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Wieso könnt ihr euch einen Tesla leisten?

Hi, hier mal eine Frage abseits der Norm und ja ich weiß, man fragt einem Mann nicht nach seinem Gehalt. Egal. Wer meine letzten 2 Threads kennt, wird auch sicherlich diesen verstehen.

Mich persönlich interessierts aber auch einfach. Den günstigsten Neuwagen von Tesla gibts momentan für 38k Geld. Die sog. „Mittelschicht“ kann sich das unter Umständen noch leisten, ab den weiteren Modellen wirds aber eng. Auch Normalverdiener hätten, wenn sie überhaupt Ansatzweise dazu finanziell in der Lage sind, Schwierigkeiten das M3 SR+ abzubezahlen.

Vom Model X/S braucht man gar nicht erst reden.

Daher möchte ich einfach mal völlig unvoreingenommen nach unvoreingenommenen Antworten Fragen: Wie leistet ihr euch einen Tesla?
Würdet ihr euren Verdienst als überdurchschnittlich beurteilen? Würdet ihr eure Arbeit als Überdurchschnittlich bezeichnen? Seit ihr Selbstständig, oder habt ihr vielleicht sogar einen Tesla als Firmenwagen?

Die Frage mag zwar etwas komisch wirken, ich als 20 jähriger Junge mit momentan noch geringen Verdienst find es aber interessant zu erfahren.

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Ich bin normal angestellt, aber in der IT wird eigentlich ganz gut bezahlt. Ginge es rein nach den Rentenpunkten dann ist mein Gehalt auch als überdurchschnittlich anzusehen. Ich habe jetzt 17 Jahre meinen Führerschein und es ist erst das zweite Auto das ich überhaupt kaufe. Autos lange zu fahren ist günstig. Zumal ich seit über 12 Jahren mit dem Zug zur Arbeit gefahren bin, was ebenfalls viel gespart hat.

Der Tesla ist auch für mich ein dicker Happen was die Kohle angeht, aber ich habe entweder das Geld für ein Auto oder nicht. Finanzierungen usw. mag ich nicht. Das Geld was jetzt für den Tesla draufgeht war auf Tages oder Festgeldkonten mit nahezu keinem Zins. Investierthätte ich es nicht,also hätten ohnehin 2-3 Prozent Realinflation jährlich dran geknabbert.

Zudem hatte ich recht früh Tesla Aktien, einen Großteil habe ich damals verkauft. Ca. ein Viertel des Preises geht auf solche Aktiengewinne zurück.

PS: Bin 35

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Das ist ein weites Thema. „Die Mittelschicht“ ist als Bevölkerungsgruppe definiert, die ein monatliches Nettoeinkommen von 1496 Euro bis 2804 Euro besitzt (Stand 2019). Man sieht schnell, dass je nach Lebensumständen das überhaupt nicht (mehrköpfige Familie in Mietwohnung in beliebter Großstadt) bis problemlos (Single in geerbter Eigentumswohnung in Kleinstadt) funktioniert.

Und es kommt viel darauf an wieviel einem ein Auto wert ist und was dann als verzichtbar angesehen wird. Ich kannte Berufsanfänger, die mehr als die Hälfte ihres Nettos für eine Fahrzeugfinanzierung aufwendeten und sich nichts mehr anderes leisten konnten, aber unbedingt die „fetteste Karre“ haben mussten. Das ist auch ok, jeder darf seine eigenen Prioritäten setzen. Kann aber problematisch werden, wenn sich die Lebensumstände ändern.

Es werden 45% aller Neuwagenkäufe (32% aller Grebrauchtwagen) finanziert oder geleast (Gfk Markstudie 2018) was bei derzeitigem Zinssätzen bei guter Bonität auch attraktive Konditionen bietet. Allerdings kaufen tatsächlich 55% ihre Neuwagen mit Barzahlung.

Tesla ist innovativ und beschreitet in vielerlei Hinsicht neue Bahnen, so dass die Käufer tendenziell offen und technikaffin sein dürften. Wenn ich die Sinus-Milieus heranziehe würde ich sie überwiegend in den Gruppen Expeditive (EPE) oder Adaptiv-Pragmatisch (ADA) einschätzen. Und diese sind tendientiell auch überdurchschnittlich verdienend.

In meinem Fall als Freiberufler war es schlicht auch eine betriebswirtschaftliche Entscheidung. Im Abschreibungszeitraum von sieben Jahren addieren sich alle möglichen Kostenersparnisse, Steuervergünstigungen und Förderungen, so dass es wirtschaftlich unvernünftig gewesen wäre sich bei dem sowieso fälligen Neukauf eines Fahrzeugs anders zu entscheiden. Auch bekomme ich ja die Umsatzsteuer direkt erstattet.

Auf Finanzierung/Leasing habe ich nach einigen Überlegungen letztendlich verzichtet, denn ich mag keine monatliche Belastungen und ständiges Denken an Leasingrestwertdiskussionen versaut einem (mir) sowieso die Freude an der Nutzung. Für den Kaufpreis habe ich einen einen kleinen Teil meiner Rücklagen genutzt, der unverzinst durch Bankgebühren monatlich weniger wurde.

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Ich arbeite auch in der IT und wurde Mal sagen, dass ich mittlerweile recht gut verdiene. Habe aber seit ich Tesla gesehen habe auf einen gespart. Und ja, die Zinsen wurden immer weniger, Immobilien zu teuer und da ich nicht jedes Wochenende für 200€ einen trinken gehen und auch sonst nicht so viele Ausgaben habe konnte ich mir das Fahrzeug dann nach vielen Jahren sparen leisten.
Neuwagen finanzieren finde ich ebenfalls nicht gut, da bei dem Preis zu schnell zu viel weg fällt. Okay, ein Tesla hat einen guten Werterhalt, aber dennoch. Ne. Entweder man hat das geld oder man hat es nicht. Wenn man unbedingt einen will dann muss man eben sparen oder in einer Position sein in der man einen Firmenwagen bekommt (aber auch dann kann man sich sicher einen so leisten).
Das ist meine persönliche Meinung. Es gibt sicher jemanden dem diese nicht gefällt und sicher auch viele die eine Finanzierung haben und glücklich damit sind. Ich wäre es nur nicht.

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Ich arbeite seit 43 Jahren und verdiene überdurchschnittlich, Kinder stehen auf eigenen Beinen.
Haus ist bezahlt und das Geld fürs M3 kommt aus Appleaktien :slight_smile:

Irgendwann muss man auch mal anfangen das Lebensersparte auszugeben :partying_face:

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Auf alles ein JA

Hier noch ein paar Buchstaben, weil es 20 Zeichen sein müssen…

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Zusammen mit meiner Frau ist unser Einkommen ausreichend, um ein Model 3 zu finanzieren.
Es ist unser einziges Auto und wir sparen auf der anderen Seite reichlich Betriebskosten, so dass sich die reinen Anschaffungskosten hier relativieren.

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Guten Morgen! Bitte benutzt gern auch mal die Suchfunktion. Brauchen wir zu dem Thema wirklich noch einen neuen Thread?
:point_right: Wie leistet ihr euch das Model 3?
:point_right: Umfrage - Model S Anschaffung: privat oder Firmenwagen?
:point_right: Umfrage: Wieviel verdient Ihr M3-Käufer?
:point_right: Welche Gehaltsklasse für Oberklasse
:point_right: Wie habt Ihr Euren Tesla finanziert ?
:point_right: … einfach mal selber suchen!

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Hier ebenfalls ITler. Je nachdem wo man guckt ist das schon überdurchschnittlich, aber ich bin erst 26, noch nicht lange mit dem Master durch und entsprechend ist das Gehalt jetzt noch nicht astronomisch.
Es reicht als dass ich es mir leisten könnte das MY LR über 5 Jahre zu finanzieren, hätte ich nichts gespart. Das würde ich aber nicht machen, weil es zu viel Anteil des Gehalts nur für das Auto ist und ich nicht so lange finanzieren möchte. Ohne zu gespart zu haben muss man ehrlich sein und zugeben dass das M3 SR+ eher vernünftig wäre.
Ich habe aber über das Studium ein bisschen Geld angesammelt und spare jetzt nochmal ein Jahr alles was geht, dann habe ich deutlich mehr als die Hälfte zusammen und kann den Rest entspannt und recht kurz finanzieren.
Das Geld meiner Freundin fließt da übrigens nicht mit rein.

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Aber es ist schon interessant, dass solche Fragen in regelmäßigen Abständen wieder auftauchen, da machen sich viele Leute Gedanken zum Verhältnis.

Bislang war es nicht so wichtig, denn als es nur schnöde Benziner gab, haben die vernünftig denkenden Leute eben einen billigeren Gebrauchten erworben und auf ihr Traumauto lockerer verzichtet.

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Das wird sich dann hoffentlich ändern.
Ich denke die Frage sollte lieber heißen „Warum wolltet ihr Euch einen Tesla leisten?“. Die TE-Frage kann man sonst nämlich analog in einem ICE-Hersteller-Forum posten.
Meine Devise war immer: nie einen Neuwagen kaufen :sweat_smile:

Stimmt. Ich hätte nie effektiv über 54.000 für ein normales Auto ausgegeben. Ein Teil des Aufpreises rechtfertigt sich durch Einsparungen, den anderen Teil bin ich gerne bereit zu zahlen, weil es eben ein Tesla ist.

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Der Haken ist, dass Du Dich als 20 Jähriger fragst, wie Du Dir so ein Auto leisten kannst: Ganz einfach indem Du sparst und in 10 Jahren wiederkommst. In der Zwischenzeit solltest Du nichts auf Kredit kaufen und Deinen Handyvertrag und das gewählte Handy Deinem Einkommen entsprechend wählen. Wenn Du erst einmal auf der Ausgabenseite größere laufende Posten hast (Kredite für Auto, Möbel, Reisen, etc.), dann wirst Du es nie schaffen. Leider verstehen das viele in deinem Alter nicht und kommen dann ein Leben lang nicht mehr auf einen grünen Zweig.
So ein Auto kann sich ein Mittelschichtler auch nur kaufen, wenn er im mittleren Alter angekommen ist und vernünftig mit seinem Geld umgegangen ist. :wink:

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Ich für meinen Teil sehe das als klassisches Bestandteil meiner Lebensmittenkrise :laughing:

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Das wäre die tragischere Erklärungsvariante. Als 20-Jähriger habe ich Autos für 500 Mark gefahren, Hauptsache ich konnte sie bar bezahlen. Allerdings gab es damals auch diese Lockfinanzierungsmöglichkeiten nicht, sonst wäre ich womöglich auch darauf reingefallen.

Arbeite auch in der IT, verdiene ganz gut und habe mein ganzes Leben „nur“ (immer jüngere) Gebrauchtwagen gekauft. Das M3 ist mein allererster Neuwagen mit fast 50, den ich mir nun geleistet habe. Dafür habe ich das meiste Ersparte zusammengesucht und ihn mir mal gegönnt, weil ich Tesla einfach „geil“ finde.
Meine Familie steht hinter der Entscheidung uns mal was zu leisten. Aktuell spart man ja viel Geld durch Lockdowns und Urlaubseinschränkungen.
Was nützt es das ganze Leben zu sparen, wenn man dann mit 65 vielleicht einfach umkippt?!
Carpe diem!

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Arbeite ebenfalls in der IT bei einem großen Automobilhersteller.
Dort bin ich schon immer sehr teure Firmenwagen gefahren, die mich teilweise über 600€ im Monat gekostet haben, daher ist jetzt der Schritt zum Tesla ein kleiner. Aktuell fahre ich einen Cayenne stinker :wink:
Ich werde aber trotzdem finanzieren da ich das ersparte Geld besser anlegen kann als das was an Zinsen flöten geht.
Unser Haushaltsnettoeinkommen beträgt Knapp 6000€ davon zahlen wir ein Haus ab und halt das Auto.

Hallo Kevin,

ich will dir nicht zu nahe treten, aber in deiner Situation solltest du andere Prioritäten haben, als ein hippes Auto zu fahren.
Ich fasse mal zusammen, was ich bisher so aus deinen Posts erfahren habe:
Du hast Model Y und Cybertruck vorbestellt.
Aktuell fährst du ein Auto, gekauft für 500€, obwohl du kein Auto brauchst.
Du kennst dich nicht mit Krediten aus, willst aber ein Auto für 60.000€ finanzieren.
Du sagst selber, dass du wenig verdienst.

Falls es wirklich dein Traum ist einen Tesla zu fahren würde ich:
-sparen, sparen, sparen
-versuchen nebenbei zu verdienen
-dir ausrechnen oder ausrechnen lassen, welche monatliche Belastung dein Budget hergibt
-ob später nicht noch andere Belastungen dazukommen? Hauskauf, Familie etc.
-darauf warten, dass es in 2-3 Jahren einen Gebrauchtmarkt für Tesla Model 3 gibt, die deinem Budget entsprechen.

LG
Niklas

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zum Leasing, würde ich auch nicht, ABER,
wäre ich aus DE, und sehe sowas:
https://www.rosier.de/sale/neuwagen-angebote-privat/peugeot/2020/peugeot-e-2008-im-privatkunden-leasing/

noch billiger kann man doch kaum Auto fahren? (da zahle ich ja für Service von gebraucht ICE mehr …)
oder wo ist der haken?

zum Thema " Wieso könnt ihr euch einen Tesla leisten?": überhaupt nicht, er gehört der Firma …

(edit: der Link ist der 1. beste den ich in 1/2 Minute google gefunden habe, soll nur ein Beispiel sein)

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Wir finanzieren die Hälfte vom Model 3, das aber auch gut möglich, da wir eine riesige PV Anlage haben und ich zumindest beim Arbeitgeber noch umsonst Strom tanken kann.

Wir müssen zwar noch unser Haus abbezahlen, aber bei einem Nettoeinkommen von über 6.000 Euro zu zweit ist es ganz gut möglich, zumal wir dank der PV mit Speicher ohnehin kaum Unterhaltskosten für das Haus haben.

Es kommt einfach auf die jeweilige Situation an. Wir sparen nämlich aufgrund der Umstellung auf zwei Elektroautos nun allein über 300 Euro Spritkosten im Monat. Dazu auch noch die Wartung und KFZ Steuer eingespart, was in Summe auch nochmal gute 100 Euro sind. Und wenn man dann mit 500 Euro finanziert, dann ist das denke ich in Ordnung.

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