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Welche Ladekarte für Ionity?

muss man.
vielleicht befassen sich dann mal die leute damit.

Hast Recht.

„Welche Ladekarte für Ionity?“ - Ich würde sagen, bei dem Stand wie es jetzt ist, würde ich Plugsurfing oder NewMotion nehmen. Aufgrund der Pauschale eben nicht Maingau.

Wir werden abwarten müssen, ob sich was ändert

Stimme maboko und principia zu. Und lasst uns jetzt bitte nicht auf das Zehntel genau rechnen. Fakt ist doch, dass Strom in Deutschland viel zu teuer ist. Die meisten Menschen, denen ich erzählt habe, dass ich auf Tesla umgestiegen bin, stellen nach der ersten Frage (Ihr wisst schon - Reichweite) sofort die Frage „rechnet sich das denn?“. Naja, kommt schon ein bisschen auf den Verbrauch und den Strompreis an.
Wenn die kWh so wie in der Schweiz berechnet wird (ca. 18 Ct glaube ich?, je Tarif auch noch günstiger z.B. bei Nachstrom), dann schon eher als in Deutschland mit jetzt an die 30 Ct und unterwegs noch deutlich mehr.
Die meisten Menschen sind eben Opportunisten (nicht negativ gemeint) und schwimmen nicht im Geld. Genau die Rechnung von Maboko stellen viele an und fragen sich dann, warum sie umsteigen sollen, wenn es nicht billiger ist und sie noch Abstriche in der Reichweite hinnehmen müssen. Bitte jetzt nicht argumentieren, wie schön das Model 3 fährt usw. Mich muss niemand überzeugen. Aber wir hier sind eben nicht die Masse.

Wenn also ein wirksamer Anreiz für den Umstieg geschaffen werden soll, muss neben dem Ausbau der Lademöglichkeiten der Strompreis runter und/ oder der Spritpreis hoch. Nur meine Meinung.

Die Frage „Welche Ladekarte für Ionity?“ wird bei emobly monatlich beantwortet:
emobly.com/de/ladetarife/

Anfang Februar sehen wir dort vielleicht ja neue Preise.

Ich glaube da hast du aber auch einen Denkfehler.
Wenn du mit deinem derzeitigen Honda Civic zufrieden bist schaust du nach keinem neuen Auto.
Also ist bei dir der Bedarf nach einem neuen bzw.anderen Auto vorhanden. Klar schaut man, dass der neue Wagen die Qualitäten des alten hat oder besser ist.Trotzdem fehlt dir ja etwas sonst würdest du nicht nach einem neuen Wagen schauen.
Z.B. mein Wagen ist nun 15 Jahre alt ich möchte was neueres mehr up to date, Design etc…

Also schaust du dir die derzeitigen verfügbaren Modelle an und vergleichst unter ihnen.

Des weiteren kann ich dir nach mehr als einem Jahr Tesla Besitz sagen das ich zu 95% daheim lade. Wenn ich dann etwas mehr zahle wenn ich weiter unterwegs bin ist mir das eigentlich egal. Mein Model S das free supercharger hat habe ich nicht wegen dem Free Supercharger gekauft sondern wegen platz im Wagen und das es die Supercharger überhaupt gibt. Der Free supercharger ist nur ein „goodie“ obendrauf gewesen.
Das Ladesäulen Chaos, wie es bezeichnet wird ist mehr Medien gemacht . Man muss sich halt mit den Ladekarten und den Preisen beschäftigen.
Ist das gleiche als wenn ich mit anschaue wo bei welcher Tanke (Aral, Shell, Jet) die Billigsten preise zu der Tageszeit sind. (ich bin echt froh das ich das nicht mehr machen muss).

Das gilt auch für @panzi, @Hans67 und @Orakis.

Ich schaue doch nicht monatlich nach einer neuen Ladekarte!

Ich habe inzwischen drei:

Plugsurfing (die habe ich schon sehr lange)
NewMotion (da in der Nähe eine NewMotion AC Ladesäule ist)
EnBW Mobilität+ (mit ADAC Tarif).

Mehr brauche ich nicht, da ich nicht immer auf den Cent vergleichen möchte…

Öffentliches Laden ähnelt aktuell dem früheren „Call-by-Call“ im Festnetz. Die Alten hier im Forum erinnern sich :wink:
Schöne Listen, direkt neben dem Festnetztelefon aufbewahrt - wöchentlich neu ausgedruckt oder ausgeschnitten aus ComputerBild etc

Warum nicht? Ist jetzt nicht so ein riesiger Aufwand. An der Tankstelle musst Du stündlich nach den Preisen schauen.

Ich wette eine Vollladung, dass wir in den nächsten Monaten Preisanpassungen und Sondertarife an Ionity bei Maingau und NewMotion und anderen aktuell günstigen Anbietern sehen werden.

Natürlich.
Und dann werden die (Lade-) Karten neu gemischt… :wink:

Natürlich schaue ich einmal im Monat nach den aktuellen Konditionen. Mit Shell/NerwMotion, EnBW (ADAC) habe ich bisher geladen jeweils an Ionity. Mit der EnBW nur, weil es bei Bestellung über ADAC 15 EUR Guthaben dazu gab.
Maingau und GetCharge (Telekom) habe ich auch aber noch nicht verwendet. Ab Februar muss dann halt mal bei https://emobly.com/de/ladetarife/ schauen, wie es sich darstellt.

Als Android-App verwende ich mehrere. MOOVILITY (https://play.google.com/store/apps/details?id=com.cirrantic.moovilityapp) zeigt mir am transparentesten, was ich mit welcher Karte bezahle. Ansonsten noch Chargeprice, Next Plug (https://play.google.com/store/apps/details?id=com.bremeier.ralf.nextplug) und PlugShare (https://play.google.com/store/apps/details?id=com.xatori.Plugshare). Die Apps der Karten, die ich habe, habe ich ebenfalls drauf Diese verwende ich aber nicht bzw. höchstens zur Kontrolle mal. Die Ionity-App kann man vergessen, trauriges Stück Software.

Just my 2 Cents zum Thema.

EnBW mit ADAC braucht man um in der Stadt günstig parken zu können :slight_smile: (0,29/kWh am AC-Lader).

Guter Tipp, ist mir so noch gar nicht in den Sinn gekommen. :wink:

Also in Stuttgart brauchst Du zum Günstig PARKEN keine Ladekarte, sondern nur das „E“ auf dem Kennzeichen…

Aber für €0,29 AC laden zu können ohne Grundgebühr hat schon was…

Kann man so meiner Meinung nicht sagen. Realistischer wäre das meiner Meinung nach so wie wenn Du an der Aral Tankstelle mit VISA Karte 1,35 Euro/l, mit Master Card 5 Euro/l, mit blauen EC-Katem 3 Euro/l, mit gelben EC Karten 20 Euro/l, mit EC Karten mit Kontaktlos-Funktion die nicht gelb sind 2 Euro/l und mit der Bonuskarte vom Tante Emmaladen Botrupp 0,50 Euro/l bezahlst. Bei Shell oder Jet sind die Preise dann wieder für jede Bezahlmöglichkeit anders und manche funktionieren gar nicht. Davon das das einstecken des Zapfhahns schon kostenpfichtig sein kann (Startgebühr) und auch noch parallel für die Zeit Gebühren anfallen können wollen wir jetzt mal gar nicht anfangen.

Das Preisgefüge ist extrem unübersichtlich und variiert an manchen Ladesäulen von ein paar Euro bis über 100 Euro für einen Ladevorgang. Ohne aufwändig in mehreren Apps und auf diversen Webseiten zu recherchieren, ist es nicht möglich herauszufinden was einen der Ladevorgang kostet und welche Karte überhaupt funktioniert. Der Normalverbraucher wird diesen Aufwand nicht akzeptieren. Da ist das Potential für böse Überraschungen sehr groß.

Es braucht dringend Preistransparenz an der Säule, bevor man den Ladevorgang startet. Aktuell ist da der „Wilde Westen“.

Deshalb finde ich auch den Tarif von Eins e-Mobil gut. Da bezahlt man aktuell 32,25 Cent je kWh an allen Säulen an denen die Karte funktioniert. Maingau oder der ADAC Tarif sind aus dem selben Grund meine bevorzugten Ladekarten, die Unterscheidung in AC und DC laden geht in Ordnung, da DC Strom an Schellladern, wegen der höhren nötigen Anschlußleistungen, einen höheren Einkaufspreis hat.

Grob kostet Strom im Einkauf etwa 16 Cent für Anschlüsse im 2 stelligen kW-Bereich. 75% davon sind Abgaben und Gebühren und ein paar Cent der Borsenstrompreis (Durchschnitt 2019 ca. 3,8 Cent).
Bei Anschlüssen im höheren 3-stelligen kW-Bereich oder gar über 1 MW (größere Supercharger und Ionity Ladestellen) kommen dann noch Peak- und Planungskosten dazu, da der Stromanbieter solche großen Verbraucher in der Netzversorgung einplanen muß, damit das Netz nicht lokal instabil wird wenn mit voller Leistung gezogen wird. Das Ladesäulen mal nichts und mal volle Leistung ziehen und das nicht immer vorherzusagen ist macht es nicht einfach. Das kostet extra und schägt mit grob 15 Cent die kWh zu Buche.
Grob kostet die KWh am Schnelllader im Einkauf daher gut 30 Cent.

Als „noch-nicht-aber-bald“-Tesla-Fahrer kann ich das mit der Intransparenz nur bestätigen. Vielleicht sieht man das anders, wenn man es gewohnt ist, vielleicht ist das alles kein Problem wenn man Viel-Fahrer ist.

Aber für jemanden wie mich - und damit den deutschen Durchschnittsfahrer - der eher selten an eine öffentliche Ladesäule muss, ist das doch Wahnsinn!

Zum Einen:
Klar, man lädt über Nacht zuhause. Da könnte man sagen: die paar Mal im Jahr, wo man an eine Schnelladesäule muss, kann man ja auch mehr bezahlen.

Ja, kann man. Aber warum? Soll die Fahrt in den Urlaub mit dem e-Auto MEHR kosten als früher? Ist doch Blödsinn! Ich fahr ja auch nicht an dei Autobahntankstellen, wenn ich unterwegs tanken muss. Ist zu teuer. Ich muss mir aber auch keinen Kopf machen, wo ich sonst tanken kann - einfach runter von der Bahn und die nächste Tanke ansteuern, da kostet’s normal. Und da brauch ich keinen Vertrag mit irgendeinem Anbieter, oder muss mir eine bestimmte Tankstellenkette suchen.

Zum anderen:
GERADE wenn man nur selten öffentlich laden muss, hat man doch keine Ahnung von der ganzen Scheiße! Und keine Chance, preiswert zu laden.
Ein Konstrukt mit Grundgebühr lohnt doch nur für Vielfahrer! Und ohne ist es überall teurer als zuhause - und selbst das ist in Deutschland mit 25ct elend überteuert.

Ich sehe das wie viele:
Unsere Regierung ist da bestenfalls halbherzig bei der Sache, schlimmstenfalls scheinheilig-heuchlerisch und von der Autolobby gekauft.
SO geht Elektromobilität eben NICHT für die Masse. Daß die Autos teurer sind und es auch keine Gebrauchten für kleine vierstellige Beträge geben wird, steht auf einem anderen Blatt. Aber selbst die, die Neuwagen bezahlen können, überlegen sich das doch ganz schnell, wenn sie mit dem Thema „öffentlich laden“ konfrontiert werden!

Okay, ich nicht. Ich freue mich auf’s Model 3, obwohl es in weitem Umkreis weder Supercharger noch Supermärkte mit Gratis-Laden gibt.
Aber die Masse???

Ehrlich gesagt ist es mir recht, wenn es nicht noch mehr EV gibt. Kann ich weiter (fast) gratis parken.

Die Vergünstigungen fallen weg sobald es „Mainstream“ wird.

In Deutschland nutze ich Maingau und Naturstrom, abhängig vom Ladehub.
In Österreich dann EnBW bzw Naturstrom.

Die 50cent von EnBW sind meine persönliche Schmerzgrenze. Warum sollte ich jeden Monat Zeit zum Vergleichen investieren? Bevor ich zur Langstrecke aufbreche schaue ich mir die aktuellen Preise an und entscheide dann, ob EV oder Verbrenner. Und ich suche mir die Ladesäulen passend zu meinen Karten aus und nicht umgekehrt.

Wenn Ionity an den Preisen festhält, kann das auch eine Chance für allego und fastned sein.

Ich bin froh auf Maingau als Stromanbieter umgestiegen zu sein.
Da zahl ich unterwegs weniger als an der heimischen Steckdose.
Wenn eine IONITY aufm Weg liegt und ich muss laden, dann kann ich sie bedenkenlos mitnehmen. Den Pauschalladungen stehe ich skeptisch gegenüber weil ich gerade an IONITY mit meinem vorherigen IONIQ schon etliche Ladeabbrüche hatte…die verlieren mit der Maingau-Ladung ihren Schrecken.
Auch am Supercharger laden macht mich nicht arm, ich fahr halt auch nicht sooo viel Langstrecke.