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Wertverlust EAuto allgemein und Tesla im Besonderen

Ja das vermute ich auch, ausgenommen evtl. die ganz hochpreisigen Fahrzeuge… ETron, Taycan und MS und MX bzw. die einige M3

Ich gebe zu, mein Text klang sicher etwas unfreundlich, sorry. Aber gerade wenn man auf den Cent achten muss, sollte man doch nicht mit derart unsicheren Berechnungen beginnen.

Und die andere Seite: Als Freiberufler versteuerst Du auch die Einnahmen des Verkaufs eines Gebrauchtwagens, da heben sich Vor- und Nachteil nochmals ein wenig gegeneinander auf :wink:

Und sei ehrlich: Möchtest Du wegen einer Differenz von plus/minus 1.000€ tatsächlich mehrere Jahre ein Auto fahren, das Du eigentlich nicht haben wolltest?

Vielleicht wollte ich nur zu einer klein wenig anderen Sichtweise auf die Dinge anregen.

solange es in Deutschland möglich ist, die Prämie zu behalten, wenn man nur 6 Monte das Auto hat, braucht man über Wertverlust nicht nachdenken… sondern hat jedes 1/2 Jahr a neues Auto

(zum vergleich: die wesentlich geringere Förderung in Österreich müsste man innerhalb von 4 Jahren aliquot zurückzahlen)

Wegen 1000 € nicht, aber ich denke hier geht es eher um >5000 €! Zumindest bei Model X & Co. Ich muss gar nicht auf jeden Cent achten, dann hätte ich kein Model X, ABER ich achte gerne darauf. Ich bin auf bestimmte Art und Weise vielleicht auch geizig, das mag sein, aber dafür entschuldige ich mich nicht.

Nimm mein Jimny… den habe ich 2017 gekauft für 15100 €, damals war der Jimny das wertstabilste Fahrzeug (wissen viele nicht)… aktuell wird der mit meiner Laufleistung für 15700 € inseriert… ein extremer Glücksfall, keine Frage, den könnte ich auch erklären interessiert hier aber wahrscheinlich keinen… jedenfalls hat meine damalige Recherche dazu geführt, dass ich 15000 € in der Firma konserviert habe… da ich extreme Schankungen in meinen Umsätzen habe, kann ich alleine damit regulieren und ich habe zus. einen Nutzwert… den Jimny dem Finanzamt dann als Fahrzeug zu erklären ist ein anderes Thema…

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Der Jimmy ist der, mit dem Suzuki beim Produzieren nicht nachkommt - sehr süßes Gefährt.
Aber schon eher eine Ausnahme, wie mein 300SL-Beispiel :wink:

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Was ist denn das für eine Logik? Wenn ich nach einem halben Jahr verkaufen will und es die Förderung immernoch gibt dann wird ein potentieller Käufer des Gebrauchtwagens natürlich einen Abschlag auf den Wert haben wollen, von dem was der Wagen dich schlussendlich gekostet hat. Sonst kann er sich ja billiger einen Neuwagen kaufen.

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dass du übersiehst, dass der (endgültige) Käufer nicht aus Deutschland wäre…

Du sprichst also die Vermarktung der Fahrzeuge ausserhalb Deutschlands an?

ich gehe davon aus, dass das „abgeschwächt“ auch nächstes Jahr funktionieren wird, weil es viele Länder gibt mit (viel) geringeren E-Auto prämien…

gab auch schon Spam - Beiträge im TFF Forum wo händeringend nach solchen Autos gesucht wird…

Wenn das Thema jetzt so breitgetreten wird, besteht die Möglichkeit, dass an den Bafa-Regelungen noch feinjustiert wird.

Warum sollte an der Bafa-Regelung geschraubt werden? Für jeden Kauf eines Neuwagens sprudelt doch kräftig die Mwst.-Kasse. Die Bundesregierung zahlt Dir 6000€ E-Autozulage, bekommt bei z.B. 60.000€ NP aber wieder ca. 12000€ Mwst. zurück. Ist doch ein prima Geschäft für Olaf Scholz!

Na wenn das so toll ist warum machen wir das nicht mit allen Waren so?
Denk dich mal nach. Wenn man die MWST zum jeweiligen Satz nicht zur Finanzierung des Haushaltes benötigen würde, dann könnte man ja den Steuersatz gleich senken.
Fehlt ja nur noch dass sich jemand ein Geschäftsmodell daraus strickt und hunderte BEVs kauft und nach einem halben Jahr ins Ausland vertickt. Ich finde so etwas verwerflich.

Naja zum Thema Geschäftsmodell, siehe in den Links oben. Das machen einige schon so…

Nun lasst die auch mal machen, die Tür fällt irgendwann wieder zu.
Sicher ist jedenfalls, daß durch eine längere Laufzeit der Fahrzeuge der Wertverlust pro KM und Monat sinkt. Das war für mich ein Grund, mich über die schlechten Verbrenner zu ärgern, die kaum mehr über 100 tKM laufen, ohne grundsaniert zu werden. Das war echt mal wesentlich besser.
Tesla bringt ja die ersten 8 Jahre eine gewisse Absicherung mit, wenn auch nicht jeder grobe Ärger vermieden werden konnte. So richtig gut läuft das aber erst, wenn die Fahrzeuge 12-15 Jahre zuverlässig die 300 tKM abspulen und der Akku dann noch für daheim taugt. Wenn Tesla das mit den weiteren Produkten für den Hausbereich hinbekommt, entsteht ein weiterer wesentlicher Nutzen und damit eine Wertstabilität der Fahrzeuge und ein Vorteil für Tesla im Markt. Das bedeutet aber auch, daß Tesla nun die Sorgen und Probleme der 60er und 85er Fahrer ernst nimmt und annehmbare Problemlösungen anbietet. Die Wertstabilität/der Wertverlust ist daher mE nicht reine Spekulation sondern auch abhängig vom zukünftigen Verhalten gegenüber den Kunden.
Diese Fragen stellen sich derzeit für die meisten Wettbewerber von Tesla noch nicht. Da rechne ich auch eher mit klassischen Lösungen (Afrika/Schrottplatz).

Hi,

ich bin ja in :denmark: zur :globe_with_meridians: gekommen, und lebte 32 Jahre dort.

Auch dann war das Steuerdruck dort immens, und jeder versuchte „Lösungen“ zu finden.

Genau so fleißig arbeiteten die Steuerbehörden um jede Lücke schnellstens dicht zu machen - und wenn es ging, die Leute im Nachhinein zu bezahlen zu zwingen.

Der Trick mit dem Model 3-Export nach :denmark: wird nicht viel länger dauern… - macht euch keine Illusionen, SKAT ist überall, und liest :eyes: vielleicht auch hier mit.

Nicht bei Firmenfahrzeugen…

Ein Grund warum ich V8 mit altmodischem Motor fahre… 400.000 km sind da kein Problem… :laughing:

Wohl wahr …

Ich denke, es ist wie überall im Markt eine Zusammenspiel von Angebot und Nachfrage und deines persönlichen Timings.

Ich zitieren da gernen meinen Lieblingsartikel aus den elektro-news( Tesla: Ein Geschäftsmodell, das die Welt noch nicht gesehen hat | Elektroauto-News.net):
„… Der Elektroauto Markt dagegen umfasst alle Verbrenner Fahrzeuge, die heute auf den Straßen fahren, und das sind heute ca. 1,33 Milliarden Autos. Der jährliche Markt für Verbrenner beträgt also ca. 70- 90 Millionen Fahrzeuge mit sinkender Tendenz während der Markt für Elektroautos 1,33 Milliarden umfasst…“.

Jetzt obliegt es deinen persönlichen Einschätzungen, wie schnell die Hersteller die zu erwartende Nachfrage befriedigen können. Solange der Sättigungseffekt noch nicht eingetreten ist, werden die Gebrauchtwagenpreise, auch bei konstanter technischer Weiterentwicklung, stabil bleiben, auf jeden Fall relativ zum Verbrenner.

meine Erfahrung mit Fahrzeugen:
Schneller kann man sein Geld mit nichts verlieren :joy: :joy: :joy:
Mein Model S, ca. 4 jährig, mind. 60K Wertverlust.
Stefan

Eigentlich ist ja die Nachfrage nach BEVs größer als das Angebot. Teilweise muß man auf seine Bestellung weit über ein Jahr warten. Ungeduldige sind dann schon bereit für einen guten Gebrauchten tiefer in die Tasche zu greifen.
Ich dachte dass die Fahrverbote in den Innenstädten einen größeren Schub bringen aber Betroffene haben sich dann schnell für einen konformen Verbrenner entschieden.

Echt? Bei uns kaufen gerade alle Nachbarn und Freunde EAutos… irgendwie haben wir die infiziert… :grin:

Wobei mein Schwiegersohn will sich noch ein Auto kaufen, dem habe ich einen Diesel empfohlen, 2 Kinder und Wowa reisen, die kriegt man gerade günstig und neue Diesel sind sauber… von Hybrid halte ich gar nichts, entweder ganz oder gar nicht ist da meine Devise…