITZ Consumer Krempel :yum::yum:

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Ich hab nen zusätzlichen AP Abzweigkasten aufgehangen, Steckdose rein und dann ne FRITZ!Box 4040 rein.

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Als ich 2017 WLAN in meiner damaligen Garage haben wollte, stand ich auch vor dem Problem, wie ich das Signal dorthin bekommen soll.
Ein LAN-Kabel verlegen schied von vornherein aus, da sich die Garagen auf der anderen Seite des Hofs befanden und wir nur zur Miete im ersten Obergeschoss wohnten.
WLAN-Repeater schied ebenfalls aus, da die Entfernung zu groß und zuviele Wände dazwischen waren.
Da wir aber den Stromanschluss in unserer Garage an unserem Stromzähler im Hausanschlusskasten hatten, kam ich auf die Idee, die Strecke mit einem AVM Powerline Adapter zu überbrücken.
Gesagt, getan:
Einspeisung vom DSL-Router im Wohnzimmer, und ein WLAN-fähiger Powerline-Adapter in der Garage in die Steckdose gesteckt.
Das Signal musste durch ca. 400m Stromkabel, zwei Fehlerstromschutzschalter, drei Leitungsschutzschalter und zwei Stromzähler. Eventuell musste es dabei auch noch von einer Phase auf eine andere überspringen.
Im Wohnzimmer startete das WLAN mit 300 MBit/s, in der Garage kamen davon immer noch 130 MBit/s an. Für den Einsatzzweck war das immer noch mehr als genug Leistung.

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Moderne Powerline-Adapter kommunizieren nicht nur auf den Phasenleitern, sondern auch auf Neutral- und Schutzleiter. Dadurch kommen die an vielen (bisherigen) Hindernissen vorbei.
Ist bei mir auch das Mittel der Wahl statt WLAN-Brücken aufzubauen.

Es gibt auch schöne PoE fähige Switche, da braucht kein extra Injektor angeschlossen zu werden. Rechtzeitig geplant kosten die kaum mehr als Switche ohne.

Ja wollte nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen, aber ja. Das wär das Nonplusultra.

Hast Du schonmal Powerline auf den Leitungen probiert wo ein E-Auto dran hängt & lädt?
Habe mehrere Adapter ausprobiert und nun mache ich wieder WLan per ESP32. Das ist wesentlich stabiler. :wink:

Was bedeutet du machst WLAN per ESP32? Der ist ja nunmal ein Wifi Fähiger Prozessor, da kommst du doch mit LAN nicht ran. Versteh ich grad nicht

musst nur das richtige Shield nehmen. :wink:

Z.B. Olimex ESP32-POE-ISO IoT Entwicklungsboard | Roboter-Bausatz.de

oder

Hatte bisher mit den 1260E von AVM keine Probleme, allerdings bisher nur mit Ladeziegel. Die Box kommt, sobald ein Elektriker Zeit hat.

da schau her, danke…mal wieder was zum rumbasteln, den ESP8266 und den ESP32 hab ich schon ein paar mal im Haus verbaut, Garagentorsteuerung, Poolpumpensteuerung, Presence detection aber sowas kannte ich noch nicht…

Du hast die Frage zwar an @Greyman gerichtet, jedoch antworte ich trotzdem, da ich genau so eine Kombination hatte.
In meiner Garage gab es nur eine einzige rote CEE16-Steckdose, sonst nix.
An diese CEE16-Steckdose hatte ich dann einen Verteiler angeschlossen, der 3x Schuko + 1x CEE16 als Steckdosen liefert.
An die CEE-Steckdose kam dann eine Box mit Stromzähler, FI Typ A-EV sowie Leitungsschutzschalter, an welcher dann der Tesla-UMC angeschlossen wurde, während in einer der Schuko-Steckdosen der AVM Powerline-Adapter mit WLAN steckte.
(Wenn der Verteiler hinter der Box angeschlossen worden wäre, hätte der zusätzliche Stromzähler sowie der FI das Powerline-Signal zu stark gedämpft, daher musste der Verteiler davor sein.)
Wenn man es ganz genau nimmt, dann war während des Ladevorgangs mit 3x16A die Phase mit dem Powerline-Adapter um die Stromaufnahme des Adapters „überlastet“.
Laut mehreren unabhängigen Elektrikern (zum Einen mein Konstrukteur der Unterverteilung in der Garage, zum Anderen der Haus- und Hof-Elektriker des Vermieters sowie einem Elektriker hier aus dem Forum) liegt die „Überlastung“ jedoch locker im Rahmen der zulässigen Toleranzen und ist noch voll „im grünen Bereich“.

Weder hat der Powerline-Adapter eine Auswirkung auf den Ladevorgang bereitet, noch hat der Ladevorgang die Funktion des Powerline-Adapters gestört.

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mit Powerline und einer separaten Phase (UMC) habe ich es nicht probiert.
Den Adapter (u.a. auch von AVM) hatte ich in der Zuleitung zur Tesla-Wallbox. Wenn der Tesla geladen wurde konnte man noch ein paar Bytes übertragen aber wenn der Leaf (1 Phase 6,6 kW) oder die ZOE (22 kW) geladen haben dann ging nichts mehr.

Meine Lösung die ich gerade installiere mit einer Verteilerbox aus dem Speicherfundus :upside_down_face:

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Wenn man sich die Preise für PoE Injektoren so anschaut, ist das ein teurer Spaß. Unter 100EUR hab ich noch nix gesehen.

Von welcher Kategorie Injektoren sprichst du? Es gibt sicherlich welche für über 100€, ich habe neulich einen Switch mitinkludiertem Injektor gekauft, der hat bummelig 15€ mehr gekostet als ein herkömmlicher 5 Port Switch.
Edit: hier mal ein Standard Injektor

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Ist halt mit Kanonen auf Spatzen schießen. Ubiquiti für 85 EUR (deine Wahl ist sogar recht günstig für Ubiquiti Geräte) + Injektor, da bist du schnell bei 200 EUR. Das für ein paar Updates hin und wieder?

Den Fritz!Repeater 600 bekommst du unter 40 EUR + REG Steckdose (15 EUR). Da bist du mit 55 EUR dabei. Dafür bekommst du noch nicht mal einen Injektor alleine.

Ansonsten bestimmt eine gute Lösung, aber für die Garage finde ich da übertrieben.

Ich spreche von Geräten mit Hutschienenmontage, damit man das im Verteilerschrank unterbringen kann. Garage ist ein Feuchtraum, da sollten Geräte entweder die nötige Schutzklasse mitbringen oder eben im Gehäuse auf der Hutschiene montiert werden können.

Sonst hätte ich den Fritz!Repeater auch einfach in eine normale Steckdose stecken können :wink:

Bei Reichelt hab ich jetzt einen für 80 gefunden: