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Wien bekommt "Tower of Power"

Hi!

Wien bekommt eine Zukunftstankstelle in der Innstrasse 27-29, 20. Bezirk.

Erinnert an die Tesla-Supercharger in California mit PV-Dach.

Nachdem dort wohl richtig viel Saft zu erwarten ist wird sich Tesla früher oder später überlegen müssen wie man die hohe Leistung abzapfen kann. In Stockerau ist seit einigen Wochen eine Ladestation mit 60A in Betrieb, aber selbst mit Doppellader bekommt man bestenfalls nur 32A in die eigenen Akkus - eigentlich peinlich das an solchen Stationen selbst der Renault Zoe schneller laden kann als wir!

ots.at/presseaussendung/OTS_ … kunft-bild

w24.at/Strom-vom-Tower-of-Power/804122

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Elektronisches Fahren, soso :slight_smile:

Zudem frage ich mich, wieso die Windturbine mit dem dazugehörigen Turm im Süden der PV-Anlage steht und diese somit öfter mal ordentlich verschatten wird.

Ansonsten sicherlich eine tolle Sache!

Toll… Und Tesla liefert dann die Supercharger + pufferbatterie damit dann auch wirklich ALLE Fahrzeuge " schnell" geladen werden können ( das ganze dann in 4 Tagen installiert für ca1:50 der Kosten) :wink:

Zu mal i8 und r8 e auf dem bild sind [emoji23]

Folgende Mail habe ich heute an den zuständigen Herren versandt nachdem er mit vorher freundlich geantwortet hat.


Sehr geehrter Herr

Als Bauzeit waren 2013-2014 angegeben.

Heute vorbeigefahren.

Wurde das Projekt gecancelt ?

Mit freundlichen Grüßen


Sehr geehrter Herr

Danke für Ihre Anfrage. Nein, Tower of Power ist nicht gecancelt. Aufgrund der Tatsache, dass 90% von unseren Kursteilnehmern gebaut werden und wir uns dementsprechend nach deren Verfügbarkeit und Stundenpläne (Ferien, etc.) richten, kann es durchaus zu Verzögerungen kommen. Wir sind aber zuversichtlich, 2015 zumindest den Teilbetrieb aufnehmen zu können.
Liebe Grüße


Sehr geehrter Herr

Danke für die Antwort.

Wenn die Station up to date sein will, muss eigentlich zumindest ein Supercharger errichtet werden.

Typ 2 22 - 43 kW
Chademo 50 kW
Combined Charging 43 kW
Supercharger 120 KW

Wissen Sie schon mehr über die technische Ausstattung ?

Mit freundlichen Grüßen

Klasse :unamused: wenn „die“ Mitreden werden da 6 x 32A einphasig aufgebaut … und zwei 20KW CCS …

Oh bitte nicht in paar Jahren muss BMW auch drei Phasen laden wenn sie größere Accus haben

Ja das der Tesla keine Quad-Charger Option hat is schade, zumal das eben der ZOE einfach so kann.

Um wirklich zukunftsweisend zu sein müsste das da auch mit Kreditkarte bezahlt werden können.

Zoe MUSS das wegen des kleinen Akkus können, weil auf Langstrecke niemand auch noch unnötig lange warten will, wenn er schon alle 150 km anhalten muss.
Tesla deckt mit der Reichweite schonmal einen viel größeren Teil aller gefahrenen Strecken ab. Da hat man entweder mehr Zeit zum Laden, oder aber noch genug im Akku, sodass nur wenige kWh nachgeladen werden müssen.
In der alltäglichen Fahrpraxis merkt man schnell, dass man keine 4 Lader braucht, meistens nichtmal den Doppellader.

Das steht in Wien schon an den Stadtrand Schildern der A2: „Wien ist anders“ :cry: :wink:

naja der Zoe ist mit seinen 200km doch voll dabei, bei allen andern. Und wieviele der Konkurenz können das? Der I3 lädt ja nicht mal mit allen Phasen bei Type2 32A…

Elektroautos im allgemeine sind auf der Langstrecke Suboptimal da das laden einfach länger geht. Auch der Tesla muss irgendwann auf der Langstrecke nachladen und dann wartet er noch länger, wieso brauch denn der Tesla keine 63A? Weil es supercharger gibt? Es stimmt zwar das auf den hauptverkehrsrouten mittlerweile oft einer steht, aber nicht jeder bewegt sich auf ihnen. Und in so einem Fall währe es doch verdammt gut nur 2 Stunden auf eine vollladung zu warten anstatt 4. Genauso wie der Doppellader praktisch ist wenn man ihn mal auswärts und nicht über nacht laden will.

Brauche ich das jeden Tag? Nein, aber die wenigstens fahren jeden Tag ‚Langstrecken‘. Somit sind wir zukünft alle mit der I3 variante zufrieden.

Die Auslegung der maximalen AC Ladeleistung ist immer ein Kompromiss zwischen Preis, Bauraum, Gewicht, Kühlung im Auto, sowie der Verfügbarkeit der entsprechenden AC-Quellen. Jeder will immer mehr von allem, bis er die Nachteile sieht.

Bei goingelectric zähle ich in Europa 7140 mal Typ2 mit 22kW, aber nur 211 mal Typ2 mit 43kW. Ich habe also an <5% der Ladesäulen einen Geschwindigkeitsvorteil.

Die Supercharger Dichte ist mancherorts so hoch, dass einige Tesla-Fahrer in diesen Regionen mittlerweile den Doppellader für verzichtbar halten.

Das klingt jetzt aber schon sehr nach schwarz oder weiß.

Entscheidend ist, wieviele km von den meisten Leuten AM STÜCK zurück gelegt werden. Also fahren ohne Unterbrechung, sodass ein Ladestop (egal wie schnell) verzögernd wirken würde. Und da decken die 350-400 km einen größeren Teil, als die 150 km ab.
Auch wer 1000 km in den Urlaub fährt, fährt nicht am Stück sondern mit Pausen. Und vorzugsweise nicht durchs Grüne, sondern auf den erwähnten Hauptverkehsrouten (daher die Staus zur Urlaubszeit :wink: ). Und genau da greift der SuC sehr sinnvoll ein.

Sicher, für die CEE125 im Industriegebiet um die Ecke wären auch 8 Lader im Auto toll… aber wievielen nützt das am Ende?

Eine Umfrage unter den Fahrern würde zeigen, wieviele schonmal wie oft einen Vorteil durch 4 Lader gehabt hätten.

Natürlich habe ich das überspitzt dargestellt, aber nur weil du dir viele scenarien vorstellen kannst wo du nicht mit 63A laden musst heisst es nicht das es diese nicht gibt. Fakt ist, mit Typ2 63A kann man schnller laden und schneller laden ist gut.

Ich hätte z.B. ne CEE 63A Steckdose im Keller, die nützt mir im Augenblick nichts. Da ich meist über Nacht lade ist das auch nicht schlimm. Bis auf das eine mal als ich zu lang im Ausgang war und somit mein Auto am Morgen nicht geladen war. Da währe es nicht schlecht gewesen.

Auch gehe ich ab und an ins Engadin in die Ferien. Ich komm da locker hin und mit langsam fahren sogar zurück. Aber wenn ich ne Woche da bin muss doch schon was in St. Moritz nachladen. Da ich mich sonst nicht oft in St. Moritz selber aufhalte ist es also auch Wartezeit da. anstatt 2 Stunden auf Halb voll zu laden würde dann eine reichen… falls die dann auch ne Steckdose dafür hätten…

Schlussändlich währe es also einfach unkomplizierter, die allgemeine akzeptanz von Superchargern zeigt das das schnell laden ne gute sache ist, dies auch mit dem anerkannten standard zu können ist sicher nicht schlecht. Das irgendeine Umfrage hier zeigen würde das dies viele nicht brauchen würde ist genau wieder ein anderes schwarz weiss denken. Ich brauchs nicht, also brauchts niemand. Es gibt keine Typ2 63A Steckdosen, braucht keiner. Und schwubs sind wir wieder im Nieschenprodukt denken. Anders herum was schadet dir die Möglichkeit mit 63A zu laden? Auch ist die Aufrüstung auf 32A schon fast unverschämt teuer. deshalb wage ich zu behaupten Tesla verdient da nicht schlecht dran.

Um sich durchzusetzen muss Elektromobilität, einfach und Praktisch sein. Schnelles und einfaches ‚tanken‘ gehört da dazu. Niemand will lange Warten und niemand will 11 verschiedene RFID kärtchen 2 Schlüssel und die Telefonnummer der Sekretären von Tesla Italien (um die ital. Karte zu kriegen) um tanken zu können.

Mit 2 Ladeports würden 4 Lader durchaus Sinn machen :slight_smile:

1450€ für einen 11 kW Lader finde ich jetzt nicht soo schlimm. Ist ja echte hardware.
Da würde ich mich über andere Hersteller, die extra €’s verlangen um künstlich abgezogene Reichweite aus dem eh vorhandenen Akku freizuschalten, eher aufregen…

Zu denken: „Ich brauchs nicht, braucht keiner“, ist engstirnig. Das stimmt.
Aber Ressourcen für eine Option bereit zu halten, die vielleicht 1 von 100 braucht/wählt, ist auch nicht sinnvoll…

Da gebe ich Dir uneingeschränkt Recht. Aber die Probleme beheben sich nicht durch mehr Ladeleistung, sondern sinnvollere Infrastruktur. Wenn wir dann die 200 kWh Batterie für 1000 km haben ist es auch nicht mehr praxisnah, diese unbedingt in 2 Std voll haben zu müssen. Auch wenn es sicher wieder einige gibt, die dann gerne 1500 km ohne lange Unterbrechnung fahren wollen.

Die Zukunft liegt beim DC-Laden. Sprich Ladegeräte vor Ort, anstatt denkbar ungünstig im Auto wo sie während der Fahrt genau genommen nur Ballast sind und überhaupt gar nicht gebraucht werden. Es sollten also keine Typ2 63A AC Säulen oder sowas aufgestellt werden, sondern ein vernünftiger DC-Standard gefunden werden.
ZOE kann nur deshalb 63A, weil der Umrichter in Verbindung mit der Motorinduktivität als Quasi-Schaltregler zweckentfremdet wird. Es braucht also keine zusätzliche Hardware.

Ich lese die Zahlen anders. An über den Daumen gepeilt 3500 Ladepunkten kann ein Tesla mit 2 Kabeln insgesamt 43kW zapfen. Damit wäre auch gleich das Problem gelöst, dass manche lieber ein Kabel rechts statt links hätten. Irgendeinen Fortschritt muss sich Tesla ja für die Zukunft vorhalten. Warum sollten sie nicht für Model 3 ein aktualisiertes Ladegerät mit 22kW bauen und dann optional 2 davon pro Auto anbieten? Dann können sie auch gleich die SuC-Gehäuse weiternutzen und einfach die 11kW-Geräte durch 22kW ersetzen.

Gibts einen Hersteller, der das billiger anbietet? Brusa und BMW wollen für 3,7kW schon mehr als Tesla für 11kW.

Sorry wg. OT: Bitte kein Ladeport rechts. Wenn ich z.B. in einem Parkhaus oder in einer Garage rückwärts an einer Wand parke habe ich keine Chance den Port rechts zu erreichen. Links sollte immer genug Platz sein, weil ich ja auch auf der linken Seite aussteige.

Das war ja zusätzlich gedacht. Also zwei Ports (links und rechts) an je zwei Ladern um beide Seiten einer 2x 22 kW Säule nutzen zu können, sofern man gerade so eine Suäle hat, beide Ports frei sind, beide Kabel ansteckbar sind, die Karte (der Vertrag) beide Seiten frei schalten kann… dann bekommt man die gewünschten 44 kW :slight_smile:

Gut, so macht das Sinn. Ich erinnere mich nur an den Thread (ohne dass ich den wieder ausgraben möchte), wo diskutiert wurde, dass der eine Ladeport lieber rechts statt links sein soll. Mit jeweils einem Ladeport an beiden Seiten wäre man aber maximal flexibel und würde allen Umständen und Bedürfnissen gerecht werden.