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Welches Stadtauto als Ergänzung zum Tesla Model S/X/3?

  1. Eine grössere Batterie hält länger da bei gleicher Beanspruchung weniger Zyklen anfallen.

Haben wir dazu Live-Fragen an Jana (aka @ZoePionierin auf Twitter): twitter.com/ZoePionierin/status … 6338503680 ?

Mich würde interessieren: Was zeigt die ZOE 40 bei 100% Ladezustand als Reichweite an (nehme an, es ist etwas wärmer in Lissabon gerade)?

so genau weiß ich das auch nicht - ist eine verschwörungs-theorie, die mir gefällt :laughing:
aber vlt. ist es gar nicht vw&co, die druck auf röno ausüben, sondern viel eher auf die politik und DIE regelt dann alles weitere…

zum thema: habe kein stadtauto neben meinem zukünftigen mx - würde mich aber wahrscheinlich für einen der drillinge entscheiden…?!? ist kleiner als zoe, hat keine akkumiete und würde mir so viel eher in den kram passen.
der zoe ist für mich schon ein volkswagen-tesla für die fernreise :smiley:

Bei mir ist’s ein Twizy.

Am besten gar keins… Ein Zweitauto macht den (eh schon knappen) Umwelt- bzw. Nachhaltigkeitsvorteil des Model S doch gleich wieder zunichte. Also am besten ein e-Bike für die kleineren Runden und das Model S oder ein anderes e-Auto als einziges Fahrzeug.

Warum schadet ein Zweitwagen dem Umweltvorteil des Erstwagens? Beide Autos gehen erst am Ende ihrer Lebensdauer in die Presse und haben sich energetisch somit ganz normal amortisiert. Es dauert halt etwas länger, als wenn man alles mit dem Erstwagen fahren würde. Dafür verbraucht man in seinem Leben weniger Erstwagen.

Zumal der Umweltvorteil eines MS ggü. einem Verbrenner gar nicht so gering ist.

Ich verstehe das ganze Nachhaltigkeits-Geplappere eh nicht in diesem Kontext.
Entweder ich will meine Nachhaltigkeit optimieren, dann fahre ich ÖPNV und Bahn, Fahrrad oder maximal Pedelec, aber ganz bestimmt kein Auto.
Oder es geht mir halt um andere Dinge, etwa um die Schonung der Erdöl-Ressourcen oder um die Erhaltung städtischer Menschenleben und Lärmvermeidung, dann ist jedes Elektroauto gleich gut und die Wahl ist persönlicher Geschmack und vom Geldbeutel abhängig.
Aber wenn mir jemand erzählen möchte, dass er mit einem Renault Zoe ökologischer ist als mit einem Tesla Model 3 oder Chevrolet Bolt, dann ist das einfach lächerlich, denn dazu müsste man die Produktionskette beider Fahrzeuge penibel bis ins letzte Detail analysieren und käme vermutlich zu dem Ergebnis, dass beides Wahnsinn ist im Vergleich zu einem Drahtesel oder Bus fahren.

Die einfachste Erklärung nach Occams Klinge für die Nicht-Existenz der 43kW-Lader Zoe ist und bleibt, dass Renault sie hier nicht anbieten will. Ganz von alleine und ohne Druck von außen. Stellt sich nur die Frage, warum?

Auch da gäbe es eine recht einfache Erklärung, die auch schon dafür gesorgt hat, dass bestimmte Verbrenner von verschiedenen Marken hier nicht angeboten wurden, überall anders aber schon: die Autobahn. Vielleicht will Renault aus uns nicht bekannten Gründen die Zoe nicht zu lange oder zu schnell auf den Autobahnen fahren lassen. Um das Risiko dafür zu minimieren reduziert man halt die Anzahl der Zoe Q40 hier. Wäre nicht das erste Auto-Motor-Getriebeversion, der das so passiert.

Wer weiß? Vielleicht ist der Conti-Motor nicht so richtig Vollstromfest?

So einen Grund halte ich zumindest für viel wahrscheinlicher, als großartigen Druck von der Industrie und/oder Politik auf Renault, den Motor nur genau hier nicht anzubieten, weil er schneller lädt. Den Byd e6 verhindert auch niemand oder Chademo-Lader. Warum also die Zoe 43kW von allen Fahrzeugen auf der Welt? Damit sich der e-Oops und die Drillinge in Deutschland besser verkaufen - die aufgrund der vergleichsweise mikrigen Reichweite noch nicht einmal mehr richtige Mitbewerber sind?!? Und mit welchem Auto wollen die Deutschen Hersteller Renault in Frankreich in Ruhe lassen? Renault dominiert den Markt dort auch jetzt schon - aber so richtig.

Würde ich als auf etwas setzen, dann die Verhinderung des größeren Akkus. Aber das hat offensichtlich nicht geklappt. Aber beim Lader, ja, da lässt sich Renault einschüchtern? Ja nee, is’ klar. :wink:

Sorry für das Off-Topic.


On-Topic halte ich für ein Stadtfahrzeug den Smart für am sinnvollsten - weil in der Stadt die Größe halt zählt: je kleiner, je besser. Auch dürften kleine Autos emissionstechnisch am günstigsten in der Produktion sein, und ein Stadt-Stromer wird durch seine vergleichsweise geringen Laufweiten seinen Verbrauchsvorteil hier weniger ausspielen können (nur eine Vermutung).

Auch der e-Upsala ist ziemlich schick (mir hat er bei einer Fahrt sehr gefallen) - wenn auch ziemlich überteuert. Dito i3, mit dem Nachteil, dass er größer ist - sonst aber eine super Wahl, wenn man ihn sich leisten will. Die Drillinge dürften auch gute Alternativen sein, aber da weiß ich die genaue Größe nicht. Und die Zoe dürfte immer eine Alternative sein.

Alles darüber würde mir zu groß um noch einen Vorteil gegenüber einem Weitstrecken-Fahrzeug zu haben.

Letztendlich ist die Frage aber eben subjektiv… Und aus Umweltsicht dürfte sich ein nicht wirklich benötigtes Zweitfahrzeug immer schlechter errechnen und absolut nicht nachhaltig sein. Egal welches.

Naja, eine ZOE ist mit Sicherheit ökologischer als ein M3. Vermutlich auch als ein Bolt. Es muss weniger Material hergestellt werden und im Betrieb braucht sie weniger Energie. Da gibts nicht viel Spielraum.
Natürlich ist ein Fahrrad noch viel besser, beim Bus (Diesel) wäre ich aber vorsichtig. Bei einem Stadtbus mag das sein, die sind immer relativ gut ausgelastet.
Hier auf dem Land ist der Bus oft ziemlich leer und nur zu den Stosszeiten voll. Ob das über den ganzen Tag gerechnet sauberer ist als eine ZOE, weiss ich nicht. Aber wenn, dann ist es knapp.
Bei Elektrobussen sieht es wieder anders aus, aber die gibts nur in der Stadt. Dort sind aber auch Dieselbusse durch die hohe Auslastung gut gestellt.

Du hast natürlich recht, ich fand nur die Diskussion zum Thema Nachhaltigkeit etwas absurd, wenn man gleichzeitig plant sich ein Auto zu kaufen.
Es gibt sicher viele Faktoren nach denen man ein E-Auto auswählt, aber sich einen nagelneuen Tesla aus Nachhaltigkeitsgründen zu bestellen, das kann niemand wirklich ernst meinen.
Man sollte sich eher überlegen was man braucht und was man nicht unbedingt braucht, als welches Fahrzeug jetzt 500 Kilo weniger Material verbaut hat, aber dafür unter dubiosen Bedingungen in Fernost gebaut wird, um die Marge des Herstellers zu garantieren.

Bei uns (aus optischen Gründen) seit 3 Jahren der Ford Focus Electric.

Den E-Golf gab es damals noch nicht zu bestellen.

Und weil du’s nicht verstehst, dann ist das erstmal vorsorglich „Geplappere“, ja? :unamused:

Es ging hier um die Zweitwagen-Frage und meine Bedenken stützen sich auf die Überlegung ab, dass der Mobilitätsbedarf eines typisch durchschnittlichen 2-Personen-Haushalts meist mit einer intelligenten Kombination aus e-Mobilität, ÖV und HPV gedeckt werden kann; das ist oft nur eine Frage des guten Willens.

Wir brauchen als Familie ein Auto und dazu stehen wir auch (es ersetzt uns z.B. die meisten innereuropäischen Flugbewegungen). Es musste aber immer das (relativ zum Praxisnutzen) minimal umweltbelastendste Fahrzeug sein, das der Markt hergibt. Die Nachhaltigkeitsdiskussion kommt da zum Tragen, wo der Zweitwagen ein pures Luxus- bzw. Bequemlichkeitsobjekt ist, das man sich „halt so gönnt“. Ein Zweitwagen hat schon nur bei den Herstellungsfaktoren genau doppelt so viel Umwelt-Impact wie ein Ein-Auto-Haushalt, außerdem vergrößert er das Staupotenzial in den Städten und trägt zur allgemeinen Blechlawine bei. Klar gilt das für das Auto schlechthin, aber wo eins nicht zu vermeiden ist, ist es das zweite in den allermeisten Fällen durchaus. Und wenn der Mobilitätsbedarf intelligenter bzw. mit kombinierter Mobilität abgedeckt werden kann, dann ist das nachhaltiger, Punkt. Das scheint mir so schwer nicht zu verstehen, heißt aber nicht, dass ich alle verurteile, die Zweitwagen fahren - schon gar nicht die, die auch hier auf e-Mobilität setzen. Die Antwort „keins“ auf die Thread-Frage muss als Option aber schon möglich sein, oder? :wink:

Vielen Dank für diese Theorie. Sie hat nur einen Haken: die Zoe ist elektronisch auf max. 135 km/h begrenzt!
Somit kann/darf sie selbst im „Mutterland“ durchgehend ihre Höchstgeschwindigkeit fahren.

Auch um das noch mal klarzustellen - es ging mir nicht um einen persönlichen Zweitwagen, sondern um ein zweites Auto für eine 4-köpfige Familie, die nicht in einer Innenstadt wohnt. Wir haben uns ein zweites Verbrenner-Auto aus ökologischen Gründen bisher gespart, was immer mit vielen Kompromissen behaftet war.

Bezüglich Nachhaltigkeit von E-Autos: Bisher ist die Recycling-Kette für die in deren Batterien enthaltenen Rohstoffe noch gar nicht voll angelaufen, da die Mengen noch vergleichsweise gering sind und sich Recycling aufgrund der hohen spezifischen Kosten noch nicht überall lohnt. Wenn das erstmal steht, wird die Umweltbilanz auch noch besser.

Stimmt, dann geht dann eher nicht. Aber das widerlegt noch nicht die These, dass der einfachste Grund für die Nicht-Verfügbarkeit hierzulande Renault selber ist. :wink:

Oder warum sollte sich Renault beim 43kW-Lader externem Druck beugen (aber nur in Deutschland), beim Akku aber nicht? 43kW dürfte weit weniger Konkurenz für den i3 mit CCS erzeugen als der neue Akku. :slight_smile:

Nein, natürlich widerlegt das nicht die These. Habe diese ja auch gar nicht zitiert sondern nur die mit der Autobahn!?
Ich glaube ja auch nicht an eine „Verschwörung“ :wink:

an eine „verschwörung“ glaube ich auch nicht! nur ist es eben interressant, dass es röno in den umliegenden länder schafft, etwas vernünftiges auf den markt zu geben und hier nicht…

die preisfrage ist eben: warum genau?
und keiner weiß es genau :smiley:

zum thema: ein eBike ist eine super sache für die stadt, das stimmt. viel besser, als neben dem tesla ein anderes auto…

Genau hier scheitert doch dein Plan bereits, denn woher willst du denn bitte wissen welches Fahrzeug die Umwelt am wenigsten belastet?
Das hängt von dermaßen vielen Faktoren ab, die wir gar nicht kennen, dass man es nur schwer bis gar nicht beurteilen kann.
Ist es wirklich besser, wenn ein Fahrzeug etwas Material einspart, aber dann unter menschenunwürdigen Bedingungen in Fernost produziert wird? Ich unterstelle das jetzt keinem E-Auto-Hersteller, finde aber dass du dir hier bei der Betrachtung der Nachhaltigkeit eine eigene Welt malst, die nicht zwingend der Realität entspricht. Das wäre auch nicht weiter schlimm, wenn du nicht gleichzeitig auf Leute zeigst, die aus deiner Sicht weniger nachhaltige Entscheidungen treffen, die in der Realität aber möglicherweise sogar nachhaltiger sind.
Wenn Tesla etwa in der Gigafactory eines Tages seine Akkus ausschließlich mit Solar- und Windstrom produzieren, dann ist das bereits ein großer Fortschritt, mit dem viele andere Hersteller nicht mithalten können. Bei vernünftigem Recycling kann so ein Fahrzeug dann wesentlich nachhaltiger sein als ein Kleinwagen mit „schmutziger“ Produktion und ohne vernünftigem Recycling.

Ja, da bin ich bei dir. Und meiner Meinung nach sollte jeder, dem die Nachhaltigkeit wirklich so wichtig ist, auch konsequent auf Autos verzichten.
Manchmal hat man ja das Gefühl, dass unsere Großeltern bzw. Urgroßeltern gar kein lebenswertes Leben gelebt haben, so ganz ohne eigenes Auto.

Ich kaufe Fahrzeuge aufgrund meines Transportbedürfnisses, das sekundäre Kriterium ist Komfort kombiniert mit Anschaffungspreis. Wenn diese Kriterien erfüllt sind treffe ich eine Auswahl von den doch meist sehr wenig verbliebenen Modellen. Danach spielen Unterhaltskosten usw. eine Rolle. Die rollende Verzichtserklärung ist in meinen Augen kein sinnvolles Auto und damit auch alles andere als nachhaltig.