Wettbewerbszentrale beanstandet Preisangaben beim Model 3

Die Zentrale zur Bekämpfung unlauteren Wettbewerbs hat Teslas Preisangaben beim Model 3 beanstandet und Tesla zur Korrektur veranlasst:

https://www.wettbewerbszentrale.de/de/home/_pressemitteilung/?id=349

Damit war zu rechnen.

Mich nervt das schon ewig. Finde gut, dass man Tesla hier mal zur Ordnung ruft. Ich will wissen was ein Produkt kostet und nicht was ich evtl. sparen könnte.

Das stimmt, ich finde es ja eine gute Idee, mögliche Ersparungen bei einem Elektroauto kalkulieren zu können. Aber das sollte optional berücksichtigt werden können.

Diese seltsame Angabe „nach geschätzten Einsparungen“ sollten Sie sich wirklich schenken.

Früher war der Tab beim Bestellvorgang nicht der Default. D.h. man bekam den Preis angezeigt und dann auch noch optional die Einsparungen. Seit dem MS-Facelift (vielleicht auch schon vorher, weiß ich nicht mehr auswendig) wird der „Fake-Preis“ zuerst angezeigt und dann muß man sich den wirklichen Preis raussuchen.
War in USA aber schon immer so, da dachte Tesla wohl, daß dies überall gleich gut ankommt :stuck_out_tongue:

Gut so. Das war Mist und wird auch immer Mist bleiben.
Eine zusätzliche Angabe der Kosten auch geschätzten Einsparungen ist ja in Ordnung – aber dass ich suchen muss nach der Info, was ich letztendlich berappen soll, das geht einfach nicht.

Ich hoffe dass der angegebene Liefertermin auch noch abgemahnt wird. Es ist frech im Moment „März“ anzugeben, in dem Wissen, dass sogar April unwahrscheinlich ist.

warum muss ich jährlich eine geschätzte Vorraussteuer ans Finanzamt zahlen? kann ich dagegen jetzt auch klagen? :smiley:

Na wenn die sonst keine Sorgen haben, OK. Daß eine Schätzung kein fester Wert ist sollte jedem klar sein. Scheinbar sind die Kunden nicht so helle wie Tesla dachte. Echt unfassbar was alles so passiert…

Die Preisangaben sind einfach irrefuehrend, genau so wie der umstand, dass Tesla alle Modelle anfangs im bestellprozess mit einer preisangabe ohne verpflichtende Auslieferungsgebuehr bewirbt. Zusaetzlich orte ich einige Unzulaessigkeiten in den AGB bzw in der Bestellvereinbarung sowie in der Datenschutz-Policy.

Die gehoeren nach Strich und Faden auf Basis des UWG und KSchG verklagt.

Überweise die mal statt im März im Mai. Kannst ja dann auch sagen, war nur so ungefähr.
Ich hoffe ja, dass Tesla-Mitarbeiter das Gehalt genauso „ungefähr ganz easy“ 3 Monate später und halt bissel weniger als erwartet bekommen. Sonst würde ich mir als Kunde verarscht vorkommen.