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wer ist in eine Bredouille gekommen?

Bredouille ist bei mir immer wenn es keinen passenden DeC gibt.
Also wenn das laden am Ziel nicht gesichert und/oder unkomfortabel ist.

Ich informiere mich immer vorher und hab das eigentlich immer hinbekommen.
Hab allerdings auch für 2K Euro Ladekabel und Adapter dabei.

Kommt es vor, dass man nicht weiter kommt…
Und vielleicht einen Abschleppwagen rufen muss?

Sowas war bis zuletzt bei der Basler (anderes Thema - bitten ich hochkochen) gedeckelt. Würde ich keinen Wert mehr drauf legen. Denn es kam nie vor.

Gruß
CHristian

und welche davon benutzt du?

ich hatte nur einmal nach ein paar Mathematik Minuten in Norwegen Nervosität im SuC Loch.

aber Strom gibt’s ÜBERALL! die Frage ist nur, wie schnell.

Ganz am Anfang meiner Tesla Zeit auf dem Weg nach MUC hatte ich die Steigung unterschätzt und bin zu schnell gefahren nach Jettingen glaube ich. Da wurde es knapper als mir lieb war. Keine 20km rated range mehr beim P85+. Ist mir nie wieder passiert, Anfängerfehler. Ein paar Minuten warten am SuC mehrfach, zum Glück nie mehr. Keine Bredullie.

Das ganze Paket vom
e-driver.net/component/hika … -booster-2

Sicher nicht die billigste Lösung.
Aber hab auch noch den originalen CHADEMO Adapter von Tesla dabei.
Sicherheitsfanatiker…

Grüße
Christian

Einzig am Balkan, und da auch nicht wirklich, siehe: Vorträge an der Uni Stuttgart

Allgemein gilt: Geht der Treibstoffvorrat zur Neige, kümmere dich rechtzeitig um Nachschub… Ob CNG,LPG, ROZ98, SuC oder 3+N 400VAC ist dabei eher Nebensache… :mrgreen:

MfG Rudolf

Ich hatte es mal ganz am Anfang meiner Tesla-Zeit.
Meine Route war gut geplant, so dass es nicht eng werden konnte.
Da ich einen CHAdeMO-Adapter habe, hatte ich mir für die Rückfahrt eine CHAdeMO-Säule ausgesucht, die auf GE auch als sehr zuverlässig galt.
Na dann kann ich ja auf der Autobahn bisschen Stoff geben, denn der Akku muss ja nicht bis zum SuC reichen.
An der CHAdeMO-Säule angekommen musste ich dann feststellen, dass diese einen Tag vorher abgeschaltet wurde. Somit noch nicht einmal mehr AC-Ladung möglich.
Bis zum SuC komme ich nicht mehr, und alle weiteren CHAdeMO-Säulen auf der Strecke und dem erreichbaren Umkreis waren zu dem Zeitpunkt defekt (alte RWE-Kisten).
Also eine der alten RWE-Kisten angesteuert, da dort wenigstens noch 22 kW AC über Typ2 möglich ist.
Dort gerade mal soviel nachgeladen, dass ich den nächsten SuC erreiche.

Das war meine erste Erfahrung mit der öffentlichen Ladeinfrastruktur.
Seit dem verlasse ich mich nicht mehr auf öffentliche Ladesäulen, sondern nur auf „sichere Häfen“ wie SuC, Ladeparks (wie z. B. in Hilden) und der heimischen Steckdose.

Ich bin nur einmal in eine Situation gekommen bei der es Eng wurde und das war doppelt selbstverschuldet.

Ich war in der Nähe vom SuC Busdorf und wollte dort zum Laden anhalten und habe das auf 2% Rest geplant (also ziemlich knapp). Ich fuhr über Landstrasse und habe eine Abzweigung falsch genommen und musste prompt ein paar KM in die falsche Richtung fahren.

Am Ende kam ich mit 2 KM rest am SUC Busdorf an.

Seit dem plane ich ein wenig mehr Puffer ein und habe inzwischen 62.000 KM ohne Probleme mit dem Wagen absolviert.

Noch nie, auf über 100.000 km. Weder in Schottland, Dänemark, Holland, Deutschland, Frankreich, Kroatien, Italien, Slowenien…
LGH

Mit einem Tesla kommt man seltenst in die Bredouille, wenn man einige Nachteile akzeptiert die eigentlich einem Auto für 130.000€ nicht entsprechen.

Dass man im Müllraum sich Strom besorgen muss und das ganze Auto dann stinkt.

Die meisten die mich ansprechen sehen aber nicht so aus als wollten sie sich einen Tesla kaufen. Von daher bin ich auch der festen Überzeugung, dass der Tesla den Standard für die meisten Menschen in Sachen Mobilität setzt.

Dank der SUC ist das Reisen auf den Hauptrouten sehr angenehm. Außer bei Tagesausflügen wird es manchmal etwas nervig, wie z.b. auf den Feldberg. Dort gibt es keine Lademöglichkeit und man muss in Sulz das Auto fast ganz voll machen. Ist aber keine Bredouille sondern ein nicht ganz perfekte Situation.

Kommst du Richtung Berlin, findest du 30 km südlich an der B101 die kleine Stadt Trebbin. Dort kannst du auch Tag und Nacht sicher laden. Bisher kostenlos und ohne Zugangsvoraussetzungen. Stöpseln und laden. Das ist unser Angebot

Letztes Jahr war entstand leider eine brenzlige Situation:

Auf dem Weg zum SuC Weimar - wie immer alles gut kalkuliert. 14 Kilometer vor Weimar mit noch 34 Kilometer Restreichweite gab es 300 Meter vor mir einen Unfall. Chemietransporter rammte einen ADAC-Abschleppwagen; dies führte zur Vollsperrung der Autobahn … für 5 Stunden. Bis man dann mitbekommt, dass es länger dauert und dann Klima … Gebläse … usw. abschaltet, waren schon wieder etliche Kilometer verbraucht. Nach 5 Stunden ging es dann rückwärts zu einer provisorisch aufgemachten Abführung. Restreichweite zu diesem Zeitpunkt waren noch 7 Kilometer. Nur die Landstraße zur nächsten Auffahrt auf die Autobahn (hinter dem Unfall) und der Rest auf der Autobahn waren deutlich weiter als 7 Km. War jedenfalls interessant, dass er nicht in den Minusbereich zählt und die Null-Km-Reichweite für immerhin 14 Kilometer gereicht haben. So vorsichtig habe ich noch nie das Pedal betätigt - ich glaube da wurde der Chillmodus erfunden :slight_smile: … es gab auch keine Anzeige einer übermässigen untypischen Leistungsbeschränkung. Es hat dann jedenfalls zum SuC gereicht. Aber geschwitzt habe ich schon!!!
Also unerwartete Zwischenstopps (wie hier eine Vollsperrung der Autobahn) kurz vor Erreichen des Ziels (hier Zwischenziel) können einen schon ganz schön in die Parade fahren. Wäre das früher passiert, dann hätte man einen anderen weiteren Stopp planen können. Die Möglichkeit der Umdisponierung kurz vor dem Ziel hat man mit den E-Auto heutzutage noch nicht.

Danke, spannender Bericht!

Wahrscheinlich sollte man immer knapp 50 km Puffer einplanen.

Danke für diesen Bericht.
Ich fahre in der Regel nicht mehr so Knapp zu den SuC, würde man ja mit einem Verbrenner auch nicht machen. Am Ende sind das aber extreme Ausnahmen die Gott sei Dank sehr sehr selten vorkommen. Von daher sollte die Dichte der SuC noch etwas größerer werden.

50 km ist doch etwas knapp als Reserve. 100-120 km sollten es schon sein. :wink:

| Model S 70D, Deep Blue Metallic |

Bei SUCs nie, nur langsames Laden wegen Vollauslastung.
Bei Nutzung der öffentlichen Ladeinfrastruktur schon öfter. Sei es die Säule bei der kein Roaming funktioniert weil sie keine Verbindung zum Hauptserver hat, sie zugeparkt oder zugebaut ist, Säulen die defekt sind oder zugeparkt.
Knapp wird es auch häufiger ohne Destinationcharger am Ziel oder wenn ich außerhalb der Hauptrouten an einem Tag hin und zurück will.
Mein Ziel ist es immer mit 10% oder mehr anzukommen, dann kann ich am Supercharger schnell laden und habe für den Notfall 30-40 Kilometer Reserve.

Probleme gibts nur wenn man am Zwischenziel oder Endpunkt nicht laden kann. Mir ist es lieb, wenn ich den Zusatz SuC nicht benötige. Auf reiner Langstrecke sind die Pausen hochwillkommen.

Hotels buchen wir generell nur noch in SuC Sichtweite oder Lademöglichkeit (egal welche). Für Strom zahlen wir dort immer, auch wenn er kostenlos ist. Trinkgeld.

[quote=„olbea“]
50 km ist doch etwas knapp als Reserve. 100-120 km sollten es schon sein. :wink:

Hmm , da muss ich überlegen wie das mit unserem alten Leaf geht…:slight_smile:.
Und auch mit dem bin ich durch Bayern gekommen…
Also ist eine gute Erziehung mit einem alten Leaf anzufangen bevor man in die Tesla-Luxuswelt eintritt :wink:
Aber jetzt freue ich mich auf die astronomische Reichweite meines MS85 welcher diese Woche kommt…

Mir wäre letztes Wochenende evtl. der Saft ausgegangen. Wir waren im tiefsten Odenwald und haben ein paar Freunde unterwegs über einen „kleinen Umweg“ mitgenommen. Tja und schon fehlten für die Rückfahrt 10km…
Also 1,5 Stunden nachts um 1Uhr zum nächsten SuC gefahren und dann 1,5 Stunden wieder zurück. Waren dann um 3Uhr nachts zuhause, schon etwas doof sowas.
Eine Ladesäule war zwar da im Odenwald, aber ich tu mir den Stress mit den Karten, Apps und Adaptern noch nicht an, sorry. Hätte auch nix genutzt, die war eh zugeparkt. natürlich vollends peinlich weil wir zu fünft unterwegs waren und die meisten das erste mal elektrisch.
War keine wirklich gute Werbung die Wahl zwischen 3 Stunden Umweg + Ladezeit oder 10km Schieben anzubieten :blush:
Es lässt sich alles planen wenn man die Zeit und Lust dazu hat, aber wehe irgendwas Unvorhergesehenes kommt dazwischen. Wenn man knapp plant reicht schon Gegenwind, Regen oder ein Temperatursturz um alles zu relativeren…
Naja, das nächste mal ist man schlauer und nimmt nen Eimer Spannungsabfall mit als Reserve :laughing: