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Welche elektrische Spezifikation wird der M3 haben?

Klar, aber warum hat Tesla das dann nicht für S/X gemacht? Ich sag ja nur es ändert sich nichts was eine neue Konzeption rechtfertigen würde. Tesla wird hohe Stückzahl gleicher Bauteile anstreben müssen, nicht alles neu für das M III.

Ich vermute als Tesla die Generation 2 (S/X) konstruiert hat waren die Leistungselektronikkomponenten noch nicht so weit bzw. es hätte bei ihren Stückzahlen keinen Preisvorteil gegeben.
Außerdem vermute ich, dass Tesla gerade eben nicht sich mit Generation 3 an die Fesseln der Gen 2 binden wird. Also im Prinzip möglichst alles neu.
Bei Gen 2 ist man von 20.000 Stück pro Jahr ausgegangen. Gen 3 soll … .

Übrigens hat Straubel mal klar gesagt, dass die Motoren vom M3 völlige Neukonstruktionen sind.

Da musste er sicher jemanden beruhigen der Angst hatte die fallen auch wie die ersten DUs alle 30tkm durch die Lärmprüfung und müssen getauscht werden. Tesla hat viel gelernt auf der aktuellen Plattform. Ich hoffe nicht das der Schluss daraus ist sie muss weg. Wenn das M III komplett neu ist sind Kinderkrankheiten wie beim MS vorprogrammiert. Meiner Ansicht nach kann sich die Tesla beim M III Publikum nicht nochmal erlauben. Wir werden sehen.

Die Mehrheit meint derzeit, dass ein Adapter kommt ! :astonished: :frowning:

Bitte nicht.

Ich vermutet eher, dass bald alle neuen Teslas eine CCS Dose haben werden.

Das denke ich auch! Vielleicht bei S Und X sogar noch vor Erscheinen des 3.
Ich bin schockiert wie erzkonservativ die Mehrheit ist. (nur 10% erwarten höhere Spannung)

Nur 10% erwarten ernsthaft das Tesla das M III inkompatibel zum existierenden SuC Netz rausbringt. Hat mit konservativ nichts zu tun. Es macht einfach keinen Sinn. Schon heute sind die SuCs nur in der Lage die Hälfte der Stalls mit 135 kW zu versorgen. Dafür werden Pufferspeicher gebraucht und an Stellen wie Wien reicht dann die Zuleitung nicht bei guter Belegung. Zudem laden die Teslas nicht mal über die ganze Zeit mit 135kW wenn diese angeboten würden um die Zellen zu schonen. Tesla hat einfach ganz andere Probleme als >135 kW oder > 400V und es hofft eine Mehrheit das sich Tesla nicht mit der Lösung von Problemen die keine sind beschäftigt.

Ich kann es nur immer wieder sagen, was Roadster Fahrer auf sich genommen haben bzgl. Ladeinfrastruktur würden die wenigsten MS Fahrer mitgemacht haben. Die Anfangszeiten des MS mit dem spärlichen SuC Netz werden die wenigsten der M III Fahrer mitmachen, das ist der Lauf der Dinge…

Ich habe den Anfangspost noch mal ergänzt um :
Wie würdet ihr entscheiden?
Also wenn ihr Vorstand von Tesla sein würdet. (Bitte nicht davon beeinflussen lassen was z.B. für euch „Altbesitzer“ das beste wäre)

Antworten können auch nach Wahl jederzeit geändert werden. :exclamation:

Die Zukunft der Elektromobilität hängt ganz klar nicht von den Kosten des Antriebssystems ab sondern viel wichtiger ist, dass auch unbedingt eine absurd hohe Anzahl von Musikliedern von einem USB-Stick gelesen werden können. :wink:

Das macht keinen Unterschied für mich. Ich würde das M III auf schnelle Skalierung der Produktion und niedrigen Preis optimieren. Maximale Nutzung von MS/X Erfahrung bei Akku/BMS, Ladegerät, Motoren, etc. MS/X und der neue Roadster würden die Technologie-Innovationstreiber im nicht so preissensitiven Segment. Das M III bekommt die Technologie wenn sie stabil und gut skalierbar ist um mit Economies of Scale den Preis zu drücken. Das M III braucht aber weiter einen „want factor“ für den Bauch, das darf dann gerne der L4 AP (ident MS/X) sein, ein schickes Cockpit (muss sowieso neu), etc.

Das hatte ich bei der Aufzählung doch glatt vergessen, danke :wink:

Im Ernst, einen USB Stick der eine Stunde lang nicht funktioniert merkt jeder der sowas nutzt beim ersten Test. Ob das Auto 400V oder 800V benutzt wohl nie. Daran das 400V systematisch signifikant teurer ist als 800V glaube ich auch nicht. An so vielen Stellen treten die höheren Ströme (und das ist auch nur ein Faktor 2) nicht auf.

Ich kenne das Kosteneinsparpotenial bei höherer Spannung nicht. Was ich aber meine sicher zu Wissen ist, dass je länger Tesla Inkompatibiltät vermeidet, desto teuer und schwieriger wird der Umstieg.
Was CCS betrifft so gibt es ein Video von Musk. Habe es aber leider nicht gespeichert und weiß auch nicht mehr von welcher Veranstaltung.
So wie ich es in Erinnerung habe findet Musk den CCS-Stecker zu klobig.
Er wirkte aber dabei nicht wie als wäre ein anderer in einen Hundehaufen getreten, sondern er selbst. :wink:
Er starkes Indiz m. E. dafür, dass Tesla zu CCS wechselt.
Und CCS wird von Tesla unabhängig halt auf höhere Spannung gehen. Da wäre es selbstschädigend nicht mit zu gehen.

Ein weitaus besseres Indiz dafür ist meiner Meinung nach, dass Tesla vor rund einem Jahr dem CCS Consortium beigetreten ist.
https://longtailpipe.com/2016/04/18/tesla-joins-150-kw-ccs-forces-chademos-days-are-numbered-in-ev-fast-charging/

Man kann dem CCS Konsortium auch aus anderen Gründen beitreten:

  • CCS Adapter Kompatibilität in den Standard aufnehmen
  • Kompatibilität zu Tesla SuC herstellen

Ganz grundsätzlich tritt man solchen Konsortien auch bei um zu erfahren was die anderen so machen und gegebenenfalls die Weiterentwicklung in eine Richtung zu treiben die einem selbst nützt, und/oder die Anderen auszubremsen. :unamused:

Übrigens bin ich hier mit Leto völlig einer Meinung. Wenn man ein Fahrzeug in die Massenproduktion bringen und die Kosten niedrig halten will dann beschränkt man sich auf die Technik mit der man Erfahrung gesammelt hat. Tesla hat mit seinen überzogenen Innovationen schon mehrfach Schiffbruch erlitten und es ist nur zu hoffen dass dies beim M3 nicht wieder passiert. Ein Übergang auf eine höhere Spannung bringt kaum Ersparnis bei den Kosten, da elektrische und elektronische Komponenten für 1000 V auch erheblich teurer sind als Komponenten für 500 V. Man muss noch sorgfältiger auf perfekte Isolierung achten und hat im Falle eines Unfalls eine noch höhere Gefährdung als jetzt.

Gleichspannung ist bei so hoher Spannung kein Zuckerschlecken.

Da dauernd M3s an verschiedenen Superchargern gesehen werden und jetzt auch noch ein Bild gibt mit 364 Volt bei ca 1/3 Ladestand dürfte die Sache klar sein:
Tesla bleibt beim alten niedrigen Spannungsniveau.

Damit ist der Weg frei für den VW-Konzern sich als technologischer Vorreiter darzustellen mit CCS und 800 Volt. :exclamation:

Nö, das heißt das mitnichten. Natürlich wird das Model 3 die „alte“ Spannung von 400 Volt können, aber es spricht NICHTS dagegen, daß es nicht auch 800 Volt oder 1.200 Volt oder mehr könnte und sich natürlich, wie alle anderen auch, mit der Säule zusammen auf die entsprechend niedrigere Spannung einstellt, weil die Säule ja noch nur 400 Volt kann. Noch dürften keine 800 Volt oder 1.200 Volt Supercharger stehen, daher werden wir so schnell keine Bilder sehen, wo 800 Volt oder mehr draufsteht.

Fakt ist, daß Elon Musk mal zu den neuen 350 kW Ladesäulen nach CCS gesagt hat, daß wäre Kinderkram. Das könnte sich auf seine Truck-Serie beziehen oder auch auf zukünftige Supercharger. Und die Elektronik im Auto so auszulegen, daß sie neben 400 Volt auch 800 oder 1.200 Volt kann, ist relativ preiswert und von außen nicht zu sehen.

Ich bin mir sicher, in absehbarer Zeit wird es eine höhere Ladeleistung bei den Superchargern geben und die Autos werden vorher bereits ohne Ansage dafür ausgestattet sein. Das wird er aber whrscheinlich noch nicht bei der Präsentation vom Model 3 im Juli sagen, vermute ich.

„technologischer Vorreiter“?

Bisher sind die noch nicht einmal Nachreiter!

Ich bezweifle sehr stark, dass im Model 3 andere Ladetechnik verbaut sein wird, als im Model S oder X. Schon aus Kostengründen ist das nicht sinnvoll. Frühestens ab Model Y wird sich da was tun. Es gibt auch im Moment überhaupt gar keinen Grund an der Ladetechnik großartig rumzuschrauben.

vielmehr ist es jetzt sinnvoll, die vorhandene Technik möglichst breit einzusetzen und zu verkaufen. Neue Technologie hat auch immer den Nachteil, nicht so zuverlässig zu sein. Unzuverlässigkeit beim Model 3 könnte das Scheitern des kompletten Konzerns zur Folge haben. Elon hat bewiesen, dass er sehr viel Mut zum Risiko hat. Ein Hasardeur ist er jedoch nicht.

Sehe ich genau so. Es wurde Wahnsinns Energie und Kohle in die derzeitige Infrastruktur gesteckt. Ich denke auch, dass es noch mindestens eine weitere Fahrzeug Generation braucht, bis man da was ändern wird. Die SuCs müssen so schon bis zum M3 erheblich vergrößert werden bzw. müssen Neustandorte gebaut werden. Jetzt mir was neuem kommen, wäre kontraproduktiv.

Und deswegen steckt man nochmal die gleiche Wahnsinnsenergie und Kohle in veraltete Technologie damit man für die nächste Generation dann noch mehr Bestand erneuern muss? Klingt für mich nach Milchmädchen. Wenn neue Technik dann jetzt!