Wie weit ist Tesla der Konkurrenz voraus? (Teil 2)

Wobei?
Bei dem miserablen BMS oder der nicht vorhandenen Connectivity? Mein e208 hat mich überzeugt, bei Stellantis evtl. mal in 3-4Jahren zu schauen, ob man es inzwischen begriffen hat, wie es funktionieren sollte.
VW bemüht sich wenigstens.

Wie nah das Display am Kopf ist, ist exakt NULL relevant.

Beim Abbiegen/ Überholen sollte der Blick auf den Außenspiegel gerichtet sein, exakt dort gehört auch bestenfalls eine Totwinkelwarnung hin.

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Warum? Wenn ich überhole setze ich den Blinker und schau auf das Kamerabild. Vorher schaue ich in den Rückspiegel. Beides zusammen sorgt dafür, dass ich meinen Kopf nur minimal bewege, im Gegensatz zu Rückspiegel-Aussenspiegel-Straße.

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Der Blick gehört dahin wo man sehen kann was man sehen muss. Früher war das mal der Seitenspiegel, ja. Bei BMW war jener rechts übrigens lange Zeit aufpreispflichtig.

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Das war eigentlich der einzige negative Punkt während meiner Probefahrt.
Beim Linksabbiegen/Überholen wird der Kameraausschnitt von meiner rechten Hand/Unterarm überdeckt, somit nicht hilfreich.

Nach vorne zu schauen um hinten was zu sehen ist auch nicht intuitiv. Das ist reine Gewohnheit. Hat man so gelernt, macht man so… Gewohnheiten kann man ändern.

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Genau wie, dass die Rückfahrkamera spiegelverkehrt ist… aber das ist auch wieder eine andere Geschichte… :upside_down_face:

Na, dank der Innovationskraft und den OTA-Updates ist dieses „Problem“ ja in Kürze behoben, die Position des Bildes wird einstellbar:

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:pray: für den Link, dann passt das ja auch :+1:

Nein. Polystyrol ist leicht löslich in organischen Lösungsmitteln und nur eine lineare Kette - mit einer Länge von einigen tausend Einheiten - was für thermoplastische Kunststoffe nicht allzu lang ist…

Polyurethanschäume sind hingegen dreidimensional vernetzt, der Schaum ist quasi ein einziges Molekül - da passiert mit Lösungsmitteln nicht allzuviel, und mit Hitze zersetzt sich das eher, als dass da irgendwas schmilzt. (Duroplast). Häufig sind PU Kunststoffe aber nicht UV-Stabilisiert und werden nach Monaten bis Jahren unter UV-B / UV-C dann bröselig und verlieren Festigkeit.

Aber niemand will beim Tear Down so lang warten, bis der Tesla Roadster heraussen ist :wink:

Bleibt nur mechanisch (CO2 Sandstrahler) das ganze abrasiv zu entfernen…

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Und was lässt jemanden so sicher sein, dass das nicht exakt genauso bei jedem x-beliebigen, anderen Fahrzeug mit CCS- oder Chademo-Standard auch der Fall ist?

Selbst ohne Diess traue ich es auch noch VW zu, das untere Ladelimit von 0 A auf -100 A (~40 kW) in einer Lookup-Tabelle umprogrammieren zu können, und negative Ströme aus der Batterie messen zu können…

Wobei…

Bei letzterem wäre es durchaus möglich, dass ein paar Pfennigfuchser einige Bauteile im bereich von hunderstel-Cent pro fahrzeug eingespart haben, um nur Unipolar den Strom messen zu können, anstatt bipolar. Dann ist natürlich nix mit V2L / V2H / V2H via externem CCS DC Wallbox - ausser das Fahrzeug verlässt ich vollkommen auf die Daten die extern via CCS rückgemeldet werden, und pflegt die ins BMS ein…

Leider ist CCS Kommunikation nicht-trivial (anders als J1772), und mit 400/800V DC herumspielen auch nicht etwas für den Hobbyraum…

Das ließt sich in den Jahresberichten anders. Und wenn Du dir die Stufen der Abgasnormen anschaust, geht diese Reduzierung der Abgaswerte nicht ohne Forschung und Entwicklung.

Und nicht ohne Softwareschummeleien, das kostet alles soviel kreative Energie.

Sie haben sich ganz schön ins Abseits bugsiert, die Autohersteller, schade dass man so gar nicht begreift was grade passiert (begreifen im Sinn von am Wandel teilhaben statt nur akzeptieren).

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Und leider stinkt da der Fisch selbst noch von der Schwanzflosse her. Die Abneigung gegen Elektromobilität, das Warten auf Wasserstoff oder E-Fuels, die Stammtischargumente wie CO₂-Rucksack, Kinder im Kongo und Lithium hört man in diesen Firmen durch die gesamte Nahrungskette hinweg, vom Bandarbeiter, da erwartet man ja oft nichts Anderes, bis hin zum Abteilungsleiter und Entwickler in Forschungs- und Entwicklungsabteilungen, was einen bei eigentlich gebildeten Menschen eigentlich verwundert.

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Weil es früher nicht ohne Außenspiegel ging. Inzwischen ist die Technik ein Stück weiter glaube ich. :wink:

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Tesla macht mehr Gewinn (absolut) als die (bzgl. Stückzahl) größten US-Autobauer:

Bild

[Quelle: https://twitter.com/TeslaLarry/status/1554211478500253703]

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Das „pro Aktie“ wird sich dann hoffentlich ab Ende August ändern. Stichwort: Aktien-Split.
Daher halte ich die Metrik „Gewinn je Aktie“ nicht für wirklich aussagekräftig.
Ansonsten: Zustimmung.

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Na, das ist ja sooo toll das Tesla mehr verdient pro Fahrzeug als alle anderen …
das heist im Umkehrschluss, daß alle anderen Hersteller zu billig sind ???
Habt Ihr alle Tesla-Aktien rumliegen…
mir wäre ein Preisnachlass bei Tesla lieber…

Es ist eher andersrum. Die anderen verlangen gleich viel oder mehr als Tesla, zahlen aber in der Produktion mehr. Der Kunde ist bereit das Geld zu zahlen. Damit andere Konkurrenzfähig bleiben, können sie ihre Marge nicht beliebig erhöhen. Denn dann würden sie noch Teurer werden als Tesla. Und das wollen die mit Sicherheit nicht.

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Es heißt vor allem, dass andere Hersteller zu hohe Kosten haben und nicht mithalten können, wenn Tesla beginnt die Preise zu senken (wenn z.B. die Produktionskapazitäten hochgefahren sind und die Wartezeiten wieder sinken).

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