Wie die private Nutzung der Wallbox bei Dienstwagen bequem abrechnen?

Besten Dank für den Input. Beim Leihen der Wallbox ergibt sich nur das Problem, dass ich sie nicht für den privaten Wagen nutzen kann, sondern sie dann ausschließlich für den Dienstwagen wäre. Ne zweite Wallbox hat den Nachteil, dass ich dann auch nen dickeres oder nen zweites Kabel verlegen lassen müsste, um die gleichzeitig zu bedienen, laut meinem Elektriker.
Ich denke dann ist diese KEBA-Geschichte über Vattenfall die optimale - ich bin leider selbst nicht bei Vattenfall, aber ich frag mal im Bekanntenkreis rum.

Kennt sich jemand damit aus, wie ich das ganze steuerlich geltend machen kann? Kann ich nur die 20% für Handwerkerleistung absetzen? Oder kann ich - weil es ein Dienstwagen ist - das ganze irgendwie anders ansetzen und mehr rausholen?

Dann kann er aber vermutlich an der Box nicht privat laden.

Glaube nicht wenn es nach § 3 Nr. 46 EStG geht. Würde hier aber eher auf einen Steuerberater verweisen, da es doch ein wenig komplizierter ist.

Also zwei Kabel verlegen ist ein geringer Aufwand, kann ich Dir aus Erfahrung sagen.

Wenn Du zwei Boxen hast, kannst Du die dienstliche komplett von der Steuer absetzen (Abschreibung). Für die private halt die 20% für die Dienstleistungen.

Wenn Du eine Box hast, die Du privat und beruflich nutzt wirst Du Schwierigkeiten mit einem dienstlichen Ansatz haben. Dann bleiben nur die 20% auf die Dienstleistungen oder ein (teurer) Steuerberater, der vielleicht mehr rausholen kann. - Am Ende wird es vermutlich teurer als zwei Boxen, würde ich nach wie vor vermuten.

Bin gespannt, was Du am Ende machst. :blush:

Wir haben übrigens zwei eAutos: Eins privat und eins dienstlich. Beide sind immer über Nacht angesteckt. - Eine Box und ständig wechseln? Undenkbar nach unseren gesammelten Erfahrungen.

Ich bin der ursprüngliche Threadstarter und kann dir sagen hol dir ne Elvi und fertig.
Wenn du sie mit einem Anbieter für Backendsystemen verbindest, dann kannst du das mit den RFID Karten unterscheiden, wer wann und wie viel geladen hat. Du kannst in der Elvi App sie mit ca. 20 Anbietern verbinden. Bei der Elvi eigenen Tochter everon.io zahlst du keine Gebühren, wenn du sie als Privat markierst. Dadurch kann auch kein fremder mehr dran laden und sie erscheint auch nicht in der Suche bzw. Map.
Ich benutze evbox.everon.io zur Abrechnung, um monatlich die Ladekosten von meinen Dienstwagen abzurechnen. Dort hinterlegst du dein Strompreis und die erstellen mir einen Belegt mit der kompletten Summe und einer Auflistung jedes Ladevorgangs meines Dienstwagens.
Bei E-Autos von freunden, die zu Besuch sind, benutze ich dann ne andere RFID Karte und dein Arbeitgeber bekommt davon nichts mit und bezahlt den Vorgang logischerweise auch nicht.

Was ich dir noch empfehlen kann bei der Elvi.
Überlege, ob du nicht gleich die 22kW Version nehmen solltet. Kann mir vorstellen in ein paar Jahren wird 22kW im PKW Standard sein. Du kannst sie momentan auch gedrosselt mit 11kW einbauen und anmelden.
Weiterhin benötigst du WLAN, damit die Abrechnungsdaten nach Hause gefunkt werden können. Hast du keines an dem Ort der Installation, dann gibt es auch die Elvi mit integrierter SIM-Karte. Die Karte kostet keinen monatlichen Aufpreis und die Daten sind mit drin.

Enttäuschend bei der Elvi ist, dass du sie nicht vernünftig über eine API steuern kannst, z. B. um einphasig über ne Solaranlage zu laden. Wenn du so etwas nicht benötigst, dann ist die Elvi ne solide und schicke Box mit festem Ladekabel.

VG Marcel

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Hi, ich habe mir die Elvi geholt und nutze jetzt Everon, um meinen Firmenwagen abrechnen zu können. Jetzt möchte ich den Abrechnungspreis der kWh ändern und finde einfach nicht das passenden Feld im Frontend.
Ich hatte es bei der Karte erwartet, da m.E. jede Karte „ihren“ Abrechnungs-Preis hinterlegt haben solle. Aber dort sehe ich kein Feld in dem ich ihn eintragen könnte. Wer kann mir helfen?

Wir sind in der Firma dabei die ersten E-Autos als Dienstwagen anzuschaffen. Fürs zu Hause Laden ist die Vorgabe, dass die Mitarbeiter eine Wallbox - die von der Firma vorgegeben wird -selber kaufen. Hintergrund: über eine Flottenmanagement Software sollen alle Ladungen direkt vom Mitarbeiter mit der Firma abgerechnet werden. Die Anbieter dieser Flottenmanagement Systeme wollen leider nur Ihre eigenen Wallboxen akzeptieren, deshalb die Vorgabe der Wallbox durch unsere Firma.
Bisher hatten wir nur DKV (Keba Wallbox ) und Shell recharge (keine Ahnung welche Wallbox - die Antworten einfach net…) in die Auswahl genommen, da beide Firmen auch Ladekarten anbieten mit denen man an Tankstellen auch das Auto waschen kann.

Da ich 3 Anbieter raus suchen muss, habe ich Kontakt mit Elli aufgenommen. War überrascht, dass die im Firmentarif günstige DC Preise haben. Zur Zeit hat Elli ein Sonderangebot für die Elli Charger Pro max 11 kW mit 7.5m Kabel für 199,00 € Netto. Elli stellt gerade auf die Generation 2 um und will deshalb die Geräte der Generation 1 abverkaufen.

Meine Fragen:

  • hat jemand Erfahrung mit der Elli Charger Pro max 11 kW mit MID Zähler (alle Elli Tests die ich gefunden haben sind für den Charger ohne MID.
  • Ist die Elli Charger Pro fürs Installation im freien (Car Port, Hauswand) zugelassen ?
  • Ist eine Elli Charger Pro besser oder schlechter alle eine Keba Wall Box?

Würde ungern meinen Kollegen verpflichtend eine Wallbox für 1000-1400,00 € vorgeben, wenn man zumindest zur Zeit die Elli Charger Pro für 199,00 € bekommen kann.

Wer an der Spezialrate 199,00 € für die Elli Charger Pro interessiert ist - die gibt es nicht auf der Elli Homepage. Auf der Homepage bieten die einen Rabatt von 100,00 € an. Nur über den Elli Berater bekommt man einen Gutscheincode der dann beim Bezahlen den Preis von 1095,00 € auf 199,00 € drücken soll. Ich habe vom Berater gleich mehrere Codes bekommen und kann jeder Zeit neue bekommen. Wer Interesse an einem Code hat kann sich gerne per PM bei mir melden. Ich verdiene nichts daran :-).

Geh zu deiner Firma und erklär der mal, dass sie Mitarbeitern in Mehrparteienhäusern das Wallboxmodell nicht vorschreiben kann.

Die werden dann wahrscheinlich an der öffentlichen Ladestation mit der Firmenkarte laden müssen.

Wer das Laden zuhause bezahlt bekommen möchte, muss sich das Firmenmodell installieren. Ist häufig der Fall.

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Genauso ist das.

Und wir zwingen keinem das E Auto auf - wer keine Ladesäule installieren kann, darf weiterhin Verbrenner fahren.

Die gesetzliche Anforderung ist ein MID zertifizierter Zähler, entweder separat in der Leitung oder in der Wallbox. Ich halte wenig bis nichts davon wenn Firmen mehr Bürokratie einführen als der Staat.

Im MfH gelten andere Regeln, es sei denn der Arbeitgeber ist gewillt dann die maximal teure Variante mit Herstellerübergreifendem Lastmanagment zu bezahlen.

Aus Sicht der Unternehmen kann ich das gut nachvollziehen. Die wollen möglichst wenig Aufwand, da ist eine Lösung mit Abrechnungssystem gern genommen. Weil kein extra Aufwand. Und da wo es nicht geht muss halt offensichtlich (oder am Firmensitz) geladen werden. Ist ja nicht wie beim hybrid dass man zwingen immer überall laden muss.

Beliebige Wallboxen mit MID Zähler sind rein formal okay um den Strom beim AG abrechnen zu können, sorgen aber durch die manuelle Spesenabrechnung für mehr Aufwand.

Ist am Ende ähnlich wie mich Tankkarten. Die geben die Unternehmen raus damit die Mitarbeiter tanken können, und sich sonst keiner groß um die Abrechnung kümmern muss. Sondern das alles über den Anbieter der Tankkarte läuft.
Müsste man ja auch nicht machen, könnte ja auch jeder auf eigene Kappe tanken und dann die Belege einreichen und abrechnen. Will aber auch keiner unbedingt.

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Das Abrechnungssystem muss doch trotzdem noch auf den individuellen kWh Preis des Mitarbeiters eingehen und ggf. müssen auch Anteile oder vollständig die Anschlusskosten und Verluste bezahlt werden.

Bleibe dabei, da macht es sich jemand so einfach dass es wieder schwer ist.

Die Wallboxen in Abrechnungssystemen haben meist ein Mobilfunksender integriert und melden die Verbräuche selbst. Der User muss dann nichts einreichen und die Firma hat null Aufwand, da der Dienstleister alles macht.

Bei und hat der AG meine WB lediglich bezuschusst und damit waren auch alle Nebenkosten abgegolten. Wer das nicht will fährt eben weiter Verbrenner.

Meines Wissens muss der User gegenüber dem Abrechnungsdienstleister (z.B. Shell) seinen Strom-Arbeitspreis nennen bzw. belegen und bekommt diese Auslagen dann automatisch regelmäßig erstattet. Wie sich das verhält, wenn er mit PV Überschuss lädt, weiß ich nicht. Vermutlich zählt aber immer der Arbeitspreis gemäß Stromvertrag.

Mein AG bezuschusst Wallboxen überhaupt nicht, macht sie aber zur Pflicht wenn jemand ein BEV bestellen möchte. Immerhin sind wir nicht eingeschränkt hinsichtlich des Modells und können den Verbrauch formlos abrechnen. Wir sind aber halt auch nur ca. 100 Dienstwagenberechtigte, darunter 15 Plug-Ins und mein M3, mir ist schon klar, dass andere mit größeren Flotten das anders handhaben müssen. Im Sinne der E-Mobilität ist es aber nicht gerade.

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Genau so ists bei uns. Erstattet wird Strompreis lt. Stromvertrag. Ob man dann privat eine PV Anlage finanziert und betreibt, ein BHKW aufgebaut hat oder den Keller mit Hamsterrädern & Hamstern für die Stromproduktion vollstellt spielt keine Rolle. Denn an nichts davon beteiligt sich der AG finanziell.

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Bei den dynamischen Tarifen zählt dann was genau? Der monatliche Durchschnittspreis?

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Ja, genau das.

D.h. der Arbeitgeber lagert die Verwaltungsarbeit auf den Arbeitnehmer aus, der dann jeden Monat seinen Durchschnittspreis an den Abrechnungsdienstleister übermitteln muss oder können die das selbst auslesen?

Das rumgeheule wenn der Strompreis sich ändert ist sicher lustig.

Aber mal ernsthaft, wo ist der Unterschied zum Quittung sammeln bei Angestellten mit Firmenkreditkarte?

Einmal im Monat Abrechnung ausfüllen, einreichen, fertig.

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