Wie weit ist Tesla der Konkurrenz voraus? (Teil 2)

Der VW-Konzern hatte Mitte 2020 einen Schuldenstand von 376 Mrd. €.

Edit: Sorry, da ist eine Paywall. Nehmen wir lieber den Geschäftsbericht 2020, da sind es 368 Mrd. € (runterscrollen zur Bilanz):

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Und wo genau ist das Problem?

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Dann schlag beim Roadster 2020 zu.

Dann sollte ja der Roadster 2020 kein Problem sein.

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Wer so hohe Ansprüche hat, dem kann mans auch nicht Recht machen. Die Schönheit liegt schließlich im Auge des Betrachters. Dein Logo sieht auch erstmal aus wie ne Weihnachtsgans, erst bei näherem Hinsehen wird so eine Art Pinguin draus. :wink::grinning_face_with_smiling_eyes:

Immerhin ein vollwertiges und noch bezahlbares M 3 Cabrio, die Farbe liesse sich noch ändern. Wer die Tacken hat kann sich auch nen schönes Ferrari Restomod BEV basteln. Doch wie siehts da mit der Technik und dem Unfallschutz aus. So gesehen kein schlechter Kompromiss, immer noch besser als ein ID3 Cabrio an Werk. :grin:

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Ich hänge mich mal aus dem Fenster… nach 2030 verkauft Tesla gar keine Autos mehr.

„Alltagsautos“ werden nur noch als „use as a service“ laufen. Das kann ich mir auch für den Semi vorstellen.

Die Autos werden über ihre Lebenszeit mehr Geld einfahren als man mit Verkauf und Service erwirtschaften könnte.

Für den Nutzer wird es günstiger und flexibler sein. Einige werden sich noch den Luxus leisten ein eigenes autonomes und gemanagtes Fahrzeug zu halten.

Warum ich das glaube?

Wenn FSD nicht aufgeht, dann wird Elon Musk das Thema schnell langweilig werden und Tesla wir von einem anderen Hersteller übernommen. Dann ist Tesla sowieso Geschichte.

Die Vorbereitungen wie Supercharger, OTA, wenige Servicecenter, wenige Konfigurationen, pflegeleichter Service, standardisierte Fertigung und reduzierter Innenraum sind für mich eindeutige Indizien, dass der „individuelle Nutzer“ nicht das Ziel ist.

Versicherungen, Verkehrsplaner, Stadplaner etc. werden drauf drängen nur noch autonome Fahrzeuge auf den Straßen zuzulassen. Weniger Autos, weniger Unfälle…

Ich glaube auch, dass Länder wie China oder Ballungsgebiete in den USA den Trend setzen werden. Bei uns muss man sich nur das Ruhrgebiet zur Rushhour ansehen. Innerstädtische Flächen werden bei ungebremstem Bevölkerungswachstum für Verkehr, insbesondere auch dem stehenden Verkehr, pro Quadratmeter unbezahlbar werden (siehe Parkplätze in Tokio und Kei Cars).

Wir werden eine Mobilitätswende erleben, die wir uns wahrscheinlich heute noch nicht wirklich vorstellen können.

Und Tesla sind aus meiner Sicht die einzigen die heute dazu schon einen Plan in der Schublade haben.

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„Bullishe“ Tesla-Analysten (Steven Mark Ryan, Sam Evans etc.) sind dagegen der Meinung, dass Tesla weiter exponentiell wächst und bis 2030 der größte Autohersteller der Welt wird. VW hat eine Chance, Toyota hat sich der Transformation bisher verweigert und ist weit abgeschlagen.

Wir werden des Ausgang des Rennens erleben und hier diskutieren. Wetten werden an der Börse entgegengenommen.

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Ich halte viele Varianten für möglich. Allerdings sehe ich persönlich eher den Untergang als den Marktführer.
Wie gesagt, ich bin gespannt, wie sich Tesla entwickelt und wie es 2030 dann aussieht. Potenzial ist da, rein historisch gesehen sind sie noch in der Anfangsphase und ich bin wirklich sehr gespannt darauf, wie es weitergeht.

Alleine aus Eigeninteresse hoffe ich, dass es sie bis 2030 gibt und das Geschäft floriert. Autos ohne Ersatzteilversorgung gebraucht zu verkaufen ist nämlich meistens so semi-lustig.

Das könnte gut sein.
Schreib mir eine PN und wir machen das privat. Sollte ich gewinnen, dann machen wir uns einen lustigen Abend und gehen schön essen und trinken.

Ein Beitrag wurde in ein existierendes Thema verschoben: Nicklichkeiten und Unangemessenes - nicht öffentlich

Ernsthaft, was du meinst, was da steht, steht da nicht. Das ist eine Bilanz mit Aktiva und Passiva. In jeder Bilanz sind „Schulden“ enthalten.
Eigenkapital und Jahresüberschuss sind die interessanten Kennzahlen. Aber okay, man kann natürlich alles so lesen, dass es einem passt.

Bei einem Gewinn von 8 Mrd. und Schulden von fast 400 Mrd. müssen die Zinsen nur um 2% steigen, und der Gewinn ist weg.

Bei einer Inflation von 5% geht da schnell.

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Das stimmt so nicht. Ein großer Teil der „Schulden“ liegt daran, dass Kunden bei der VW-Bank Geld eingezahlt haben. Jede Bank hat Schulden bei den Kunden, deren Konto im Plus ist, so funktioniert eine Bank nunmal.

Die VW „Autosparte“ hat 150 Mrd EUR Schulden und 250 Mrd EUR Vermögenswerte.

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Vor ein paar Jahren, als noch viele Leute dieses Lied ständig sangen, hat ihnen so mancher geglaubt und Zweifel waren angebracht. Heute klingt das eher wie das verzweifelte Lied derjenigen, die die Wahrheit immer noch nicht akzeptieren wollen.

Das ist eher wahrscheinlich.

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@MacAxel …genauso schnell geht es aber (und das passiert gerade) auch andersrum:

Finanzierungskosten stabil um die 0 bis 1% und 100 Mrd. Leasingfahreuge in der Bilanz, die aufgrund der Gebrauchtwagenpreise +10 % p.a. im Wert steigen = 10 Mrd.

BMW hat den Gewinn pro Aktie von 2020 auf 2021 verfünffacht und ein wesentlicher Teil ist dem Gebrauchtwagenmarkt der Leasingsparte zu verdanken.

…momentan beschleunigt sich der Trend bei den Gebrauchtwagen noch Die Schulden zu 0% finanziert und die Assetseite geht durch die Decke…so inflationieren die legacy OEM gerade ihre Schulden weg und feiern einen Ergebnisrekord nach dem anderen bei sinkenden / konstanten Neuwagenverkäufen. Das gab es so auch noch nicht.

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Diese Kerze brennt nicht ewig. Eher eine momentane Welle. Was passiert wenn der Wind sich dreht und die Kerze ausbläst?

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Das ist für mich als Kunde doch ebenfalls gut. Oder sollte ich wirklich ein Auto wollen, das kompliziert, nicht pflegeleicht und nur mühsam zu laden ist?

Auch hier muss ich widersprechen. Versicherungen wollen nicht weniger Unfälle. Die leben davon. Ihr Umsatz und Gewinn wird bei grösseren Risiken höher. Die Prämien entsprechen dem Risiko plus Verwaltungskosten innerhalb der Versicherung sowie einem Gewinnzuschlag.

Und ob sich Städteplaner politisch so durchsetzen werden, dass persönlich besessene Autos gesamthaft unattraktiv werden, bleibt zumindest sehr fraglich.

Zu den versteckten Absichten von Elon Musk und wann oder warum er das Interesse an Tesla verlieren könnte, kann ich mich hingegen nicht äussern.

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…wenn die Autos weg sind, hat man geschätzt rund 20 bis 30 Mrd. Windfall Profits verdient, die Tesla nicht verdienen kann, da sie eben nicht auf einen Berg an Leasingrückläufern sitzen.
Das Macht sich im übrigen auch in den Aktienkursen bemerkbar. Tesla ist letztes Jahr um 42% gestiegen und Ford um 100%.
Bei BMW kommt auch fast 40% des Gewinnwachstum durch die explodierenden Gebrauchtwagenpreise. Die nächsten 1 bis zwei Jahre wird man davon profitieren und die Neuabschlüsse sind eh „gesund“, da a) die Leasingraten bei Neuabschlüssen recht hoch sind (rund 30 -40% höher als 2018 und ich beobachte den Markt sehr genau) und b) werden relativ wenig Autos gebaut wegen der „Chipkrise“.

Die legacy OEMs haben hier echt mehr Glück als Verstand, dass Ihnen sowas mal passiert, aber nun sind sie an dem Punkt Tesla voraus und ob sie in der Zukunft nochmal so dumm sind und den Markt mit Volumen zerstören, muss man sehen.

Genau das ist der Punkt, „mehr Glück als Verstand“ …
und dafür werden die „Firmen-Chefs“ wieder fürstlich belohnt,
obwohl sie nichts, aber auch gar nichts dazu beigetragen haben.

Und exakt aus diesem Grund hat dieser glückliche Umstand nichts in diesem Thread zu suchen.

Gruß

Volkswagen ist das am höchsten verschuldete Unternehmen der Welt.

Das kann ich aus meiner Erfahrung als Vorstandsassistent bei der Allianz nicht bestätigen. Versicherungen leben davon, dass rein theoretisch etwas passieren könnte. Wenn aber tatsächlich etwas passiert, finden die das gar nicht gut. Versicherungsunternehmen engagieren sich oft stark für Prävention, und das ist auch wirklich ernst gemeint und nicht nur vorgeschoben.

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