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Welche Wallboxen für den Firmenparkplatz?

Mein Arbeitgeber hat mich damit beauftragt, einige Ladepunkte auf dem Firmenparkplatz installieren zu lassen.
Es soll Mitarbeitern und Kunden die Möglichkeit bieten, kostenfrei zu laden.

Mein Chef denkt da (erstmal) an zwei Wallboxen.
Ich denke da, zumindest in Zukunft, an einige mehr, so vier bis acht mit insgesamt 44KW Anschlußleistung.
Die Stadtwerke würden uns einen eigenen Hausanschluß mit separaten Zähler auf dem Parktplatz (ca. 60 Plätze) aufstellen
und über die 10KV Station, die direkt neben dem Parkplatz steht, versorgen. Anschlußleistung ist also skalierbar.

Auf der Suche nach geeigneten Wallboxen bin ich bisher nur eingeschränkt fündig geworden.
Gefunden habe ich die ABL EMH3 Modelle, dessen Preise ich Persönlich für ambitioniert halte.
Vielleicht könnt ihr mir Modelle empfehlen oder mich auf geeignete Produkte aufmerksam machen?!

Was die WBs können sollten:

  • Wetterfest
  • Steckdose (keine festen Kabel, wegen Diebstahlgefahr)
  • Irgendein Zugangssystem (RFID, QR-Code, Schlüssel…)
  • Master-Slave fähig.
  • mind. 11KW, besser 22KW

Förderfähige Wallboxen bevorzugt.

Liebe Grüße
Colwig

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wenn es später deutlich mehr Ladepunkte werden, dann würde ich ein Fabrikat nehmen das auch für Abrechnungen bei verschiedenen Ladeanbietern geeignet ist. (irgendwann wird euer Chef nicht mehr die Kosten tragen wollen. Hab natürlich keine Ahnung wie viele Mitarbeiter ihr habt :wink: )
Ich würde einfach mal die Innogy eBox Serie ins Rennen schicken.
Kann sein das es auch günstigere gibt.
Es gibt auch einen Hersteller der das Verkabeln von Box zu Box unterstützt, aber der Name fällt mir gerade nicht mehr ein.

Ich werde eventuell von Mennekes die Amtron Charge Control installieren lassen. Gibt’s bestimmt auch ohne festes Kabel.
Hat jemand damit schon Erfahrung?

Wie wäre es mit der Heidelberg Energy Control ? Gehen bis zu 16 und sind regulierbar , bei Bedarf mit Chip hochrüstbar .Das mit dem Kabel habe ich nicht verstanden , wer klaut ein Kabel das evtl unter Strom steht ? Nachdem es keinen anderen Standard wie den Typ2 Stecker gibt .Wenn nur mit Dose würde ich tatsächlich mal beim EV nachfragen , welchen Hersteller die verwenden. Bei uns haben z.B. die Rewe Märkte solche „Säulen“ von Ladenetz.de . Sieht dann so aus :

https://chargex.de/ ?

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easyCharge.
Die haben wir gerade aufbaut. In der Home Variante lassen sich immer drei zusammenfassen, bei der Charge 100.
Das bezieht sich aber nur auf das Last-Management. Das Webinterface ist gleich und die Auswertung der Ladevorgänge problemlos möglich.
Freigabe kann per App oder per RFID Chip erfolgen.
Wir haben die bei Oliver gekauft, gleich mit passender Säule:
Kaufe Easee Home - die smarte Wallbox aus Norwegen bei 163 Grad

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ja, genau die meinte ich.
dann lässt sich das ganze später auch ohne viel Aufwand erweitern.
Wenn man eh den ganzen Tag auf der Arbeit ist, ist es ja auch egal ob das Auto dann mit 11kW lädt oder mit der Hälfte. (falls der Anschluss ausgelastet ist)

@Käsebrot
Wir sind ca. 50 Mitarbeiter.
Derzeit ein BEV, nämlich meins.
Ein ID4 ist für den Prokuristen bestellt und ein A6 Hybrid für unseren GF.
Abrechnung ist nicht geplant.

@merkles_benz
Heute wird alles geklat, was Kupfer enthalten könnte.
Kabel, statuen…
Würde ich es klauen wollen, würde ich fest dran ziehen, das kommt schon irgendwann aus der WB.
Die Heidelberg WBs sind, bis auf die Kabel, schon ganz gut.
Am Ende muss ich das mal Durchrechnen, Heidelberg scheinen auch die Einzigen zu sein, die Ersatzkabel anbieten.
Säulen sind leider sehr teuer, das geht imho bei 8.000,- € los, das ist für uns keine Option.

Daran habe ich nicht gedacht , ging von dem Guten aus im Menschen. Aber wird seinen Grund haben wenn du dies schreibst. Dann wäre eine Vestel EVC04-​AC11 Wallbox (bis 11 kW) mit Ladesteckdose evtl eine option.Sind m.e. relativ günstig und mit Standfuß zu haben, und haben RFID.

Mit der Vestel EVC04 haben wir unseren Ladepark auch ausgerüstet, alle ohne Kabel. Wir haben dem jeweiligem Mitarbeiter eine Wallbox zugeordnet und der hat die jeweilige RFID im Auto zum freischalten und wir nutzen unser jeweiliges Ladekabel des Autos. Die Masterkarten/Zweitkarten liegen am Empfang falls ein Kunde oder jemand seine vergessen hat und laden möchte.

Danke, das siehtrichtig gut aus!

Kann der Nutzer da jede beliebige Säule nutzen oder ist er dann auf die spezielle festgelegt?

Innogy…
in meiner Firma sind 30 davon installiert.
Gibt es mit und ohne Kabel und mit Kartenfreigabe und ein Zähler passt da auch noch rein.

Und bei mir zu Hause habe ich auch 2 davon…
Top…

Hi Greyman, kann ich Dir ehrlich gesagt nicht wirklich beantworten. Wir haben den Mitarbeitern Säulen zugeordnet, jeweils 2 RFID-User + 1 Master sind ja dabei.
Ob man z.B. für 5 Säulen alle Karten allen Säulen zuordnen kann kann ich nicht beantworten.

Ich stehe vor der gleichen Entscheidung für meinen Betrieb.

Von der Einfachheit von Tesla verwöhnt wäre Anstecken und gehen schon sehr reizvoll, weshalb ich mich mit der ISO 15118 (Plug and Charge) intensiver beschäftigt haben.

Auch wenn derzeit noch kaum von einem BEV Hersteller angeboten, gehe ich fest davon aus, dass dies nur eine Frage der Zeit ist, bis dies von vielen/allen Fahrzeugen unterstützt wird.

Solange das aber nicht geht bzw. auch Gäste die Box nutzen können, RFID.

Das Thema Abrechnung würde ich auf jeden Fall im Hinterkopf behalten, falls es doch einmal nötig wird. Deshalb sollte die Box auch OCPP 1.6f oder höher unterstützen. Dann ist meist auch ein MID fähiger Stromzähler integriert.

Wie seht ihr das?

Eine Box die diese Forderungen erfüllt, wäre u.a. die Webasto Live

Wenn das Thema Abrechnung mal aufkommen könnte schau Dir direkt die Preise für die Softwareanbieter an.
Bei der easee ist ein Portal mit LTE Anbindung im Preis mit drin, woanders kann man auch schnell hohe Summen dafür zahlen müssen.

Guter Hinweis.

Ist für mich nicht so wichtig, weil ich die Abrechnung selbst über einen Raspberry Pi mache, und dabei überschaubare Kosten entstehen.

Mit OCPP ist man meines Wissens frei in der Auswahl der Abrechnungsanbieter, wenn man es fremd vergeben möchte. Derzeit ist das sicher noch ein lukratives Businesscase.

Ob und wie eine Internetanbindung vorhanden ist, ist natürlich sehr unterschiedlich und muss in jedem Fall berücksichtigt werden.

Bei uns werden gerade 5 Doppelladesäulen hiervon montiert.

Neoom Boogie Doppelladesäule

Nicht billig aber kann 2x22kW und kann Lastmanagement sowie Abrechnung.

Werden bei uns außerhalb der Geschäftszeiten auch öffentlich zugänglich sein.

Edit: Die Logoplatte ist beleuchtet und aus Glas und kann mit eigenem Logo gemacht werden.

das klingt nach dem perfekten Setup um mit Tesla zu kommunizieren bezüglich Supercharger standort. Die 10KV Station direkt daneben ist perfekt.
Vorteil von euch; Ihr zahlt nichts und bekommt sogar noch von Tesla geld für den Standort

Kannst Du hier eine Software empfehlen? Mit SteVe werde ich nicht richtig warm (GitHub - RWTH-i5-IDSG/steve: SteVe - OCPP server implementation in Java).