Wasserstoff: Eine Alternative zum BEV? (Teil 2)

Du meinst ernsthaft das man einfach so das 10fache an Energie durch bestehende Stromtrassen jagen kann? Und selbst wenn das technisch geklärt wäre, södert es hier und dort im Rathaus…

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Hat jemand von euch eine Ahnung oder Quelle wieviel Strom so eine Wasserstofftankstelle im stand-by verbraucht? Bzw. während dem Tankvorgang?

Beim Alpitronic HYC300 sind es 170W im Normalmodus (90W im Stromsparmodus).

Würde gerne wissen, wieviel Energie die Tankstelle selbst vergeudet, wenn sie gerade auf Kundschaft wartet.

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Alleine für die Kühlung und die Pumpen wird einiges draufgehen.

hmm, die FAQ auf der Seite von FAQ - H2Mobility geben nur vage Hinweise auf Betriebskosten insb. die Problematik von veraltetet Stationen (die defakto zu einem Milliengrab führen).

Andererseits disktutiert! die Branche noch auf welche Technologie sie sich überhaupt noch einigen sollen für die Speicherung: druckförmige, tiefkalt, flüssig. Dann ist noch die Problematik mit 350 bar vs. 700 bar.

Im Gegensatz dazu BEV: DC und CCS bereits etabliert, künftig ev. noch der MCS für tatsächliche große Anwendungen (Schiffe). Für Großteil der LKW würde schon CCS ausreichen, was bereits vorhanden ist.

Edit: die FAQ sind ja echt Gold wert!

  • „hat aber in der Vergangenheit bis zu 16.000 Euro betragen.“ Also H2 Autos mussten bisher mit 16k gefördert werden, während BEV bereits auf 3k aber 2023 reduziert werde.
  • „Kosten sinken v.a. durch die Skalierung…Toyota und Hyundai haben für die Modelle Mirai und NEXO höhere Produktionsmengen von bis zu 30 000 Stück/Jahr angekündigt“. BEV Autos im Gegensatz dazu bereits heute mit >30.000/Tag!
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Frankreich will doch gaanz viele neue tolle AKWs bauen, das sei die Zukunft. Ich bin wirklich mal gespannt, wann das passiert und zu welchen Kosten. Da werden noch einige auf die Welt kommen.

Ich kann mich zwar nur an 4 oder 5 erinnern die geplant sind. Aber wir sollten hier auf jeden Fall mit der Energiewende durch sein bis die ans Netz gehen.

Zu den AKW-Kosten weiß ich nichts. Aber Frankreich hat als alte Kolonialmacht noch ganz besondere Einkaufsmöglichkeiten in den ehemaligen und immer noch abhängigen und wirtschaftlich beherrschten Kolonien in Afrika. Hab mal was vom halben Weltmarktpreis gehört.

Bin nicht vom Fach und hab auch nicht gegoogelt. Ist also meine Meinung die auf Berichten basiert die ich gehört und gelesen habe.

https://www.golem.de/news/bmw-ix5-hydrogen-warum-bmw-an-brennstoffzellen-autos-festhaelt-2212-170193.html

BMW gibt nicht auf.

der Wahnsinn hat eben Methode.

BMW will keine Kunden verlieren

  • werden sie aber. Manche ihre Kunden wollen ja einfach nur ein gleich schnelles Pferd. scheinbar sind sie jedoch keine BEV gefahren. Das Angebot könne sie jedoch schon bei Nio haben mit den Swap Station

Dieser Absatz mit vorigen Hinweis auf den iX50 mit >600km Reichweite is jedoch unbezahlbar:
„Kunden, die künftig ein Brennstoffzellenauto bevorzugen, dürften rar gesät sein.„

BMW vergeudet also Ressourcen in die Technologieoffenheit, während China bei BEV Autos immer mehr aufholt und am überholen ist.

Es ist nur mehr eine Frage der Zeit bis RR ebenfalls verscherbelt und BMW selbst von einem chinesischen Hersteller sich retten versucht. Ob diese es bis dahin überhaupt nötig haben werden, steht jedoch in den Sternen.

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Entlarvend ist diese Passage:

„… So wollten Kunden zwar die Vorteile des batterieelektrischen Antriebs nutzen, sagten aber: „Ich kann’s mir nicht leisten, immer 20, 25, 30 Minuten irgendwo zum Aufladen zu fahren!, wenn das Auto das gerade braucht.“* Der Wunsch laute: „Ich will elektrisches Fahren, aber ich will mein Nutzungsverhalten von heute beibehalten können.“*…“

Diese BMW-Kunden haben ganz offensichtlich die Elektromobilität nicht verstanden. So wie sie mit ihrem Verbrenner zur Tankstelle fahren, wenn der Treibstoff zur Neige geht, würden sie mit ihrem BEV zu einer Ladestation fahren, wenn der Batteriestand niedrig ist, glauben sie - nur mit dem Unterschied, dass das Laden viel länger dauert, als das Tanken.

Um diese orientierungslose Stammkundschaft bedienen zu können, will BMW nun Brennstoffzellenfahrzeuge anbieten.

Welch unsinnige Aussage ist das denn?

„…Doch die Wasserstofftechnik hat laut BMW noch weitere Vorteile. So würden für den Antrieb keine Seltenen Erden benötigt, sagt Guldner mit Blick auf die teilweise schwierige Situation auf dem Rohstoffmarkt…“

Wenn der Antrieb mit Wasserstofftechnik kombiniert wird, dann benötigt er keine seltenen Erden?

Ich habe den Eindruck, dass BMW die Schimäre Wasserstoffauto mit einer ordentlichen Portion Scharlatanerie verknüpft!

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Und so richtig häufig ist Platin auch nicht.

Das sind alles gut geplante PR aussagen teilweise bewusst irreführend, dass man einen Verbrenner Kauft und so einen Umstieg auf Batterieautos hinauszögert. Den da liegen die grossen Gewinne Verkauf Service Service Öl usw.

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Das sehe ich auch so.
Nur so werden auch die Kunden für Klimbim immer weniger, denn viele ex BMW Kunden sind ja nun bei Tesla. Das ist BMW aber wohl egal. Die Großgesellschafter haben wohl genug Geld.

Ja, ich bin auch einer davon :hugs::hugs:

Dieses Video erklärt gut warum es wohl nie einen brauchbaren Auto mit Wasserstoff (V8) Motor geben wird:

Ein weiteres Video wieso der Hydrogen 7 ein totales Flop wurde:

BMW lernt einfach nicht aus vergangenen Fehlern.
Bei dem iX5 (oder wie es auch immer heißen wird) jetzt eine Brennstoffzelle, Wasserstoff in Gastanks und auch noch Batterien einzubauen (für eine brauchbare Systemleistung) ist ein perfektes Beispiel wie man ein hochkomplexes und extrem teueres Produkt letztlich generiert.

Ich ahne schon das Video von Sandy Munroe, wo er sich voll über die enorme Komplexität auslassen wird.

Naja, Sandy ist noch eher auf der Wasserstoffwelle… Zumindest für Trucks. Er hatte ja auch einige? :thinking: Videos zum Nikola…
Ich denke das ihm da schlicht die Erfahrung damit fehlt…
Schon dort war die schwachsinnige Komplexität des ganzen mehr als offensichtlich… :see_no_evil:

Aber das noch immer Geld für Wasserstoff Fahrzeug Entwicklung verschwendet wird ist unbegreiflich…

Das kann nur an Fördergeldern,Subventionen und/oder Korruption liegen…:money_mouth_face::money_mouth_face::money_mouth_face:

Anders kann ich mir das nicht mehr erklären…
(Außer starkem dorgenkonsum und damit einhergehenden Realitätsverlust der verantwortlichen… :face_with_peeking_eye:)

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Ja, klar. Das Problem ist dann aber nicht BMW sondern derjenige, der die Fördergelder und Subventionen auslobt: der Staat. Solange es für irgendeinen Rotz Fördergelder gibt, würde ich diese auch abgreifen, sinnlos hin oder her.

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Es gibt auch noch anständige Unternehmer, die Fördergelder nicht annehmen wenn sie dem Unternehmensziel zuwider laufen. Zum Beispiel EM bei der Giga Berlin. Da hat er eine Milliarde abgelehnt soweit ich mich richtig an die Berichterstattung erinnere.

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Glaubst du das eigentlich selber, was du da gerade geschrieben hast :stuck_out_tongue_winking_eye:

Ich verstehe das, ich sehe es mit meiner :switzerland:Brille anders.

Die Automobilindustrie in DE ist sehr mit der Politik verbunden. Nein sie bestimm sogar wies läuft. Siehe fdp Die Regierung und die Automobilindustrie stellen sich gegenseitig die Frage, was kann ich „gutes“ für dich tun.

Beiliegend ein Bild von Heute 10 Uhr H2 Tankstellen und deren Verfügbarkeit in der Schweiz

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