Impressum / Datenschutz Forumsregeln
TFF FORUM TFF E.V. SUPERCHARGE-ME
TFF Forum

Welches Depot bei ETFs? -Eure Erfahrung-

Bin blutiger Anfänger im Bereich Aktien, Fonds, ETFs.

Hab Null Ahnung. Sowas wird einem ja in der Schule nicht beigebracht.
Bin jedoch schon soweit, dass ich Fonds bzw. ETFs investieren will. Ist im Vergleich zu einzelnen Aktien nicht so riskant und benötigt keine besonders da großen Summen um möglichst wirtschaftlich rauszukommen.

Hab ihr schon Erfahrungen? Schreibt einfach rein :wink: :smiley: :sunglasses:

Ich habe ein Depot bei der Consorsbank (ehemals DAB), ebenfalls als Anfänger.
Alternativ ING oder flatex. Hängt halt davon ab was du machen willst.
Zur Auswahl für ETFs gibts mehrere gute Seiten: justetf.de oder den finanzwesir.com/

Ich empfehle ebenfalls ING (fürs kostenlose Kaufen/Halten) und Flatex (fürs Verkaufen).
Wertpapierforum ist neben dem Finanzwesir eine gute Anlaufstelle.

Stückel nicht zu stark und ansonsten frei nach Kostolany: Kaufen Sie ETFs, nehmen Sie Schlaftabletten

Als Inspiration mag ich diese beiden Herren ganz gerne.

Just One, ein ETF zum Einstieg.
Teil 1
youtube.com/watch?v=jttyWTgtAt8
Teil 2
youtube.com/watch?v=4aSLZ2jEGms

Es gibt immer wieder Bonusprogramme wo du für die Depoteröffnung ein paar Euro gutgeschrieben bekommst. Da lohnt es sich ein bisschen zu googeln. Bei Onvista gäbe es das Freebuy-Depot und bei comdirect ein Einsteigerangebot mit den ersten 10 Trades kostenlos.

Flatex. Bin dort sehr zufrieden.
Gibt extrem viele etfs ala sparplan und diese sogar oft kostenfrei.

Bitte schau dir am besten folgende seite an
Justetf.com

Mehr gibt es zu etf nicht zu sagen als du dort findest und suchen kannst.

Nimm grosse, mit geringem ter

Nach 10 Jahren ohne Börsencrash und damit der längste Zeitraum in diesem und letztem Jahrhundert, würde ich vielleicht noch ein bisschen mit dem Einstieg warten. Die Börsen scheinen derzeit überbewertet zu sein.

Das haben diverse Leute auch schon vor 5 Jahren gesagt und seitdem viel Geld liegengelassen.

Ich würde einfach mal schaun, was die normale Hausbank an Gebühren nimmt, oft sind die heute auch gar nicht mehr so schlimm, oder gleich ganz die Bank zu einer der bereits genannten wechseln und dann über einen Sparplan feste monatliche Summen in -am besten thesaurirende- ETF’s packen.

Da hat man den Vorteil, das man Schwankungen einfach ausnivelliert und sich auch nicht mehr allzu oft mit dem Thema beschäftigen muß, trotzdem wächst das Vermögen über den Zinseszins ganz automatisch.

Das ist richtig. Allerdings weiss keiner wie lang es noch dauert. In der Zeit lässt du sonst enorm viel geld liegen sonst. Aufgrund des Neulands Nullzins weiss auch keiner ob das nicht noch Jahrelang so weitergeht ohne echten Crash.

Den Crash am Aktienmarkt gabs letztes Jahr schon btw mit gut 30% runter bei enorm vielen Werten.

Gerade mit Sparplan und monatlicher Zahlung über viele Jahre ist der Einstiegszeitpunkt übrigens praktisch egal.

Zudem hindert einen niemand seine Etf (anteilig) auch mal direkt über die Börse zwischenzuverkaufen.

Generell gibt es zu Aktien/Indizes keine Alternativen. Immobilien sind viel zu hoch (da wird der Crash noch viel härter), Anleihen sind auch nix (performance mies und risiko für crash auch enorm), tagesgeld etc auch nix wegen Nullzins.

Ich weiß nicht wie alt Du bist aber ich habe den 2000er Crash schon mitgenommen. Da ist der DAX von 8000 auf 2200 Punkte gefallen. Es hat ganze 5 Jahre gedauert, bis er wieder da war wie vorher. Plus noch mal 5 Jahre Inflation dazu. Also eher 6 Jahre.

Da war ich als Anleger noch nicht aktiv dabei. Nein.

Aber du sagst es ja selbst. Nach 6 jahren war es wieder im Lot. Ich rede hier von Anlagenhorizonten >10 Jahren.

Zudem kaufst du beim Sparplan ja monatlich auch „unten“ ständig nach und hast damit mittelt sich der EK. Nach einem Crash krieg ich mehr Anteile pro Geldeinheit.

Das funktioniert halt nur mit stabilen Indizes (und das würde es schon seit dem 17jhd tun).

Auf Einzeltitel Basis wäre das möglich aber hochriskant.

Übrigens 2000er Crash:
Die „Volksaktie“ Telekom hat sich davon nie wieder erholt, aber es gibt sie zumindest noch :slight_smile: . Aus dem Gedächtnis müsste auch Infineon immer noch unter Wasser sein. Aber sind halt beides Einzeltitel, siehe oben.

Ich habe mich intensiv mit dem Thema beschäftigt. Wenn du eine echte Alternative zu Sparplänen auf Etf Basis hast immer her damit. Ich konnte keine finden.

Jegliche andere Anlageform mit halbwegs vernünftiger Rentabilität ist noch wesentlich risikoreicher und/oder setzt einen bereits massiven Kapitalstock vorraus.

Ja, Du hast recht. Waren Buffets Berkshire haben derzeit 100 Mrd quasi in bar.

Ich bin mit einem Teil recht riskant unterwegs. Aber vermutlich ist das nicht schlau. Mal schauen wie sich der Markt entwickelt.

Ich hab da aktuell auch einige non Performer am Start. Die ETFs halten mich oben.

Ja, Birkshire is eine krasse Nummer. Habe mir erst neulich seine Biographie als Hörbuch reingezogen extrem langatmig (45h oder so) aber sehr höhrenswert. Wobei der gute Mann enormes Risiko gegangen is und oft sehr ungünstig eingestiegen ist. Er hats halt ausgesessen typischerweise.

Damit so etwas mit dem Depot passiert wäre hätte man sein gesamtes Vermögen im Höchststand investieren müssen. Extrem unwahrscheinlich, gerade weil viele über Sparpläne investieren.

Welches Depot man nimmt ist relativ egal, da sie sich nur in Nuancen unterscheiden. Ob man bei der ING, bei Comdirect, bei Consors (aufpassen bei Sparplänen, die kaufen teuer in München um 8 Uhr) etc. landet nimmt sich nicht allzu viel. Wenn man auf Komfort und schönes Layout verzichten will kann man zu Onvista, die sind bei Einzelkäufen günstig. Oder irgendwelche amerikanischen Broker wie Interactive, wenn man sich selbst um seine Steuern kümmern möchte (die Deutschen Broker machen das automatisch). Selbst beim Sparkassenbroker (leicht teurer bei Sparplänen mit 2,5% wobei viele ETF auch kostenlose besparbar sind, dafür größte Auswahl an besparbaren ETF) macht man nichts komplett falsch.

Das kann ich nicht empfehlen.

Ich trade selbst meine Optionen / Aktien bei IB und versteuer es selbst, alles gut.

Aber bei ETFs möchte sich das niemand privat antun! ETFs werden seit 01.01.2019 je nach Typ völlig anders Versteuert.
Gerade im Blick auf, „möglichst leicht mit möglichst wenig eigentun zu Investieren“ sollte man hier wirklich den Deutschen Broker vorziehen!

Schliesse mich an, IB (oder die deutschen Ableger davon) ist was für aktive Trader, nichts für Leute die etwas Geld sparen wollen.

Berkshire hat ein ganz anderes Problem, die sind so groß und haben so vile Geld, das es nicht lohnt in Kleinunternhemen einzusteigen, da das Ganze dann viel zu unübersichtlich würde. Hauen die aber irgendwo massiv Kohle rein würden die sofort die Kurse massiv beeinflussen.

Ich habe auch schon den Black-Monday 1987 mitgemacht. Börsen steigen und fallen, das ist das Prinzip des Ganzen. Wer kontinuierlich über feste Sparraten dran teilnimmt wird immer gewinnen. Wer versucht mit Einzelwerten die Übermonstergewinne zu erwirtschaften wird -von einigen wenigen Ausnahmen abgesehen- am Ende weniger haben als der Dauerinvestor.

Market-Timing geht immer schief, bestes Beispiel Mr. Spiegel, der sich schon seit 2014 sicher ist das Tesla scheitern wird und deshalb wohl auch seitdem short ist.

Deshalb ja auch immer möglichst breit streuen. Die Wahrscheinlichkeit das alle 1600 Unternehmen im MSCI World z. B. pleite gehen und man einen Totalverlust erleidet dürfte nahe 0 liegen.