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Wer gern günstig Tesla fahren möchte...

Ich finde das Thema extrem spannend und sehr wichtig für mich. Habe noch nie einen Neuwagen gekauft sondern immer Jahreswagen bzw. beim Tesla einen Loaner. Und ich geh davon aus, dass das nächste Model S (in 5 - 6 Jahren) auch ein gebrauchter sein wird. Und da stellt sich die Frage, was bekomme ich für meinen alten mit so 150.000 km (wenn es schon S120 schon geben wird) und wie teuer wird ein „neuer“ Jahreswagen oder muss ich auf Zwei-Jahres-Wagen gehen…
Hängt alles von der Entwicklung der Kapazitätsentwicklung der Autos ab. Denk ich

Alles Tipp-Topp und so ruhig (oder nicht), wie ein Tesla nun mal ist. Die Pirelli Sottozero haben mir sogar besser gefallen, als meine eigenen Michelin Alpin: Unter den von mir gefahrenen Bedingungen (feucht, leichte Plusgrade) hatten die Sottozero noch bessere Traktion und waren auf keinen Fall lauter.

Und jetzt kommt wieder der Vergleich mit dem Model X P90D, das ich kurz gefahren bin, bevor ich in den Loaner stieg: Das Model X war deutlich lauter, besonders von vorn. Vermutlich eine Mischung aus Geräuschen des vorderen Motors (der beim „pure“ 85 zu Gunsten eines größeren Trunks nicht vorhanden ist) und erstaunlich lauten Geräuschen aus den Radkästen. (Bereifung habe ich nicht geschaut, aber muss wohl auch Sottozero gewesen sein, da direkt von Tesla.) Da hätte ich mir vom Model X nach so langer Entwicklungszeit und nach den Erfahrungen vom Model S mehr erwartet.

Den direkten Vergleich mit einem aktuellen Model S hatte ich nicht. Nach allem, was ich da an Erfahrung mit anderen Loanern habe, gab es in diesem Bereich vielleicht die eine oder andere inkrementelle Verbesserung, aber (leider) keine großen Sprünge. Im Gegenteil: Die vordere Drive Unit fand ich bei manchen Fahrzeugen sogar außerordentlich nervig. Ein Grund mehr, auf einen großen Akku zu setzen aber auf Dual Drive zu verzichten!

Und von den Langzeit-Erfahrungen hinsichtlich Verschleiß und Reparaturen…

Finde ich irgendwie inkonsequent von Tesla, wenn da Diesel-Loaner angeboten werden. Aber es gibt dort wohl auch Kapsel-Kaffee, insofern konsequent inkonsequent. :slight_smile:

Habe ich heute auch zum ersten Mal erlebt. Ich habe es angesprochen: Sie haben einfach nicht genug Autos im Zulauf. Alle Fahrzeuge, die als Loaner vorgesehen sind, werden innerhalb kürzester Zeit verkauft…

Das verstehe ich, Volker. Sie haben doch aber bestimmt Einfluss auf die Kraftstoffart der Mietfahrzeuge.

Kleinigkeiten, im Endeffekt, die man verzeihen kann. Sie leisten ja wirklich viel und haben gute Absichten.

Was für Erfahrungen brauchen wir denn noch: Wir haben einige Fahrzeuge mit über 200000km, viele mit über 100000km und alle sind mit einigen wnigen Verschleißreparaturen ausgekommen. Die Autos sind außerordentlich zuverlässig und günstig im Unterhalt. TCO hängt nur noch am Wiederverkauf :smiley:

Ich habe nun mein erstes Model S verkauft (um Platz zu schaffen für den X).

Nach 31’000km und 17 Monaten hatte ich einen Wertverlust von lediglich 16% :sunglasses:

Probier das mal mit einem deutschen Premiumverbrenner in der 100k-Listenpreis-Klasse…

Da gebe ich euch beiden Recht.
Was ist die Ursache dafür:

  • Teslas sind recht gefragt und auf Grund der guten Garantiezeit von 8 Jahren auf Batterie und Antrieb ist das Risiko klein.

Wäre die Garantie nur 2 Jahre, dann würden solche Preise nicht mehr erzielt werden.

Daher bin ich eher gespannt, wie die Preisentwicklung bei 7 bis 8 Jahre alte Teslas ist.
Persönlich denke ich (eher Bauchgefühl), dass der Wertverlust höher ist als bei einem vergleichbaren Verbrenner.
Also, ein 100k S-Klasse mit 200.000km und 8 Jahren wird einen besseren Preis erziehlen als ein Model S bei gleichen Bedingungen.
Warum?! Weil bei den meisten die Erfahrungen da fehlen und man Angst haben wird, dass die Batterie verreckt und man 20k Euro für ne neue braucht

Quatsch. In 6 Jahren in der Zukunft wird es schon genug Teslas jenseits der 500.000 km geben und entsprechend Erfahrung liegt vor. Das wird eher eng für 8-jährige Verbrenner.

Vor allem darfst Du nicht einen Verbrenner, der heute 8 Jahre alt ist, vergleichen mit einem, der in 6 Jahren 8 Jahre alt ist. Wer will denn in 6 Jahren noch Verbrenner fahren, wenn man damit dann nicht mal mehr in die Städte fahren darf? Da musst Du froh sein, wenn Du Dein Alteisen möglichst frühzeitig los geworden bist! :stuck_out_tongue:

Bei 200’000km musst du aber auch beim Verbrenner Angst haben, dass was teures kaputt geht. Und 20’000 wird auch niemand für einen Ersatzakku zahlen müssen, jetzt da sich die Kosten alle 5 Jahre halbieren.

Ich denke nicht dein Bauchgefühl ist hier wichtig, sondern Fakten. Und bis in 5-8 Jahren wird sich rumgesprochen haben, dass a) die Batterien sehr lange halten und b) im Vergleich zum Verbrenner viel weniger Teile kaputt gehen können.

Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis dies bei ADAC und dergleichen in die Vergleichstabellen einfliessen wird.

P.S. Die Luxusklasse war immer schon anfällig für Reparaturen, aber nicht des Antriebsstrangs wegen. Also erwarte ich auch für den Tesla mehr Rep.Kosten als für den Skoda Fabia. Wenn man aber Äpfel mit Äpfeln vergleicht, gewinnt das E-Auto, egal in welcher Klasse.

Dein Wort in Gottes Ohren.
Ich hoffe echt, dass es so ist und das die Autos bei hohen Laufleistungen keine Probleme mit der Batterie bekommen.
Sooo viel Erfahrungen gibt es noch nicht…

Im Labor schon. Und wenn man mal die aktuellen Kapazitäts-/Laufleistungskurven mit den üblichen Kurven extrapoliert, dann erreichen wir die 80% bei 400-500.000 km. Kalendarische Alterung kann ebenfalls mit < 1% angesetzt werden, da diese bei den Temperaturen, in den die Tesla Batterie betrieben wird, ebenfalls keine große Rolle spielt. Ausgenommen die Fälle, wo Nutzer ihre Autos immer mit 100% Ladezustand rumstehen lassen. Aber zumindest wir hier im Forum wissen das nun wirklich besser.

Direkter Vergleich mit einem neuen FL-Model S danach wäre natürlich spannend gewesen. Die Probefahrten mit einem P85 und einem P85D, die wir vor der Bestellung hatten, sind schon viel zu lange her, als dass ich mit unserem FL 90D nun einen direkten Vergleich ziehen könnte. Auch interessant, dass es wohl bzgl. der Lautstärke der vorderen Drive-Unit immer noch Unterschiede zu geben scheint. Die ist bei uns (zum Glück) wirklich sehr leise und Allrad war bei uns Pflicht, sonst wäre es kein Tesla (und auch kein E-Auto generell) geworden. So unterscheidet sich eben jeder Kunde. :wink:

Gibt ja auch Schlimmeres…besser so als dass sich die Loaner auf dem Hof stapeln würden. Und gleichzeitig für den Kunde eine schöne Demonstration zwischen Vergangenheit und Zukunft. :sunglasses:

Also ich liebäugele ja auch gerade noch damit, meinen 85D abzugeben und einen neuen zu ordern.

Aber die Ansage von Tesla was die Inzahlungnahme angeht hast mich schon schlucken lassen.

Wir reden von einem MS 85D mit Vollausstattung ohne Kindersitze mit derzeit noch unter 30.000 km. Neupreis 112k € in 06/15.
Von TM genannter Wert bei Abgabe zum Jahresende 76.600€.
Das wären 32% Wertverlust.

Würde ich das machen müsste ich für das quasi gleiche Fahrzeug, nur mit Facelift, AP2, durchgehendem Glasdach und belüfteten Sitzen immerhin 50.000€ drauf legen, also nochmal 66% des Restwerts.

Bleibt also nur der private Verkauf.

Die Faustregel „Wenn Du mit Deinem neuem Auto beim Händler vom Hof fährst, ist er schon 30% weniger wert“ gilt auch bei Tesla.
Siehe z.B. hier: VERKAUFT S70D

Da bist Du ja noch gut davor:
Mir wurden 78000€ angeboten. S90D, EZ 3/16, 19000KM

Habe auch so ein grottiges Trade-in Angebot von Tesla bekommen. Damit motivieren sie mich definitiv nicht zum Upgrade, egal was die SuCs ab nächstem Jahr kosten. Dabei denke ich ja wirklich ernsthaft drüber nach. Wenn ich wüsste dass ich meinen jetzigen S85 privat gut verkauft bekomme…