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WKA für zu Hause

Ja, deren Angaben sind aus ewiger Entfernung, aus einem Meter ist das bei Wind ohrenbetäubend. Schwingungen haben sich im ganzen haus hörbar verbreitet. Man muss das also auf einem Mast setzen, mindestens 20 m entfernt von bewohnten Gebäuden. Das Argument war schlicht, so viel Wind ist ja selten und der macht ja auch Lärm. in der Nähe dürfte also niemand im Sommer mit offenen Fenstern schlafen, wenn es windig ist. Bei wechselnden Winden wird noch schlimmer, das Geräusch ändert sich permanent.

So geil sich das anhört, es taugt nichts für bewohntes Gebiet.

Die dB Werte mögen stimmen. Aber wenn das System ordentlich schafft, macht es zu viele Geräusche. so wird das nix.

Derzeit sind wohl grosse Windkraftanlagen auf dem Land die bessere Wahl.

OK, dB ist ja nicht immer alles, die Frequenz ist ja auch noch maßgeblich…

Schade jedenfalls, so ein „Miefquirl“ hätte wegen Deckung der Nachtgrundlast schon so seine reize … :wink:

MfG Rudolf

Auf jeden Fall. Winkraft im kleinem Massstab ist eine brillante Idee, da fast überall mit etwas Wind zu rechnen ist. Es gibt aber einige technische Probleme die gelöst werden müssen, um solche Systeme Massentauglich zu machen. Das zweite Problem ist ein kulturelles. Die meisten Menschen lehnen die Dinger ab weil sie hässlich sind und das Stadt- oder Landschaftsbild zerstören. Wenn jedes Haus so etwas ganz normal auf den Dach hätte, würde man das aus anderen Augen betrachten, dann währen plötzlich Häuser ohne hässlich. Energie erzeugen dort wo es gebraucht wird ist nie eine schlechte Idee. Es braucht aber manchmal viel Entwicklung um das Ziel zu erreichen.

Nee, ist eine besch… Idee, da halt „etwas Wind“ nichts bringt außer optischer Verschmutzung.

Hi, da sind wir wieder beim Grundproblem der Windkraft in D:

Da werden tolle Worte für nicht existierende Dinge erfunden, z. B. optische Verschmutzung oder Verspargelung.

Ist eben alles Geschmackssache, daher hieße der Satz korrekt:
„Mir gefallen WKAs nicht, daher halte ich das für eine besch… Idee“.

Cheers Frank

Unsinn! Der Satz wie ich ihn geschrieben habe ist in Bezug auf Kleinwindanlagen korrekt. Wollte ich was anderes ausdrücken, hätte ich was anderes geschrieben.
Und deine Uminterpretation von dem was ich schrieb ist völlig Schwachsinn. Denn ich bin ein großer Fan und Befürworter von Windkraft und finde WKA ästhetisch.
Aber natürlich richtige WKA und nicht so ein hektisch rotierender Spielzeugquatsch den manche unbedingt auf ihren Grundstück haben wollen um irgendwelcher Selbstversorgerideologie zu frönen.

Ich verstehe beim besten Willen nicht, warum immer wieder so viele Leute meinen Physik gilt für sie nicht:
P=… *v^3
Und die Abhängigkeit von v in Bezug auf Oberflächenrauigkeit der Landschaft und der Höhe über Grund

Im Prinzip soll natürlich jeder machen wie er will aber bei Kleinwindanlagen ist das Verhältnis von Nutzen zu allgemeiner Beeinträchtigung sehr schlecht weshalb sie bis auf Ausnahmen abzulehnen sind.

@ Helmut 1 +1000
Ich habe eine 2,3MW Anlage.
Die rechnet sich in Ca. 12 Jahren.
Mini WKA’S sind höchstens, aller höchstens dafür gut die Windrichtung zu bestimmen. Die rechnen sich nicht mal nach 50 Jahren. Machen Krach, Vibrationen und gehen zu schnell kaputt.
Sie sind das schlechteste Beispiel für eine Energiewende die wir alle wollen. Viel besser ist eine PV Anlage.

Der Selbstversorger Quatsch ist aber das eigentliche Ziel. Nichts kostet mehr Geld und Energie als Energie zu transportieren. Schon jetzt kostet der Transport ein riesen Batzen von den Stromkosten. Strom ist dadurch eigentlich viel zu teuer. Lokal erzeugte Energie kann man fast verlustfrei kurze Strecken transportieren. Mit Hilfe grosser Akkus kann man sogar einiges speichern, was bei regenerativer Energie wichtig ist, da sie nicht gleichmässig verfügbar ist.

Ich sehe ohne regenerative Energie, lokal produziert, massive Probleme und unerwünschte Abhängigkeiten. Solarkraftwerke in der Afrikanischen Wüste werden sicher nicht unsere Zukunft beleuchten oder wärmen und schon gar keinen Tesla laden.

Hmmm, du machst es schon wieder:
Nachdem du ausfallend und beleidigend warst setzt du wieder deine Meinung als allgemeingültigen Fakt…

Frank

Tja, das meinen so einige. Nur ist es halt volkswirtschaftlich ineffektiv. Vor allem in einer funktionierenden Gesellschaft in der bereits ein Netz besteht.

Unsinn! Und außerdem fällt der Transportpreis und steigt der Wirkungsgrad enorm dank HGÜ.

Warum der Strom so teuer ist für den einzelnen Haushalt ist ein Thema wofür man weit ausholen muss. Es liegt aber nicht an Technik und Physik des Transportes über weite Entfernungen.

Speicherung per Akku ist aber halt extrem teuer. Es ist um ein vielfaches billiger die bestehende Netzinfrastruktur der Umgebung zu nutzen und einen Energieanteil über etliche tausende Kilometer per HGÜ zu jagen und wieder zurück, anstatt örtlich zu speichern.

Sich in Abhängigkeit von Ländern zu begeben, welche eine mehrheitlich muslimische Bevölkerung haben ist natürlich ein typischer Exzess von schwachmatischen Gutmenschen. Der Löwenanteil von Solarstrom für Europa muss natürlich im Süden von Portugal, Spanien, Italien, Griechenland produziert werden. Die Erträge dort sind zwar im Winter nicht so gut wie noch weiter südlich in Afrika aber ausreichend. (Korrespondiert wunderbar mit höheren Windkraft Erträgen im Norden im Winter)
Einen gewissen Netzverbund kann es aber durchaus auch mit „feindlichen“ Ländern geben ohne das wir Europäer uns dadurch erpressbar machen. Im Gegenteil! Durch den weit höheren Verbrauch und die weit höhere Erzeugung wären wir gegenüber den nordafrikanischen Ländern in einer Position der Stärke beim Ausbau der Verbindungen durchs Mittelmeer.

Hmh, ja!
Ich verstehe was du meinst. Ich habe wohl eine ziemlich „kotzbrockige“ Art an mir gepaart mit arroganter Überheblichkeit. :frowning:
Es gibt aber halt auch viele Sachen die sind nun einmal Fakt gegeben durch Physik und wirtschaftliche Grundlagen. Da macht es meiner Meinung nach keinen Sinn in bester Sozialpädagogikmanier eine Konsenssuche zu beginnen.
Trotzdem kann das natürlich kein Grund beleidigend zu sein. Ich versuche mich zu bessern. :blush:
Gruß Helmut

Laut meiner Stromrechnung zahle ich etwas über die Hälfte für Netzkosten und irgendwelche Abgaben für Förderung erneuerbarer Energien und Schutz der Gewässer und Fische. OK, dann stopfen sich die falschen Leute massig Geld in ihre Taschen. Ich hab leider nicht den Luxus den Provider zu wählen. Bei den Netzleitungen geht das ja eh nicht. Ich finde nur das 0.2 CHF im Mittel doch schon reichlich teuer ist.

Europa sollte - und muss auch - enger zusammenwachsen. Leider ist der Tenor umgekehrt. Wir entfernen uns voneinander. Unsere Politiker labern den ganzen tag nur Scheisse. Schon die ganze Grichenlanddiskussion ist ein Hohn. Sowas muss einfach nicht sein. Sonnenenergie aus den Südeuropäischen Ländern, eine klasse Idee. Aber es ist wohl offensichtlich nicht lukrativ, zumal sich Spanien gerade zur Diktatur entwickelt. Deren neuen Gesetze sind absoluter Alarmzustand. Die können jetzt quasi ohne Rechtlicher Grundlage Leute inhaftieren. Einfach so, weil die Polizei das für richtig hält. Ein Mitgliedsland ohne Rechtsstaatlichen Grundlagen? Darf es einfach nicht geben. Dennoch, kein Kommentar von der EU.

EU , HGÜ, Spanien, Afrika , …
Bleibt doch mal beim Thema „WKA für zu Hause:bulb:

Ist nach heutiger Stand der Technik unbrauchbar.

So sehe ich das leider auch :frowning:
Vor ca. 2 Jahren habe ich mich mal viel mit dem Thema WKA für Zuhause beschäftigt, Herstellerseiten, Foren, Erfahrungsberichte gelesen.
Mein damaliges Ergebnis war: unbrauchbar!

Zuerst sollte man immer damit beginnen, eine Windmessung an dem geplanten Standort zu machen. Über 1 Jahr! Die Windstärke wird nämlich total überschätzt.

In den Foren, die ich gelesen habe, waren 99% der Besitzer total enttäuscht von dem Ertrag ihrer Anlage. Manche hatten nur 2-5 kWh/Jahr!
Der Einsatz von Photovoltaik wurde immer als um den Faktor 10-100 effizienter genannt.

Ich weiß nicht, ob sich in den letzten 2 Jahren da viel getan hat, aber ich befürchte nicht…

Denke private WKA sind da noch am ehesten sinnvoll, wo früher auch so Windmühlen standen . auch wenn sich das Klima und damit das Wetter und die Bebauung sicher etwas geändert hat, wäre das mal mein Ausgangspunkt.

So ab 100 Meter ist das sicher anders aber für so Bodenpropellor isses halt eng mit guten Standorten.

Unser Baugebiet hieß „Am Mühlenberg“. Wenn meine Nachbarn gebaut haben, lasse ich mal eine Windmessumg durchführen

Einsicht alleine reicht nicht.

An alle anderen: Danke für eure Inputs. Ich werde mein Geld lieber in weitere PV stecken, schliesslich ist es hier auch sehr sonnig.

Viele Grüsse, Raphael

Hmmm vielleicht gab’s ja da ja mal in vergangenen Zeiten eine Wassermühle :astonished: :laughing: Denke bei Wind gilt fast immer je höher je besser - das halt für Kleinanlagen ein grundsätzliches Problem.

Wenn auch etwas OT aber ne echt coole Windkarte http://earth.nullschool.net/#current/wind/surface/level/orthographic=-351.27,44.66,1024

Wenn auch etwas OT aber ne echt coole Windkarte http://earth.nullschool.net/#current/wind/surface/level/orthographic=-351.27,44.66,1024[/

Echt schöne Karte. Habe ich jetzt dauerhaft auf dem Handy.