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Welche Ladesäule (privat)

Wichtige Hinweise von euch, danke, aber in diesem Thread reden wir über eine Hausinstallation, die dem Elektriker vor dem Hintergrund „E-Auto laden“ in Auftrag gegeben wurde - wenn der da keinen FI vorsieht, sollte man ihm die Bewilligung entziehen.

ja - das stimmt
dennoch - oder gerade deswegen - möchte ich einen Beitrag kommentieren, in dem Du schreibst, Dir sei wegen der Sicherung und der Spannung von nur 230V noch nie etwas passiert.

Leider gibt es in meinem Bekanntenkreis einen Fall mit bleibenden Schäden nach einem 230V Stromschlag.
Fakt ist, dass es ab 50V für den Menschen lebensgefährlich werden kann (aber nicht muss).
Auch russisches Roulett kann ein Mensch mehrfach überleben, trotzdem bleibt es immer lebensgefährlich.
230V zu verniedlichen geht mir persönlich dann doch zu weit.
Seien wir dankbar wenn 230V Schläge glimpflich ausgehen.

Gruss aviatri

Das tut mir natürlich leid mit dem bleibenden Schaden, Fakt ist aber doch auch (korrigiert mich, wenn ich mich täusche) dass eine korrekt abgesicherte CEE16-Dose auch nicht gefährlicher ist als jede 230V-Steckdose welche duzendfach im Haus existiert.

Naja da kann man im Extremfall 400V abbekommen und nicht „nur“ 230V. Und nur(!) die Volt sind entscheidend - nicht die Ampere, die die Steckdose liefern kann!

Aus meiner Sicht sind zwei Punkte zu beachten:

Die Absicherung, diese löst aus wenn zuviel Strom (A) über eine zu lange Zeitspanne gezogen werden
z.B bei einem Kurzschluss. In erster Linie dient die Absicherung dem Schutz der Leitungen, Stichwort Kabelbrand verhindern.
Die Sicherung kann keinen Stromschlag und damit auch nicht die Todesgefahr eliminieren.
Sicherungen sind immer, also auch in Altbauten vorhanden, zumindest wenn es sich um legale Installationen handelt.

Der Fehlerstrom Schutzschalter löst aus, wenn über eine sehr kurze Zeit (z.B. 30mS) nicht mehr 100% des Stromes über ihn zurückfliessen.
Nur der Fehlerstromschutzschalter (FI) kann Stromschläge und damit Personenschäden wirkungsvoll verhindern.
Bei einem Kurzschluss löst der FI vor der Sicherung aus, da er schneller ist als diese. Sicherungen können ja kurzzeitige überlastet werden damit sie bei hohen Anlaufströmen nicht jedesmal auslösen.

Allgemein zugängliche Steckdosen (auch 3 ph.) an die irgendwelche Geräte angeschlossen werden können, müssen in der Schweiz heute zwingend über einen FI geführt werden.
Wie dies bei Altbauten gehandhabt wurde, muss im Einzelfall pro Steckdose abgeklärt werden. Eine Garantie bezüglich Existenz eines FI gibt es nicht, daher ist immer Vorsicht geboten.

Gruss aviatri

ich habe in italien an einer cee16 geladen. Die konnte erst eingeschaltet werden, wenn ein Stecker steckte. Das wäre schon mal der Anfang.

lg

eberhard

,
nee, die fallen nämlich immer raus, da eine Dose immer nach unten hängt.
Aber bei der Model S Typ 2 Kupplung geht das prima, wenn man die noch oben hält. Und dann noch kurz checken, ob man das Kabel dann noch ins Model S stecken kann… :mrgreen:

Hey Eberhard

interessant - wie war das gelöst? Weisst Du, wo man solche Dosen kaufen kann?

Viele Grüsse
Raphael

Also um mit 400V eine gewischt zu kriegen muss man erst mal an die erste Phase fassen - und ob man es dann noch schafft, zappelnd an die zweite Phase ranzukommen, wage ich zu bezweifeln. :ugeek: :laughing:

Aus medizinischer Sicht reichen ca. 50V und 70 mA um in der „vulnerablen“ Phase in der Reizleitung (T-Welle im EKG) ein Kammerflimmern aus zu lösen … Wahrscheinlich klappt das auch mit weniger…
Dann bist du WEG- falls niemand mit nem Defibrillator daneben steht!

Ja jeder Mensch reagiert unterschiedlich darauf, je nachdem was er für einen Widerstand hat. Aber: je höher die Volt desto höher die mA, die durch den Körper fließen! I = U/R

Hallo zusammen,

Ich plane meine Ladesäule @home. Und suche schon länger nach der idealen Lösung. Meine zukünftige Ladesäule zuhause, wird immer im Freien stehen, also auf einem offenen Privatparkplatz, ohne Überdachung. Sie ist der Witterung ausgesetzt und da Kinder daran spielen könnten, muss sie 100% Kindersicher sein (abschließbar).

Jetzt hab ich in bjorns Europa-Tour-Video diese hier gesehen:

Hersteller Norwegen:
garo.no/index.php/stromsoyle … 19606.html

Preislich scheinen sie sehr attraktiv zu sein (SEK1000,00=€ 108,60):
svenskeldesign.se/eluttag-for-camping

Bevor ich jedoch tausende Euro in eine Designsäule investiere, stecke ich das Geld lieber in MX-Ausstattung. Ein weiterer Vorteil ist, dass sie vom Elektriker individuell bestückt werden können.

Jetzt meine Fragen: Gibt es diese GARO-Säulen auch in Deutschland?
Oder kennt jemand vergleichbare Produkte?

Für Tipps wäre ich sehr dankbar.
Gruß Earl

Minimal braucht eine Ladesäule eine verriegelbare Typ 2 Dose, Pilotsignal-Generator, Sicherung und Fehlerstromschutz. Allein mit den genannten Komponenten kommt man weit über 108 €, und der Fehlerstromschutz in der Geschmackssorte B oder EV ist besonders teuer. Vergleiche E.on Schutzpaket B (hier besprochen), beginnt bei 424 €.

Ich rechne schon mit mind. € 500-1000,- zzgl. Arbeit. In der o.g. Seite ist kein Artikel mit 108,60, das war nur der Umrechnungskurs.
Dann füge ich nochmal hinzu: Zu allererst brauche ich ein vernünftiges Produkt und outdoor scheint mir ein Metallfuss, mit Metallgehäuse durchaus passend. Diese ganzen Plastik-Wallboxen, sind 1. nicht schön auf einem Standfuss, 2. in D überteuert, und 3. machen sie mir keinen Wandalismus-geschützten Eindruck.

Es, muss halt nur nicht sowas wie der ICE-Tube von thenewmotion (ab4290,- zzgl. Arbeit) sein.

Vielleicht ist ja eine Keba was für Dich, die es auch mit Standfuss für draußen gibt. https://www.youtube.com/watch?v=UaaXw_ET-Ug

Eine Box mit Kabel erspart Dir, jedesmal das eigene mitgeführte Typ 2 Kabel aus dem Kofferraum nehmen und anschließen zu müssen.

Wichtig ist auf jeden Fall eine ausreichend große Zuleitung, die direkt an den Hausverteiler angeschlossen wird und mit FI B und LSS abgesichert ist.

Danke. Ein Kabel direkt an der Box ist natürlich nett. Aber 24/7/365 draußen hängen lassen? Wie sicher ist das?

Vermutlich bin ich der einzige bisher, der so verrückt ist ein EV samt Akku und Wallbox draußen lassen zu wollen.

Das ist diebstahlsicher wenn das Kabel fest mit der Box verdrahtet ist. Wie Klaus B schon geschrieben hat, das ist die komfortabelste Lösung. Kabel jedes Mal auspacken ist unpraktisch und wird auf Dauer nerven wenn es auch anders geht. Auch gegen 24/7/365 spricht nichts, ich habe für den Typ2-Stecker samt Kabel auf Edelstahl-Gartenschlauchhalter ein kleines Überdach aus Edelstahl fertigen lassen. So ist das vor den gröbsten Wettereinflüssen geschützt, insbesondere der Stecker immer trocken.

Mein Model S steht immer draußen. Garage ist durch Cabrio meiner Frau belegt.

Nachtrag: Abschließbar muss da nichts sein. Der Typ2-Stecker bekommt erst Strom wenn Ladestation und Model S eine Verbindung aufgebaut haben. Das System ist also kinder- und fehlbedienungssicher.

Wie weit ist der Stellplatz vom Haus/Garage entfernt ? Ansonsten könnte man das nämlich auch so lösen, dass die Ladestation indoor ist und nur das Typ2-Kabel mit Stecker durch die Wand führt. So habe ich das gelöst. Dadurch ist die Ladestation innen und vor Vandalismus/Wetter/Kinderhände etc. geschützt. Sieht ausserdem noch sauberer aus.

Danke Boris für deine Outdoor Erfahrungen, ich denke immer, bei Strom kann man nicht vorsichtig genug sein und übertreibe es vermutlich. Wir wohnen in extremer Hanglage, was zwar einen tollen Blick beschert, aber nur noch einen Stellplatz in 5m hor./3m vert. entfernt zuließ. Typ 2 aus dem Haus ist daher nicht umsetzbar. Aber wenn eine Kebabox mit angeschlossenem Typ2Kabel wetterfest ist, dann wäre das eine Lösung.

Gruß Earl