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Wie weit ist Tesla der Konkurrenz voraus?

Wie viele Jahre Vorsprung hat Tesla

  • Wenn die etablierten Hersteller erstmal loslegen ist Tesla am Ende
  • Keinen Vorsprung
  • 1 Jahr
  • 3 Jahre
  • 5 Jahre
  • Einen kompletten Modellzyklus
  • Mehr als einen Modellzyklus

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Nun kommen ja die ersten s.g. „Tesla Killer“ in die Verkaufsräume und jetzt kann man relativ gut einschätzen wie weit Tesla allen anderen voraus ist.
Was ist Eure Meinung wie weit Tesla den anderen voraus ist und warum

1 Like

Ich bin der Meinung, dass Tesla mehr als einen ganzen Modellyklus voraus ist. Deutlich wird das nach meiner Auffassung nach an dem Umgang mit dem Bauraum und der wohl extrem hohen Leistungsdichte die Tesla bei Akku und vor allem beim Antrieb und der Peripherie hat.

Das SUC Netzwerk an für sich rundet die Angelegenheit ab, wobei dies ja innerhalb relativ kurzer Zeit ordentlich ausgebaut wurde und das somit auch von anderen Herstellern in dieser Zeit gemacht werden könnte.

.

mMn ist tesla erst da „am ende“/ oder vor der übernahme, wenn die alternativen nicht nur die autos haben, sondern auch das SC-netz.
die tesla-alternativen sind sicher eine, was die qualität des auto´s selber betrifft und auch sicher besser. aber solange es dieses tolle ladenetz nicht gibt, sie die super-mega-porsche-&-co-alternativen keine echten :exclamation:

ich denke also: tesla ist 3 jahre vorraus . was deine umfrage hier betrifft :smiley:

Es muss nicht jeder Autohersteller ein eigenes exklusives Ladenetz haben. Es gibt ja schon einige gute Anbieter mit vielen eigenen Stationen und tausenden Roaming Partnern, mit denen muss sich die Autoindustrie zusammenraffen und Modelle ausarbeiten. Da spreche ich jetzt gar nicht von kostenlosen Modellen, sondern von fairen Modellen.

Wenn, dann sollte man evtl. von Hersteller bzw. Modell zu Modell entscheiden.

-Reichweite
-Ladeleistung
-Motorisierung
-Langlebigkeit/Garantie/Degradation
-Service/Updates/Features -> auch Schnelligkeit der Updates/Patches
-Preis/Leistung
-Bedienkonzept/Usability im Fahrzeug sowie evtl. App/mobil
-Platzangebot innen
-Platzangebot Frunk/Kofferraum
-Service und Reparaturen bzw. Servicenetz/Ersatzteile bzw. geschulte MA

Ja, aber alles muss quasi neu erschaffen werden. Die aktuelle Lage ist hier nicht ausreichend wenn da irgendwo ein Trippellader steht.

Diese müssten schnell an sehr vielen Stellen CCS Lader mit über 100 kW Ladeleistung und dann 8-20 Stück pro Standort! Ob das allerdings in unseren umliegenden Ländern in den nächsten Jahren klappt, da bin ich sehr skeptisch!

Mit Tesla kann ich jetzt nach Spanien in den Urlaub fahren, mit dem Porsche?
Ich denke 5 Jahre sind hier anzusetzen.

Natürlich kann man so eine Aussage nicht verallgemeinern und auf alle Produkte gleichermaßen beziehen. Sicher kann Daimler Autos besser bauen als Tesla. Sicher hat Daimler theoretisch ein besseres Netz an Service. Bei BMWi ist aber auch nicht gleich jeder Standort geeignet.
Was aber gerne gemacht wird auch von mir ist, etwas von z. B. Daimler zu nehmen wo es weder Preis noch Stückzahlen gibt und mit einem Produkt zu vergleichen das es jetzt schon seit 2012 gibt.
Für mich wird es ein spannendes Rennen.

Ich habe mal vorsichtig für „1 Jahr“ gestimmt, denn Tesla ist „der Konkurrenz“ eigentlich gar nicht so weit voraus.

:open_mouth: Oh, Proteste der Tesla-Fanboys…

… aber lest mal weiter.

Das wo Tesla weiter ist, sind die Akkus, deren „Verpackung“ und das Ladenetzwerk. Letzteres könnte relativ schnell von anderen Firmen nachgemacht werden. Ionity geht bereits in diese Richtung, ist allerdings auf Europa beschränkt.
Den Vorsprung im Akkubereich könnte „die Konkurrenz“ mit einigem Willen und etwas Geld in etwa einem Jahr locker aufholen. Konjunktiv deshalb, weil sie es zunächst mal wollen und richtig anpacken müssten. Eine so exklusive und enge Bindung wie zwischen Tesla und Panasonic für die Akkus ist derzeit zumindest offiziell (noch) nicht gewollt bei anderen Firmen.
Dann müssten die Akkus noch so gut im Fahrzeug integriert werden wie bei Tesla. Dazu kommen die vielen anderen Dinge (Motoren, Umrichter, Ladegeräte usw.), die in einem Tesla derzeit einfach kompakter untergebracht sind und damit größere Freiräume für Laderaum lassen.

Aber blicken wir mal nicht nur auf die deutsche Konkurrenz. Die Koreaner bringen derzeit gerade Modelle im Kompaktwagenformat, die ähnliche Reichweiten und Ladeleistungen wie Tesla bieten! Dazu kommen dann noch Komfortmerkmale im Fahrzeug, die noch nicht einmal Tesla bisher bietet (allerdings jederzeit via OTA nachrüsten könnte). Dazu gehören einige Navigations-Features genauso wie Integration von Android Auto oder Apple CarPlay. Vielleicht schauen hier nicht viele über den Tellerrand (und die Kia- und Hyundai-Videos von Bjorn Nyland), aber es gibt dort so einige Sachen, die etwas nutzerfreundlicher sind.

Kurz zusammen gefasst: Tesla bietet derzeit das beste Gesamtpaket. Je nach persönlichen Vorlieben/Anforderungen kann dies allerdings auch für Modelle der Konkurrenz gelten.

Vorsprung? Welcher Vorsprung? :wink:

Zusätzliche Anmerkung: „Konkurrenz“ sehe ich bei den derzeitigen Lieferengpässen im Prinzip gar nicht. Derzeit sind es einfach weitere Marktteilnehmer, die zur Erweiterung des Marktes der Elektroautos führen.

Soweit ich weiß, werden derzeit alle produzierten E-Autos auch verkauft (und die Kunden warten sogar ungeduldig darauf).

Man darf eines nicht ganz vergessen, ich kann mich noch daran erinnern als der KIA Soul groß angekündigt wurde. Letztendlich sind die Autos nur in genau den Stückzahlen verfügbar wie sie benötigt werden um den Verbrauch in der Flotte zu senken.
Ich kann aktuell außer bei Renault und Nissan nicht wirklich erkennen dass auch Stückzahlen hinter den Autos stehen. Denn diese Stückzahlen gehören eben auch dazu. Tesla verbrennt gerade viele Ressourcen um die Stückzahlen nach oben zu fahren. Damit könnten die auch weiter Autos entwickeln die dann nur in homöopathischen Stückzahlen auf den Markt kommen.

Von daher muss man auch sehen dass viele Autos vielleicht schnell auf den Markt geworfen werden aber die Stückzahlen einfach nicht groß genug sind und die „Bewerbung“ auch nicht immer so abläuft.

Da Tesla momentan alle Ressourcen auf die M3 Produktion zu konzentrieren scheint, ist für mich spannend, wie es mit S und X weitergeht.
Momentan würde ich sagen, mehr als einen Modellzyklus. Aber dafür müssen sie am Ball bleiben. In letzter Zeit ist es ruhig geworden rundum Weiterentwicklung der o.g. Modelle.

Du magst ja noch so sehr Fanboy sein, aber solche Kommentare sind einfach nur überflüssig und provozieren nur. :frowning:
Auch als Fanboy kann man sich mit Provokationen zurückhalten :wink:

Œ

+1

hunderttausende fahrende Fahrzeuge mit mehreren Milliarden km Felderfahrung und einer länderübergreifenen eigenen Ladeinfrastruktur.

Diesen Vorsprung gilt es für die Konkurrenz einzuholen. Jedes Auto, jeder Hersteller wird daran gemessen werden.

Dies in eine Zeitangabe zu fassen? Mir fehlt die Glaskugel :question:

Freundlicher Hinweis: Potentiellen Widerspruch zu deiner Meinung gleich am Anfang mit einer ausgelutschten Totschlag-Phrase abzukanzeln, ist kein guter Stil und stimmt nicht gerade freundlich, den Rest deiner Analyse wohlwollend zu lesen… Wie auch immer, ich würde mich freuen, wenn es richtig echte Konkurrenz zu Tesla gäbe, und ich sehe, um mein Fazit mal vorweg zu nehmen - jetzt endlich ein paar ernsthaftere Ansätze als das Clown-Mobil i3 oder umgebaute Golfs.

Da ist es Dir schon ein bisschen selbst gedämmert, dass der Anfang vielleicht nicht so toll gelungen war? :wink:

Du bist also der Meinung, die anderen Hersteller könne das fast weltweite SuC-Netzwerk mit Ladeleistungen jenseits von 100 kW (dem Minimum für Fernreisen) selbst oder auf staatliche (=Steuerzahler-)Kosten in weniger als einem Jahr nachbauen? Was begründet diese Meinung?

Damit hast Du eben selbst gesagt, dass das nicht innerhalb eines Jahre geschehen wird. „Wir könnten ja gaaaanz toll und gaaaaanz schnell wenn wir wollten, und irgendwann wollen wir bestimmt auch, vielleicht sogar schon nächstes Jahr“. DAS höre ich nun schon seit 5 Jahren. Was nicht beweist, dass es nicht mal soweit kommt, aber das glaube ich aufgrund der Vergangenheit erst, wenn ich es sehe. Und machen wir uns doch nichts vor: Ohne den Druck, den Tesla gegen Mercedes, BMW und Co aufbaut, würden die gar nichts, nulkommajosef, nada, aus sich heraus machen, und uns noch in 100 Jahren mit stinkenden und lärmenden Verbrennern belästigen.

Ganz genau. Auch dies wird nicht innerrhalb eines Jahres geschehen. Tesla macht das nun schon seit 5 Jahren und verbessert sich stetig.

Hier stimme ich Dir zu. Konkurrenz für den Massenmarkt (und den wollen wir für E-Autos doch) weltweit sehe ich schneller aus Fernost kommen. Da gibt es ja jetzt schon z.B. den Ioniq. Größtes Manko auch hier: Ein den SuCs entsprechendes Ladenetz aufzubauen wird deutlich länger als ein Jahr dauern. Hier hat die deutsche Industrie-Lobby ganze Arbeit geleistet und u.a. durch ein rechtliches Dornengebüsch den Fortschritt um viele Jahre gebremst.

  1. SuC
  2. SuC
  3. SuC
  4. Erfahrung bzgl. E-Autos (Verbrennerfahrung ist nur die halbe Miete)
  5. Antriebs-, Akku- und Lade-Technologie

All das kann man aufholen, und ich begrüße den iPace und den EQC (obwohl beide schwachsinnige Pseudo-Kühlergrills haben. Weg mit dem Quatsch!) und den Ioniq und die gute alte Zoe (bei der muss noch mehr gehen) etc.

Aber es muss ein Ladenetz her, und die Preise müssen weiter runter. Auch wenn mir die freundliche Tesla-Dame in den USA gesagt hat, sie sehen keine Rückgang der Nachfrage für das Model 3 weil sie zur Zeit nur die hochpreisigne Varianten liefern, so glaube ich doch, das Model 3 wird erst richtig durchstarten, wenn es das sagenumwobene 35000 $ Model (für dann 40000 Euro) gibt. Aber auch hier ist Tesla in den nächsten 2 Jahren besser aufgestellt als die deutsche Konkurrenz und müsste da eher Korea und Japan fürchten.

Ich glaube schon, dass die „deutschen“ könnten wenn Sie dürften, unsere Ingenieure sind bestimmt fähig ein konkurrenzfähiges Auto zu konstruieren - ich fürchte aber die Konkurrenz sitzt in den eigenen Reihen - sprich der Verbrenner darf nicht zu schnell düpiert werden - man stelle sich vor ein Audi E4 zum konkurrenzfähigen Preis mit Model 3 Technik - wer soll dann noch einen konventionellen A4 kaufen - auch wäre die Kapazität schlicht nicht vorhanden - hier sehe ich den Hauptvorteil von Tesla - sie müssen nicht auf die Verbrenner Konkurrenz aus dem eigenen Konzern Rücksicht nehmen…

@George
Astrein auseinandergepflückt und analysiert…2 thumbs up

Ist schon vieles geschrieben, dem ich zustimme. Es gibt halt mehr als eine Antwort!

  1. Ich fahre ein 2013 Model S. Die Technik ist von 2012, aber rechnen wir mal wohlwollend die 5 Jahre beim E-Antrieb seit EU-Start. Es gibt immer noch keine langstreckentaugliche, elegante Limousine mit 5 Sitzplätzen, und es ist auch nichts angekündigt. Statt dessen e-SUVs.

  2. Im Jahr 2014 begann Tesla mit der Errichtung der Gigafactory, zwei Jahre später startete die Zellproduktion. Damit war der Zugriff auf die wichtigste Ressource eines E-Autos gesichert. In Deutschland diskutiert man 4 Jahre später immer noch, ob man dermaßen viel Geld für eine Zellproduktion in die Hand nehmen soll. Randnotiz: Eine Gigafactory kostet so viel wie die Entwicklung eines neuen Dieselmotors. Bisher hat man lieber Dieselmotoren entwickelt, das erschien als eine sichere Sache. Aber vielleicht geraten hier die Dinge bald (2019?) in Bewegung. Also wohlwollend gerechnet 5 Jahre bei der Zellfertigung hinterher.

  3. Ladenetzwerk. Wird seit 2013 in Europa ausgerollt und seit dem konstant weiter ausgebaut. Ionity geht gerade an den Start, muss aber noch Tempo aufnehmen. Also 5 Jahre beim Ladenetzwerk.

  4. Connected Car mit Navi, SuC-Zugriff, Internet, Spotify, Over-The-Air Updates. Langer Rede kurzer Sinn: Mindestens 5 Jahre beim Connected Car.

  5. Autonomie. Ich tue mich schwer zu bewerten: Sind Autos auf der Straße wichtiger? Genaue Karten? Ist Tesla Vision zukunftsträchtig, wo alle anderen Lidar einsetzen? Je nachdem fällt ein anderes Urteil.

Wo Tesla aufholen muss, ist Customer Experience! Dichte und Kapazität des Service-Netzwerks, Ersatzteilversorgung, Reparaturkosten.

was ich ja nicht verstehe:
das Hauptproblem/Kosten/USP der EVs ist ja die Reichweite vs Akku Kapazität.
90-100kwh scheinen so momentan der vertretbare sweet-spot zu sein. Daher verstehe ich überhaupt nicht warum jetzt alle (vor allem De-OEMs) mit aerodynamisch suboptimalen SUV-Schrankwänden (EQC/iPace/Audi) um die Ecke kommen, die wissentlich einen deutlichen Mehrverbrauch haben und somit die Reichweite sinken lassen.
Es kann mir keiner erzählen, dass die Ingenieure das nicht besser können…
Das zweite sind die Ladegeräte: 2-phasig 16A?? wenn sowieso 3 Phasen verfügbar sind? das versteh ich nicht…
Von mir aus ist TM mehr als 1 Modellzyklus ahead!