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Wer lügt, kommt in die Hölle

…so wurde mir das zumindest immer erklärt :wink:

Was die Hersteller da aber zusammenlügen dürfen, was Plugin-Hybride angeht, das ist doch schlicht Konsumentenverarsche.

Zufällig auf dieses Video gestossen: autobild.de/videos/video-aud … utobild.de

1.6l/100km. Klar. Und morgen fällt Ostern auf Weihnachten.

Weitere Beispiele:

Porsche Panamera Hybrid, 3.1l/100km:
porsche.com/germany/models/p … -e-hybrid/

Audi A3 sportback etron, 1.5l/100km:
audi.de/de/brand/de/neuwagen … tron.html#

Weitere Beispiele:

Opel Ampera, 1,2l/100km:
opel.de/fahrzeuge/modelle/pe … ystem.html

Real (unserer!): 1,6l/100km

Ist doch ganz o.k. Wie viel Anteil an Verbrennerfahrten habt ihr denn in Eurem Fahrprofil?

Gruß Mathie

Das ist ein recht gutes Ergebnis, auch wenn euer (sicher ziemlich optimierte) Fahrweise ja dann doch immerhin 33% Mehrverbrauch zeigt.

Mir ging es aber eher um die krassen Beispiele der Luxusmarken - ein Porsche Panamera mit 3 Liter? LOL

Wieso?
Paßt doch.
Beim Model X erwartet doch auch niemand ein anderes Ergebnis als 0l/100km, oder?

Das Thema hatten wir schon mehrfach hier. Diese Zahlen sind keine Lüge sondern ein Ergebnis des NEFZ-Zyklus für PHEVs. Das da so lächerlich unrealistische Werte rauskommen ist nicht die Schuld/Lüge der Verbrenner-Hersteller selber, sondern der Politik, dass sie dieses Messverfahren erarbeitet/zugelassen hat.

Der Anteil ist so, dass nach jetzt ca. 45.000 km eben 1,6 Liter Benzin/100km angezeigt werden :wink:

Man kann auch keinen „Anteil an Verbrennerfahrten“ bei einem Elektroauto mit REX angeben. Meistens geht der Verbrenner nie an, manchmal nur für 1-2km nach 60km elektrisch…

Und das glaubst Du wirklich, ja?
Wer hat die Politiker wohl in die Richtung beraten und bearbeitet?

Jedenfalls, und das ist der Punkt, gehört diese Messmethode zum Schutz der Konsumenten eindeutig überarbeitet.
Man könnte vorschreiben, dass die elektrische Reichweite und den mit leerem Akku anfallenden Verbrauch angegeben werden muss, dann kann jeder ganz einfach selbst rechnen, auf welcher Strecke welcher Verbrauch anfällt.

Das ist ein recht gutes Ergebnis, auch wenn euer (sicher ziemlich optimierte) Fahrweise ja dann doch immerhin 33% Mehrverbrauch zeigt.
Ja das Ergebnis ist gut aber auch realistisch. Und Du willst doch nicht ernsthaft die 33% Mehrverbrauch bemängeln, oder? Das Model S hat auch 33% Mehrverbrauch gegenüber der Werksangabe! :wink:

Und mir ging es darum zu zeigen, dass die Werte in der Praxis auch erreichbar sind und man nicht unbedingt von einer „Lüge“ schreiben muss.

Wenn die nicht selbst denken können, müssen sie sich halt unter Betreuung stellen laßen.
Wer solche Personen vorher in solche Ämter wählt, braucht sich nachher jedenfalls nicht drüber beklagen.

Gratuliere, MC, das ist einer der wenigen Beiträge von Dir, wo wir 100% einer Meinung sind :slight_smile:

@Yellow: Ich bin der Meinung, dass die Verbrauchsangaben und die gefahrenen Durchschnittsverbräuche am Schluss übereinstimmen sollten. Ansonsten ist die Messmethode nicht praxisbezogen. Selbstverständlich gilt das auch für E-Fahrzeuge (wir fahren mit unserem S85 übrigens regelmässig durch die Schweiz 420-450km weit :wink:)

Ja das wäre sinnvoll!

Grundsätzlich habe ich nichts zur Erstellung geschrieben, außer dass es „erarbeitet/zugelassen“ wurde. Daher ist es sinnlos mir vorzuwerfen, was ich angeblich „glaube“. Das ist reine Stimmungsmache.

Natürlich waren die Verbrenner-Hersteller mit im Boot und hatten sicher das Ziel ihren Flotten-CO2-Verbrauch damit zu drücken. Aber das Problem ist ja auch, wie man PHEVs in den NEFZ hinein bekommt ohne viel neue Werte angeben zu müssen und dem Kurzstrecken-Pendelvorteil Rechnung zu tragen. Also gibt es diese neue Kennzahl, und für PHEVs wird noch die maximale Reichweite im E-Modus angegeben. Mit diesen beiden Zahlen kann man dann den Verbrauch des Fahrzeugs ohne E-Motor berechnen. Es ist also alles da, was man braucht. Man müsste es nur wissen anstatt typisch Deutsch gleich zu schreien.

Das kann man. NEFZ-Verbrauch & Reichweite reichen dafür aus. Die Formel habe ich hier schon einmal gepostet.

Die Formel ist:
(( [E-Reichweite] km + 25 km) × [NEFZ-Verbrauch] l/100km ) ÷ 25

Du hattest geschrieben, es sei nicht Schuld der Hersteller.

Das ist ja auch viel kundenfreundlicher anstatt beispielsweise zu schreiben:

Die ersten 60km können Sie elektrisch fahren, dabei verbrauchen Sie gemäss NEFZ 170Wh/km.
Danach schaltet sich der Verbrennungsmotor ein, welcher gemäss NEFZ 0.08l/km resp. 680Wh/km verbraucht.

  1. Das Gerede von der Hölle ist eine Lüge. :wink:
  2. Autobauer schummeln beim Verbrauch
  3. Diese Automarken schummeln am meisten
  4. Hybridisierung vergrößert das Schummelpotential

Sie sind auch nicht schuld daran, dass sie diese Zahlen auf diese Weise ausweisen müssen. Wenn, dann haben sie nur eine Mitschuld bei der Erstellung der Regeln, aber sicherlich keine Hauptschuld. Wieviel Mitschuld sie tragen ist aber auch nur reine Spekulation und Polemik. Vielleicht haben sie auch garnichts von dem bekommen, was sie wollten. Niemand kann das beweisen, somit ist es irrelevant für die Argumentation.

Und selbst wenn sie das verbrochen hatten, der Grund warum sie es ausweisen (müssen) ist immer noch die Politik. Die Schuld haben also die Politiker und (in diesem Fall) die EU-Funktionäre. Das eine Firma ihren eigenen Vorteil versucht durchzusetzen ist systemimmanent.

Der Stromverbrauch wird im technischen Datenblatt auch ausgewiesen, nur ist er nicht der verbindlich anzugebende Verbrauchswert. Das sind die Liter/100km, die Elektroreichweite und der CO2-Ausstoß. Zudem wäre Deine Angabe zwar möglich, aber worauf basierst Du jetzt den CO2-Ausstoss? Oder soll der beim PHEV genauso hoch oder höher als einem Nur-Verbrenner sein? Das wäre doch Kontraproduktiv.

Grundsätzlich gilt, dass Vergleichswerte zu entwickeln extrem komplex ist. Man hat sich halt hier dafür entschieden einen alleinstehend sehr sinnlosen Wert anzugeben. Aber bei solchen Werten ist eben jedem normalen Menschen auf einen Blick sofort ersichtlich, dass es sich um einen PHEV handelt, nicht um einen Verbrenner.

Sollte es zudem PHEVs geben, deren tatsächlicher Verbrauch höher ist als ein nicht-PHEV mit identischem Verbrennungsmotor, würden Deine Angaben abschreckend auf die Käufer wirken, auch wenn die Gesamteffizienz 90% der Zeit besser wäre. Die Politik wollte aber Hybriden fördern. Daher musste die Verbrauchsangabe darunter leiden. Was übrigens auch ein klarer Hinweis darauf ist, dass die Verbrenner-Lobby sich sicherlich nicht durchgesetzt hat. Die wollte nämlich Hybride erst einmal auch verhindern…

Edit: einen total verbuchselten Satz grammatisch korrigiert.

  1. ich bin beruhigt :wink:
      1. wen wundert’s

Das eigentliche Problem ist, der unvoreingenommene Konsument denkt, der Verbrauch zB des Ampera ist IMMER auf dem Niveau und berücksichtigt nicht die Tatsache, das hier vorher eine Akkuladung miteingerechnet wurde um auf diesen Wert zu kommen.
Konnte mir schon ein paar mal anhören, das das Einstecken zum Laden bei Ampera eh sinnlos sei, wenn der Wagen so schon so wenig verbraucht lt. Prospekt … :unamused:

MfG Rudolf

Also ich kenne niemanden, der glaubt, dass der Verbrauchswert auch nur ansatzweise glaubwürdig ist. Aber vielleicht habe ich auch die falschen Bekannten dafür. :wink: